Aufklärung zum Thema Drogen

Was sind Halluzinogene?

Die Bezeichnung „Halluzinogene“ scheint eindeutig zu sein. Es handelt sich um Drogen, die Halluzinationen auslösen. Der folgende Bericht will diese Definition untersuchen. Alle gängigen Drogen werden untersucht, ob sie zu der Gruppe der „Halluzinogene“ gehören.

Was sind Halluzinogene?

Wenn man sich aufmerksam umhört, so wird man feststellen, dass es für den Begriff „Halluzinogene“ zum Teil widersprüchliche oder unscharfe Definitionen handelt. Folgende Ergebnisse brachte eine Recherche in Literatur und Internet

„Halluzinogen mit veränderter Wahrnehmung und Empfindung, Störungen des Zeit-, Raum- und Körpergefühls (glaubt, seinen Körper zu verlassen), Illusionen (Verkennungen), Halluzinationen (Wahngebilde), Beschleunigung des Gedankenablaufs, plastische Farbvisionen, kaleidoskopartige Bilder, Geräusche werden deutlicher wahrgenommen, Musik körperlich empfunden.“ [Link zur Quelle im Internet]

„Halluzinogene sind Drogen, die Sinnestäuschungen hervorrufen. Zu ihnen zählt man vor allem LSD, Meskalin und Psylocibin, aber auch Ololiuqui und andere, ebenso die Cannabisabkömmlinge, die wir im vorigen Kapitel gesondert besprochen haben.“ [Link zur Quelle im Internet]

„Halluzinogene spielen mit den Wahrnehmungs-Filtern des Bewusstseins. Die Realität wird verzerrt: innere Bilder, Gedanken und Gefühle fließen chaotisch ineinander und überfluten die Psyche. Das Resultat: Eine radikal verwandelte Erfahrungswelt. In diesem Misch-Masch kommt es zu Halluzinationen (»Hallus«): zu optischen (»Optics«), gefühlten (kinästhetischen) und gehörten (»Hör-Optics«). Ihr Realitätsgrad ist oft nicht (oder nur kaum) einzuschätzen. Je nach Stimmung reicht die Wirkung vom »good trip« (Glücksgefühl, Lachanfall) über Selbstüberschätzung bis zum »bad trip« (Angst, Horror-vorstellungen und Panikanfällen inkl. akuter Suizidgefährdung). Oft kommt es auch zum Schaukeleffekt von Euphorie und Dysphorie. Gerade in dieser unkalkulierbaren Wirkung liegen die speziellen Risiken der Halluzinogene.“ [Link zur Quelle im Internet]

„Bezeichnung für Drogen, die in meist schon geringer Dosierung psychotische (s. Psychose) Symptome hervorrufen können, ohne daß eine stärkere Beeinträchtigung von Gedächtnis und Bewußtsein stattfindet. H. sind z.B. LSD, Haschisch, Mescalin, Kokain. Der psychoseähnliche Zustand ähnelt in seinen Symptomen dem der Schizophrenie: Entfremdungserlebnisse (s. Entfremdung), Delirien, ekstatische Zustände usw.
H. werden z.B. in der Psychiatrie zum Studium psychotischer Phänomene in sog. Modellpsychosen verwendet. Das bedeutet, daß bewußt akustische und optische Halluzinationen hervorgerufen werden, um damit die Probleme der Psychosen im allgemeinen und der Schizophrenie im besonderen studieren zu können.“ [
Link zur Quelle im Internet]

„Serotonin ist ein Hirnhormon. Es dämpft die Reaktion auf einlaufende Reize und wirkt überall da, wo es einen übermässigen Reizeinfall zu verhindern und abzuschwächen gilt. Serotonin fördert damit die Gewohnheitsbildung und schützt so vor Informationsüberfluss.
Halluzinogen wirkende Drogen verzögern offenbar den Beginn der Gewohneitsbildung, indem sie die Serotoninproduktion blockieren. Das Gehirn reagiert nun auf an sich altbekannte Reize, wie auf etwas vollkommen Neues. Die Denkprozesse und das Differenzierungs- und Empfindungsvermögen wowie die sensorische Sensibilität sind über die bekannten Grenzen des Normalbewusstseins hinaus gesteigert.
[…] Halluzinogene sind Chemikalien, die in nichttoxischen (nicht-giftigen) Dosen Veränderungen in der Wahrnehmung, im Bewusstsein und in der Gemütslage hervorrufen, selten jedoch geistige Verwirrung, Gedächtnisverlust oder Desorientierung in bezug auf Personen, Raum und Zeit bewirken.“ {6,14}

„Adolf Dittrich unterteilt die Halluzinogene in zwei Kategorien. Zu den halluzinogenen I. Ordnung gehören LSD, Meskalin (Peyote), Psilocybin (Pilze), N,N-Dimethyltryptamin (DMT, Yopo-Schnupfpulver) und THC (Haschisch). Diese Halluzinogene werden nach ihrer chemischen Struktur von allem in Phenyläthylamin-Derivate (Meskalin), Indol-Derivate (Psilocybin, DMT) und Dibenzypran-Derivate (THC) unterteilt. Zu den Halluzinogenen II. Ordnung gehören Scopolamin (Mandragora, Bilsenkraut, Stechapfel), Stickoxydul (Lachgas) oder Muscimal (Fliegenpilz). […] Der Hauptunterschied zwischen den beiden Gruppen besteht nach Dittrich darin, dass diejenigen der II. Ordnung seltener strukturierte optische halluzinatorische Phänomene, dafür aber eine stärkere Bewusstseinstrübung hervorrufen.“ {6, 16}

Eine sehr viel speziellere Definition liefert der Buchautor Terence McKenna:

„Halluzinogene sind eine bestimmte Gruppe chemisch aktiver Verbindungen, nämlich halluzinogene Indolalkaloide, die bei der Selbstreflektion eine entscheidende Rolle gespielt haben. Sie besitzen alle eine mit dem besser bekannten Benzolring verbundene, aus fünf Atomen bestehende Penthxylgruppe. Diese Molekülringe machen die Indole zu sehr reaktionsfreudigen Chemikalien und daher in der hochenergetischen Welt des organischen Lebens zu idealen Molekülen für Stoffwechselaktivitäten. Halluzinogene können psychoaktive und/oder physiologische Wirkungen haben und viele Systeme im Körper ansprechen. Einige Indole sind endogenen Ursprungs; Serotonin ist dafür ein gutes Beispiel. Viele andere sind exogen, kommen in der Natur vor und lassen sich in Pflanzen finden, die wir essen können. […] Es gibt vier Familien halluzinogener Indolalkaloide, die starke Visionen und Halluzinationen erzeugen und auch in Pflanzen vorkommen: Lysergsäure-Alkaloide (z.B. LSD), halluzinogene Tryptamin-Derivate (insbesondere DMT, Psilocybin), die beta-Alkaloide (Harmin und Harmalin) und Ibogain.“ {1,61f}

Terence McKenna legt seinen Schwerpunkt der Definition nicht nur auf die Halluzinationen, sondern auch auf das Potential zur Selbsterkenntnis. Er beschreibt im Prinzip das, was andere Autoren auch als „Sakrale“ Drogen bezeichnen {5,329}. Die von McKenna gewählte Definition ist sehr viel schärfer als die sonst übliche Defintion. Allerdings ist seine Meinung vermutlich nicht repräsentativ für den allgemeinen Sprachgebrauch.

Möglicherweise erklären sich die Wirkungen der Halluzinogene auch über den Serotonin-Haushalt im Gehirn.

Welche Drogen sind Halluzinogene?

Die folgende Klassifizierung der Drogen soll keinen offiziellen Charakter haben. Es ist die Meinung des Autoren. Weder im Internet, noch in der Literatur wurde eine Zuordnung gefunden, wie sie nun folgt. Zwar werden alle Drogen nur kurz in Form einer Liste aufgeführt, doch wurde jeder Stoff sorgfältig recherchiert. Die Liste der Quellen am Ende des Textes zeigt auf, wo die zugrundeliegenden Informationen liegen.

Ganz sicher…

Bei den folgenden Drogen spielen Halluzinationen eine wichtige Rolle. Jeder Konsum dieser Drogen wird Bilder und/oder Klänge im Kopf des Konsumenten erzeugen.

  • DMT
  • Fliegenpilz
  • Harmin und Harmalin (Ayahuasca)
  • Ibogain
  • Kokain
  • Lysergsäure (LSD, Ololiuqui („Trichterwinde“), Stipa robusta („Schlafgras“))
  • Meskalin (Peyote-Pilze)
  • PCP (und das schwächere Ketamin)
  • Psilocybin („Zauberpilze“)
  • Salvinorin (Salvia Divinorum) {3,462 und 861} {4,67}
  • Tropan-Alkaloide (Alraune, Bilsenkraut, Stechapfel, Tollkirsche, Engelstrompete…)

Tendenziell schon…

Die folgenden Drogen erzeugen unter bestimmten Bedingungen zwar Halluzinationen. Doch die Bilder sind nur flüchtig und eher ein psychisches „Nebenprodukt“ der Droge.

  • THC (Cannabis. Bei oraler Aufnahme treten ansatzweise Halluzinationen auf.)
  • Opium (Morphium. Visionen treten zwar auf, aber andere Effekte sind wichtiger. Gilt wohl auch für Heroin.)
  • MDMA (Wirkt visualisierungs-steigernd, an der Grenze zu Halluzinationen) {5,247}

Eher nicht…

Die folgende Droge steigert zwar das innere Erleben, wobei der Begriff „Halluzination“ viel zu hoch gegriffen wäre.

  • MDA (wirkt emotions-steigernd) {5,245}

Ganz sicher nicht…

Die folgenden Drogen erzeugen bei normalem Konsum eigentlich nie irgendwelche Halluzinationen.

  • Alkohol
  • Amphetamin (Weckamin, Benzedrin, Pep,…)
  • Aufputschmittel
  • Beruhigungsmittel
  • Cola-Nuss
  • Kaffee
  • Kath (enthält Cathin, ist den Weckaminen ähnlich und wirkt etwas stärker als Kaffee)
  • Kawa-Kawa (löst Euphorie und ruhige, friedliche Träumerei aus)
  • Lösungsmittel
  • Tabak
  • Yohimbe

Quellen

{1} Terence McKenna „Speisen der Götter„, erschienen bei Edition Rauschkunde

{2} Jim DeKorne „Psychedelischer Neoschamanismus„, erschienen bei Edition Rauschkunde

{3} Christian Rätsch „Enzeklopädie der psychoaktiven Pflanzen

{4} Bert Marco Schuldes „Psychoaktive Pflanzen„, erschienen im Nachtschatten-Verlag

{5} Schmidtbauer und Scheidt „Handbuch der Rauschdrogen

{6} Alexandra Rosenbohm „Halluzinogene Drogen im Schamanismus„, erschienen im Dietrich Reimer Verlag

 

Image: © Robtek / Dollar Photo Club

25 Kommentare

Kommentar schreiben.
  1. Claas says:

    das ist mist

  2. Alexandra says:

    so a mist so ne scheiße

  3. Jessica says:

    das man überhaupt so was macht kann an nich versthen derjenige der das nimmt muss ech langeweile ham

  4. Theresa says:

    So ne Scheisse

  5. Mutter says:

    gut

  6. NATASCHA says:

    krass .. ist voll gut beschrieben und so.. 😀 also hast´mir echt geholfen! DANKE!!! 😀

  7. Nicole says:

    ja eh gut es is sehr gut das mann soetwas macht enn die was sich nicht auskennen die sind nicht gut über das invormirt also eien GUTE sache passt by bis spädda

  8. freshmasterjay says:

    Deutsche Sprache = schwere Sprache. Der einzig interessante Teil ist der über das Serotonin. Deswegen danke.

  9. Ich says:

    ähm…sicher, dass das Peyote“pilze“ sind?

  10. anna-maria says:

    yooooooooooooooooooooooooooooooo

  11. arschfickerone says:

    deine mutta du penisnase

  12. bambucha says:

    coooooooool 🙂 ! du hast mir echt geholfen !!! Danke 🙂

  13. Oberboss says:

    Das ist absolut KEIN Mist. Jeder, der den Unterschied von LSD & Co und Cannabis kennt, sollte, ist er intelligent genug, selber bemerken, dass THC zwar eine psychoaktive Substanz ist, aber gewiss kein Halluzinogen. Eine Halluzination ist etwas anderes als das, was man mit Marijuana oder Haschisch erlebt und „sieht“. Eine veritable Halluzination ist auch kein zufällig Halluzinationen erzeugendes Produkt, sondern eine H.von Meskalin ist so anders als eine „H“. von THC, wie ein Fahrrad ein anderes Fortbewegungsmittel ist als ein Auto. Es mag immer Leute geben, die behaupten, dass etwas so sei, wie sie selber es empfinden. Das sind etwa die Gleichen, die einen Kommentar schreiben wie „das ist mist“. Aha! Und nun? Denk mal darüber nach, sofern du dessen fähig bist…

  14. hihihi says:

    WIe komisch da soll man ein referat halten und es ist nichts brauch bares, was bilder angeht drinnen!!!!!!!! wozu soll das denn nützlich sein

  15. Feri says:

    Ik find die seite guT !! & vorallem stimmt es !!!
    hab die erfahrung gemacht !

  16. sahra says:

    Ich finde gut , wass OBERBOSS geschrieben hat. Ich versteh einfach nicht , wieso manche Dummdödel auch noch Drogen nehmen!
    Geht es denen im Leben so schlecht, dass sie nichts besseres zu tun haben, als ihren Körper zu vergiften? Viele Leute nehmen es ganz unbewusst zu sich, denn z.B.: Mohn wie der auf Mohnbrötchen
    ist in großen Mengen auch eine Halluzinogene.Wenn es ihnen so schlecht geht, dann sollen sie sich erst mal überlegen, wass sie erreichen wollen, dies in kleinere Ziele unterteilen, und dies wiederum in machbare Schritte!!! Bitte! Vergiftet doch nicht euren Körper und gebt euer kostbares Leben auf !!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  17. jojo says:

    Das sind Peyote Kakteen.
    Und zu sagen, dass es Schwachsinn ist diese Stoffe zu nehmen, das ist der Schwachsinn. Wieso nicht? Halluzinogene Stoffe auszuprobieren ist eine unglaubliche und interessante Erfahrung.

  18. Leopunk says:

    @sahra
    Vielleicht sollte man sich erstmal informieren, bevor man abwertende KOmmentare schreibt.
    Im gegensatz zu den meisten Uppern; Downern; Alkohol; Nikotin etc. haben die meisten Halluzinogene keine bis fast keine Neurotoxischen eigenschaften. Und von wegen „weil es ihnen so schlecht geht“: Da die meisten Halluzinogene bewusstseins erweiternde Stoffe sind, gäbe es damit überhaupt keine möglichkeit seinen Problemen zu entfliehen, stattdessen könnte man sich durch solche Substanzen aber mit den Problemen ausseinandersetzen.
    Also wenn sie einen Artikel suchen um sich über Drogenkonsumenten auszulassen, dann nehmen sie doch bitte Artikel über Alkohol oder andere Neurotoxische substanzen, die zudem auch noch Bewusstseins einschränkend, und damit perfekt zum entfliehen vor Problemen, sind.

  19. Peter says:

    Also einiges stimmt hier nicht:
    Halluzinogene bewirken beim Konsum eine Veränderung der Spannung an den Synapsen im vegetativen Nervensystem.
    Dadurch erhält das Hirn verfälschte Informationen.
    Cannabis ist ein schwaches Mittel mit Bewusstseinsveränderungen, die immer unter Kontrolle zu halten sind und das Nervensystem nicht gefährden.
    Bei den starken Mitteln kann es bei einer Überdosierung oder langanhaltendem Konsum zu Schädigungen kommen.
    Bekanntes Beispiel: Timothy Leary, der LSD Prophet, der im Alter an Bewusstseinsstörungen litt aber an Krebs starb.
    – Halluzinogene machen physisch nicht abhängig im Gegensatz zu Opiaten (Heroin) und Alkohol.
    Kokain ist auch kein Halluzinogen weil es abhängig macht gehört aber nicht zu den Opiaten.

  20. Peter says:

    @sahra
    deine Ausführung ist falsch:
    du unterscheidest nicht zwischen dem Schlafmohn der stark Opiathaltig ist und bei entsprechender Destillation stark suchterregende Stoffe hervorbringt (z.B.Opium,Morphium)
    und dem westeuropäischem Feldmohn in dem nichts an Opiaten drin ist.
    Mach also nicht mit Unwahrheiten die Pferde Scheu.


  21. Debitor says:

    KRAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAASSSSSSSSSSSSSSSSSSSSsssssssssssssssssss

  22. Jan says:

    Hat mir echt geholfen 😀

  23. Gast says:

    In Ayauasca wirkt nicht Harmin, sondern die combo aus dmt und harmin. Da Dmt oral aufgenommen schneller abgebaut wird als bis es überhaupt wirkt. Harmin ist nur ein moa hemmer der den Abbauvorgang verlangsamt/stoppt. 😉

  24. Micha says:

    XD MDA soll nicht halluzinogen sein ?!?! Scheint echt Ahnung zu haben… Und „Ayahuasca“ besteht nicht ausschließlich aus Harmin & Harmalin dies ist dafür da die MAO= Monoaminooxidase zu hemmen die das SMTP abbaut … ausschließlicher gebrauch von MAO-Hemmern zu Rausch zwecken kann teils lebensgefährliche Folgen haben …. Deshalb bitte an alle Leser des Bloggs nur weils hier so schön steht verlasst euch NIEMALS nur auf eine Quelle wenn ihr experimentieren wollt … ! Und an die Autoren recherchiert mal ordentlich bevor ihr den Leuten hier so ne scheiße auftischt und gebt wenigstens noch minimale Rauschdosis und maximale an

  25. Wolfram_da says:

    Ist Datura dem Drogenrausch ?

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