Tipps zum Konsum von Psilocybin-Pilzen

Kategorie Psychedelische Drogen - 06/2001

Juli 2000) Besitz und Konsum von psilocybinhaltigen Pilzen ist illegal. Warum also Tipps zum Konsum? Dieser Bericht soll nicht zum Konsum anregen! Doch Aufklärung muss sein, damit schlimme Fehler vermieden werden können.

Wer auf den Konsum nicht verzichten will, ist mit den folgenden Informationen vor dem schlimmsten Fehlern gewarnt. Übrigens gelten die meisten Tipps auch für den Konsum von LSD.

(Zuletzt aktualisiert im Juni 2001 u.a. durch die Quelle {4}.)

A) Informationen vorab

B) Darreichungsformen

C) 10 Tipps zum Konsum

D) Wie steht’s mit der Legalität?

A) Informationen vorab

Psilocybin-Pilze sind mit Dynamit vergleichbar. In der Hand eines erwachsenen Menschen kann es mit großem Nutzen verwendet werden. In der Hand eines Jugendlichen wird es sehr wahrscheinlich größten Schaden anrichten. “Drogenpsychosen sind gerade für Unerfahrene Konsumenten eine ernst zunehmende Gefahr.” {3,56}

Nur diejenigen, die sich intensiv mit dem Thema der Psychologie beschäftigt haben und ein stabiles und gesundes Verhältnis zum Cannabis haben, sollten überhaupt erwägen mit Psilocybin zu arbeiten.

Nur wer innerlich bereit ist sich “einen Quirl in das Gehirn zu halten”, sollte überhaupt erwägen Psilocybin zu nutzen. In den Artikeln “Drogen als Mittel zur Bewusstseinserweiterung?” und “Welches Bewusstsein lässt sich durch Drogen erweitern?” gehe ich darauf ein, unter welchen Voraussetzungen ein Konsum von Psilocybin überhaupt zu verantworten ist.

Generell sollte man sich sehr gut informieren. Speziell die Pilz-Broschüre der LAG-Drogen ist sehr zu empfehlen. Außerdem sollte man hier auf der Drogen-Aufklärung alle Erfahrungs-Berichte gelesen haben und sich über die Giftigkeit informieren. Der sehr ausführliche Littip zu dem Buch “LSD – mein Sorgenkind” ist Pflicht.

Welche optischen Effekte (“optics”) auftreten können wird in einem Erfahrungsbericht und einem Bericht beschrieben.

WICHTIG:
Wenn jemand glaubt, mit Psilocybin-Pilzen seine Probleme verdrängen zu können oder psychische Probleme irgendeiner Art lösen zu können, der begeht sehr wahrscheinlich einen schweren Fehler. Jeder, der sich als psychisch nicht ganz gesund bezeichnet oder in der engeren Familie Psychosen kennt, sollte die Finger von Psilos lassen. Wie gesagt: diese Droge ist Dynamit für das Gehirn!

B) Die Darreichungsformen

Frische Pilze

    Die frischen Pilze sind meist fingerdick und fingerlang. Sie haben keinen speziellen Geruch. Wenn man sie anschneidet oder quetscht, so färben sie sich blau. Diese Pilze sollte man möglichst frisch konsumieren. Wenn man nicht weiß, wie alt sie sind, so sollte man lieber darauf verzichten.

Getrocknete Pilze

    Die getrockneten Pilze sind recht klein (wie der kleine Finger) und sehr leicht. Sie sind gräulich, fleckig und damit recht unansehnlich. In getrockneter Form können die Pilze normalerweise nicht mehr schimmeln und sind somit viele Monate haltbar. Bei unsachgemäßer Lagerung jedoch (wenn es feucht und hell ist) können auch diese Pilze schimmeln.

Die Anwendung

    Man kann die Pilze

    a) kauen

    Zumindest die frischen Pilze kann man kauen und dann schlucken. Das schmeckt zwar nicht lecker, ist aber möglich. Die getrockneten Pilze haben eine Konsistenz von Pappe – die zu kauen ist eine Qual. “Offensichtlich sind die getrockneten Pilze nicht so gut verdaulich, besonders, wenn sie nicht ausreichend eingespeichelt wurden.” {2}

    b) in einer Brühe trinken

    Geschmacklich angenehm ist eine Brühe, in welcher die Pilze für ca. 5 Minuten geköchelt werden. Wirkungsmäßig scheint es keinen großen Unterschied zu machen, ob man die Pilze nach dem kochen aus der Brühe nimmt oder isst – geschmacklich kann man gut darauf verzichten. Die frischen Pilze werden nämlich ziemlich glibschig und die getrockneten sind irgendwie immer noch Pappe.

    c) mit anderen Stoffen mischen

    “Wenn die Pilze mit Saft oder Schokolade vermischt werden, wird das Gewebe aufgebrochen und das Psilocybin geht besser in Lösung über. Man vermischt Pilze nur unmittelbar vor dem Verzehr mit der Trägersubstanz.” {2}

    Aus geschmacklicher Sicht gilt hier ein wichtiger Hinweis: Vorsicht, womit Ihr den Pilz mischt. Es gibt Konsumenten, die ihn mehrere Male in Früchtetee zu sich nahmen. Die Kombination schmeckt ekelig – und alleine bei dem Geruch von Früchtetee wird diesen Leuten schon ganz anders…

    d) braten

    Gerade in fernöstlichen Ländern ist es wohl üblich, dass man im Strandrestaurant ein “Pilzgericht” bekommt, welches psychoaktive Psilocybin-Pilze beinhaltet. Die armen Touristen, die dies nicht wissen…

    Einige Benutzer bevorzugen in Butter sautierte Pilze, die mit Toastbrot oder Chips gegessen werden. Sautieren über kleiner Flamme wird auch den Psilocybingehalt nicht wesentlich verringern (möglicherweise ist es immer besser, frische Pilze zu braten, damit evtl. toxische Bestandteile, z.B. Gyromitrin und andere Methylhydrazine, vernichtet werden).” {2}

C) 10 Regeln zum Konsum

1. Pilze guter Qualität besorgen

    Woran erkennt man eine gute Qualität? Nun, da die Pilze illegal sind, kann kein Apotheker für Qualität garantieren. Welche Qualitätsprobleme gibt es?

    Dummypilze
    Es sind also keine echten Psilocybin-Pilze, sondern irgendwelche Pilze, die mit LSD behandelt wurden. Das kann man nur erkennen, wenn man sich etwas mit Pilzen auskennt; es ist also nicht so einfach. Kleiner Tipp: frische Pilze dieser Art färben sich blau, wenn man sie schneidet oder drückt. Abgesehen davon, dass ein LSD-Rausch nicht genau einem Psilocybinrausch entspricht, ist nicht klar, was unser “netter” Verkäufer noch alles hineinpanschte…

    Schwankender Wirkstoff
    Die Wirkstoffkonzentration kann unter Umständen von Pilz zu Pilz variieren. Das ist nicht anders als bei den meisten anderen Drogen auch [1]. Zwar gibt es Berichte, dass die verschiedenen Arten auch verschiedene Konzentrationen aufweisen, aber kann man sich darauf verlassen? Hier muss man sich langsam herantasten…

2. Immer einen Reserve-Pilz aufbewahren

    Sollte irgendetwas schlimmes passieren, so sollte man dem Notarzt zeigen können, was der/die Betroffene konsumiert hat. Wenn mein einen Reservepilz zur Seite gelegt hat, so ist dies kein Problem. Es ist zwar Schade um das gute Stück… aber es kann der körperlichen/geistigen Gesundheit durchaus zuträglich sein.

    Es heißt, dass die Ärzte der Schweigepflicht unterliegen – sie werden also Eure Probleme nirgendwo melden.

3. Gute innere und äußere Voraussetzungen

    Gute innere Voraussetzungen
    Leider kann man nicht sicher bestimmen, wann eine Person in guter innerlicher Verfassung ist, um einen Psilocybin-Trip zu genießen. Für junge Menschen ist dieser psychische Hammer sicherlich nicht so leicht zu ertragen, wie für ältere Menschen. Grundsätzlich sollte man sich innerlich auf den Konsum vorbereiten, indem man sich gut informiert und die 24 Stunden vor dem Trip in Ruhe und Gelassenheit verbringt. Optimal ist ein Samstag, weil man den Sonntag hat, um das Erlebnis in Ruhe zu verarbeiten.
    “Es ist geradezu fahrlässig, in einer depressiven oder gesundheitlich schlechten Phase, derartige Substanzen zu konsumieren.” {3,57}

    Gute äußere Voraussetzungen
    Der Ort des Geschehens sollte ruhig und vertraut sein. Man untersuche die Umgebung nach Dingen, die im Vollrausch gefährlich sein könnten (Messer, Gabel, Schere, Licht… sind für den Vollrausch nicht). Das Schmerzempfinden wird unter Umständen extrem unterdrückt und man kann sich spielerisch verletzen. Gewisse Dinge können das innere Gleichgewicht stark stören; zum Beispiel ein Spiegel… was man dort sieht, ist meist extrem verzerrt.
    Das eigene Gesicht wird zu einer wabernden Masse.
    Man gehe also vor dem Konsum durch die Wohnung mit den Augen von Eltern, die kleine Kinder haben.

    Frische Blumen können beruhigen und faszinieren. Decken und Kissen sollten zahlreich zur Verfügung stehen. Eine Toilette sollte sich unmittelbarer Nähe befinden. Wenn man sich in einer geschlossenen Wohnung befindet, so sollten alle beteiligten Personen die Möglichkeit haben sich aus dem Wege zu gehen. Man kann gewisse Dinge vorbereiten, zum Beispiel Fotos aus der Kindheit, Mandalas etc. Es sollte überall etwas Trinkbares stehen.

    Musik kann inspirieren, aber auch nerven (Achtung: unter Psilocybin kann eine Fernbedienung wirken wie ein Gerät von einem anderen Stern – sinnlos und nicht bedienbar). Die Musik sollte nicht zu trivial sein (Pop etc.), weil der Geist sie als abstoßend empfinden könnte. Je abstrakter und komplizierter, desto besser.

4. Eine nüchterne Vertrauens-Person in der Nähe

    • “Während der Séance selbst dienen ein oder zwei Personen, welche keine Rauschmittel, weder Pilze noch andere genommen haben, als Beobachter und Wächter. Sie hören, was gesagt wird, beseitigen Störungen und wehren Eindringlinge ab. Diese Beobachter seinen eine unveränderliche Einrichtung zu sein. In den verschiedenen Berichten finden sich fast immer Hinweise, dass nicht alle Teilnehmer Pilze bekommen oder dass jemand anwesend ist, welcher nüchtern ist. Gewöhnlich wird die Tür fest verschlossen, und niemand außer demm Schamanen darf bis zum ersten Hahnenschrei im Morgengrauen das Haus verlassen.” {4, 79}
  • Gerade Anfänger sollten dafür sorgen, dass mindestens eine nüchterne Person in der Nähe ist, die das Vertrauen der Konsumenten genießt. Irgendjemand sollte die Kontrolle haben und für das Wohlbefinden der anderen sorgen. Es müssen ja nicht immer Notfälle sein… manchmal friert ein Konsument extrem, ohne es zu bemerken. Hier kann die Vertrauensperson eine Decke bringen und somit einen “Kälte-Horrortrip” vermeiden helfen.

    Schon in den ganz alten schamanischen Kulturen galten folgende Sicherheits-Maßnahmen:

    Viele Experten sind der Meinung, dass in psychischen Krisen nur die menschliche Wärme einer Vertrauensperson helfen kann. Viele gute Worte helfen manchmal mehr als Zuckerwasser und Vitamin-C. Die Vertrauensperson sollte sich generell zurückhalten und nur eingreifen, wenn es nötig scheint.

    Vielleicht ist es optimal, wenn die nüchterne Person nicht geplant wird. Beispiel: 4 Leute wollen Pilze nehmen. Alle bereiten sich entsprechend vor. Die Pilze werden zubereitet. Nun wird per Streichholz-Methode bestimmt, wer die Pilze wirklich konsumieren darf. Mindestens eine Person bleibt übrig und wird über die anderen wachen. Der Vorteil ist, dass sich diese Person ebenfalls innerlich vorbereitet hat und nicht als nervöser “Fremdkörper” wahrgenommen wird.

5. Die Größe der Gruppe

    Wenn man mit mehreren Personen Psilocybin konsumiert, so sollten nicht mehr als drei Personen beteiligt sein. Was darüber hinaus geht überfordert den Konsumenten. Jeder sollte die Möglichkeit haben sich zurückzuziehen (ohne dabei aus dem Blickfeld der Gruppe zu gelangen).

    Man sollte sich in der Gruppe darauf einigen, wie kommuniziert wird. Es ist manchmal extrem unangenehm, wenn irgendjemand mitten drin anfängt zu erzählen. Denkbar ist die Vereinbarung, dass ein längerer Blickkontakt bestehen muss, bevor jemand anfängt zu erzählen.

6. Mit kleiner Dosis anfangen

    Natürlich möchte man schon beim ersten Mal die volle Dröhnung. Das ist normal. Aber als Anfänger sollte man sich disziplinieren und sich langsam an diesen Wirkstoff herantasten. Ist es nicht besser, wenn man langfristig gute Erfahrungen macht?

    Bei erfahrenen Konsumenten hat sich gezeigt, dass das Psilocybin nennenswert über die Mundschleimhäute aufgenommen wird. Warum also nicht einmal die Pilzbrühe lediglich im Mund spülen und dann wieder ausspucken? Für die ersten Erfahrungen sicherlich kein schlechter Tipp. Dies ist von Albert Hofmann – dem Entdecker von LSD – bestätigt {1,148}.

7. Nachdosierung vermeiden

    Es kann 60 bis 90 Minuten dauern, bis die Wirkung vollends einsetzt. Grundsätzlich gilt: je voller der Magen, desto länger dauert es bis zur ersten Wirkung. Aber man muss deswegen nicht den ganzen Tag hungern; im Gegenteil. Ein Konsument berichtete, dass nach einem Tag fasten die Wirkung nicht einsetzen wollte. Erst ein Riegel Schokolade brachte den Stein ins Rollen.

    Erfahrungsgemäss setzt die Wirkung schneller ein, wenn man die Augen geschlossen hält. Hat sich die Wirkung aber ersteinmal eingestellt, kann man die Augen ruhig öffnen. Der Rausch ist aber immer tiefer, wenn man die Augen schließt.

    “Die Dunkelheit der Nacht wird als die bestmögliche Zeit für visionäre Einsichten unter Pilz-Berauschung angesehen. ‘Die Dunkelheit hilft einem dabei, auf den Grund der Dinge zu sehen.'” {4, 81}

    Wenn die Wirkung nach 5 Stunden abklingt, so bringt es nichts, wenn man Pilze “nachlegt”. Das Gehirn ist ausgepowert und wird sich weigern nochmals in die Achterbahn zu steigen.

8. Nachverarbeitung

    Ein Trip dauert ca. 5 Stunden. Oftmals klingen die Trips der Beteiligten ziemlich gleichzeitig aus. Der Übergang zum normalen Bewusstsein ist weich fließend und in keiner Form depressiv geprägt. Oft stellt sich dann schnell ein starker Hunger ein (nicht nach Schokolade, sondern nach Brot und Käse). Der Körper wirkt erschöpft.

    Es ist sehr wichtig, dass man miteinander spricht und die Erlebnisse verarbeitet. Durch solche Gespräche gewinnt der Trip nochmals so richtig an Bedeutung. Man findet Diskussionsthemen, auf die man sonst nicht käme. Die Begriffe “Gott” und “Wirklichkeiten” haben gerade nach einem solchen Trip eine völlig neue Bedeutung.

9. Zeitabstände zwischen dem Konsum

    Das Gehirn ist lernfähig. Es ist nicht nur so, dass es sich an den Wirkstoff “Psilocybin” gewöhnt. Das Bewusstsein als solches lernt auch den Psilocybin-Rausch besser zu verarbeiten (d.h. zu unterdrücken). Dieser Prozess ist vergleichbar mit Liebeskummer: beim zehnten Mal geht man einfach anders damit um, trotz allen Schmerzes.

    “Der menschliche Körper entwickelt auf die psychoaktive Substanz in den Pilzen eine Toleranz, das bedeutet, dass man mehr von ihr zu sich nehmen müsste, um denselben Effekt zu erreichen.” {3,56}

    Um Frustration und/oder zu hohe Dosierungen zu vermeiden sollte man Pausen von mindestens einem Monat machen.

10. Mischkonsum vermeiden

    Grundsätzlich gilt bei Drogen, dass man sie nicht mischen sollte. Man mischt ja nicht Diesel und Benzin in einem Tank. Insbesondere muss man auf Alkohol verzichten, weil er sich mit den meisten anderen Stoffen nicht gut verträgt.

D) Wie steht’s mit der Legalität?

    Frische Pilze zu pflücken und zu konsumieren war bisher nicht gesetzlich verboten. Der Besitz von getrockneten Pilzen hingegen ist illegal.

    “Die rechtliche Situation in Bezug auf Rauschpilze ist – um es milde auszudrücken – nicht wirklich klar. Zwar wurden zum 01.02.1998 alle psilocybinhaltigen Pilze, egal welcher Gattung und Art, unter das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) gestellt, aber nur in Fällen, wo die Pilze als psychoaktive Substanz verwendet werden (sollen), sind sie auch verboten. Das BtmG spricht dabei nicht direkt von Pilzen, sondern von ‘Pflanzen und Tieren’. Da Pilze weder zur einen noch zur anderen Gruppe gezählt werden können, besteht in dieser Hinsicht noch einiger Klärungsbedarf.” {3,56}

Fußnoten

[1] Johanniskraut wurde ja kürzlich aus den Drogerien verbannt. Die Wirkstoffkonzentrationen waren so gering und verschieden, dass diese Präparate nur noch in Apotheken verfügbar sind. Natürlich rezeptfrei. Dies ist eine sehr benutzerfreundliche Regelung, die man sich für Psilocybin wünschen würde.

Quellen

{1} “LSD – mein Sorgenkind” von Albert Hofmann

{2} = Zitat aus dem Buch “Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen” von Christian Rätsch

{3} = Zeitschrift “grow!”, Ausgabe 5/2000 (September), Seite 56f findet sich ein ausführlicher Artikel

{4} = Halluzinogene Drogen im Schamanismus (Dietrich Reimer Verlag Berlin)

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Kategorie Psychedelische Drogen - 33 Kommentare.

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  1. 1. Ottmar Straub schrieb:

    Danke für die gute Info!
    Fundiert, klar und gut verständlich!
    Macht weiter so! Ihr seid ein Licht am Firmament!
    Danke!

  2. 2. DORIE schrieb:

    Ich habe 25 Jahre Drogenkonsum hinter mir.Was ihr da schreibt, sollte gut uns am Besten neu überdacht sein.DAS IST EINE REINE VERHERRLICHUNG!!!Schon ein Mal über Kosequenzen nachgedacht. Guten Rat geben ist einfach-dafür die Verantwortung übernehmen nicht.Meine Vita.1.Konsum Amphetamin mit 19-dann Canabis-mit 20 Heroin und Kokain-ab und zu “Psychis”-Ergebnis 1 Jahr Clean und ein lebendes Wrack. Mei Einstieg war durch jemanden der genau so geredet hat-wie sie schreiben. Danke-nein danke.

  3. 3. Stephan Karl schrieb:

    @ Dorie

    ganz ehrlich, wer über keinen ausgeprägten willen (konsum chemischer, extrem abhängig machender drogen wie koks und hero) verfügt, und seinen geist gern der vergewaltigung preis gibt, wie du, der sollte es wirklich lassen.

    alle anderen dürfen sich freuen neben ihrem normalen leben ein paar mal die pforten der wahrnehmung durchschreiten zu dürfen, aber einher damit geht eindringliche selbstanalyse und nach jedem trip einen philosophischen rückblick anzustrengen!

  4. 4. magixy schrieb:

    stephan aufjeden :)

    kein wunder, da steht willensschwache und menschen mit problemen solltens lieber lassen :) klar deshalb is es auch verboten :)

  5. 5. Alina schrieb:

    Mein Biovortrag über Rauschpitze ist gerettet!
    Danke. ! ;))

  6. 6. Johannes schrieb:

    Erst wenn man, als Erwachsenener, erkennt, im Vergleich zu früher stabil zu sein und mit Lebenssinn und Freude erfüllt ist, erst dann hat es überhaupt Sinn, sich auf Zauberpilze einzulassen.

    Empfehlenswert ist eventuell positive Erfahrung mit Cannabis und nützlich ist auch die Erfahrung, dass einwöchiges Fasten (Verzicht auf feste Nahrung) ein höheres Energieniveau und Lebenslust schafft. Das ist auch ein Training gegen Konsumverhalten, dass ungeeignet wäre für den Gebrauch von Zauberpilzen (also kein Partypilz oder der Wunsch nach einem Trip….)

    Dann kann ich mir schon ziemlich sicher sein, dass mein Innenleben reif und stabil genug ist.

    Johannes (53 Jahre)

  7. 7. Sascha schrieb:

    Weiss jemand, wie die Wirkung bei einer kleinen Dosis ist? Ich habe nicht den Wunsch nach einem Trip. Allerdings ist mir Alkohol und Haschisch zu ungesund. Auf einen Kater oder miese Stimmung kann ich gut verzichten. Mich würde interessieren, ob ich mit einer kleinen Dosis meine Kreativität und die Wahrnehmung etwas steigern kann. Ich litt früher einmal an einer Depression, diese ist aber auskuriert und ich würde mich als psychisch überdurchschnittlich stabil bezeichnen. Grüsse

  8. 8. lukas schrieb:

    @ Sascha
    Eine kleine Dosis kannst du dir sparen, ganz oder garnicht.
    Überhaupt was du schreibst wirkt ziehmlich unerfahren und vorallem unwissend.
    Alkohol und Cannabis kannst du ohnehin nicht vergleichen, und vorallem ist Cannabis bei nicht zu häufigem Konsum, und vor allem wenn du sonst kein tabakbrauchst, NICHT ungesund.
    Ich frag mich auch wie man auf die Idee kommen kann Alkohol gegen pilze einzutauschen. Wtf das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
    Ich geb dir einen Tipp, lass die Finger von Drogen und ganz besonders von psychedelischen Drogen wenn su hier solche Fragen stelst.. ~.~

  9. 9. the revelator schrieb:

    diese pilze sind nur halb so gefährlich wie manch einer glaubt, für kinder und jugendliche sollten sie tabu sein, doch für jeden erwachsenen menschen kann ich nur empfehlen mindestens einmal in leben eine psychedelische erfahrung gemacht zu haben, es wird euch definitiv eine lehre sein, welcher art und weise auch immer.

    ps.

    lasst euch nicht von der meinung eines selbstredend labilen ex junkies verwirren, das seiner ansicht nach alle drogen in einen topf zu stecken sind und manche davon eine einstiegsdroge genannt werden liegt an seiner eigenen vollkommen wahllosen art mit drogen umzugehen und den daraus resultierenden erfahrungen.

  10. 10. tristan schrieb:

    Hey, wirklich gute sammlung an Infos hier. Da ich nun jetzt schon seid längerer Zeit in der Goaszene unterwegs bin und nun inzwischen auch schon viel erfahrung mit cannabis, und leuten die teile, tickets oder pilze fressen habe. Allerdings habe ich nie vor syntetische Drogen zu nehmen (auser alc). Allerdings wächst mein interesse langsam mal eine ehrfahrung mit pilzen zu sammeln. Hab auch leute die sich mir als tripsitter anbieten. Natürlich hab ich nicht vor das auf einer goa zu machen da sind mir teilweiße zu viele druffis. Meine frage ist nun an die die sich da fachlich auskennen: kann ich sowas vertragen und aushalten? Ich bin mit meinem leben soweit ganz glücklich und bin im einklang mit mir. Ich bin 18 allerdings hab ich ziemlich großen respekt vor sowas und bin mir unsicher ob ich drauf klar komme.

    Mfg

  11. 11. Gustav Gans schrieb:

    @ tristan: Ich würde behaupten geh mit freuden auf ne Goa mit chill-area und ess ein paar pilzis. Goas sind ne nette sache, aber manchmal braucht man dort einen ort um sich zurückziehen zu können…deshalb die chill-area, meist reicht allein die tatsache das es dort entspannt ist um dir alle zweifel wegzupusten. Am besten nimmt ihr das in einer gruppe und ihr werdet schopn nach den ersten anzeichen mrken wie lustig das is ;D

    …aber ich weiß nicht, du meinstest du hattest deressionen..das ist natürlich nicht gut und hat dich vielleicht geprägt..du solltest pilze NUR dann nehmen wenn du dir deiner sache sicher bist, dich gut fühlst und es DEFINITIV willst!

    also ich wünsche dir viel spaß und gewöhnd ich daran das du goa mit anderen augen sehen wirst :DD

  12. 12. Niemand schrieb:

    @ tristan:

    Überdenke nochmals deine Erkenntnisse! Mit 18 hast du nicht “viel” Erfahrung, sondern wenig. Weiss ich aber auch nur, weil ich inzwischen 30 Jahre Erfahrung habe. ;-)

    Wie soll aufgrund deiner Darstellung irgendjemand einschätzen können, ob du den Trip verträgst/aushältst/drauf klar kommst???

    Hängt letztendlich primär von dir, dann vom Setup und den Settings ab. Schaffe den entsprechenden Rahmen und probier es aus. Dann weisst du es genau.

    Nur ein Tip: Auch wenn der Trip völlig aus dem Ruder läuft – das Schlimmste, was du machen kannst, ist, dich dagegen zu wehren. Wenn du aber über die notwendige Gelassenheit oder Disziplin verfügst, den Trip einfach geschehen zu lassen, wird dir bei normaler Dosis so viel nicht passieren.

    LG
    Niemand

  13. 13. magixy schrieb:

    sascha

    hau es dir rein wie du danach belangst :)
    kreativität probiers aus :D aber der fette trip und die elemente wenn du krass an deiner grenze bist sind der hit,bin da wohl auch raus aber geil wie kino im kopf eingebrannt,mit so jetzt lustigen szenen voll die reise und zwei hasch köpfe in der mitte zu derbe :D so lustige aber auch harte szenen im kasten aber das vergiftungsgefühl ist nicht immer das beste,,

  14. 14. polle schrieb:

    Junge, nach so nem Kommentar sollte man fast denken, das Zeug hätte enormen Schaden im Hirn angerichtet. Am Psilocybin kanns ja aber eigentlich nich gelegen haben…

  15. 15. lea schrieb:

    hilfe wir müssen ein refferat über psilocybin halten ich weiss aber nicht soo wirklich was das ist oder wie man den anderen erklären soll welche wirkungen diese droge haben kann.

  16. 16. HankSchrader schrieb:

    “Man vermischt Pilze nur unmittelbar vor dem Verzehr mit der Trägersubstanz.”
    Kann ich daraus schließen, dass es nicht sinnvoll wäre, Pilze in Muffins zu backen?

  17. 17. SppedyGonzalez schrieb:

    Ich habe Pilze genommen und nehme viele Sachen seit dem anders wahr. Ist das normal?

  18. 18. blubberkopf schrieb:

    hi!

    sppedy was nimmst du anders wahr? ist generell kein gutes zeichen! lass den Konsum bleiben! wenn es sich nicht normalisiert geh zum Arzt!
    hoffe dass du keine Medikamente, wie Antidepressiva oder ähnliches verschrieben hast! da steigt das Risiko für eine psychose nochmal enorm…

  19. 19. sodom schrieb:

    An alle die hier schreiben, das es nich so gefährlich is psychodelische Drogen zu nehmen, haben meiner Meinung nach unrecht. Es gibt eine massive Verschiebung der Wahrnehmung, die auch vermeindlich stabile Personen komplett aus dem Gleichgewicht werfen können.
    Kenne persönlich 3 leute die wegen lsd und Pilzen ne Psychose bekommen haben. bei einem war es sogar nach einmaligem lsd Konsum schon so weit.
    es is einfach wie russisch Roulett spielen. experten streiten sich übrigens bis heute, ob die Veranlagung für Psychosen vererblich ist oder eine frage der geistigen Stabilität! und lasst euch gesagt sein, dass eigentlich jeder Konsument von Substanzen, die Gefahren die von der Substanz ausgehen eigentlich immer banalisieren.
    und der rausch den man auf lsd und Pilzen erlebt meiner Meinung nach keine Bewusstseins Erweiterung sondern einfach nur ein Rauschzustand! Wenn überhaupt is es ne Verschiebung des Bewusstseins oder mehr noch ne Einschränkung! Denkt einfach mal dran wie ihr euch betrunken wahrnehmt und wie ihr von aussen wahrgenommen werdet und multipliziert das mal 100. ich hatte bestimmt schon 1 Milliarde genialer Ideen im suff, keine war es tatsächlich…
    und ja ich habe in meinen wilden Zeiten mehr als genug Erfahrungen mit dem zeug gemacht, habe es auch verherrlicht, wenn mich wer gefragt hat. heute sehe ich dass wie oben beschrieben etwas anders, was definitiv am nüchternen verstand liegt.

  20. 20. Pilzkopp schrieb:

    @sodom, ok deine Meinung…

    Du hast allerdings nur teilweise Recht….

    Zum einen ist LSD eine ganz andere Socke als Pilze. Zum anderen kann man von allen Drogen, auch Alk ne Psychose bekommen, dafür allein kannst du die Pilze nicht schuldig machen. Jeder Mensch reagiert auch auf anderen Drogen anders! Hab schon Leute von Cannabis aggresiv werden sehen!

    Wenn man bei Pilzen die richtige Sorte hat (und da gibts viele Unterschiede!) und auch die richtige Dosis für sich gefunden hat, da jeder individuell reagiert, kann man das nicht verallgemeinern, das ist quatsch, sorry. Jede Droge kann eine “verborgene” Psychose auslösen, nicht nur Pilze. Das einer deiner Freunde nach einem LSD Trip schon Probleme hat, tut mir leid. Hatte er vllt. auch Mischkonsum? Den sollte man eh tunlichst vermeiden!

    Pilze sind aber definitiv Psychedelika, denn erkläre mir mal warum nach einem Pilz Trip viele Konsumenten die Welt mit anderen Augen sehen, im positivem Sinne? LSD ist auch kein Psychedelika in dem Sinne, sondern eher ein Halluzinogen, das Psychedelische ist da meiner Erfahrungen nach eher zweitrangig. LSD hat ein wesentlich größeres Wirkspektrum, es dauert länger an, ist i.d.R. heftiger und man hat auch noch nen Tag später einen Hangover, dies ist bei Pilzen so auch nicht gegeben, es klingt einfach aus nach einer Zeit ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Das man die Gefahren von Substanzen als banal ansieht, ist doch irgendwo klar….da macht sich wohl kaum ein Konsument in dem Moment nen Kopf drum…das haben fast alle beim ersten Konsum auch nicht bedacht ;)

    Ich habe mittlerweile auch über 23 Jahre Erfahrungen gesammelt, u.a. auch mit Nachtschattengewächsen.
    Auf Pilze sollte man auch nicht unbedingt unter Leute (öffentlichkeit) gehen, eher in Park, Garten oder zu Hause gemütlich mit guten Freunden und 100x mehr als besoffen? Ich weiß ja nicht, wie besoffen du manchmal bist, aber….neee.

  21. 21. gonzo schrieb:

    @speedy gonzales:
    Nach einem trip verändert sich die wahrnehmung. Wer einmal richtig trippt und zum nullpunkt gelangt wird neu geboren. Erkenntnisse können banal oder eben existenziell sein. Ein terrortrip bietet viel stoff zumverarbeiten. Wer pilze nimmt muss sich im klaren darüber sein, dass er in die matrix seines selbst eintaucht und eine grundlegende neuprogrammierung in gang gesetzt werden kann, aber nicht muss. Nach meiner erfahrung ändert sich die wahrnehmung dahin gehend, dass sie hundere male versärkt wird. Gedanken strömen und das gitter der realität wird bewusst wahrgenommen. Raum und zeit verschwimmen.
    Ich vertrete die annahme dass psychedelika lediglich permission slips sind. Lediglich ein schlüssel. Alles was passiert, erschafft der geist selbst.

    Der artikel an sich hat mir ein zu negatives bild. Die leser wollen sich versichern und informieren. aufgrund solcher artikel haben konsumenten schwere trips. Sie gehen mit angst und unsicherheit in ihre eigene psyche. Psychosen sind die absolute ausnahme.washier alspsychosebeschrieben wird ist eine neukonfiguration und ein gestoppter verarbeitungsprozess.

    Die gesellschaft hat angst vor psychedelika. Angst vor pilzen. Angs vor drogen.

    Geht in den wald. Macht ein lagerfeuer. Esst pilze und genießt den trip.

    Wer tief gehen will nimmt eine heroische dosis und sperrt sich in der dunkelheit ein. Dont diddle the dose.

    Ein psychedelischer lifestyle ist für die wenigsten geeignet.
    Achte den pilz und genieße die zeremonie.

    Mfg

  22. 22. Zubakx schrieb:

    Sehr schöner Beitrag Gonzo!
    Ich habe zwar nicht das selbe Weltverständnis wie du, und habe eine andere Einstellung zu dem Thema. Ich konsumiere allerdings auch schon seit Jahren Psychedelische Drogen.
    Aber was mir wirklich gefällt an deinem Artikel ist, dass du dein eigenes Bild von dem Konsum hast und mit diesem Bild lebst. Im Endeffekt hat doch jeder seine eigene kleine Realität, und nur diese zählt. Denn wie könnte ein anderes Individuum, (also mit anderer Wahrnehmung, Weltanschauung etc.) dir vorgeben wie man zu leben hat, wenn sich seine Vorgaben doch nur auf seine Realität nicht aber auf deine beziehen.

    Ich denke, und das lese ich in deinem Beitrag zwischen den Zeilen, das jeder seinen eigenen Blickwinkel finden muss und solange er eine gesunde, positive Beziehung zu diesem hat kann auch der Umgang mit psychedelischen Erfahrung ihm nicht viel ausmachen.

    Die Angst vor Drogen ist die Angst vor dem Ungewissem und der Veränderung, aber manche von uns sind eben Entdecker und andere nicht ;). Wer es machen will soll es tun, die anderen sollen es lassen, so einfach ist das.

    Das war mein Senf zu dem Thema, er wird bestimmt nicht jedem hier gefallen, aber das nur natürlich und mir ziemlich Wumpe. Einen schönen Sonntag Abend wünsche ich allen!

  23. 23. dermope schrieb:

    Also ich kann dem Textersteller nur zustimmen, jedoch einige andere Kommentare auch durchaus nachvollziehen. Drogen, speziell Psychoaktive, sind nicht zu unterschätzen! – Damit will ich jetzt aber niemandem Angst einjagen, nein; Drogen sind was wirklich schönes, wenn man sie verantwortungsvoll und richtig einsetzt!
    Um auch wirklich mal reale Beispiele zu bringen:
    Negativ: Unerfahrener Kumpel säuft erst ne ordentliche Menge, kifft natürlich zwischendurch und meinte dann drei Gramm Mazapatec einfach so probieren zu können. Das Ergebnis war dementsprechend. Keinen Abklapper, aber mit ner Psychose durch die Wohnung laufen und nur laut “Nein, nein” rufen war jetzt nicht soooo lustig. Von der Veranlagerung/Vorgeschichte her auch nicht wirklich unbelastet und dann sieht man ja, was daraus wird. Never ever again!
    Positiv: Ich konsumiere zum 1.! Mal meine selbst gemachten Pilze (die Mazapas) mit einer Gruppe von drei Leuten draußen, am Teich, im Sommer. 3,2g waren es knapp. Alle drei waren erfahren und dem entsprechend wurde vorab für die richtige Musik, Liegewiese, etc. gesorgt. Es war bis jetzt mein schönster Trip! Unter dem wolkenfreien Nachthimmel bei Vollmond zu liegen und “Bushmech” zu hören ist einfach unbeschreiblich!
    Somit sieht man, es geht so oder so. Wenn du also von dir aus schon Probleme mitbringst… und damit meine vor allem Kindheitstraumata, etc. (ja, auch “Papa hat mich und Mama mit 6 Jahren verlassen” gehört dazu!) – dann lass es! – Du musst mit dir wirklichem im “Reinen” sein, Bock auf den Trip haben und vor allem keine Angst. Es KANN einfach so ein schönes Erlebnis sein, dass ich jedem psychisch stabilen Menschen rate, Pilze mind. ein Mal zu probieren!

  24. 24. Anouk. schrieb:

    Viele schreiben hier, dass psychedelische Drogen in den Händen von Jugendlichen mehr Schaden anrichten, als in den Händen Erwachsener. Wieso ? Meiner Meinung nach kommt es auf die individuelle Reife und Einstellung an, oder nicht ? Ich selbst bin 17 Jahre alt, konsumiere Cannabis und habe Erfahrungen mit MDMA. Ich habe in den letzten Monaten einige Leute kennengelernt die auch Erfahrungen mit Zauberpilzen und LSD haben. Ihre Erzählungen und Ansichten faszinieren mich und ich habe schon länger den Wunsch das auch mal auszuprobieren. Eigentlich stehe dem nichts im Weg und ich hab auch echt Bock drauf, jedoch muss man erwähnen, dass die alle schon mindestens 20 sind. Ein Bisschen Bedenken habe ich schon, ob das noch zu früh ist und ich lieber noch 1/2 Jahre warten sollte.. Hat jemand hier vielleicht Erfahrungen mit einem relativ frühen Konsum psychedelischer Drogen und einen guten Rat für mich ?
    Lieben Gruß

  25. 25. Jade schrieb:

    Hallo Leute,

    Ich habe auch nochmal eine Frage. Ich bin Student 20 Jahre. Seit längerer Zeit schon Erfahrung mit Cannabis. Habe in der hinsicht einen sicheren Umgang denke ich. Ich habe einen Freund der auch Erfahrungen mit vielen anderen Drogen gemacht hat. Er hat mir angeboten auch mal Pilze auszuprobieren. Er hat mir alles lange erklärt wie es sich auswirkt, dass man auch gut aussteigen kann wenns etwas zu heftig wird, also der Trip, stimmt das eigentlich??

    Er zwingt oder drängt mich nicht dazu soweit mal klar gestellt. Zu soetwas lasse ich mich nicht drängen!

    Ich bin auch sehr daran interessiert und denke es ist auch alles klar die Rahmenbedingungen wären auch perfekt so wie ich es hier mitbekommen habe. Meine Psyche ist auch stabil.

    Und da liegt auch mein Punkt. Vor psychadelischen Erfahrungen habe ich keine “Angst” respekt vieleicht, aber wie ich sagte bin ich mit meiner Person und meinen Leistungen und meinem Umfeld etc. super zufrieden. Ich möchte nicht Aufgrund dieses Trips in mein Unterbewusstsein ein “anderer Mensch” werden.

    Versteht ihr was ich meine? Ich möchte nicht so “Hippie mäßig” rumlaufen, nicht das es abwertend gemeint ist.

    Denkt ihr das die Gefahr besteht? Oder lasse ich mich zu sehr von den ganzen Texten beeinflussen?

    Danke schonmal :)

  26. 26. martin. schrieb:

    In meinem fall hat mein erster psychischer Durchbruch bewirkt das ich keinen Alkohol mehr trinke. Auch andere dinge wie überstunden auf der arbeit lass ich gänzlich weg seit dem. synthetische drogen die mich die meiste Zeit auf der suche nach dem ultimativen rausch begleitet haben bieten mir keinen reitz mehr. Auch haschisch nutze ich überwiegend als schmerz terapie und nicht zum abdichten seid dem. Dieses hat meine Lebensqualität enorm steigenlassen. Es war für mich der richtige weg pilze zu essen. Auch die einsicht das Religion pure fremdbestimmtheit ist und der tot eine Transformation und kein ende ist lassen mich viel unbeschwerter leben. Richtig eingesetzt sind pilze der weg in die Selbstbestimmung. Dieses soll keine pilz Propaganda sein sondern nur ein Erfahrungsbericht der zeigt weit ein einmaliger konsum einer droge in das leben eingreifen kann.

  27. 27. Der trip meines lebens schrieb:

    Hallo ich bin 17 jahre alt und tuhe seid 2 jahren cannabis kosomiren und habe auch schon andere sachen genommmen wie zum b.z : meht , gelbe bentleys ,

    und ich sage nur ich suche denn trip meines lebens
    und drogen sind nix schlimmes wir sind eine kleine gruppe 5-6 personen und konsomiren immer zusammmen es kap schon offt welche die mal gekoste haben aber das bekommen wir immer wieder hin ein bissel tee und ruhe hin legen und alles ist wieder ok

    am besten wenn mann was anderes wie cannabis und haschisch kosomirt net allein meine meinung

    und eine sache habe ich schon haben uns vor par wochen mall kräutermischung spice gakauft und haben die 2 gram am ein tag geraucht und ist ech übel und so was ist legal aber cannabis was 95% hamloser ist ist verboten was da los naja kann mann net ändern

    wer weiß wie weiß wann und wo ^^

  28. 28. machone schrieb:

    und direkt dadrunter ein negativbeispiel. mein lieber “trip meines lebens”, ich würde an deiner stelle mal zumindest versuchen meine einstellung zu psychoaktiven substanzen zu überdenken, das sind werkzeuge, keine spielsachen (auch wenn sie eine menge spaß machen können)!

  29. 29. Deine Traumfrau/mann schrieb:

    Hallo, ihr verrückten Leute von dieser Seite. Naja ich habe mir ein paar Kommentare durchgelesen, und kann mit Sicherheit sagen dass ihr alle ein Problem habt. Die Hälfte von euch kann nicht mal richtig schreiben!! Geht mal zum Therapeuten. Ich finde ihr übertreibt und vergeudet ihr Leben für nichts, und hört bitte Kindern oder Jugendlichen von euren “guten” Erfahrungen mitzuteilen, es regt nur an schlimme Drogen zu nehmen.
    LG an alle dummen Junkies

  30. 30. raadie schrieb:

    Wichtig ist um “gut” drauf zu kommen. Nehmt am Anfang diese Substanz in heimischen Gefilden. Unter Freunden zu Hause. In der eigenen oder deren Wohnung. Wenn die Wirkung einsetzt, sollten unvorhergesehene Einflüsse tunlichst vermieden werden ! Vor allem, wenn es das erste Mal ist.

  31. 31. MorphoX schrieb:

    Hey Leute,
    kurze lange frage! Ich bin eigentlich Psychisch labil.. Habe keine probleme. Wurde aber aus früherer schulzeit gemobbt, hab mich aber von grund auf sehr positiv verändert (selbstbwustsein..etc. Bla blaaa). Kann ich deswegen drotzdem ein Horror tripp schieben?

    Ich bin sehr neugirig und hab jetzt echt alle Kommentare hier durchgelesen. Ich bin endeckerfreudig, Cannabis habe ich geraucht, MDMA und Speed nehm ich auch nur auf BigLocations.
    Ich bin Musiker und suche einfach eine auserirdische erfahrung worüber ich Musik machen kann. Ich liebe das abnormale hab nur KB das so ne kleinichkeit mir den tripp versaut. Und wie ist das wenn wenn ich auf dem tripp bin, seh ich die umgebung oder laufe ich auf dem Saturnring mit nem cyberspace hund rum :P

    LG Andi

  32. 32. max schmidt schrieb:

    du kannst, trotz deiner labilen verfassung einen horrortrip haben. es kommt bei der art von drogen sehr auf set und setting an, natürlich können trotzdem versteckte psychosen zum vorschein kommen, ich wäre damit sehr vorsichtig und würde auf fachmänische erfahrung vertrauen, es ist wie gesagt kein spielzeug. sei ehrlich zu dir ob du bereit bist dafür, hier übernimmt niemand verantwortung für dein handeln. ich freue mich ab und zu über solche erfahrungen trotzdem bin ich nicht leichtsinnig. sei ja vorsichtig mit dem gebrauch solcher stoffe. entscheide selbst ob du dir das zutraust und befolge ohne zweifel die ‘saver use’ aller seriöser seiten, es ist kein spaß!

  33. 33. Dr.Onken schrieb:

    Hallo zusammen.
    Ich möchte keinen Erfahrungsbericht abgeben, nichts empfehlen und auch nichts vetreufeln.

    Auffallend ist, das die jenigen Leute, die negativ Schreiben, Mischkonsumenten sind bzw. waren. So wie man rauslesen kann sogar schwerstabhängig. Das sind die denkbar schlechtesten Ratgeber weil sie bereits bewiesen haben, das sie anfällig für den Drogenmissbrauch sind. Ich sage klipp und klar, hätten sie keine illegalen Drogen zur verfügung gehabt, hätten sie sich bewustlos gesoffen.
    Andere schreiben z.b. “ich bin 17 und habe 2 Jahre Drogenerfahrung!” Auch hier kann ich nur sagen, das wer mit 15Jahren nichts besseres zu tun hat, sich die Birne mit allem möglichen zuzuknallen, keine rosigen Zeiten vor sich hat. Hier ist primär schon vor dem Konsum irgendetwas gewaltig schiefgelaufen. Elternhaus? Schule??
    Hier kann ich nur ganz klar vor jeglichem Konsum psycholdelischer Substanzen DRINGEND ABRATEN!

    Selbsterfahrungen auf Ebene von z.b. Pilzen sind keine Sachen die man mal so nebenbei verarbeitet. Das Gehirn sollte zum einen Physisch sowie auch Psychisch ausgereift sein. Sprich, man sollte mit beiden Beinen im Leben stehen. Das ist aus meiner Erfahrung nicht vor dem 20ten Lebensjahr der Fall. Eher später. Mit den Eindrücken die man gewinnt, muss man umgehen können. Hierzu bedarf es ein gefestigtes soziales Umfeld mit dem man auch auf Augenhöhe kommunizieren kann.

    Man muss sich auch definitiv darüber im klaren sein, das sich die eigene Weltanschauung und Wahrnehmung komplett verändern kann. Das kann in nuancen, aber auch radikal sein.
    Ich kenne Menschen, die sich nie über die Natur Gedanken gemacht haben, nach der ersten Erfahrung aber zum Umweltschützer schlechthin mutierten. Auch wenn das primär gesehen keine schlechte Wandlung war, zeigt es jedoch deutlich, das der Einfluss sehrwohl längerfristig sein kann.
    Ich möchte dabei ganz klar betonen, das das nichts mit der vielbeschriebenen Psychose zu verwechseln ist. Diese bricht tatsächlich nur in ganz wenigen Fällen aus und betrifft aus meiner Erfahrung fast ausschließlich Menschen, die schon im vorraus psychisch instabil waren.
    Wobei wir beim letzten Punkt wären!
    Wer in irgendeiner Art und weise ängstlich ist, depressiv verstimmt, Traumata erlebt hat,Sprich nicht tatsächlich zu 100% psychisch stabil ist, sollte keinesfalls mit Psychodelischen Drogen experimentieren. Dazu zähle ich sogar Cannabis! Es gibt Versuche, z.b. Traumata durch den Konsum von psychodelischen Drogen zu Therapieren. Teilweise sogar sehr Erfolgreich. Aber das geht erstens nur mit ganz speziell geschulten Personal unter ganz besonderen äußeren Einflüssen, und kann zweitens als selbstversuch das ganz krasse Gegenteil bewirken.
    Mein Tip : Nimm einen Schlafsack und genug zu Trinken und geh für zwei/drei Tage irgendwo in die Natur. Ganz ohne kontakt zu anderen Leuten. Denke über dich und deine Umwelt nach.
    Lass dich einfach nur darauf ein.
    Du wirst sehen, wie das dein Denken ohne zutun irgendwelcher substanzen verändern kann.

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