Aufklärung zum Thema Drogen

Die Methadon-Therapie

– Ein anonymer Erfahrungsbericht –

Alle Drogen-Therapeuten sind sich darüber einig, dass Methadon zwar die akuten Heroin-Probleme lösen kann, aber nicht von der Sucht befreit. Der hier vorliegende Erlebnisbericht geht aber noch weiter: Methadon scheint die Probleme zu verschärfen… und in diesem Fall führte es knüppeldick in die Sucht.

Bericht 1

Ich muss mich hier erst mal richtig darüber aufregen, wie leichtfertig mit der Methadonausgabe umgegangen wird. Damals, als ich Heroinkonsument war, habe ich „nur“ geschnupft und nicht mal gefixt. Trotz allem hat mich mein damaliger Methadonarzt gleich mit 50mg ins Programm aufgenommen. Das Zeug hat so reingeknallt, dass ich immer so drauf sein wollte. Allerdings hat dieses Feeling nur 2 Wochen angehalten. Danach wollte ich mehr. Ich bin dann auch hoch, bis ich bei 180mg war. Auf dem Schwarzmarkt habe ich mir noch 100mg dazu gekauft. Dazu noch 20 Flunis und ich war nur noch im Nebel.

Der Sensemann war ständig an meiner Seite. Alleine drei von meinen Kumpels sind wegen diesem Teufelszeug gestorben. Allerdings hat da der Beigebrauch eine große Rolle gespielt. Die Urinkontrollen waren bei meinem Arzt ganz einfach zu fälschen. Damals fand ich das in Ordnung. Heute finde ich das Unverantwortlich. Und es ist heute noch genau so. Damals bedeutet 1995-1998!

Bei der Entgiftung wurde mir von meinem Arzt mitgeteilt, dass sie noch gar nicht wissen wie sie mit einem Methadon-Entzug umgehen sollen. Toll, dachte ich. Selbst die Nebenwirkungen sind bis heute noch nicht alle bekannt. Bei jedem Patienten ist es anders. Ich war auch nur ein Versuchskaninchen. Das Zeug macht mehr abhängig als jedes gute Heroin.

Der Entzug war bei mir erst nach 3 Monaten komplett abgeklungen. Bei Heroin dauert das im Höchstfall eine Woche. Traurig nicht? Natürlich bekommen die Methadon-Ärzte einen ganzen Batzen Kohle für Ihre Patienten. Allerdings ist diese Therapie total Risikoreich und meiner Meinung nach ohne Erfolg.

Denn wir Suchtis wollen uns turnen. Und das tut Methadon irgendwann nicht mehr. Heroin wirkt mit diesem Saft auch nicht mehr. Deswegen werden „nebenbei“ Koks, Speed und Tabletten am konsumiert.

Bericht 2

(03/2001) Nach 23 Jahren Heroinsucht, davon 9 Jahre im Vollzug, 4 Therapien und nun schon jahrelanger Substitution mit (dem Teufelszeug) Methadon, bin ich der Meinung, daß meinem Leiden zu helfen sei. Nicht durch irgendwelche unsinnige, teure Therapien.

Ja, ich bin dafür, daß ich Heroin vom Arzt bekomme; jeder Diabetiker bekommt sein Insulin. Oder muß erst noch der krankheitsgrad bei sucht diskutiert werden? Ich für meine person sehe keine Möglichkeit noch etwas zu ändern (will jetzt auch wirklich nicht mehr). Ich halte schon Jahre lang genug Vorschriften von sehr klugen leuten aus.

Natürlich sehe ich die Gefahr; ganz klar. Aber haben sie sich schon überlegt, wieviele junge Menschen ins Methadonprogramm kommen, obwohl das heutige Heroin auf der Strasse nichtmal 3 Prozent hat? Dort kommen sie auf ein Medikament, daß nicht – wie Heroin – in 7 Tagen entzogen ist. Zumal 80 Prozent der  Methadon-Leute Beikonsum haben, sprich :alles sich reinziehen. Politoxikomanie – und nun?

Bericht 3

(12/2001) Hi Leute !!!!
Nehmt nicht alle Sachen Ernst die euch geschickt werden!
Dieser Bericht ist total Schwachsinnig!
Es gibt keinen in Deutschland der 50ml Methadon aufeinmal bekommt!
Ich spreche da aus Erfahrung !
Ich habe damals 5ml am Tag bekommen und mir hat es geholfen mich von meiner Heroin sucht zu befreien!
Ich habe zwar nur H geraucht aber ich kenne auch andere Junkies die haben gerade mal 3ml Metha mehr bekommen also 8ml!
Aber mit 50ml das glaube ich niemals wie gesagt die Bericht ist einfach Schwachsinn!

Bericht 4

(04/2002) Hallo ! Ich selbst bin seit 20 Jahren opiatabhängig.Seit 1996 nehme ich Methadon. Dieses seit 2 Jahren erfolgreich zusammen mit Cannabis. Dies ist mein einziger Beigebrauch. Ich rauche Cannabis nur pur, da ich mir das Tabakrauchen abgewöhnt habe. Ach ja, Alkohol trinke ich auch nicht. Ich bin überzeugt, dass ich das nur dank des Hanfes so gut hinkriege. Hanf ist eine gute Unterstützungsdroge für das Methadon, das man ja nach einigen Wochen nicht  mehr so bewusst wahrnimmt. Es törnt nicht mehr. Da kommt Hanf mit seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten gerade recht. Ausserdem ist er nicht  ungesund.

Bericht 5

(06/2002) Ich wollte nur anmerken, das 50mg Methadon 5ml sind und nicht! 50ml!!! Also stimmt der erste Bericht. Ich bin auch in einem Methadonprogramm (12ml am Tag) und das Programm hat mir sehr geholfen ein normales Leben zu führen! Zudem ist es Fakt, das nach einem Methadonprogramm wesentlich mehr Leute den Ausstieg schaffen, als nach einem kalten Entzug! Das sehr viele Substituierte Beigebrauch haben stimmt, das finde ich sehr Schade. Ich habe keinen Beigebrauch.

 

Image: © pkchai / Dollar Photo Club

150 Kommentare

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  1. tobi says:

    Hallo, habe nach 25 Jahren auf und ab vor 5 Jahren den Sprung ins Metha prog gemacht. Seither fast normales Leben, Job ohne Fehltage, beliebt, Papa geworden. Kein Beikonsum außer hin und wieder mal 1 Fluni zum pennen oder einen, zwei Züge am Joint (also 0.2 gram alle 3 Monate).
    ABER: bin von 100 mg. mit Mühe auf 65 , manchmal dann aber 120 /Tag (damit es mal wieder knallt). Reduzieren ist schwer, Austieg unvorstellbar. Metha also NUR, wenn es niht anders geht.

  2. harun verep says:

    ich lebe in dr tükei und hir gibt es keine esatzdrogen habe voll die probleme
    zu fal hat aus auslan einer metadon gebracht hab 2 monate konsumiert und habe keine enzugserscheinungen gehbt konte schlafen und hab kein depri gehapt was meint ihr ist das normal

  3. Schrecker says:

    Mir hat das Methadon geholfen.Ich nehme seit 3 Jahren jetzt Metha gehe seit 4 Jahren arbeiten mit keinem Krankheitstag.Jeder spricht von Abdosierung, aber ich denke wir sind jetzt wie Vampire die Blut brauchen, und das für immer. Ich kann damit leben,es ist eben so. Ich nehme aber auch seit dem Metha keine anderen Drogen mehr, auch Alkohol ist bei mir Ende.Ich glaube das ich von dem Metha nicht mehr runterkomme, und wenn gibt es einen Rückfall mit irgendetwas.Wenn ich zurückdenke geht es mir jetzt besser als früher ohne Metha.

  4. Dein Name says:

    Mir kommen gleich die Tränen…Ihr armen Süchtigen, da hat Euch der böse Substitutionsarzt soviel Methadon gegeben, und dann wirkt das nocht nicht mal länger als zwei Wochen! Darum braucht Ihr dann ja doch wieder Heroin, weil „wir Suchtis wollen uns turnen!“. Typisches Junkie-Denken: anderen die Schuld geben. Dabei ist jeder für sich, seine Gesundheit und auch für seinen Drogenkonsum bzw.seine Abhängigkeit selbst verantwortlich. Damit meine ich, daß man als Suchtkranker den absoluten Vorteil gegenüber anderen Krankheiten hat, daß man sich selber davon befreien kann, und es gibt soviel Hilfestellung wie bei kaum einer anderen Erkrankung. Mit Hilfe des Methadonprogrammes hab ich den Ausstieg aus meiner über 10 Jahre andauernden Heroinsucht geschafft, und auch wenn ich dafür lange Zeit täglich zum Arzt fahren mußte, um das Methadon zu trinken, so hat sich rückblickend jeder einzelne Weg gelohnt, denn kein Preis ist zu hoch für ein drogenfreies Leben. Für denjenigen, der wirklich da raus will, und der Methadon nicht nur nimmt, um einen potentiellen Entzug wegen Geldmangels o.Ä. abzumildern, der kann es damit hinkriegen. Ich kenne auch Leute, die ihr Leben lang substituiert werden müssen oder wollen, auch die sind Beikonsum-frei, haben ein ganz „normales“ Leben mit Arbeit, Familie usw., oder die abends oder am Wochenende ein bißchen nebenbei kiffen. Aber ich habe kein Verständnis für Menschen, die sich sowieso immer weiter „dichtmachen“ wollen, sich trotzdem Methadon vom Arzt geben lassen und dann diesen Arzt dafür verantwortlich machen, daß einige ihrer Freunde an einer Überdosis gestorben sind, obwohl sie genau wußten, daß die Gefahr einer Überdosierung mit Opiaten bei gleichzeitiger Einnahme von Methadon sehr sehr hoch ist. Ich frage mich, warum solche Leute überhaupt an einem Substitutionsprogramm teilnehmen, und dann dort auch noch Urinproben fälschen. Damit belügen sie nämlich in erster Linie sich selbst. An den Autor von Bericht 1: statt Dir Gedanken darüber zu machen, daß die „Methadonärzte“ viel Geld für die Behandlung Abhängiger bekommen, frag Dich mal, wieviel Geld Du Deinem Dealer zugeschoben hast. Und wenn Du meinst, die Behandlung wäre „risikoreich“, womöglich mehr als der tägliche (intravenöse) Heroinkonsum, und führt nicht zum gewünschten Erfolg- dann zwingt Dich doch niemand, daran teilzunehmen.

  5. ssa says:

    hallo, ich bin seit 1 jahr im methadonprogramm . war die ersten 8monate auf 80mg und jezt auf 70. wen man bei der arztkontrolle meist positiv ist setzt der arzt dich automatisch herunter.. naja stimmt die ersten 2 wochen mirkt man das methadon aber danach garnicht mehr – außer mann nimmt es 1,2 tage nicht ein ( hatte kurze zeit mitnehmausgabe weil ich arbeiten ging) tja ich muss zugeben ich habe viel beikonsum weil eben wie oben schon jemand geschriben hat bei metha kein feeling da ist. daher konsomiere ich nebenbei viel speed, thc, usw.. heroin nicht mehr so viel weil man es neben der substitionsbehandlung eh nicht spürt .. ich bin jezt 20jahre alt .. und in der behandlung bin ich laut arzt noch ca. 1-2 jahre . meinermeinung nach tja ich werde danach wider ein rückfall haben .. so wie viele andre auch.. ich wünsche allen viel glück und hoffe dass es wenigstens ein paar schaffen nach der behandlung davon ganz los zu kommen !!

  6. Managment says:

    Zu Bericht 3 möcht ich nur sagen: „Du hast ja keine Ahnung, was und wieviel ml früher(95-99) verschrieben wurden.“
    Bevor Methadon kam gab es Codeinsaft, der war nicht so stark und langanhaltend wie Methadon weshalb damals auch ziemlich viel verordnet wurde. 150-250 ml viermal am Tag war normal dazu 20 Diaz und jede Woche ne 50er Flumis….. Als umgestellt wurde auf Methadon weiß ich von Fällen die 30ml Metha am Tag bekamen, daß ist jetzt zehn Jahre her ab und zu treff ich einige von den Leute noch so arg viel weniger kriegen die jetzt auch nicht.
    Methadon ist meiner Meinung ein guter Weg ins normale Leben zurückzufinden, für Menschen die es auch wollen. Die Sanktionen jedoch für langjährige, beigebrauchsfreie Patienten sollten gelockert werden – ich mein den Psychologenkram – der bringt nicht jedem was. Da Methadon wirklich sehr schwer zu entziehen ist sollte auch nicht immer auf´s Runterdosieren genötigt werden. Es ist besser in der Apotheke sein Metha zuholen um ´ne Woche wieder sein ganz normales Leben (Arbeit, Kinder…) zu führen als die Patienten zum clean sein zu zwingen. Ist doch klar das viele wieder rückfällig werden. Ausser mein Ehepartner weiß niemand das ich substituiert bin, in meinem privaten wie beruflichen Umfeld gelte ich als zuverlässig, vertrauenswürdig und seriös. Niemand würde vermuten das ich jeden früh meine 2,5 ml schlucke – und ich tu doch auch niemandem weh damit!

  7. Ralf says:

    Drogensucht sollte endlich wie jede andere Krankheit auch von jedem Arzt behandelt werden können! Keine Einschränkung mehr,weil du jeden Tag zum Arzt musst, selbst am Wochenende. Wenn man nicht grad aus der Stadt kommt, musst du noch Fahrten u die Kosten tragen. Dann ist man eh Mensch 2ter Klasse. Einmal ein Rückfall und du bist raus.

  8. sulfi says:

    wie dosiere ich mich ambesten ab?

  9. Frank says:

    Ganz einfach. Drogensucht ist keine ganz normale Krankheit. Natürlich brauchen Drogensüchtige Hilfe. Man kann es sich aber nicht so einfach machen, dass sich in Zukunft jeder seine tägliche Dosis Heroin aus der Apotheke holt. Heroin ist immer noch illegal.
    Und nun meine ehrliche Meinung: Wer einen Entzug via Methadon machen möchte, der sei herzlich eingeladen teilzunehmen. Wer aber hauptsächlich daran interessiert ist sich über das Programm günstig zu turnen, der sollte möglichst schnell rausgeschmissen werden. Anders gehts wohl nicht.

  10. Dein Name says:

    Ich hab mal eine Frage.Wie kommt man eigendlich zu dem Methadon?Also wenn man z.B. von Heroin abhängig ist.Überkommt es dann einen einfach so, dass man aufhören will und deshalb zum Methadon übergeht, oder wird man von „außen“ angesprochen?
    wäre sehr freundlich das zu erfahren, ich halte demnächst ein Referat über Methadon.
    Und wie ist das eigendlich?- Wenn ich das rictig verstanden habe, dann ist Methadon Schwarzmarktware, aber man kann es auch in Apoteken gegen ein Rezept bekommen?
    Vielen Dnak schonmal im Vorraus für die antworten meiner Fragen:) Viel Glück euch allen!
    LG

  11. Diana says:

    Ich weiß nicht warum Ihr euch so die Köpfe danach einschlagt. Ich bin seit 2 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich wäre Zuhause fast gestorben weil ich einen kalten Entzug Zuhause machen wollte aber durch die schmerzen und Entzugsentscheinungen ging es mir so schlecht das ich es gerade noch geschafft habe den Notarzt anzurufen damit ich Leben kann. Ich habe vor 9 Jahren schon mal einen Entzug geschafft und ich bin jetzt auch noch nicht durch damit.Es ist leichter an Heroin ranzukommen als wieder los zu kommen. Ivh habe eine 5 Jahre alte Tochter und das war der ausgangspunckt warum ich von Heroin runter will. Ich bin nicht in den Methadonprogramm. Ich trinke kein Alkohol und nehme auch nichts anderes ein ich will aus freien stücken wieder ins normale Leben finden. Eine Suchtberatungsstelle finde ich ist zwar für Menschen die sich das gerede anhören möchten aber für mich ist es nichts. Ich habe einen sehr guten Freund der im Methadonprogramm ist und er ist von 15ml jetzt auf 8 ml runter gegangen und er sie und fühlt sich von Tag zu TAg besser.Er wird den Absprung schaffen und das könnt ihr auch! Ihr müßt nur an euch glauben.Ich gebe euch einen sehr guten Tipp: Geht mal in euch und denkt mal darüber nach was ihr eigentlich wollt und setzt euch ein Ziel!Ich spreche aus erfahrung.

  12. braunstein martin says:

    ich hatte eine phlegmone und ging nicht zum arzt 4tage später hatte ich schmerzen die unvorstellbar waren.ich kamm ins spital und überlebte nur mit knapper mühe. die hand war nicht mehr zu retten.nach 4wochen langen aufenthalt in der klinik wurde ich entlassen mit einer adresse von einen substitutionsarzt und einen methadonrezept über 80ml.methadon da aber mein beikonsum aber nicht nachlies erhöte mein arzt nach gesprächen mit psychologen auf 100ml.das ist jetzt 10 jahre her. ich hatte bis jetzt keinen einzigen rückfall.ich lebe wieder ein ganz normales leben ohne irgendwelchen schnikschnack.jetzt bin ich bei 80ml.der arzt sagte mir auch das es sich nicht mehr ausginge um ohne zu leben da ich mittlerweile 58 alt bin und mein körper ziemlich beschädigt ist. meine glanzzeit bestannt tägl. aus 3gramm huhd1bis2g.koka über jahre hinweg.

  13. Götz says:

    Liebe Leser,

    Ich beziehe seit kurzer Zeit Methadon nun von einem neuen Arzt,weil der alte „achtung Wortspiel“aus Altersgründen seine Praxis schliessen musste.Nur,seit ich bei diesem neuen Arzt bin
    muss ich da jeden Tag antanzen,auch an Sonntagen,an Weihnachten,Ostern,Geburtstag usw.D.h.ich bin nicht mal in der Lage meinen Heimatort auch nur für 24Std zu verlassen.Bei meinem bisherigen Arzt war das kein Problem!
    Wie ist es möglich,dass sich die Ärzte einander soo uneinig sind,was die Methadon-Ausgabe betrifft?
    Und was den Schwarzmarkt betrifft:Wer hat denn Bedarf,auf dem Schwarzmarkt zu kaufen?Echten bedarf haben nur Abhängige wie ich.D.h.wenn ich mal wegfahren will,muss ich mich auf dem Schwarzmarkt versorgen!!Also,wenn das kein schlechter Witz ist!!Und so kommt der Schwarzmarkt zu neuer Kundschaft!

    Je strenger das gehandhabt wird,desto besser blüht doch der Schwarzmarkt!Wer das Glück hat in einer Grosstadt zu leben,kennt dieses Problem vielleicht nicht.
    Trotzdem kanns doch wohl nicht wahr sein,dass ich mir an Feiertagen einen Wecker stellen muss für 10Uhr,weil,wenn ich bis 10.30 nicht dagewesen bin oder verhindert sein sollte,dann wirds echt heftig!Jeder Opiatabhängige kennt das!

    Der Arzt ist ein gewisser ———– (aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde der Name des Arztes vom Administrator entfernt) und wie der sich anstellt,wollte ich mal an dieser Stelle schreiben.Wie Sklaven sitzen alle hier fest,bis auf diejenigen,die das nötige Kleingeld haben per Privatrezept seine Medikamente selbst zu bezahlen.
    Ich hoffe,dass ihm da mal jemand ins Gewissen redet.
    Alles Gute den Betroffenen anderswo
    götz

  14. marcus says:

    ich kann euch storys erzaheln de fakto die ausgabe is von kreis zu kreis und bundesland versschieden und arzt zu arzt

  15. hexxxe says:

    hallo.. mein freund ist seit zwanzig jahren abhängig.er hat so alles durch,was es gibt.. zum schluß hat er sich heroin in die nase gezogen.. seit einem halben jahr ist er (wieder) im methadonprogramm. fing mit 80 an,dann 100 und ist jetzt bei 120. seit kurzem habe ich das gefühl,dass er wieder andere sachen konsumiert.was er natürlich nicht zugibt 🙁 er kommt manchmal mit riesigen pupillen zu mir und nach ner std hat er wieder typische stecknadelaugen. dazu sitzt er genauso zugedröhnt wie früher am tisch und schläft ein.. oder verhält sich das so mit dem methadon? am anfang des programms war es nicht so.oder liegt es an der höheren dosis?? aber er nimmt es morgens und nicht abends.. vielleicht kann mir jemand etwas helfen,blicke da langsam gar nicht mehr durch und von ihm erfahre ich nur hälfte 🙁 danke

  16. undekannte says:

    Ich bin seit 9Jahren Heroin abhängig und seid 3Jahren im Methadon Programm.Und ich muss sagen,dass mir das Metha sehr gut geholfen hat.Ich war damals richtig Böse drauf,geballert Braun-Weiß alles zusammen.
    Viele meiner Freunde sind gestorben an dem Drecks zeug! Ich lag so oft im Krankenhaus wegen ner Überdosis,Schlechtes material oder weil ich mir auf Turkey das Zeug daneben geballert habe.
    Das Leben wollte ich einfach nicht mehr führen.Jeden verdammten Morgen auf zu stehen und überlegen Wie und Wo man heute Geld her bekommt.Also bin ich zum Arzt gegangen,ich war nach ein paar Wochen auf 16 Metha.Und es hat geholfen,ich konnte mich um all die sachen kümmern für die ich keine Zeit hatte.
    Dann wurde ich auch noch Schwanger und mein Sohn ist völlig Gesund auf die Welt gekommen,ohne Probleme.Natürlich bin ich in der Schwangerschaft mit dem Metha runter auf 5.
    Heute ist mein Sohn 6Monate und ich immernoch Beikonsum frei.
    In der ganzen Zeit hatte ich nur drei Rückfälle und die haben mich noch viel stärker gemacht.
    Ich möchte euch damit einfach nur sagen das es mit Methadon viel viel besser ist,als wie mit Heroin!

  17. janine Leipold says:

    ich will wissen wann man oder was passieren kann wenn man diese ersatz droge von heroien nimmt und was da passieren kann ???

    und was ich noch wissen möchte wann man zum Alki wird ???

    lg janine

  18. Big Daddy says:

    Hallo an alle Suchtis

    Meine Freundin is seit 17 Jahren drauf, ist Schwanger in 8. Monat und nimmt 6 Metha (6 ml oder 60 mg für die Klugscheißer), zu Zeit Beigebrauchsfrei.
    Ich selber bin 42 Jahre, angehender Betreuer und schon immer Clean.

    Ich muss gestehen das ich bei vielen Beiträgen schmuntzeln musste oder mir gedacht habe: …ganz schön verpeilt..

    Ich werde mal versuchen Eure fragen zu beantworten:

    Wo finde ich einen Subtitutionsarzt ?
    – Fragt mal Euren Hausarzt, in der Szene oder bei der Suchtberatung ! Im allgemeinen sind die allgemein bekannt.

    Warum reagieren die Ärzte so unterschiedlich?
    – Weil es drauf ankommt…. wie kommt Ihr mit dem Arzt klar und er mit Euch….welchen Eindruck hat der Arzt von Euch…welche erfahrungen hat der Dr. und wie verbraucht ist er…..wie ehrlich seid Ihr zu ihm?

    Anmerkung: Suchtis lügen um die Sucht und den Konsum zu beschützen!!!
    Ärzte, Betreuer und Anlaufstellen hören das sofort raus….daher mein Tip: So schwer es fällt-seid ehrich zu euch selber, seid ehrlich zu denen die Euch helfen (egal wie schwer es Euch fällt).

    Da ich regelmäßig in der Szene auftauche und Suchtis helfe raus zu kommen erkläre ich Euch gerne warum ich welche Tips gebe.

    Frage: Wie lange bist du auf Heroin ?
    Frage: Wie konsumierst du? IV, Nase auf Blech?
    Frage: Wie oft, wie lange, wie intensiv schießt du Dich weg?
    Frage: Hast Du Tretminen in deiner Vergangenheit (Psyche) über die Du nicht weg kommst oder die Dir zu schaffen machen?
    Frage: Welchen Eindruck habe ich von meinem Gegenüber:
    Ist er/Sie Psychisch stabil? Will er/Sie sich nur den Konsum von der Krankenkasse bezahlen lassen? Warum will er/Sie clean werden ?!? Wie lange hält diese Motivation?
    Wieviele entgiftungen ? Ist ein 35er BTmG vorhanden?

    Metha empfehle ich wenn:
    -Die Psyche angeschlagen ist
    -Beikonsum geplant ist und bleiben soll
    -Der Suchti instabil ist..

    Begründung: Metha ist eine Ersatsdroge, die ersten 14 tage bekommst Du deinen Kick, danach brauchst du die Dosis regelmäßig und wirst monatlich kontrolliert (UK).
    Beikonsum ist weiterhin möglich (normales Gefahrenpotenzial).
    Personen die aufgrund der Psyche nicht(!) mit einem klaren Kopf klar kommen gehen automatisch auf Metha.

    Die Bessere Alternative zu Metha: Subutex!
    Mir Persönlich ist es lieber wenn Suchtis auf Subutex gehen da der Ausstig damit einfacher ist als mit Metha.
    Aber (!!!)… für Subutex sind einige Vorrausstzungen nötig und wichtig:
    -Ist die Psyche ausreichend Stabil ?
    -Kommt der/die mit einem klaren Kopf klar ?
    -Ist eine Gute Kontrolle gegeben oder Betreuung ? (Kriesenintervention)
    -Wie hoch ist die wahrscheinlichkeit von Beigebrauch?
    (Beigebrauch ist bei Subutex extrem Gefährlich, kann tötlich sein da Ihr eine Überdosis nicht bemerkt!)

    Vorteile von Subutex:
    Subutex ist ein Rezptorenblocker, daher seid Ihr Körperlich Suchtfrei also nur noch im Kopf ist der Suchtdruck wie eine erinnerung….legt sich aber sehr schnell und ist gut in den Griff zu bekommen.
    Ihr seid im Kopf klar, ist für viele ein ganz neues Gefühl.
    Runterdosierung ist kein muss.. geligt aber sehr gut wenn es
    langsam erfolgt.
    Subutex verhindert den Beigebrauch da Du unter Subutex keinen Kick mehr empfindest…du bleibst einfach klar!..
    oder stirbst an einer Überdosis wenn Du es versuchst mit Gewalt zu erzwingen! (noch mehr, noch mehr….tot)

    Entgiftung vom Metha, runterdosierung:

    Erwachsene: alle 3 Tage Dosis um 0,5 ml(50 mg) reduzieren.
    Gilt für aufenthalt in einer Entgiftungsstation, wenn Ihr Euch zu Hause runter dosieren lassen wollt gilt: nach Eurem Empfinden….Ihr bestimmt wie schnell…und wenn es zu schnell war habt Ihr hoffentlich einen kleinen Vorrat für den Notfall parat (Ärzte haben leider auch freie Tage oder Wochenende.

    Entgiftung für Schwangere vom Metha:
    Pro Woche Tagesdosis um 0,5 ml (5mg) verringern bis Ihr eine Tagesdosis von nur noch 3ml/30mg habt.
    Ab einer Tagesdosis von 3 ml/30mg die Tagesdosis um 0,1 ml(10mg) pro Woche reduzieren.

    PS:
    Mein Sohn kommt nächsten Monat auf die Welt….als Metha-Suchti.
    Mama´s: Es gibt keinen Grund die Gesundheit Eurer Babys zu riskieren! Bevor Ihr einen Rückfall mit Heroin baut, bleibt lieber auf Methadon! Methadon ist seid 15 Jahren auf dem Markt, wird seid 15 Jahren auch bei Schwangeren verwendet.
    Es ist nicht eine Missbildung oder Komplikation aufgrund
    vom Metha bekannt geworden!
    Daher: lieber Metha-Baby als Rückfall bauen. Ihr seid für Eure Baby´s verantwortlich.

    Holt Euch direkt die Passende Hilfe, auch beim Jugendamt.
    …und macht Euch eines selber klar:
    Sucht ist eine Krankheit – genauso wie z.B. eine Grippe!
    ..für eine Grippe hast Du kein schlechtes Gewissen – weil du süchtig bist brauchst Du es auch nicht zu haben.
    Aber: ..bei einer Grippe steckst Du auch keinen absichtlich an – also bringe dein Baby auch nicht mit Heroin in kontakt.

    Medikamente werden vom Arzt verschrieben und sind auf Nebenwirkugen geprüft, das gilt auch für Methadon für Baby´s.

    Lg BigDaddy

  19. Ralf says:

    naja ich glaube jeder muss es für sich selber rausfinden um vom metha loszukommen,bin im januar ins programm und hab mit8m angefangen und im mai hab ich angefangen mich runterzudosieren und jetzt bin ich unter 1m um genau zu sagen auf 0,25m,ob ich es auf null schaffe weiss ich nicht,auch weiss ich nicht ob es letztendlich doch nur ne kopfsache ist,und meinen körper es vielleicht gar nichts mehr ausmacht wenn ich von heut auf morgen nichts mehr nehme

  20. daniela says:

    Dein Kommentar…


  21. Manu says:

    Weis jemand ob Diabetiker Methadon beim Arzt bekommen??
    Ich habe gehört das Diabetiker es nicht nehmen dürfen,stimmt das??

  22. DieFreundin says:

    Hallo „DeinName“,

    ich finde deinen Bericht klasse.

    Ich selbst hatte nie was mit Drogen zu tun, aber mein Freund ist seit vielen Jahren abhängig.

    Er befindet sich zur Zeit im Methadon-Programm.

    Ich würde mich freuen, wenn du mich anschreibst und ich dir evtl. ein paar Fragen zu dem Thema stellen dürfte.

    Liebe Grüße.

  23. ELA says:

    MEINE MUTTER UND MEINE GROSSE TOCHTER DENKER DAS METAHDON EIN ERSATZ DROGE IST VON HEROIN ??? ABER ICH SEHE DAS GEANS ANDERS WIE DIE ZWEIE
    FÜR MUCH IST DAS METTAHDON UND DAS HEROIN PROGAM EIN HIFFS MITTEL IN DIE NOMALE WELT WIEDER ZU KOMMEN UND DAS DIE KRIMIALTET GENIGER WIRD WIE WIE FRÜHER !!!UND DAS MANN WIEDER ZU FAMILIE „WENN MANN NOCH EINE HAT „KOTAKT HAT -UMD VIELEICHT SO GEAR EIN ARBEIT GEKOMMT-UND WENN ES EIN EURO ARBEIT IST!!!
    LEUTE MEINE MUTTER HATT DREI KINDER DIE ALLE DARQUF SEIND ABER EINER HAT SICH DAS LEBEN GENOMMEMN UNS SIE HAT IN AUCH NOCH IN IHRER EIGENEN WOHNUNG GEFUNDEN UND DIE ANDERE TOCHTER DIE WIRD ES AUCH MICHT LERNEN !!!MEIN MANN UND ICH WIR KÜMMERN UNS UM MAMA TSCHÜSSSSSSI
    ELA

  24. Audine says:

    Hallo.. Ich wollte mal fragen ob jeder Methadon bekommt der Heroinabhängig ist.. Ich habe mir das Thema Methadontherapie für meine Abschlussprüfung in der Schule ausgesucht und bin fast fertig.. nur diese eine Sache fehlt mir noch.. Mein Lehrer sagte mir nämlich das Leute die auf der „Gasse“ Leben kein Methadon bekommen..Welche Voraussetzungen muss man haben das man Mehtadon bekommt?
    Liebe Grüße
    Lisa

  25. manni says:

    bin 57 , seit meinem 18 lebensjahr abhängig, z,zt,. auf 3ml methadon und wenn ich euch blitzbirnen lese, frage ich mich ehrlich ob die letzten jahre an euch vorbeigegangen sind. erschreckend eure ahnungslosigkeit und vor halbwahrheiten strotzenden beiträge. ihr solltet euch besser informieren, schon ums überlebens willen, wünsch euch wirklich nur noch viel glück. ihr könnts gebrauchen

  26. Audine says:

    Kann mir einer sagen wer die Methadontherapie bezahlt?
    Danke

  27. Alex says:

    Ich hatte bei einem Arzt 25ml.für einen tag, und das ganze Methadon für eine Woche mit nach Hause, also 150ml. mit bekommen das wahr vor drei Jahren. Jetzt bin ich in Bayern auf der suche nach einem Substitutionsarzt, der mir Methadon für eine Woche mitgibt, aber ich kann nicht ein mal einem Platz finden wo ich überhaupt was bekomme. Schlimm sehr schlimm, jetzt muss ich wieder auf der Strasse was holen und mann weist ja nie, was mann da bekommt, ob da irgend wann mal Rattengift ist oder so, kann mann nie so genau wissen, nur hoffen, das es mal gut geht!!!

  28. nigkone says:

    Hallo erstmal ich selber bin seit 2008 in der Substitution mit Metadict.Ich bin mit 16meter angefangen und bin heute auf 2,75meter. Ich selber kann zu diesen ganzen Berichten nur sagen.
    Das die Substitution mit Metadict mir persönlich sehr geholfen hat und das man das auch nur schaft wenn man das auch wirklich selber will. Nur dann kann das klappen und wenn ich hier die ganze Zeit höre bei Konsum hier und da, dann kann und wird das auch nie was. Außerdem sollten diese Leute die Substitutionsplätze nicht den Leuten die es wirklich wollen weg nehmen nur weil es billiger ist und einfach drauf bleiben und sich nicht beschweren.
    Also wie gesagt wer es wirklich will kann es damit schaffen, ich selber bin auf dem besten weg und hatte seit meinem Anfang bis heute auch noch keinen Rückfall.
    Mfg.

  29. nigkone says:

    Hallo Audine
    Also zu deinen fragen.
    Also es gibt nicht nur Methadon sondern auch Metadict, Polamidon, Sobutex und Suboxson.
    Zum bezahlen das wird über die Krankenkasse ganz normal abgerechnet.
    Und zu den Vorrausetzungen.
    Man muss sich erst einmal einen Substitutionarzt suchen der einen Platz frei hat und einen dann auch aufnimmt.
    Dazu wird er bestimmte Sachen wissen wollen,
    was man nimmt, wieviel, wie man es nimmt und wielange man es schon nimmt.
    Ich glaube man muss mindestens 2 bis 3 Jahre Konsument gewesen sein damit man ins Programm kommt und damit die Krankenkasse die kosten übernimmt. Wenn man gewisse Krankheiten wie Hepatites oder Aids hat wird man eher aufgenommen als wenn nicht. Die Substitution ist ja auch eigentlich der letzte Ausweg wenn man nach der normalen Entgiftung immer wieder Rückfälle baut oder bei alt Ganos die jahrelang gefixt haben und irgendwann kein Wehnen mehr haben wo sie rein stechen können.
    Außerdem bleiben die meisten die Substituierten die vorher jahrelang drauf waren auch bis an ihr ende Substituiert. Nicht viele schaffen es wirklich damit aufzuhören.
    Ich selber bin seit 2008 Substituiert und weiss wovon ich rede, ich dachte auch das das schnell und einfacher dadurch geht. Aber die Wirklichkeit ist anders ich bin auf dem besten Weg, mit viel glück und beherschung schaffe ich vielleicht den Absprung aus der Substitution ende 2011 anfang 2012.Ok,
    ich hoffe das ich dir ein wentg mit deinen fragen helfen konnte.
    Mfg. Nigkone

  30. Ozelott says:

    Also wenn ich so die ersten Berichte lese, wird mir übel. Bericht eins ist ein absolutes Weichei. Ich war hoch auf 9ml/Tag. Ein dreiviertel Jahr und der Spuk hatte ein Ende. Leute, wir haben doch mehr Zeit als alles andere. Warum nehmt ihr euch nicht die Zeit? Der Autor „Dein Name“ von 03/2010 hat vollkommen recht!! Wer an seiner Sucht etwas ändern will, der muß es selbst tun, da kommt kein anderer und macht euch das. Zu den Toten, die zu beklagen sind, tut es mir leid. Mag sein, die, die Heroin an Überdosis, eher noch an den Streckmitteln, wo doch keiner weiß womit heutzutage gestreckt wird, gestorben sind, ist nachvollziehbar. Aber wer da behauptet, von Methadon kommt man vom Leben zum Tode, der soll es gefälligst wie verordnet trinken und nicht spritzen (dafür ist es nicht vorgesehen). Ich bin auch vom Methadon losgekommen. Wer will, der kommt von los!! Ist doch egal, ob Heroin oder Substrat, ohne Vorrat kannst du nirgends hin, sonst gehts dir beschi…..n. Ich hab mich gefühlt, als hätte ich eine Schlinge um meinen Hals. Wollte ich länger weg, ging nicht, weil das Zeug nicht in der erforderlichen Menge da war. Heute kann ich gehen wohin ich möchte, ich brauche auf des Teufels Sachen keine Rücksicht mehr nehmen. Warum schummelt ihr euch nicht aus dem Methadonkonsum heraus?? Jede Woche oder auch alle zwei Wochen immer nen halben Milli weniger, fällt überhaupt nicht auf, und ihr merkt es kaum. Gebt euch doch mal die Einschätzung nicht nach dem was ihr euch so erzählt, sondern danach wie ihr handelt. Ich denke, fünf Jahre Heroin- und Methadonterror reicht, waren übrigens fünf Jahre zuviel!! Ein besseres Geschenk kann sich niemand selbst machen, als sich davon zu befreien. @Nigkone, meinen Glückwunsch und nur weiter so, Du schaffst es. Bleib am Ball. @Audine, wie lange Du schon das Zueg nimmst ist nicht so von Bedeutung, haupsache ist Dir wird geholfen!

    MfG Ozelott

  31. Ozelott says:

    Hollo @Götz,
    solltest Du meinen Beitrag gelesen haben, dann weißt Du, was ich meine mit “ Schlinge um den Hals „. Anders gesagt, man fühlt sich angebunden wie ein Hund. Egal, ob Dorf, Kleinstadt oder Großstadt, die Regeln sind überall gleich. Methadon fällt genauso wie Heroin unter BTM-Gesetz. Ist doch auch ne Droge, halt synthetisch hergestellt. Auf dem Schwarzmarkt kann es nur sein, wenn Methadon geholt wird, aber der Heroinkonsum unverblümt weiter geht. Sammeln, sammeln dann kann verkauft werden. So gierig wie ein Junky nun mal ist, egal ob nach „Stoff“ oder Geld, wird noch ordentlich verdünnt, und so wird man halt beschissen!

  32. rattl says:

    bin jetzt seit 17 jahren im metha Programm bin auch immer arbeiten gegangen habe ca.12 jahre beikonsum gemacht . kann mir irgend jemand einen tipp geben wie ich aufhören könnte wäre wirklich über jeden beitrag dankbar

  33. Leo says:

    Ich bin jetzt seit 2001 im Methadon-Programm. Als ich zum ersten Mal zum Doc bin war ich Arbeitslos und total auf Benzos (Rohypnol/Flunitrazepam), Alkohol, Amphetamin und Heroin.Mir hat es geholfen von der Straße und der Kriminalität weg zu kommen denn ansonsten wäre ich mit Sicherheit völlig abgestürzt. Als sich das mit dem Methadon eingependelt hat und ich jeden Tag zum Arzt bin um die Tagesdosis einzunehmen bekam ich nach ein paar Monaten ein Take-Home Rezept und musste dann nur einmal pro Woche zur Vergabe. Seitdem gehe ich einer geregelten Arbeit nach. Mittlerweile muss ich die Tagesdosis unter Aufsicht einnehmen weil ich mir die komplette Take-Home Dosis nicht einteilen kann und ich immer mehr nehme als meine Tagesdosis ist. Seitdem klappt es wieder ganz gut. Die große Angst die ich habe ist von dem Zeug runter zu gehen und ich wieder total abstürze. Deshalb bleibe ich auch noch im Programm weil ich mich so sicher fühle und ich kaum beigebrauch habe.
    Ich habe keine Ahnung wie ich es schaffen soll das Programm komplett zu beenden denn ich brauche meinen täglichen Turn und den bekomme ich auf legale Weise und kann meinem Beruf zuverlässig nachgehen.

  34. nina79 says:

    Hallo zusammen ich bin seit Januar im programm und bekomme subotex in den ersten 2wochen bekam ich 8mg,dann dosierte mein doc mich auf 6mg runter auch nur zwei wochen es ging in den schritten weiter jetzt bekomme ich jeden zweiten tag nur noch 2mg und habe auch immer noch bei konsum,ich nehme mir immer vor aufzuhören aber ich schaffe es nicht.mein arzt meint zu mir das er das pogramm in 4 wochen beenden wird,jetzt habe ich angst das ich auf der strecke bleibe,da er nicht mich sich reden lässt denn ich wollte wieder hoch dosiert werden und ich bin auch der meinung das das programm zu kurz gewesen ist um davon weg zu kommen,was meint ihr dazu könnt ihr mir einen rat geben was ich tun soll,lg nina

  35. nina79 says:

    Hallo zusammen ich bin seit Januar im programm und bekomme subotex in den ersten 2wochen bekam ich 8mg,dann 2 wochen 6mg jetzt bin ich bei 2mg und das nur jeden zweiten tag mein beikonsum ist mehr geworden in 4 wochen will er das programm auflösen und ich weiss jetzt nicht da ich hochdosiert werden wollte und der doc nein sagte was ich tun soll habt ihr einen rat für mich lg nina

  36. 53426 says:

    nina,
    was du zu tun hast ist das schwerste: du musst dich entscheiden ob du wirklich willst. wenn du das ganze jetzt beenden willst, dann höre auf deinen arzt und entziehe. wenn nicht, mach weiter und lebe mit den konsequenzen. tue ich auch, aber ich mache niemanden als mich selbst verantwortlich und heule nicht rum. ich rate dir aber das erste zu tun, aber ich lese dass du es eh nicht tun wirst. niemand kann dir/uns helfen wenn nicht wir selbst

  37. jessica says:

    hallo.ich bin heute das erstemal hir.ich nehme seit ca2 jahre subutex.und hab oder versuche eher schon die ganze zeit aufzühörn.ich hasse dieses zeug.ich habe voher nie was anderes genommen und bin sofort von einer ersatz droge süchtig geworden. .ich hab keine freund nichts,hab damals alles für mein freund aufgegeben.das ist so schwer alles.ich weiß net mehr weiter ich habe so viele fragen.aber keiner kann mir diese beantworten.es versteht mich auch keiner,die wolln mir zwar helfen(meine mutter)aber sie fragt mich immer was denn so schlimm an den entzug ist.mein freund sagt auch immer das ist nur subutex ,eine woche dann hast du kein entzug mehr.aber ich habe mal 10tage geschaft und mir gings immer noch so schlecht.ich habe auch leicht depressionen,weil ich auch immer so viel alleine bin.bitte ich will einfach nur das mir jemand meine antworten beantwortet !
    -Wie lange dauert so ein entzug???
    -ich schwitze immer so viel und mir wird heiß und kalt am rücken ??
    -ich hab starke nervosität ??
    -Wann wird sich alles wieder normal anfühlen??
    -(keine angstzustände)
    wenn ich einfach nur wüste wie lange das alles dauert wird ,das würd mir kraft geben.vielleicht kann mir einer meine antworten beantworten. bitte,ich will davon weg,ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll

  38. Gaby says:

    Hallo, ich kann mich nur dem Manni anschließen,es ist erschreckend was man von Euch für Kommentare liest.Ich bin 51 Jahre alt und seit meinem 16 Lebensjahr habe ich Suchtprobleme
    -wie ich Heute weis-früher war ich der Meinung,es hat immer schon süchtige Menschen gegeben- und ich gehöre einfach dazu,
    totaler Quatsch wie ich Heute weis… aber von Methadon ist es verdammt schwer weg zu kommen,zumal die überwiegende Mehrheit der Konsumenten meint,dass Methadon nicht „breit macht“.Ich denke das wird erst klar wenn das Zeug aus dem Kopf ist.Das wichtigste ist beim runter dosieren die Tagesstruktur und die Kontakte mit Menschen die keine Suchtprobleme haben…aber das allerwichtigste ist der richtige Zeitpunkt zum aufhören und die Klarheit darüber das man clean leben möchte,alles weitere ist individuell von Mensch zu Mensch verschieden.

  39. Jens says:

    Hi zusammen.bin 41 und seit 2 jahren im Methaprogramm,angefangen mit 7 ml und jetzt auf 1.8 ml.wenn ich hier lese wieviel ml manche leute nehmen wird mir übel.Alles über 10 ml kann der körper gar nicht aufnehmen(wissenschaftlich erwiesen!!)Ärzte die mehr als 10 ml verschreiben sind meiner meinung nach die größten Verbrecher!!( Dealer in weiß!!) Ich hoffe für mich ende des jahres auf 0 zu sein.

  40. ralf.b says:

    erst einmal möchte ich mich vorstellen bin männlich und 40 jahre alt.und nehme heroin seit 27 jahren das toll geredete metadon ist der teufel in person .seit 8 jahren versuche ich von diesem zeug weg zu kommen aber nichts hilft keine thrapie nichts mein atzt sagt das es verdamt schwer ist davon los zu kommen ich kann dies nicht mehr hören.ich glaube das es nur die leute schaffen die auch den starkenwillen dazu besitzen alle anderen dazu gehöre ich auch haben nicht so viel glück sie bleiben süchtig ein leben lang drei sachen gibt es entweder weg zu kommen von den drogen oder ein programm oder der goldene um ein anderes leben zu wählen.also leute wählt selber was ihr für ein leben leben wollt.ich möchte leben und werde immmer süchtig bleiben da ich mich damit abgefunden habe…………


  41. tzzzzzz says:

    ja ja is klar…..

    wenn ich einige antworten hier lese könnt ich k****.
    süchtige müssen ja einfach nur aufhörn drogen zu nehmen
    das is genau der gleiche schwachsinn wie zu sagen magersüchtige müssen ja einfach nur was essen.

    sucht ist eine krankheit punkt aus!

    ausserdem reagiert jeder körper anders und es ist ein riesen unterschied ob du lächerliche 3 monate mal kurz auf metha warst oder jahre wenn nicht jahrzehnte.

    ach ja und :“Wenn man keine Ahnung hat,
    einfach mal die **** halten“

  42. Joerg says:

    Hi Leute, ich werde seit 1991 m. Metha. substituiert.Damals war es ein noch ein „Wissenschaftlichtes Versuchprogram“.(NRW)Dann habe ich m. Metha eine 3jährige Umschulung zum Altenpfleger gemacht u. bin nun s. ca. 20J. i.d. A.P. tätig.Wàre ich nicht ins Me.P. hineingekommen, wäre ich heute tot.Allerdings muß ich zu geben, d. insbesondere junge Menschen d. „2* “ neben einen Filter geschlafen haben, sofort 150mg bekommen u.sich d. Saft i.v. Ballern. Metha als Einstiegdroge ist f. Mich nicht nachvollziehbar.Joe

  43. CKNan says:

    Also;
    hier mal ein nützliches kommentar:
    Ich arbeite ein einer Arzt Praxis ind er substituirt wird
    und vownegen 50ml-180?!?! max ist bei uns 8 ml standart 5
    bei beikonsum wird das take home priwileg sofort entzogen so das die patienten es auch keinenfall mehr mit nachhause nehmen können bzw, verkaufen können.
    um sich andere arten von drogen zu kaufen
    und ich bezweifel das andere Ärzte so gewissenlos damit umgehen und das “teufels zeug“ verschenken. bei starkem beikonsum wird das pogramm sogar abgebrochen da es keinen sinn hat.
    also glaubt bitte nicht alles aws ihr im internet lest
    es gibt 100 patienten denen es bei uns gut geht und ein geregeltes leben durch methadon führen können (natürlich gibt es ausnahmen wie überall)

  44. Tagchen,tagchen,
    nur kurz dazu das kiffen & Metha ein gutes Mittel sei,
    ist genauso rosarotes denken,wie die Unglaubwürdigkeit
    dessen,der meint das es Schwachsinn ist,dass in Germany
    keiner 50ml ausgibt ärztlicher seits oder 50ml einnimmt
    ,,UNSERER,,seits.
    Ich selber hatte ne Phase von 2 Jahren an denen ich täglich
    30ml bekommen habe und noch selber 20ml-30ml dazu klärte.
    Und heute nehme ich 11ml aber suche gerade nach einem weg
    zu entgiften weil ich seit meinem 13.Lebensjahr aktiv kiffe
    und das Besorgen von minimum 2g genauso das Geld dafür genauso fu++it ist,wie für Braunes zu laufen!!!
    Habe ich kein ,,Rauch,, bin ich aggro und wenn ich es habe
    bin ich nicht gerade zufriedener,denn denn ganzen Tag damit
    zu verbringen die Schei++e zu klären einfach unzufrieden!
    Also erzähl dem Weinachtsmann, dass THC nicht schädlich sei!
    P.S.und frag ihn doch gleich ob er dir ein Kilo Cocains mit-
    bringt!

  45. Jennifer says:

    also erstmal ich finde methadon gut, ich bin seit 8 Jahren drauf, bin dann ins methadon programm und bin jetzt bei 1,2ml gehe jede woche 0,2ml runter und mir gehts super. normales familienleben, 2 kinder und mein mann. ich bin in 4 wochen fertig! also mir hat es sehr viel gebracht!!!!

  46. Jennifer says:

    achja und ich stimme gaby zu, es ist eigentlich alles kopf sache du hast kein entzug wenn du z.bsp. von 10 ml auf 9,8ml runter gehst. bei mir hat es auch erst richtig klick machen müssen im kopf aber ich weiß jetzt das alles viel einfacher ist und ich habe jetzt auch freunde die keine drogen nehmen und das gute war auch das meine familie immer hinter mir stand.
    also wenn ein mensch eigentlich gar nicht richtig den willen dazu hat geht es auch nicht. aber ich weiß das es verdammt schwer ist. ich bin auch seit 6 jahren im programm und habe es jetzt erst geschafft, weil ich einfach kein bock mehr auf mein altes leben hatte, immer mehr genommen wie man sollte und dann am ende der woche hatte man nichts mehr und musste sich auf die suche machen. das war zum kotzen.
    also an alle denkt mal drüber nach wie einfach das leben sein kann ohne das scheiß zeug, und den schalter im kopf umlegen auch wenn es nicht so einfach ist!
    lg, jennifer

  47. Corinna says:

    Hallo Jessica, ein Entzug in einer Krankenanstalt dauert etwa 6 Wochen. Danach ist ein stationärer Aufenthalt von etwa 8 Monate total zu empfehlen. Du kriegst psychotherapeutische Betreuung in Form von Einzel- und Gruppentherapien, machst Arbeitstherapie und bekommst Unterstützung von Sozialarbeitern.
    Ich vermute, dass deine Zustände Nebenwirkungen der Ersatzdroge sind.
    Ich bin Wienerin, kann mir aber vorstellen, dass es in Deutschland – sofern du von dort kommst – ähnlich sind.
    Liebe Grüße und beste Wünsche, Corinna

  48. Tobi says:

    Mal ne Frage. Muss man beim Methadon Programm eigentlich was aus eigener Tasche dazu zahlen? Mein Bruder fragt manchmal nach Geld mit der Bergündung das er ab und zu 11,50 Euro bezahlen muss. Ich glaube er lügt und holt sich dafür Heroin.

    MfG Tobi

  49. leftaniel says:

    zu die Tobi, ob dein bro dich belügt oder nicht kann dir nur er beantworten.
    Aber Fakt ist auch das er, sofern er keine Rezeptbefreiung von seiner Kasse hat, auch wöchentlich oder monatlich, hält jder Doc anders, seine Rezepte auch bezahlen muss.
    Ich als Take Homler zahl jede woche meine 5€ in der Apo und da ich ja einmal in der Praxis trinke, dort auch noch mal 5€
    Ich weiß nicht von wo ihr seit aber in MUC bekommst du für 11,50
    nicht mal nen alten Filter.
    Also denke ich das dein Bruder nicht lügt, aber frag ihn besser selbst….

  50. XFactor says:

    zu bericht 3
    10mg=1ml, es stimmt wie er es schreibt, seine 50mg, sind Deine 5ml
    .Und zudem gibt es Ärzte die verschreiben es als take home, also 10ml mal 7 und manchmal auch für 2 Wochen, also mal 14, wenn man auf z.B12ml ist dann sind das 14 mal 12, also 178ml undin MG sind das 1780mg, also fast 2g PURES GIFT

  51. Dein Name says:

    hallo,
    Methadon ist ok ich bin von 1994-2010 im Program gewesen ohne
    wäre ich heute nicht mehr da
    hab mit 20ml angefangen und bin jedes Jahr runter gegangen ohne Probleme im letzten jahr bin ich 0,1 ml pro Monat runter minimale Entzugserscheinungen der kalte Entzug vom Heroin im Knast war viel schlimmer.
    also macht langsam

  52. TinKa75 says:

    Ich war nach 5 Jahren an der Nadel, zwei Knastaufenthalten und miesen Freiern physisch und auch psychisch total am Ende. Seit 2001 werde ich substituiert und das ist das Beste was mir passieren konnte. Ohne dieses Programm wäre ich bestimmt nicht mehr am Leben. Seit ich substituiert werde habe ich eine 3 jährige kaufmännische Ausbildung gemacht und arbeite seither fest in einem kleinen Betrieb. Ich habe seit 9 Jahren eine wunderbaren Mann (auch Ex Junkie) und ein tolles Verhältnis zu meiner Tochter. Meine Gesundheit hat sich sehr verbessert, da ich auch mit Alkohol und rauchen aufgehört habe. Seit Dezember 2001 habe ich keine Drogen mehr angerührt. Okay, es wußte und weiß keiner, ausser meiner Familie und Freunden von meiner Vergangenheit, aber das geht auch niemanden was an. Wenn ich bei meinem Arzt sehe, wie viele Methadon nehmen um sich dann fröhlich mit anderen Sachen zudröhnen, könnte ich echt brechen. Die nehmen jemanden den Platz weg, der wirklich aufhören möchte. Die UK´s können nicht gefälscht werden, da eine Arzthelferin mit auf der Toilette dabei ist. Ist jemand positiv wird er aus dem Programm geschmissen. Die Substitution war mein „Lebensretter“. Ich mache mir jetzt auch noch keinen Kopf, ob und wann ich damit aufhöre. Irgendwann bestimmt. Es gibt mit Sicherheit einige, die das Programm ausnutzen, aber es gibt auch viele, wie mich, die wirklich aufhören und ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen. Für die Personen, ist ein Substitutionsprogramm, egal ob Methadon oder Heroin der letzte Weg raus aus dem Elend.

  53. MissUnbekannt says:

    Hallo zusammen,

    als ich die Beiträge hier so gelesen habe, musste ich bei einigen den Kopf schütteln!

    Leute, ihr schmeißt hier mit Zahlen um euch, da wirds mir saumäßig schlecht!!! Ich bin Arzthelferin und arbeite in einer Praxis mit Methadonausgabe und wenn ich dann lese 20ml, 30ml, 50ml … erst einmal wird in der Medizin mit mg gerechnet und nicht mit ml. 50ml sind 500mg und der Arzt, der diese Menge verordnet, dem gehört die Zulassung entzogen!

    Slang: 1 Metha = 10mg

    Ich persönlich empfehle Suboxone, denn das Suboxone besetzt die Rezeptoren und wer sich einen Druck setzt, hat absolut gar nichts davon. Und meiner Erfahrung nach haben jene welche Suboxone nehmen, wesentlich weniger bis gar keinen Beikonsum als jene die Methadon,Polamidon oder Subutex nehmen.

    Alkohol und Methadon verträgt sich absolut gar nicht!!! Ab einer gewissen Menge Alkohol, gibt es absolut gar nichts. Aus dem ganz einfachen Grund: Wer Methadon nimmt und dazu, ich sag jetzt mal salop, eine Flasche Wotka runter kippt riskiert eine Atemlähmung die zum Tot führen kann.

    Das nächste ist und dieses Thema kenne ich nur all zu gut: „Das tägliche auflaufen beim Arzt ist nervig“ kann ich verstehen ABER
    1. wer keinen Job hat, hat Zeit und somit einen Grund aufzustehen
    2. ist es gesetzlich festgelegt, das jeder Abhängige im Methadonprogramm, 1x in der Woche in der Praxis auflaufen muss
    3. und wer seinen Beikonsum nicht im Griff hat, sollte auch weiterhin täglich beim Arzt auflaufen müssen, denn Beikonsum ist ja nicht Sinn und Zweck der ganzen Sache.

    Und was hier auch schon das ein oder andere mal erwähnt wurde: NUR wer WIRKLICH weg will von Drogen und Methadon, Polamidon, etc., schafft es auch. Seid ihr ehrlich zu euch selber und zu eurem substituierendem Arzt, und wollt es auch, dann bekommt ihr auch die dementsprechende Unterstützung und schafft es auch :)))

    Setzt euch kleine Ziele, so wie eine Leiter. Wer dies tut, wird auch Erfolge sehen und seinem Hauptziel, schritt für schritt näher kommen. Probiert es mal aus, es kann nur gut gehen :)))

    Ich wünsche jedem, alles Gute, das er/sie seinen Weg geht und seine Ziele erreicht 🙂

    Gruß von MissUnbekannt

  54. Dein Name says:

    Hallo zusammen,

    bin jetzt seit 4 Jahren in Substitution mit Methadon.
    Hab vor 4 Jahren angefangen mit 6ml am Tag da war ich 21 Jahre alt.
    Hatte von Anfang an gleich die Take Home, weil ich immer Arbeit hatte, und musste somit immer nur einmal die Woche hin.
    Seit 2 Jahren dosiere ich runter. Anfangs immer um 0,2ml, als ich dann bei 2ml ankam, habe ich nur noch 0,1ml Schritte gemacht.
    Ab 1,3ml oder 1,4ml ist es bei mir schwierig geworden.
    Jetzt bin ich auf 0,5ml und muss wahrscheinlich wieder einen Rückschritt auf 1ml machen, weil ich sonst nicht arbeiten kann.
    Ich würde gerne ganz davon loskommen, aber ich muss funktionieren.
    Ich muss arbeiten gehen und habe das Gefühl ich schaff den kompletten Absprung nie.
    Ich bin kurz vor dem Ende meiner Ausbildung und kann mir momentan nicht leisten auszufallen, weil bald Abschlussprüfung ist.
    Habe dank dem Methadonprogramm viel erreicht in meinem Leben, weil ich wieder ganz normal leben und arbeiten konnte, aber ich weiss nicht, wie ich komplett wegkomme.
    Hat einer für mich Tipps, wie es ab 1ml zu schaffen ist.
    Viele stellen ja zum Schluss auf Subutex um, weil es angeblich leichter ist.
    Der Arzt meint, bei 0,1ml Schritten, kann der Körper garnichts merken, dass ist eine Kopfsache, sagt er.
    Ich versuche mich zu zwingen, das durch zu ziehen, aber ich merke definitiv einen Entzug.
    Stimmt es was der Arzt sagt, was habt Ihr für Erfahrungen ab 1ml gemacht?? Davor hatte ich nie Probleme runter zu dosieren, hab nie was gemerkt davon.
    Für Antworten wäre ich echt dankbar!!

    Schöne Grüße

  55. reint says:

    Ich höre immer alles kuatsch,mann leute was soll das !Ich bin seit 30 jahren drauf,bin mein ganzes leben am Arbeiten.Habe Familie und Kinder ,ich bin seit 3 jahre im Program und das war das was mich gerettet hat!!!Klar habe ich Angst das ich Älter und Irgendwan aufhören sollte.Aber ich denke auch darüber nach,mein Leben lang Metha zu nehmen.WARUM????? Ich möchte Leben und Clean sein,ich schaffe das aber ohne nicht .Denn wenn ich Erlich zu mir bin,weiss ich das auch !Das ist so.Also last die leute selber entscheiden was Sie wollen !! DANKE

  56. reint says:

    Finde ich gut von dir ,das du deine Ausbildung zuende machst ! TOLL:zu deiner frage :mach das aws du meinst !!! Aber es wird nicht so hart werden,wie du denkst .Mann du bist schon auf 1mg ,du hast es fast geschaft.Gehe in ganz kleinen Schritten runter,zb,0,2mg und versuche mal einen Tag ohne.Lass dir Zeit ok.DU SCHAFST DAS.Viel Glück für deine Prüfung. Reiner

  57. reint says:

    Finde ich gut von dir ,das du deine Ausbildung zuende machst ! TOLL:zu deiner frage :mach das aws du meinst !!! Aber es wird nicht so hart werden,wie du denkst .Mann du bist schon auf 1ml ,du hast es fast geschaft.Gehe in ganz kleinen Schritten runter,zb,0,2ml und versuche mal einen Tag ohne.Lass dir Zeit ok.DU SCHAFST DAS.Viel Glück für deine Prüfung. Reiner

  58. sven says:

    das methadon hat mir das leben gerettet.ohne wäre ich vor die hunde gegangen,-egal sagt der methadongegner dann eben ein jukie weniger,nicht egal sage ich,ohne harz4 oder auch ohne methadonprogramm gäbe es viel mehr krimimnalität.
    das wäre dann ganz schnell so wie in südafrika zum beispiel wo sich normale““gut verdienende menschen hinter hohen mauern mit stacheldraht verbarikadieren und einen förtner mit nem maschinen gewehr haben.schönen tach noch!
    es lebe das schutzgeld!

  59. Ich finde Leute die im methadonprogramm sind sind komisch mein freund ist jetzt seit 4 Jahren dabei schläft nur im sitzen und raucht beim schlafen und brennt immer nur alles an weil die kippe runter fällt und immer wenn man sagt er soll wach bleiben wird er total aggressiv wenn er das zeug nach hause mit bekommt nimmt er am 1 Tag schon 3dosen mit 9 ml und kommt nie die Woche hin… außerdem trinkt er das nicht sondern spritzt sich das in arm…. er hatte mir schon so oft versprochen aufzuhören aif Entzug u gehen aber wie meinte er es muss klick in seinen Kopf. machen mich selber macht es traurig und ist auch oft ein Streitpunkt bei uns er trinkt oft dazu Bier oder wodka andere Drogen wie speed oder hasch ist selten aber ich selber sag auch soein Programm hilft nicht viel wenn man echt nichts mehr

  60. Didi says:

    Hallo, ich möchte zu Dir “ Beitrag“ 54 etwas schreiben. Ich selber bin 47 Jahre und seit über 30 Jahren abhängig von Heroin. Habe in den 90 zigern das erste mal am Programm teilgenommen insgesamt 5 Jahre, die ersten zwei davon mit Beigebrauch und danach als Konsequenzen gedroht haben mein Leben eine andere Richtung gegeben. Arbeit, Beziehungen, Hobbys usw. und ich hatte die gleiche Angst wie Du als ich bei ca. 25 mg ankam. Ich kann Dir nur sagen wenn Du Dir vor Augen hältst was Du gewinnst wird es gar nicht mehr so schlimm. Du solltest eher in den ersten Monaten wenn Du auf null bist achtsam sein. Da kommt Dir all das zugute was Du Dir in der Zeit des Programms aufgebaut hast.Ich persönlich habe die ersten sechs Monate als ich auf null war noch Nemexin genommen, quasi als Krücke. War danach fast 10 Jahre clean. Heute lebe ich in einer WG bin seit 1.5 Jahren wieder im Programm aktuell 30mg. Ich habe mir mal vor Jahren geschworen nie wieder ins Programm zu gehen als ich von 75 mg in 14 Tagen auf null gehen musste, zwecks Therapiebeginn. Für mich sind die ganzen Substitutionsprogramme eine gute Alternative zu einer Langzeittherapie oder ähnlichem. Immer auch Situationsbedingt. Nutze jetzt Deine Chance und was sind 6 Wochen unwohlsein ( mehr wird bei 10mg nicht passieren ) zum Rest Deines lebens. LG und viel Glück


  61. roberto says:

    Hey Leute,

    also ich bin selber lang in der Substi gewesen und hatte auch ab und zu Beikonsum. Aber meist alles ganz brav. Dazu dann eben noch ab und zu ballern, weil ich recht viel Metha (60mg) bekommen hatte und das natürlich immer geil war mit dem Kick. Mir hat die Substi so geholfen, weil ich halt keinen stress mehr hatte mit der kohle und dem besorgen und sogar auch arbeiten konnte. Ich hab jetzt nur aufgehört, weil ich zu meiner freundin nach berlin gezogen bin und erstma was neues finden will. aber substi ist wahnsinnig wichtig und kann einem echt ein geregeltes leben möglich machen. und es stimmt auch, dass subu mit dem klaren kopf geschmackssache ist. ich hab immer nur metha bekommen und bin gut damit gewesen. und ich will halt auch nicht ganz und gar clean werden sondern nur klarkommen, weil dazu mag ichden kick zu sehr. es gibt eine seite (www.methadonliste-hamburg.de) die das ziemlich genau erklärt, also warum das so ist und dass das auch wirklich funktioanieren kann. ich würde mir nicht son groißen kopf machen wegen dieser einstellung. besser als irgendwelchen dreck von der straße konsumieren, find ich. und die Betreuung ist eigentlch auch ziemlich gut. Wer wirklich raus will, der kann auchraus. Und wer wie ich lieber ein bisschen(oder zumindest ab und zu) drauf bleiben will, dem wird auch noch geholfen. Das find ich schon toll. Ich empfehle jedem die substi. Es hilft. Und meine frendin zum beispiel hat sich erst im programm dazu entschieden, richtig raus zu wollen. und dosiert gerade fast auf null runter, bin sehr stolz auf sie.
    rob

  62. Sunny says:

    Hallo!
    Ich habe mir die ersten zehn Berichte durchgelesen, ich kann nur sagen , SUBUTEX ist das meiner Meinung nach absolut beste Substi Mittel!! War Ca 4 Jahre auf Heroin, 5 Jahre gleich gute Qualität, hab auch immer die gleiche Menge genommen, einen Knaller morgens, einem Abends. Habe auch immer zuverlässig als Betriebsleitung gearbeitet. Ich wusste da gar nicht das es Methadon etc gibt.
    Aber ich konnte irgendwann mein Umfeld (Eltern, Freund, meine Mädls) nicht mehr anlügen, und ich informierte mich. Arzt gefunden, nach zwei Wochen auf 8ml, clean geblieben. Aber die Nebenwirkungen….. Nach nen Jahr einfach nicht mehr hingegangen wieder das gute H genommen, drei Monate dann fühlte ich mich wieder megascheisse. Anderen Arzt gefunden, subutex bekommen, aber nur versucht es mit 3mg zu schaffen. Bis auf 0,4mg super leicht abdosiert, dann auf 0 merkte ich knapp ne Woche unterschwelligen Entzug, aber ich konnte was machen, spazieren gehn oder radfahren. Dann war das schlimmste vorbei, wenn man es schlimm nennen kann. Jeder der schon nen kalten vom H gemacht hat weiß was schlimm ist.
    Alles nach dieser 0 Woche ist kopfsache, was bei jedem natürlich unterschiedlich ist, ich hab Gott sei dank keine Probleme damit, aber ich war psychisch sehr stabil vor meiner H Zeit, und ich war schon 23 als ich des erste mal was nahm.
    Nun geht’s mir schon sehr lang sehr gut, ich hab mein altes Leben wieder!!! : )
    Ich wünsche allen Kraft und Willen die es anpacken wollen!!

  63. Sunny says:

    An „DEIN NAME“ : Guter Tip, lass dich auf einiges umstellen. Du wirst seh’n das es viel einfacher ist.

  64. sunny says:

    Ich meinte auf SUBUTEX umstellen.

  65. Easy1988 says:

    Hey ich habe 1jahr lang methadon 120 mg bekommen Mo-mi-
    Fr alle2 Tage jetzt bekomme ich substi 720 mg 2 rote zu je 200 mg 1 grüne 120mg
    Ich will wider Meta… Geht das mein Arzt meinte das es keine gute Idee ist!
    Was sagt ihr wird methadon nach substi wirken? Ich bitte euch könnt
    Ihr mir bitte per Mail antworten bitte biskin_1987@hotmail.com danke
    Ps:die substis schlucke ich nicht!!!!!!!!!!!!!

  66. Durchschnitt says:

    Ich bin jetzt seit 15 Jahren im Methadon-Programm.
    Mein Leben ist jetzt völlig normal, ich habe seit zwölf Jahren keinen Beikonsum, trinke keinen Alkohol und arbeite im öffentlichen Dienst.
    Den Leuten, welche hier gegen den Ersatz wettern, würde ich gerne mal den Alkohol wegnehmen und unter Strafe stellen, damit Sie sich das Gefühl vorstellen können, ständig etwas illegales zu tun.
    Methadon gab es schon vor dem 2. Weltkrieg als Schmerzmittel.
    Wenn jemand den Drogen zugetan ist, so ist das eine Veranlagung, welche man sich nicht abgewöhnen kann.
    bei mir war es so, daß ich im Krankenhaus auf einer 50/50 Station als einziger Mann gearbeitet habe. Pro Woche starben dort mehrere Menschen und ich war meistens derjenige, welcher die Toten waschen und zum Transport fertigmachen mußte.
    Das hat mich irgendwann nicht mehr schlafen lassen. Daraufhin verschrieb man mir Rohypnol 2mg. Weil einige Süchtige an diesem Medikament starben, wurde es nur noch als BTM ausgegeben, weshalb mein Arzt mir Codein-Saft verschrieb… das war ein sehr, sehr starkes Mittel. DA war ich dann abhängig, und als Codein dann aufgrund von erneuten Todesfällen gestrichen wurde,steckte man mich in das Methadon-Programm, 1996/97. Am Anfang bekam ich ganze 20 ml Flaschen, blau-weiß, von Hoechst. Da den Ärzten meine Dosierung egal war, habe ich mich selbst von 20 ml auf 1 ml herunterdosiert, hat 2 Jahre gedauert, da bin ich heute noch.
    Der Methadon-Entzug ist sehr schwer, daher empfehle ich , gut abzuwägen, was die Zukunft bringen soll.

  67. hexe73 says:

    hallo meine frage ist darf man wenn man in so ein methadon program ist als altenpfleger arbeiten

  68. Dein Name says:

    es ist doch so das sich zu 99% leute die im meta programm sind sich noch meta illigal dazu kaufen müssen, nicht etwa weil es zu viel meta take home gibt sondern ZU WENIG, wurde mann endlich mal den leuten ausreichend meta geben wurde es kein illigalen absatz für dieses medikament geben, nach 20 jahren drogen abhängigkeit und 10 jahre im meta programm kann ich nur sagen das die tages dosen lächerlich sind, keine 20ml/tag wobei die richtig abhängigen locker 80-100ml pro tag rein hauen und selbst diese menge ist nach kurzer zeit toleranz, an die schlau scheisser ich spreche hier von ml nicht mg, ja das sind 800-1000 mg PRO TAG bei abhängigen die wirklich FREI über ihr medikament verfügen können, wer krank ist bekommt immer die menge an medikamente die er braucht nur plötzlich nicht? und wundern sich blöde warum apoteken und kranken haüser wegen opiate überfallen werden? idioten!

  69. manni says:

    also ich habe 12 metha bekommen und mich hatt der ganze dreck nur fertig gemacht. das war mein schlimmster entzug , hero ist nichts dagegen. ich rate nr davon ab metja oder pola zu nehmen , und benzoz schon garnicht

  70. Dein Name says:

    aber der rest ist noch dreckiger

  71. Dein Name says:

    ja klar, du darfst alles machen , jenach dem , bisdt du über 10 metha?

  72. Dein Name says:

    und bekommst du nur metha ???? benzoz kannst ganz vergessen . nimm den dreck nur nicht , davon kommsrt du ganz schlecht wieder los

  73. Dein Name says:

    glaub mir , ich bin jetzt 12 jaHRE AUF METHA GEWESEN ; UND ICH BEREUE ES

  74. Dein Name says:

    ich kann immer noch nicht schlafgen nach 5 monaten , die ersten drei wiochen , habe ich nen entzug geschwoben wie noch nie , drei tage hero ist nichts dagegen , nimm bloss subutex

  75. Dein Name says:

    ich habe jetzt meinen 7 versuch , ja die zahl seiben , aber der entzug ist der wo ich das ausgehalten habe , oder immer noch tue. ich schwöre jedem , nehme kein metha oder pola , nei9ne nehme subutex , oder rauche , baller weiter heroin . 5 tage durch , metha , ich schwöre euch meinbe schlimmmste erfahrzung die ich je gemacht habe , ausser benzoz , also lass es sein ins programm zu gehen , in ganz germany

  76. Mein Sohn ist seit etlichen Jahren im Metadonprogramm, ist nebenbei Alkoholabhängig geworden. Er ist mittlerweile trocken und in betreutem Wohnen untergebracht. Soweit so gut. Jetzt muß ich leider feststellen, daß er mittlerweile zu viele Medikamente zusätzlich bekommt.
    Einstellung täglich: 12 mg Metadon, Siroquel 400, 30 mg Mirtazapan (Zusaätzlich bei Bedarf 3 x tgl. 10 Tropfen Atosil)

    Meines Erachtens wird er einfach nur ruhig gestellt, damit die im Haus keine Probleme haben. Er hat kräftig zugenommen und ist nur noch träge und müde. So kann ein 33 Jahre alter Mensch doch nicht ins normale Leben zurückfinden. Was meint Ihr?

  77. Timsen says:

    Hallo Ihr!

    Also! Ich, 29 Jahre alt aus Bremen bin seit ca. 2001 „H“ Konsument, habe dann bis 2003 geraucht und geschnupft!
    Ich war dann nach einem Entzug zuhause von 2003 bis 2010 frei vom SUCHTPROBLEM, hatte zuhause einen Entzug mit Methadon gemacht ( 5 Tage Metha und dann noch 2 Wochen bißchen geschwitzt und so, aber es ging im großen und ganzen ) hatte mir das Methadon so unter der Hand besorgt.

    War dann von Anfang 2010 bis Ende 2012 wieder richtig stark abhängig ( nur „H“ )
    Hatte dann die Wahl, so weitermachen und warscheinlich bald KNAST, oder zum Arzt um Hilfe fragen.
    ZUM GLÜCK sage ich, das ich mich fürs Substitutionsprogramm entschieden habe.
    Anfangs auf 10ml was super funktionierte ( hatte so 2Gramm „H“ am Tag genommen).
    Bin dann meist so alle 4 Wochen um 0,5ml runter gegangen, was gut ging, hatte auch keinen Beikonsum. Inzwischen haben wir den 01.10.2012 und bin z.Z. auf 6ml. Methadon.
    Das runterdosieren ist okay, ist gut auszuhalten, aber schon sehr unangenehm, z.b. arbeiten geht zu dem Zeitpunkt nicht so gut.
    Ich bin z.Z. ganz gut drauf aber sehr depressiv, vorallem wenn ich dran denke wie lange ich noch brauchen werde, um ein völlig normales Leben führen zu können.

    SEHR NEGATIV fand ich, das mein Arzt mich kaum aufklärte als ich zu Ihm kam!
    Ich fragte was ich nehmen soll, Metha oder Pola(kannte nur die beiden Möglichkeiten)
    Er meinte nur das kein nennenswerter Unterschied lege, zwischen Methadon und Polamidon und verschrieb mir 10ml Methadon pro Tag.

    Viele bekannte Nebenwirkungen und halt das Problem, wie ganz davon wegkommen, momentan ist das noch weit weg.

    Viele Grüße

  78. wischmop says:

    zu Bericht 2:

    Ein Diabetiker hat nichts mit einem Heroinabhängigen zu tun.
    Beide sind zwar abhängig von einer bestimmten Substanz, dem Diabetiker fehlt aber einfach das Insulin, was bei den „normalen“ Menschen vom Körper selbst hergestellt wird.
    Auch ist der Diabetiker weder psychisch noch physisch vom Insulin abhängig, er muss nur, wenn er kein Insulin nimmt auf seine Ernährung achten. Und es ist ja nun wirklich nicht als Droge einzustufen, da es ja nicht mal erheitert, geschweige denn Wahnvorstellungen u.ä. hervorruft.

    Ein Heroinabhängiger dagegen hat sich 1. die „Sucht“ selbst zuzuschreiben, 2. ist er zumindest psychisch vom Stoff abhängig.
    d.h. er denkt man wird nur mit Heroin glücklich bzw. er braucht einfach den gewissen Kick
    3. Heroin ist keine körpereigene Substanz

    –>bitte vorher nachdenken, denn schlechte Argumentation wirft schlechtes Licht auf euch selbst!!

  79. Nina says:

    @ Beitrag 68:
    Das ist so ein unglaublicher Quatsch, was du da von dir gibst! Als ob es nur einen Schwarzmarkt mit Metha gibt, weil die Leute beim Arzt „zu wenig“ bekommen.
    Kein Arzt wird dir Steine in den Weg legen, wenn du mit deiner Tagesdosis in einem vertretbaren Rahmen hochgehen willst !Im Gegenteil! Das Ganze hat ja zum Ziel, die Leute zu stabilisieren, damit sie wieder am „normalen“ Leben teilnehmen können und es in manchen Fällen sogar schaffen, irgendwann ganz weg zu kommen.
    Wenn du allerdings einfach nur auf Kosten deiner Kankenkasse dicht sein willst (was dein Beitrag stark annehmen lässt…), dann würde es dir wahrscheinlich auch nicht reichen, wenn du täglich 3mal soviel kriegen würdest, wie jetzt. Irgendwann ist auch dafür die Toleranz da und dann? Klar, dann könntest anfangen mit Fentanyl und weiter deinen Arzt schimpfen, dass er dir zu wenig gibt. (Wobei dem Arzt an dieser Stelle eigentlich nur vorzuwerfen wäre, dass er dein Verhalten diesbezügliuch unterstützt!)
    Ich bin selber seit 5 Jahren im Methaprogramm und Leute wie du kotzen mich einfach nur tierisch an!

  80. Peter says:

    Ich bin mit 14 J. Heroinabhängig geworden. Habe über 15 Jahren in deutschen JVAs wegen Beschaffungskriminalität gesessen. 1999 dann kam ich das letzte mal raus und ging ins Methadonprogramm. Bis heute, 2013 habe ich kein Knast mehr von Innen gesehen. War 6 Jahre Selbstständig und bin auch Momentan in Arbeit. Habe Mittlerweile eine 10 Jährige Tochter und eine glückliche Familie mit Frau, Tochter Hund und Katz.

    Für mich kam die Rettung Methadon eine Minute vor 12.
    Alles andere ist in die Hose gegangen und immer noch gibt es Schwachmaten in Politik und Justiz die Behabten,nur die harte Linie bringts…


  81. Mama says:

    Hallo Leute,

    ich bin einer Mutter, seit über 23 Jahren Co-abhängig. Mein Sohn er wird 39 in drei Monaten. Ich habe das Thema Methadon gelesen, jeder hat eigene Meinung. Mein Sohn wurde aus Deutschland Abgeschoben wegen seine Drogenprobleme. Hier in unserem Heimat Land gibt keine Therapien keine Drogen Einrichtungen gar nichts. Nur Methadon die gibt bei uns, das bekommt er seit 6 Jahren er hat mehre male versucht clean zu werden leider ohne erfolg er kommt aus dem Teufelzeug nicht raus. Vor drei Jahren hat er kalten Entzug durch gezogen nach vier Wochen war e wider drauf. Mein Sohn bekommt wider Methadon, das Problem ist er nimmt das Metha was er fürs Wochenende bekommt schluckt alles auf einmal, die nächsten Tage hat er gar nicht. Arbeiten kann er nicht er meint für schwere Arbeit hat er die kraft nicht. Ich lese das viele Methadonabhängige gehen der Arbeit nach, na ja wir bezahlen alles ich meine sein Lebens Unterhalt, so kann man hundert Jahre alt werden von nichts tun. Seit Jahren höre ich seine Lügen betrügen und ich kann nichts tun. Dieses Jahr sind vier Überdosis gewesen, er sagt möchte nicht mehr leben am liebsten wen er Tod wehre dann werden wir besser da sein ohne unseren Sohn er hat Frau und 2 Kinder. Ich verstehe nicht für was möchte ein Mensch Sterben für Drogen ist es wert dafür zu sterben, oder ist die Situation die er ist seit seine Abschiebung kommt er nicht klar hier in unserem Heimat.

    Das hier in unserem Land nicht Deutschland ist ich weis hier gibt Drogen aber Therapien oder sonst was gibt nicht, aber ich lese das einige Drogenabhängige zich male haben in D. Entgiftungen Therapien trotzdem sind diese armseligen drauf, wie darf ich das verstehen ich mach mir Sorgen das keine Einrichtungen hier gibt, lohnt überhaupt Therapien kann man ohne Hilfe schaffen oder wird mein Sohn diese elend nie schaffen wird er drauf gehen.

    Lg Mama

  82. Kein Name says:

    Ich bin seid 15 Jahren im Program und davon war ich 4 Jahre ohne alles clean . Jetzt bekomme ich nur noch 20 ml ich habe 6 Tage Take home habe seid 3 Jahren kein beikonsum trinke kein Alk( habe ich noch nie )kein weiß ,keine Tabletten . Wenn ich hier manche Kommentare lese wird mir schlecht Leute wenn ihr das Mehtadon nur nimmt um Breit zu werden dann gibt den Platz andere die es nötig haben und aufhören wollen .

  83. Stefan S. says:

    hallo, das istkein schwachsinn das man 50mg methadon ab anfang bekommt ! ich wurde vom ersten tag an mit 80mg methadon substituiert ! ich war dieses jahr das zweite mal auf entgiftung, und das nur deshalb weil ich 2011 “ nur für 2 monate !!!!!!! “ methadon bekamm. nach denn zwei monaten fuhr ich auf entgiftung ohne zu wissen was mich danach erwartet !! 7 monate später hatte ich immer noch verzögerten entzug ! die ersten 4 monate waren echt ein kampf weil ich nebenbei gearbeitet habe. ich war wirklich willensstark und mir sicher was ich will und das ich das schaffe ! aber wenn nach 7 monaten dein entzug noch nicht vorüber ist…. sieht man sein ziel nicht mehr und es ist fast unmöglich das noch länger durch zu halten. deshalb fing ich wieder an, weil ich jeden tag 4-5 t-shirts voll geschwitzt habe, kalt u warm wallungen hatte und was auch ein problem wurde das meine ausdauer beim sex auf ein minimum von 10 sek. gesunken ist ! was nicht unbedingt ein start für eine neue beziehung ist… ich bin aus österreich und wir hätten eigentlich viele andere möglichkeiten von substitutions medikamente, wie compensan (morphin hydrochlorid), substidol ( morphinsulfat penthahydrat ), DHC usw… trotz zwei ärtzlicher arteste ( gutachten ) das ich eine unverträglichkeit hatte auf methadon blieb mir die abgabe von einem anderen medikament verwährt ! hauptsächlich weil methadon ca. 90,-eu kostet (l-polamidon ca 60,-eu ) und das substidol kostet 1200,-euro , und der freundliche verlogene substitutionsartzt bekommt nur seine prämie vom pharmakartell wenn sie jemand auf methadon oder l-polamidon substituieren !! mir blieb keine wahl, diese das zweite mal im programm als es mit l-polamidon statt methadon zu versuchen ( obwohl es im grunde das gleiche ist( l.pola. linksdrehendes molekühl und methad. rechtsdrehende molekühl )). so, vor zwei woch ca war ich in der schweiz auf einer magnet-resonaz endorphin stimulation ( moderne entgiftung ) um bessere chancen diesmal auf völlige genesung zu haben ! bis jetzt geht es mir nicht gar nicht gut ( unveränderter zustand ! ) und ich bin schon drum u drann eine kreuzbein operation zu machen gegen das dadurch aufgetrettene hardcore schwitzen problem ( hyperhydrose ) . des weiteren versuche ich jetzt noch eine ibogain kuhr um mein suchtzentrum und andere faktoren zu resten. von vielen hausärtzte und auf denn entgiftungen wurde mir immer wieder gesagt das es normal ist das der methadon entzug mehrere monate dauert und sehr viele nebenwirkungen bekannt sind und es schädlicher ist als jedes andere substitutions medikament ! auch danach redete ich mit dem substitutions artzt Dr. Christian Wessely aus Gmunden ( quacksalber und geldgieriger unverantwortlicher lebenszerstörer !!! ) und er sahte das dass der grösste blödsinn sei was er je gehört hat und methadon sowas von unschädlich ist und der entzug nicht länger wie bei anderen medikamenten ist !!! soi; jetzt haben wir 2013 und es ist nicht einen schritt vorwärts gegangen seit 1965 IST ES NICHT MÖGLICH DAS SO VIELE ( ANSCHEINEND KLUGE ÄRTZTE UND PHARMAZEUTIKER ) nicht durchblicken was sie denn menschen mit einem suchtproblem damit antun, und bereit sind besser aufzuklären oder dieses Teufelszeug von der liste zu streichen !! mich kotz es sowas von an ! weil ich sogar ärtzlich arteste zu unverträglichkeit hatte und trotzdem lies man mich mit diesem problem konfrontieren ! und habe nun ein problem mit dem ich vieleicht mein leben lag nie wirklich wieder fertig werde und nie mehr wirklich gesund werde !!!!!!!!! echt danke staat österreich und ans Pharmakartell ! FAHRT ZUR HÖLLE !!! lässt euch nie NIEMAls darauf einstellen ! versucht besser codein oder buprenoephin vom hausartzt zu kriegen ! auch wenn es nicht turned ! glaubt mir das ist es nicht wert !!!!! wenn ihr irgenwann davon los wollt geht es nicht mehr ! und bedenkt !!!( ich habe das Zeug nur 2 monate konsumier . 80mg udn währen der 2 monate habe ich mich sogar auf 50 runter dosiert ! alles gute an alle da drausen ! liebe grüsse stefan s. von österreich

  84. STEFAN S. says:

    ich bin nochmal da ich habe vergessen zu erwähnen das das mit den kosten : Metha 90 -60,- euro und substidol 1200,- monatlich gemeint ist. zu meiner drogen karriere : ich bin seit 15 jahren drogen süchtig und seit 7 jahren ca. opiat abhängiger. ich war ca 5 jahre nur auf heroin weil weit über dem durchschnitt gute qualität bezogen habe. letztendlich kam ich ins programm. der andere und gesamte teil der geschichte steht in dem gleich oberen bericht. UND NOCHMAL : keine frage, das methadonprogramm hat die eine gute seite das die beschaffungskriminalität verschwindet, man täglich versorgt ist und deshalb einem geregelten leben nach gehen kann ! ABER , GLAUBT MIR ES IST DAS GRÖSSTE GIFT UND WENN IHR JEMALS DAVON WEG KOMMEN WOLLT ( auf entgiftung gehen ) WERDET IHR VERSTEHEN WAS ICH IM BERICHT DARÜBER SCHRIEB !!! ES IST EINEM FAST NICHT MÖGLICH DAVON LOS ZU KOMMEN WEIL DER ENTZUG ZU STARK UND VIEL VIEL ZU LANGE IST !!!!! 7 MONATE BEI MIR! DANN RÜCKFALL UND JETZT BIN ICH ERNEUT IM KAPF GEGEN DIESE HÖLLE: LASST DIE FINGER DAVON !!! AUCH WENN ES AM ANFANG KURZE ZEIT GUT FÄHRT ( was absolut nicht der sinn der sache ist !!!!! ) UND NIEMANDENS ABSICHT SEIN SOLLTE; SCHAUT AUF EURE GESUNDHEIT: WENN IHR DAWEIL NUR HEROIN ABHÄNGIG SEIT SEIT FROH UND GEHT EINFACH AUF ENTGIFTUNG !!! UND WENN IHR UNBEDINGT WAS BRAUCHT FRAGT EINEN HAUSARTZT UM CODEIN ODER BUPRENORPHIN !!! DA FÄHRT ZWAR NICHT SO ABER IHR WERDET FROH SEIN DIESE ENTSCHEIDUNG GETROFFEN ZU HABEN WENN IHR IRGENDWANN ZURÜCK INS LEBEN WOLLT ! ICH BITTE EUCH NEHMT NIEMALS METHADON ! UND WENN ES NICHT ANDERS GEHT WEGEN ENTZUG DANN HÖCHSTENS 3 TAGE !!! ALLES MEHR FÜHRT ZU DEM PROBLEM WAS ICH UND ALLE HIER DIE ICH KENNE UM MICH MITEINANDER TEILEN ! EINE SUCHT BEI DIE DICH WEGEN IHRES UNBESCHREIBLICHEN ENTZUGES NIE MEHR LOS LÄSST !!! ICH WÜRDE ALLES DAFÜR TUN ES RÜCKGÄNGIG ZU MACHEN ! WIRKLICH : ICH HOFFE AUF IRGENDEIN HEILMITTEL IN DER ZUKUNFT: SEIT STARK UND SAGT NEIN !. bitte meinen bericht genau darüber lesen . danke viel glück an alle ! liebe grüsse stefan s. aus österreich

  85. Thomas.R says:

    Hallo Leute ich bin jetzt seit 2000 Heroin süchtig da von war ich 2 Jahre in der JVA und 4 Jahre auf Therapie nach der Therapie war ich 5 Jahre sauber jetzt bin ich seit einen Jahr wieder voll drauf und hab die Nase voll von dem scheiß und möchte wider auf hören,Ich war jetzt schon bei 16 Ärzten aber keiner von denen Substituieren sag auch nicht wehr es machen würde, kann mir einer von auch weiter helfen wie ich einen finde. Ich bin aus Niederbayern Kreis Deggendorf

  86. ich auch says:

    hallo ihr!
    ich bin seit 19j heroin abhängig, habe eine 20j tochter, eine 13j tochter und nun einen 6wochen alten sohn!
    ich wohne in einer kleinstadt , bin dort seit 4 jahren im pola-programm und bekomme seit 2 jahren 2ml (10mg) Pola! war vorher bei einem anderen arzt in substitution!
    ich wollte in der schwangerschaft weiterrunterdosieren und evt auf subutex/suboxone umstellen, wovon mir aber abgeraten wurde, von mehreren stellen!
    ich habe mir in der schwangerschaft meines 6wochen-alten sohnes
    alle möglichen hilfen FREIWILLIG gesucht (hebamme, diakonie, jugendamt, drobs) und nun ist mein sohn trotz alledem in eine bereitschaftsfamile gekommen, weil gesagt wird, ich wäre substituiert (wie erwähnt, 10mg/2ml pola) und hätte ein unzureichendes soziales netzwerk (alleinerziehend, „erzeuger“ des minis nicht erreichbar/nicht erwünscht!)! mein muckel hatte keine nennswerten entzugssymptome, er bekam 4 tage luminaletten und entwickelt sich bis jetzt super! leider ist er von der klinik vom jugendamt aus direkt in eine bereitschaftpflege gekommen!
    ich bekam nun die auflage, mir eine mutter-kind-therapie zu suchen oder ein betreutes wohnen, doch leider sind die möglichkeiten begrenzt und ich weiß nicht mehr weiter!
    es gibt eine einrichtung, die substituierte mütter aufnimmt, doch dort ist erst im september ein platz frei und mein muckel wäre 5mon in pflege!
    nun habe ich geäußert, daß ich von den 10mg/2ml pola runterdosiere/entgifte und in eine reguläre mu-ki-therapie gehe, aber dies wird vom jugendamt sehr skeptisch gesehen!
    metha/pola/subutex-programm ist schön und gut, aber gegen offizielle stellen wie jugendamt kommt frau nicht an und hat keine lobby!
    wie kann eine „erzwungene“ maßnahme erfolg haben?
    klar setze ich alles daran mit meinem kleinen zusammenzuleben und dies auch nach möglichkeit substitutfrei( auf jeden fall drogenfrei), aber der druck der offiziellen macht es nicht einfach!
    und es wurde mir von ALLEN (jugendamt, diakonie, hebamme und drobs)stellen bestätigt, daß keine gefahr in versorgung (essen, hygiene, sauberkeit, emotionale bindung) gesehen wird, es ist „einfach“ nur die substitution/fehlendes soziales netzwerk!
    auf meinen vorschlag auf subutex/suboxone umzustellen (weil auf die sedierende wirkung von pola hingewiesen wurde) und eine enge betreuung durch familienhilfe, hebamme, diakonie und drobs wurde mir gesagt, mir würden soziale kontake fehlen( alleinerziehend) und die betreuung wäre ja nur 1-2std. von 24std, was mit den restlichen 23std. wäre!
    ich bin echt am ende und weiß nicht weiter!
    ich WILL/MÖCHTE/MUß mit meinem muckel zusammenleben, aber als junkie/substituierte habe ich anscheinend keine chance!
    irgendwie treibt mich das doch wieder in eine resignation (NEIN, ich suche keinen grund zum konsumieren!!!)!
    wenn jemand von euch erfahrungen diesbezüglich hat oder mutter-kind-einrichtungen mit substitution (auch ohne) kennt, würde mir/uns dies sehr helfen!
    metha/pola/subutex-programm ist gut, hat aber auch seine kehrseiten, leider!
    lg
    wir werden immer noch abgestempelt, dank der „szene-junks“ und der medien!
    ich habe einfach ANGST!!!!! den verlust des kleinen würde ich auf dauer nicht überleben!!! (zumal mir dann evt. auch der kontakt mit meiner 13j- gecancelt wird und wir haben eine SEHR innigen kontakt und auch das wäre mein ende! seht dies bitte nicht als ausrede für irgendwas an!!!)
    alles gute euch!
    ich auch

  87. ich auch says:

    würde mich auch über erfahrungen oder kontake von anderen substituirten müttern/familien freuen!
    wie ist es euch oder eurem bekanntenkreis ergangen???
    lg
    ich auch

  88. ich auch says:

    hallo ihr!
    ich bin seit 19j heroin abhängig, habe eine 20j tochter, eine 13j tochter und nun einen 6wochen alten sohn!
    ich wohne in einer kleinstadt , bin dort seit 4 jahren im pola-programm und bekomme seit 2 jahren 2ml (10mg) Pola! war vorher bei einem anderen arzt in substitution!
    ich wollte in der schwangerschaft weiterrunterdosieren und evt auf subutex/suboxone umstellen, wovon mir aber abgeraten wurde, von mehreren stellen!
    ich habe mir in der schwangerschaft meines 6wochen-alten sohnes
    alle möglichen hilfen FREIWILLIG gesucht (hebamme, diakonie, jugendamt, drobs) und nun ist mein sohn trotz alledem in eine bereitschaftsfamile gekommen, weil gesagt wird, ich wäre substituiert (wie erwähnt, 10mg/2ml pola) und hätte ein unzureichendes soziales netzwerk (alleinerziehend, „erzeuger“ des minis nicht erreichbar/nicht erwünscht!)! mein muckel hatte keine nennswerten entzugssymptome, er bekam 4 tage luminaletten und entwickelt sich bis jetzt super! leider ist er von der klinik vom jugendamt aus direkt in eine bereitschaftpflege gekommen!
    ich bekam nun die auflage, mir eine mutter-kind-therapie zu suchen oder ein betreutes wohnen, doch leider sind die möglichkeiten begrenzt und ich weiß nicht mehr weiter!
    es gibt eine einrichtung, die substituierte mütter aufnimmt, doch dort ist erst im september ein platz frei und mein muckel wäre 5mon in pflege!
    nun habe ich geäußert, daß ich von den 10mg/2ml pola runterdosiere/entgifte und in eine reguläre mu-ki-therapie gehe, aber dies wird vom jugendamt sehr skeptisch gesehen!
    metha/pola/subutex-programm ist schön und gut, aber gegen offizielle stellen wie jugendamt kommt frau nicht an und hat keine lobby!
    wie kann eine „erzwungene“ maßnahme erfolg haben?
    klar setze ich alles daran mit meinem kleinen zusammenzuleben und dies auch nach möglichkeit substitutfrei( auf jeden fall drogenfrei), aber der druck der offiziellen macht es nicht einfach!
    und es wurde mir von ALLEN (jugendamt, diakonie, hebamme und drobs)stellen bestätigt, daß keine gefahr in versorgung (essen, hygiene, sauberkeit, emotionale bindung) gesehen wird, es ist „einfach“ nur die substitution/fehlendes soziales netzwerk!
    auf meinen vorschlag auf subutex/suboxone umzustellen (weil auf die sedierende wirkung von pola hingewiesen wurde) und eine enge betreuung durch familienhilfe, hebamme, diakonie und drobs wurde mir gesagt, mir würden soziale kontake fehlen( alleinerziehend) und die betreuung wäre ja nur 1-2std. von 24std, was mit den restlichen 23std. wäre!
    ich bin echt am ende und weiß nicht weiter!
    ich WILL/MÖCHTE/MUß mit meinem muckel zusammenleben, aber als junkie/substituierte habe ich anscheinend keine chance!
    irgendwie treibt mich das doch wieder in eine resignation (NEIN, ich suche keinen grund zum konsumieren!!!)!
    wenn jemand von euch erfahrungen diesbezüglich hat oder mutter-kind-einrichtungen mit substitution (auch ohne) kennt, würde mir/uns dies sehr helfen!
    metha/pola/subutex-programm ist gut, hat aber auch seine kehrseiten, leider!
    ir werden immer noch abgestempelt, dank der „szene-junks“ und der medien!
    ich habe einfach ANGST!!!!! den verlust des kleinen würde ich auf dauer nicht überleben!!! (zumal mir dann evt. auch der kontakt mit meiner 13j- gecancelt wird und wir haben eine SEHR innigen kontakt und auch das wäre mein ende! seht dies bitte nicht als ausrede für irgendwas an!!!)

    lieben gruß und alles gute für euch!
    ich auch
    ps: irgendwie ist dieser post nicht online gegangen, er sollte eigentlich VOR meinem vorherigem erscheinen!

  89. andrea says:

    Ich bin selber von 10Metha auf 2 gegangen innerhalb von 8Wochen und wenn Mann Arbeit hat und sich ablenkt dann geht alles.der Wille ist das Ziel..also los es ist zu schaffen….

  90. Gaby says:

    Hallo Andrea-wie sieht es denn jetzt inzwischen bei Dir aus,
    von 10mg auf 2 mg innerhalb von 10 Wochen,dazu braucht man einen sehr festen Willen.l.G. Gaby

  91. Daniel says:

    Hallo an alle,
    Also ich bin sein ca. 9 Monaten im Programm.
    Ich bin jetzt 24 Jahre und nehme quasi sein 5 Jahren Heroin.
    Ich war vorher auf 8 ml Täglich. jetzt bin ich auf 5 ml. in 3 Tagen auf 4,5 und in 6 Tagen auf 4 ml Täglich.

    ich gehe am 16. Juli in die Engiftung und ab 5. August in Therapie…

    Ich nehme seit der abdosierung Mirtrazapin 30 mg zum Schlafen.
    bis jetzt auser ein bissl ziehen in den beinen und unruhe ist nicht besonders viel zu merken.

    ich werde mit 4ml in die Entgiftung gehen, ich weiß dass ich das ziehen in den beinen und die innere unruhe mit Novalgin und Magnosolv + Clonodin weg bekommme.

    allgemein bekannt ist ja dass der Metha entzug eine langwirige sache ist.

    ich würde mich über ein paar Tipps sehr freuen.

    AN ALLE DIE VOM METHA WEG KOMMEN WOLLEN!!!
    KEIN HEROIN MEHR NEHMEN. DURCH HEROIN WERDEN DIE REZEPTOREN WIEDER FREI, DADURCH WIRD DER AFFE SCHLIMMER…

  92. anonym says:

    Hallo an alle,

    ich habe gestern herausgefunden, dass mein bruder methadon ( rückseite steht bulgarien) nimmt. Ich bin einfach nur schockiert und weiss nicht was ich machen soll.

    Er ist sehr gepflegt, treibt regelmäßig Sport, studiert, alles in einem einfach ein super kerl, bei dem man nie denken würde dass er Methadon nimmt.

    Ich wurde, dass er zwischendurch kanabis raucht und auch des Öfteren kokain eingenommen hat. Aber warum Methadon? Und neben diesen Tabletten habe ich Testoteron gefunden.

    Ich bitte an alle die meine Geschichte gerade lesen: was soll ich machen? SOll ich das meiner Familie erzählen? Oder das ignorieren?

    Er ist ein ziemlich introvertierter Mann, öffnet sich nur wenn er Alkohol trinkt und ist sehr sensibel. Deswegen habe ich Angst ihn darauf anzusprechen.

    Zudem ist das Zeug anscheinend vom Schwarzmarkt.

    Bitte gebt mir eine Rückmeldung.

  93. Anja says:

    Hi Leute ! Bin seit meinem 13 Lebensjahr auf H und habe trotz allem meine Schule und Ausbildung durchgezogen: Und trotzdem muss ich sagen , ich bin nie von diesem TEUfelslzeug weggekommen. Bin jetzt seit 25 Jahren dabei . war in den 90 er 7 Jahre im Methaprogramm und bin nun wieder seit 8 Jahren im Methaprogramm. Habe mich zwar umstellen lassen auf Polha aber auch so werde ich nicht clean . Außerdem bin ich Polytoxykomane, d.h. im moment kommt bei mir noch Alk und Benzos dazu waa eine tödliche Mischung ist.Und auch ich bin sofort auf 50 Metha eingestellt worden. Ich hoffe, ich schaffe den Abaprung noch bevor ich ins Grab beisse !!!

  94. Teufelskreis says:

    Hallo zusammen,
    ich lebe seit 9 Jahren (ich bin 24) mit einem Süchtigen zusammen. Und bin bisher mit ihm durch jede noch erdenkliche Hölle gegangen. Anfangs war er auf H (hat es sich sogar ständig heimlich gespritzt – als könnte man das verstecken) Mich störte das nie sooo wirklich, weil er ZUDEM mit Metha-Programm war – ich dachte er weiß was er tut (heute weiß ich, ich war einfach zu jung um zu begreifen was da vor sich ging). Vor 2 Jahren hat er einen Entzug in der Ukraine gemacht (Kosten: 2000 Euro). Gott ich war so froh als er wieder hier war…CLEAN, sauber ohne Entzugserscheinungen. Und nun…..vor ein paar Monaten gestand er mir er nimmt wieder Metha….er wollte es nur vom Arzt holen um (sorry) es zu verkaufen….jooo….alles hat er sich selbst reingekippt. Ich verurteile niemanden dafür so zu sein, wie er ist….aber ganz ehrlich: IHR SEIT ALLE SELBST SCHULD! Niemand denkt an die Familie und was ihr damit angetan wird. Das ist egoistisch und unfair! Nicht NUR die Süchtigen gehen durch die Hölle. Ich fand meinen Freund damals Blutens auf dem Boden, nachdem er sich eine Nadel gesetzt hatte – was er eher vorzog als zu mir in die Wanne zu steigen……alles andere wird EGAL!! Tut das EUCH und anderen nicht an!! Ich habe damals einige mal H geschnieft und nix ist passiert – außer dem Übergeben und dem high sein natürlich – aber nie hängen geblieben. Seit nicht egostisch! Wenn ihr drauf seit, holt euch hilfe, sagt die Wahrheit – vor allem euren Liebsten und hört auf zu lügen, dass hilft weder euch noch anderen!

  95. sandra says:

    Hallo,

    Ich bin 26jahre alt und im 5ten monat schwanger. Bin seit fast 2jahren im methi program und jetzt dosier ich ab. Habe in 5-6wochen von 60mg auf 15mg reduziert, ende woche werde ich auf 12mg sein. Jede woche 6mg weniger. Es ist hart und wird immer schlimmer körperlich. In 2wochen werde ich auf 6mg sein und dann gehe ich in den entzug und werde auf null gehen unter beobachtung. Alles scho abgeklärt mit den ärzten. Habe grosse angst davor!! Mein kreislauf ist jetzt schon am arsch, ich mag nicht mehr, liegge nur noch rum. Manchmal tröime ich vom konsumieren, seit ich ab dosiere mit methi. Habe eigentlich nid der drang zum konsumierern, hatte seit 1halb jahren auch kein rückfall mehr. Diese tröime zerren an meinen nerven. Meine hormone spielen sonst schon verrückt genug und wirde immer dünn häutiger. Manchmal könnte ich tage lang nur weinen. Bin froh wenn ich das ganze kapitel stück weit abschliessen kann. In einem monet bin ich sicher schon eine woche auf null und geht wiider berg auf. Glaube fest daran. Habe so schnell abdosiert, weil man nur im 2trimester von der schwangerschaft abbauen kann, ohne gross am baby zu schaden. Alles ist ärztlich über prüft und mein baby ist gesund und munter in meinem bauch. Ich wollte nicht das mein baby ein entzug erleiiden muss wenn es auf die welt kommt. Soll nicht für meine fähler leiden. Habt mut und willen..jeder kann seinen weg selbst bestimmen. Ich war nicht nur 1-2jahre auf drogen, habe mit 15jahren angefangen. Es hat entlich klick gemacht! Jeder kann sich selber retten…

  96. konstantin says:

    hallo zusammen

    ich war selbst 14 jahre auf metha habe den absprung geschafft .heute sehe ich das substitutionsprogramm sehr kritisch gegenüber ,einerseits half es mir keine beschaffungskriminalietät zu begehen ,andererseit sage ich mir heute wäre ich lieber am heroin verreckt und hätte ein leben hinter gittern verbracht als nochmal methadon zu nehmen. ich heute sagen kann das ist perversion menschlichen denkens leute auf sowas zu setzen .alleine die nebenwirkung dessen hat mich total ins geselschaftliches aus geschoßen ich dank ärtzlicher hilfe ein leben muss eine minimalrente und den nötigen mehrbedarf zusteht ,eine gesetzliche betreuung eingerichtet wurde die mich gleich wie ich mich drehe kriminaliesiert und mich am rande der scheisse existieren läst das wiederum genau der auslöser meiner sucht war ,ich bin heute handlungsunfähig gemacht worden ,ich versuche dessen zu entfiehen versuche und immer an die gleichen probleme stoße die mich 23 heoin und methadon hielt , alles wäre besser als methadon . man solte bezüglich einer therapie die drogenpolitik und das gesundheitswesen neu strucktuieren damit viele den austieg schaffen oder die richtigen medikamente verabreicht wie heroin und canabis für menschen mit einem defiziet der masse gegenüber zu koregieren das heist nicht das die leute sich anturnen wollen weil sie es brauchen um einfach mitzuschwimmen in der geselschaft

  97. inkognito says:

    BITTE LESEN!!!!!!
    ICh muss mal DRINGEND was los werden.
    Es sind ja einige Klugscheisser hier aber ich muss mal ehrlich sagen:ICh SCH… auf Euch.
    Natürlich ist jeder für sich selbst verantwortlich aber nun erzähle ich Euch mal meine Situation und was ich davon halte.
    Ich bin seit über 20 Jahren Heroinabhängig.
    War Polytox.HAbe aber in den letzten JAhren geschafft nicht mehr zu ballern und „nur“ noch zu rauchen.
    Mein letztes Pensum waren ein Blech am Morgen und eins am Abend.Zum aufwachen und einschlafen.Sonst nichts.Weder Alkohol,noch THC noch Tabletten.Ich war Polytox und nahm ALLES.Koks einfach alles und sehr viel.Für mich war das eine Leistung die Personen die sich nicht damit auskennen nicht verstehen können.ICh habe nach langer Zeit wieder Lust gehabt in Arbeit zu gehen.Habe wieder ein normales Leben führen können usw.Es war ja nur Minimal.Es sei erwähnt,daß Heroin die einzige Droge ist die nicht toxisch ist.Die negativen Probleme an Heroin sind hauptsächlich sozialer Struktur.So.Nun ist es in unserem feinen Land ja so,daß selbst Eigengebrauch auch wenn es im Gesetz soweit ich weiss anders heisst aber in der Realität dennoch bestraft wird.Wenn ich was nehme und mit Auto fahre,kann ich andere schaden zufügen.Strafbar..vollkommen ok.WEnn jemand verkauft-strafbar….absolut ok.Zwar kann man diskutieren wenns um kg oder Minimengen geht aber alles ok.Es muss ein Gesetz geben und ALLEs wo anderen Leuten irgendwie Schaden zugefügt werden kann,darf und sollte wohl auch strafbar sein.ABER:WIESO DARF ICH MIT MEINEM KÖRPER NICHT MACHEN WAS ICH WILL? Ins Grundgesetz MUSS der Begriff: Körperliche Selbstbestimmung rein.DAs sollte das NORMALSTE der WElt sein.Wieso darf ich mit meinem Körper nicht machen was ich möchte?Naja obwohl es immer heisst Eigengebrauch wäre frei,(oder nur bei THC?)war es bei mir anders.So,da es nun strafbar ist und es zur Folge hat,daß man in das Gefängniss kommt wenn die Polizei und Staatsanwaltschaft es mitbekommt und dich verurteilt,kann Dein ganzes Leben auf einmal vorbei sein.Es wird dir dann gesagt,du hättest ein Paralell-LEben ein „SCHEINLEBEN“ geführt.So fühlt es sich auch an denn alles gute was du dir aufgebaut hast ist auf einmal weg.Du kannst nicht nur nicht mehr über deinen Körper sondern über gar nichts mehr selbst bestimmen.Wieso ist das so?Wenn man uns bei uns hier ein paar Mal mit Drogen erwisch dann geht man ab.So ist das einfach hier auch wenn einige Klugscheisser meinen das stimme nicht.GLAUBT MIR!ISt ja auch egal.Auf jedem Fall bin ich der Meinung,daß man dies mit dem DRITTEN REICH vergleichen kann.Das scheint im ersten Moment sehr hart zu sein aber es ist leider tatsächlich so.Die Polizei,der Richter,die Staatsanwalt meinen Sie seien im Recht.Sie sind auch im Recht aber es ist nicht rechtens.Alle Staatsdiener berufen sich auf das Gesetz.Das war im dritten Reich genauso.Alle haben ja nur dem Gesetz gedient,nach den Gesetz gehandelt.Niemand hat sich überlegt ob es wirklich richtig ist was man da macht.Im Nachhinein sagten alle,wir haben ja nur nach dem Gesetz gelebt.Hätten wir dies nicht getan,hätten wir Probleme bekommen.Der Vergleich ist natürlich sehr hart aber es ist doch genau das selbe heute.Natürlich handeln die alle nach dem Gesetz.Dennoch ist es weder rechtens und vor allem.Wir sind ja nur illegal,bzw machen ja nur illegales,da uns der Staat dazu zwingt.Wäre es lt Gesetz eben nicht illegal,täten wir nichts illegales.DAs ist ja immer das so seltsame,sinnlose und lustige dran.Jemand macht ein Gesetz,jemand verstösst dagegen und ist deswegen ein Straftäter.Er ist illegal und sein normales LEben ist auf einmel nur noch eine sogenannte Scheinwelt…Man macht uns also zu Illegalen.Wie Anfangs gesagt.Wenn wir anderen Schaden zufügen ist es vollkommen ok.Aber wenn wir mit unserem Körper etwas machen muss und das frei stehen zu tun.So wie ich den Staat kenne würde der sagen:Ja dürft Ihr ja auch und darf man ja ABER Ihrnehmt ja Drogen und seit Unzurechnungsfähig…Auf was ich aber raus willist folgendes.ICh hatte es alse geschafft,nach wirklich langen Kampf und viel Selbstdisziplin,“nur“ noch minimale Mengen zu nehmen und es hat funktioniert.Nun aber darf ich das ja nicht lt Gesetz undmuss Angst haben wenn das jemand mitbekommt,daß ich wieder in den Knast muss.Also nehme ich MEhtadon.Da ich aber psychisch,trotz Therapien usw nicht ohne Heroin klar komme hat man mich nun auf 23!!! Meta hoch.Das ist echt viel.Dazu versuchte man es wie immer mit vielen Tabletten.Antideppresiva usw.Das heisst also ich leben nun so wie ich darf.Statt 0,1 Gramm-0,2 Gramm Heroin am Tag nehme ich 23 Meta Pola und viele Tabletten damit ich damit klar komme.Ganz abgesehen von dem Suchtdruck den ich trotz nun schon sehr langer beigebrauchsfreier Zeit habe.(2 Jahre)…und das soll nun GESÜNDER sein??????
    Alle Personen selbst die meisten Süchtigen sind so von dem ganzen falschen Mist beeinflusst,daß man alles glaubt.Ich möchte mal eins klar stellen.Drogen sind Scheisse,vor allem starke wie Heroin usw.Für mich war es lt Therapie eine Selbstmedikation wg meiner Hyperaktivität und mein ADHS.
    Keine Ahnung ob das so stimmt.Aber natürlich Drogen sind Scheisse und am liebsten hätte ich die NIEMALS angerührt und ich bräuchte sie nicht.Aber wenn es nunmal so ist,dann sollte man sich immer das Kleinste aller Übel aussuchen und in meinem Fall und vielen anderen wäre das eben die Ausgabe von Heroin oder zumindest das legalisieren des Eigenverbrauchs.Natürlich nur sinnvoll im Zusammenhang der straflosen Beschaffung.Für andere wiederum ist Mehta besser.Für andere Subutex.Das muss doch jederselbst wissen.Erst wenn man zu sich selbst ehrlich ist,weiss man was für einen selbst am besten ist.ICh dachte ich wisse es nicht.Rede mir nur alles gut oder so.Doch nach alldem was ich erlebt habe.Nach Therapien,nach Knast,nach so langer Sucht.Nach alldem kann ich nur sagen für mich persönlich wäre reines Heroin,ohne Dreck drinnen in sehr geringer Menge am besten.Leider gibt es hier bei uns die Studie nicht.
    Doch wie bereits gesagt.Am meisten ärgert mich,daß ich anstatt ein „normaler“ Bürger,der eben Abhängig ist aber ein normales Leben führt,Arbeit hat,soziales Umfeld usw..das ich statt dessen nur weil ich mir das Recht genommen habe mit meinem Körper zu tun was ich möchte,nur deswegen bin ich der böse Junkie,der in einer Scheinwelt lebte,mit Arbeit,Frau usw das ja nicht „Echt“ sein kann weil ich ja Drogen nehme…..,stattdessen bin ich ein illegaler Straftäter.
    Habt ihr eine Ahnung was das für Auswirkungen auf Arbeit usw hat?Führerschein…usw viele wohl schon..
    Ich schweife nun ab aber die Tatsache ist natürlich folgendes.ICh will hier nicht pro HEroin sein.
    Doch man sollte die Wahrheit sehen.Wieso wurde es in Deutschland verboten?Vorher in den USA?ERkundigt euch mal.ISt Heroin wirklich giftig?Es ist eine Sucht.Diese ist alles andere als toll.Ich würde gerne drauf verzichten aber meine jahrelangen Deprris ohne Heroin,mit Pola und Tabletten,
    alles was ich nun erlebt habe,muss ich ehrlich sagen es fällt mir schwer.Nach all dem was ich hier geschrieben habe meint ihr wohl ich nehme es?NEIN:Ich bin seit nun 2 JAhre ohne jeglichen Beigebrauch.Da es verboten ist hier und ich ansonsten mein Leben zerstöre.Doch leider führe ich ein LEben mit Depprissionen,mit schlechter körperlicher wie psychischer Verfassung.Ich weiß,daß es mir in der Zeit als ich 0,2 Gramm H am Tag nahm sehr gut ging.Das ich gearbeitet hatte,Spaß am Leben,daß ich Lust auf soziale Kontakte hatte(keine Drogenkontakte) und alles ok war ausser der Tatsache,daß ich süchtig war und jeden Tag aufpassen musste,daß ich nicht mehr nehme und alles in Ordnung halte.
    Ich weiß,daß nun viele sagen das ist doch Spinnerei.Selbstverarsche.Doch ich rede von MEINEN Erfahrungen.Das erging MIR persönlich so.Immerhin sind das über 20 Jahre Suchterfahrung und zwar vollstes Programm.DAmit meine ich Zeiten in denen ich täglich drei,vier verschiedene Drogen +Alkohol nahm+Tabletten.
    Ich denke ich weiß schon was ich da für mich sage.
    Leider ist es so.Doch wie gesagt.Am meisten ärgert mich,daß unser Staat sagt wir seien illegal nur weil er uns zu ILLEGALEN macht.Der Staat macht uns zu Verbrechern.Was ein schwachsinn.Jugendliche einsperren und danach?Wenn die Zeit um ist sind es bessere Menschen…ohne Suchtprobleme?Das ich nicht lache.Lt Süddeutscher Zeitung heute:Es hat ein 49 jähriger Mann eine 64 jhährige Frau vergewaltigt und geschlagen.Sehr brutal wohl.Drei Jahre Bewährung also KEIN KNAST!! und 3000Euro Geldstrafe.Im Gegensatz hat man wieder einen eingesperrt für 3 Jahre derso brutal war und 20Gramm Gras an Freunde verkauft hat.Wo leben wir denn?Menschen weh tun,Menschen Schaden zufügen ist lt unserem Gesetz und Staat nicht so schlimm wie anderen Personen Medizin zu geben.
    Ok,ok ich übertreibe.Medizin…für manche evtl auch eine Einstiegsdroge aber Ihr wisst was ich meine.Kann das sein?
    So Abgekotzt.DANKE!

  98. Heiko says:

    Wer seit ihr denn, wer hat hier überhaupt eine Ahnung. Ich, bin seit 25jahren Abhängigkeit seit ca 8Jahren im Meterbrogram, Gut das es soetwas gibt. Es ist nicht einfach ins Programm zu kommen, und es gibt immer Etwas zu finden wenn man will, im Positiven so auch im Negativen, wenn jemand abhängig ist dann sollte man alles machen um Clen zu werden. Es gibt nur Mist auf dem Markt, teilweise mit Gift versetzt usw und das haut man sich Rein, und spricht vom Geilen Törn, wen man es überlebt. Gibt auf euch Gut acht, Gesundheit ist alles wie Kinder Familie usw,

  99. Superuser says:

    Hallo. Also ich habe mal ein bisl gegooglet, weil ich wissen wollte, wie schwer es ist vom Metha los zu kommen. Es fällt mir aber echt schwer zu glauben, bei solchen Rechtschreibfehler und Angaben wie viel ml gleich wie viel mg entspricht und „das“ nicht von „dass“ unterscheiden zu können, dass hier noch jemand weiß, wovon er da schreibt.
    Also ich selber war nie vom Heroin abhängig. Ich bin von einer Tilidin-, Oxycodon- und Morphin-Sucht ins Methadonprogramm gekommen. Anfangs bekam ich Soboxone 16mg/Tag und bin dann auf Methadon umgestiegen. Ich bekam 4ml Metha (10mg). So etwa ein viertel Jahr lang. Jetzt bin ich auf 2,5 runter und bekomme jeden morgen plötzlich so einen heftigen Affen. Was ich wissen möchte…: ist es bei 2,5 einfach zu wenig, um ausreichend bis zum nächsten Tag wirken zu können? Ist es besser einfach alles wg zu lassen und das so ein paar Tage durchzuhalten und vor allem, wie lange würde das etwa dauern? Ist es vielleicht einfacher wieder auf Suboxone umzusteigen und dann wieder runter zu dosieren…? Ich habe es schon mal geschafft von Suboxone los zu kommen aber da war ich nicht so lange drauf und kann mich wegen zwei Herz OP`s, die danach kamen, nicht mehr daran erinnern. Oder ist es vielleicht noch besser, sich einen Vorrat zu Hause zu sichern und immer etwas zu nehmen, wenn der Affe kommt und dabei insgesammt schrittweise weniger einzunehmen und am besten vor dem Schlafen gehen einnehmen, damit man wenigstens pennen kann…?
    Jetzt wird sicher sowas kommen wie, das sind aber viele Fragen! Ich erwarte nicht, dass mir jemand alle Fragen beantwortet. Wenn doch, auch nicht schlecht. Ich will nur wissen, welche Methode ihr so für die Beste haltet. Ich hänge bei den 2,5 fest und es geht einfach nicht weiter. Es liegt aber einzig und allein an dem Affen morgens. Nach Vergabe gehts mir den ganzen Tag echt gut. Immer nur ab 2 Uhr Nachts in etwa. Schwitzen, frieren, Unruhe, Schlaflosigkeit (Und wenn, dann heftige Albträume), Angst und so ein unbeschreibliches ekliges Gefühl am ganzen Körper. Wie soll man dann noch weiter runter dosieren, wenn man das bei 2,5 Meter schon nicht mehr aushält? Der Kopf will unbedingt und ich hab in einem Monat nen Termin für die Langzeit-Therapie. Ich will um jeden Preis da hin….aber wie…? Ich bitte euch um tolle Tips, bitte aus Erfahrung. Danke.

  100. Superuser says:

    Kleiner Fehler…Am Anfang mit 40ml Metha meinte ich natürlich 40mg.


  101. Superuser says:

    AAAAch sorry. 4ml = 40mg. So meinte ich das

  102. chris says:

    Hallo

    Mein freund ist auch in dem metha Programm. Meine frage, er wurde vor ca drei wochen ru ter gestuft und als es ihm wieklich so dreckig ging wurde dies erstmal gestoppt. Nun ist es leider so das er noch kaum Appetit hat und wirklich an manchen tagen gar nichts isst oder galt nur wie ein spatz und liegt auch an dem einen oder anderen Tag mit hoch fieber da und hat auch abgenommen. Ist das normal wenn man runter gestuft wird oder sind das noch die neben Wirkung davon. Bin erst seit kurzen mit ihm zusammen (2 monate) kenne ihn aber schon seir 17 jahren. Ich mache mir wirklich sehr große sorgen um ihn und möchte ihm halt auch gerne helfen nur ich bin bald mit meinem latein am ende! Ich muss noch dazu sagen das er im moment noch auf die kosten zusage für die therapie wartet. Wie kann ich ihm da am besten helfen, komme mir im.moment so hilflos bei ihm vor. Wäre schön von euch was zu hören.

    Lg
    Christine

  103. twieka1 says:

    Hallo Big Daddy,
    habe Deinen Bericht gelesen bzw. was Du geschrieben hast. Ich habe daraus entnommen, das jeder auf Subutex umsteigen kann egal wieviel Metadict er nimmt. Habe ich das richtig verstanden?
    wichtig ist nur wie klar er im Kopf von Haus aus ist oder ob er Probleme mit der Pchyche hat. Das wäre super!

    Viele Grüsse
    twieka1
    über eine Antwort würde ich mich freuen

  104. karola says:

    Nun ja, ich hab‘ nicht alles gelesen, manches erschien mir zu „cool“ formuliert, aber es waren auch Beiträge dabei, die mir wieder Mut machen, daran zu glauben, dass man mit Methadon ein „normales“ Leben führen kann! Ich bin eine Mutter und erlebe gerade meinen Sohn, der nach der JVA- Entlassung, nach relativ kurzer Zeit, einen Rückfall hatte und nun mit Methadon höher dosiert wird. Sein Zustand ist bemitleidenswert, er klagt über Schlappheit und wirkt traurig, redet wenig! Nach 2 Monaten soll sich das „normalisieren“!Mit der geringen Dosis Methadon(ich weiß nicht wie hoch) war er für mich“ganz normal“! Ihm wünsche ich so sehr, dass es ihm gelingt sein Leben so zu führen, wie er es sich wünscht !

  105. jeni says:

    Ich bin seit 2/1 verheiratet und mein mann war 12jahre auf Methadon es war alles ok arbeit geld alles seit 3 Rückfall ich weiß nicht mehr weiter er ist oder sagt Methadon ist er weg aber braune und Tabletten niemd er was soll ich tuen ihn von allem das er weg kommt Therapie will er nicht er ist wundervolle Mensche

  106. sammy 36 jahre says:

    Habe am Tag 45ml bekommen weil ich 2 mal in der Woche zum Arzt gegangen bin und 2mal 210 ml bekommen habe also im Monat 1,66 Liter und das ist kein Plödsinn ich habe sogar beweise!!!Ich habe mich auf 10ml runter dosiert und bin auch nicht krank also kein HIV ODER HEPATITIS !!!Methadon sollte auch bei bestimmten Apotheken geben,wenn man nachweist das man mindestens 5 Jahre abhängig war oder was ist mit den Ärzten ich wohne in Darmstadt und hier gibts gerade mal 2 Ärzte die einem das Zeug verschreiben!Einfach lächerlich wir brauchen mehr Ärzte hier!Das müßte man mal der Gesundheitsministerin sagen,ich bin dagegen Heroin raus zu geben ob synthetisch oder nicht,allerdings muß man sich mal vorstellen wie viele das Methadon spritzen,die Apotheker machen da so klebriges Zeug rein das verklebt die ganzen Adern und irgendwann Schlaganfall!!!Methadon ist zum Glück da um ein („einfaches“)und schönes Leben zu führen.Allerdings gehn mir die Leute auf die Nerven, die Abhängige behandeln als seien sie der letzte Dreck!Auch wenn wir mal Heroin,Kokain,LSD,Crack,Speed oder Extasy oder Micros oder Angel Dust(PCP)oder Opium,Morphium oder sogar Tabletten wie Diazepam oder Rohypnol aber auch Alkohol gennommen habenoder hatten oder noch nehmen,die Hauptsache ist doch, das man Hilfe braucht auch wenn jetzt viele sagen:,,Ich doch nicht“,!!!Wussten sie das Menschen die noch nie harte Drogen genommen haben und die 3ml Methodon trinken würden gleich sterben,so stark ist Methadon.Ich will mal normale Menschen die uns als Junkies oder Gesocks bezeichnen sehen wenn die nur einen einzigen Tag Entzugserscheinungen hätten.Es haben nicht alle ein so tolles Leben wie ihr,einfach mal darüber nach denken und schönen Tag noch.Sammy

  107. sammy 36 Jahre says:

    Hallo ich bins nochmal Sammy aus Darmstadt!Ich bin seit etwa14 Jahren auf Methadon und HALLO CHRISTINE ICH WOLLTE DIR SAGEN DAS WENN ES DEINEM FREUND SO SCHLECHT GEHT DANN MUSS ER UNBEDINGT HÖHER DOSIERT WERDEN BIS ER EINEN THERAPIEPLATZ FREI HAT UND BITTE DRÄNGE IHN NICHT ZUM WEGKOMMEN VOM SAFT DAS MUSS ER SELBER WOLLEN.EIN ENTZUH IST NICHT UNGEFÄHRLICH,WENN MAN SICH SELBER RUNTER DOSIEREN MÖCHTE DANN IN GANZ KLEINEN SCHRITTEN!ALSO IST MAN AUF 10MG ODER 10ML DANN Z.B.MONTAG AUF 9,9ML AM DIENSTAG AUF 9,8ML AM MITTWOCH AUF 9,7ML U.S.W. AB ETWA 3ML WIRDS SCHWIERIGER DANN GEHT MAN ZUM BEISPIEL MONTAG=3,0ML DIENSTAG=2,9ML MITTWOCH=2,9ml DONNERSTAG=2,8ML FREITAG=2,8ML SAMSTAG=2,7ML UND SO WEITER BIS 1,5ML UND DANN Z.B. MONTAG=1,5ML DIENSTAG=1,4ML MITTWOCH=1,4ML DONNERSTAG=1,4ML FREITAG=1,3ML SAMSTAG=1,3ML SONNTAG=1,3ML UND MONTAG WIEDER 1,2ML DREI MAL DANN 1,1ML DREI MAL UND SO WEITER UND AB 0,5ML=IMMER SO 7 TAGE FÜR 0,4ML UND 7 TAGE 0,3ML UND 7 TAGE 0,2 ML UND DANN WENN MAN AUF 0,1ML IST,DANN BLEIBT MAN ETWA(DAS IST BEI JEDEM ANDERS)4WOCHEN AUF 0,1ML!!!DANN NICHTS MEHR NEHMEN ABER TROTZDEM UNBEDINGT WEITER DEN ARZT INFORMIEREN WIE ES EINEM GEHT!!!DAS DAUERT DANN UNGEFÄHR NOCH 3 MONATE MIT DEN ENTZUGSERSCHEINUNGEN FERTIG WERDEN UND ES IST GESCHAFFT. ALLERDINGS IST ES WIE BEI DEN ALKOHOLIKERN,DIE FAMILIE ODER DIE FREUNDIN MUß FEST HINTER EINEM STEHN UND DIE GEDANKEN MÜSSEN POSITIV BLEIBEN.WEG VON DEN ALTEN FREUNDEN OBWOHL DAS EH KEINE FREUNDE SIND UND WAREN,MIR HAT MEIN GLAUBE AN GOTT GEHOLFEN UND ICH WÜNSCHE JEDEM VON EUCH DER WEG VON DEM ZEUG WILL ALLES GUTE UND CIAO!!!SAMMY P.S.ICH GEBE MIR AUCH NOCH 2JAHRE BIS ICH GANZ WEG VOM METHADON BIN,LANGSAM ABER DANN WENIGSTENS DANN ECHT WEG VON UND EIN UMZUG HILFT OFT AUCH VON DEM ALTEN UMFELD.SAMMY

  108. sissy 74 says:

    Hallo!
    Ich muss jetzt auch mal was loswerden.
    Mein Freund nimmt seit er 15 ist Drogen. Heute ist er 40.
    Mit 30 hat er mit Heroin angefangen.
    In den letzten 8 Jahren hat er mindestens 10 Entzüge in Kliniken gemacht und immer sofort wieder losgelegt sobald die Klinik außer Sichtweite war. Einmal hat er durchgehalten, weil er im Anschluß in eine Therapie ging.
    Nach dieser Therapie, in der er als vorzeige Patient galt,hat er auch direkt wieder losgelegt.
    Im Moment ist er im subotex Programm. Er ist einer von denen, die Plätze für andere blockieren, die wirklich aufhören wollen
    Er nimmt nicht eine von diesen Tabletten. Alle werden verkauft und von dem Erlös wird Heroin gekauft.
    Seine Urin probe bekommt er von seinem subotex Kunden.
    Er bekommt sogar die Tabletten für eine Woche mit, weil er dem Arzt erzählt hat, er würde arbeiten………so einfach ist das.
    Wenn ich drüber nachdenke könnte ich kotzen.

    Sissy

  109. Dein Name says:

    Hallo;)
    ich und meine Freundin sind seit Dez 2006 in Substitutionsbehandlung (anfangs 6ml Methadon) und das immer bei dem gleichen Arzt! Wir haben nie gespritzt nur geschnupft. Am Anfang unserer Behandlung hatten wir wirklich probleme mit dem Beigebrauch wie Heroin/Kokain. Ende 2012 waren wir sogar komplett weg von der Substitution. Leider ist dann Mitte des jahres meine Mutter gestorben was mich natürlich sehr getroffen hat und leider sind wir Rückfällig geworden. Seit Sept sind wir wieder in Behandlung bei dem Arzt. Angefangen mit 3ml Methadon und jetzt schon runter dosiert auf 1ml. Wir haben keinen riskanten Beigebrauch seit Sept. 2013. wir konsumieren legiglich THC am Abend. Habe meinem Arzt das auch erzählt(da ich seit dem Tod meiner Mutter eine Psychotherapie bei ihm mache) das ich bzw das wir das brauchen um allein schon keinen anderen Suchtdruck zu haben. Bevor wir regelmäßig geraucht haben, haben wir leider viel Alkohol gesoffen und nur Mist gemacht. Ich bin froh, dass wir so ruhig geworden sind! Und ich verstehe nicht warum Ärzte so einen Aufstand machen wegen einem bisschen THC. Ich wollte mal fragen, ob eure Ärzte THC tolerien?? Meine Freundin macht momentan einen Kurs von der ARGE mit 6 stunden täglich bis zum 31.12.2014. Jetzt wollte Sie Take-Home haben, aber der Arzt hat wörtlich zu Ihr gesagt.“Er hat keine Lust für Sie in den Knast zu gehen, weil er sich strafbar mach wenn er ihr TH gibt, wenn sie THC konsumiert!“ Ich habe schon öfter von Leuten gehört, dass andere Ärzte gar nicht auf THC achten. Und wir bekommen wirklich jeder nur 1ml, was soll sie damit machen den verkaufen??!lol Ich kann mich so was von ärgern, nur weil wir ehrlich sind und unseren Urin abgeben und nicht wie die anderen bescheißen, werden wir bestraft!!;(

  110. Irina says:

    Liebe Jungs und Mädels,

    Ich lese hier eure Berichte und Erfahrungen und fasse mir immer wieder an die Stirn: Wie um Gottes Namen kommt man überhaupt dazu Drogen zu nehmen?????
    Und fangt jetzt bitte nicht an von wegen schwere Kindheit, oder sonst irgend ein Scheiss.
    Wenn ich euch mal aus meinem Leben erzählen darf:
    Als ich knapp sechs Jahre alt war starb plötzlich meine Lieblingstante.
    Als mein Vater mir das sagte fing ich eine Stunde später an zu fiebern, und fiel nur drei weitere Stunden später ins Koma.
    Als ich vier Monate später aus dem Koma wieder erwachte, war nichts mehr so wie es war: ich musste alles neu lernen, laufen, sprechen, anziehen…….
    Wie ein kleines Baby.
    Als ich Neun Jahre alt war, ist meine Familie aus Russland nach Deutschland eingewandert, hier hatte ich es auch nicht einfach, in der Schule wurde ich gemobbt.
    Dann sind wir wieder umgezogen, von Dresden nach Heilbronn.
    Hier sind meine Eltern in eine schreckliche Sekte hineingeraten, wo Kinder und sogar Babys geschlagen werden.
    Ich habe dies mit ansehen müssen!!!!!!!!
    Acht Jahre meines Lebens habe ich in dieser Sekte zugebracht bis ich endlich 2007 den Ausstieg geschafft habe.
    Ein halbes Jahr nach meinem Ausstieg bin ich von meinem Arbeitgeber vergewaltigt worden.
    Daraufhin sagte meine Mutter zu mir, ICH HÄTTE ES NICHT ANDERS VERDIENT!!!!!!
    ES WÄRE GOTTES STRAFE FÜR MICH WEIL ICH SEINE GEMEINDE VERLASSEN HABE!!!!!

    Als ich meine Eltern am Dringendsten gebraucht hätte waren Fremde für mich da!!

    Und jetzt fragt mal was ihr in meiner Situation getan hättet……….

    Ganz ehrlich, Leute, wenn man will gibt es IMMER einen anderen Ausweg als Drogen, denn jeder, wirklich jeder weiss, dass Drogen Scheisse sind!!!!!

    Heute habe ich mein Leben im Griff, UND ICH HABE NIE IRGENDWELCHE DROGEN GENOMMEN!!!!!!!!!!!
    ICH BIN NICHT EINMAL AUF DIE IDEE GEKOMMEN ES ZU PROBIEREN, DENN JEDES KLEINKIND HEUTZUTAGE WEISS, DAS DROGEN DER LETZTE DRECK SIND!!!!!!!!

    Ich hoffe ihr nehmt mir meine Ehrlichkeit und Offenheit nicht krumm.

    Und euch wünsche ich von Herzen, dass ihr von dem Zeug echt weg kommt, und euer Leben ohne Drogen geniessen könnt.

    Denn: ihr habt nur dieses eine Leben.
    Macht was draus!

  111. Arpie says:

    Du verstehst nicht das jede Psyche anderst reagiert. Ich bin als kleines Kind schon mit Verbrechern aller Art zusammen gekommen da es meine sogenannte Mutter (ich nenne sie diejenige welche mich geboren hat) null Interessiert hat. Habe als 6J. schon zu hören bekommen das ich so ein Verbrecher werde wie mein Vater (er war Alki und hoch aggresiv). Das Ganze war 1972, bin 48j., meine Mutter ist mit mir als ich 3j. wr von meiner Vater regelrecht abgehauen als er zur Arbeit war und mir wurde nur erklärt „sei froh das wir von dem Verbrecher weg sind“. Dann gabs von ihr jeden Tag Prügel und nen Schlüssel von der Wohnung mit der Aussage „mach was du willst, du Interessierst mich nicht, wirst eh ein Verbrecher“. Tja und so gings los, ab meinem 11Lebensjahr war ich Alki gute 10 J. lang, dann Kiffen und dann Heroin und den Rest vom Fest…Bin seit 11J. im Methaprogramm und werd wohl damit sterben (hab auch div. Krankheiten die mich nicht alt werden lassen).
    Was mich Grundsätzlich stört ist die Art der Sucht beratung, Keine Jobs für Leute die Erfahrung mit Drogen haben sondern Diplom-Sozial Pädagogen die Alles nur vom Papier her wissen und kennen. Wenns schon Zuhause nicht funktioniert dann sollten doch „Fachleute“ da sein die sie wieder ausm Sumpf ziehen. N8

  112. anoym says:

    Habé eine frage bei 1,5 ml ( Meta ) wielange kann der entzug dauern?
    (Trinke 2 bs 3 Flaschen VODKA

  113. bitte, helft mir,

    ich bin 35, bis dieses Jahr immer um eine Heroinsucht herumgekommen. habe zwei Kids, 18 Monate und 5 Jahre. war zwanzig Jahre thc süchtig. dieses Jahr bin ich heroinsuchtig geworden? konnte nicht mehr aufhören, auf eeinmal jeden Tag Konsum über Monate hinweg. kalt entzogen eine Woche sauber, Rückfall. wieder Monate konsum. wollte mich runterdosieren, hab ein gramm gekauft, das wurde dann an einem Tag wweggeraucht, so ging es über eine Woche dann zum ersten mal in Entgiftung. zum ersten mal metha bekommen. eingestellt auf vier Meter m zwei morgens zwei abends zwei tage lang. dann täglich 0,5 meter runter. dann vor zwei Tagen bin ich raus geflogen, weil ich mein Handy aus dem Schließfach geholt habe , warum , ich konnte psychisch nicht mehr, wurde in der Entgiftung vom personal behandelt wie dreck, bin das nicht gewohnt. ich konnte nicht aufstehen, wurde nicht ernst genommen, wurde allein mit Baby gelassen, keine emotionale unterstützung. mein stolz oder was auch immer, hab mein Handy geholt, daraufhin wurde ich rausgeschmissen, mit Baby, tagesdosierung 2,5 meter, hatte aber nur 1,5 morgens gekriegt und musste damit raus. seit zwei tagen bin ich ohne heroin ohne metha, nur mit codein tropfen bei der Familie. körperlich gehts noch! psychisch, naja!!! was soll ich tun? denke jetzt zum ersten mal daran nochmal heroin zu holen, 0,3 gramm, und mir das von meinem oartner einteilen zu lassen, 0,1 heute, 0,1 übermorgen, 0,1 in vier tagen. danach weiter mit codein Tropfen, höchstens vier tage insgesamt mein Ziel. was sagt ihr dazu? ich bitte euch antwortet schnell. oder soll ich versuchen durchzuhalten. nochmal in Entgiftung konnte ich erst am 15.12 aber ohne Baby. will aber kein methadon wenns geht, hab Angst davor!! will nicht turnen, will auf null!! will nicht breit sein, will frei sein, weiss auch dass ich es schaffe ( hab in den letzten 20 Jahren immer mal wieder heroin genommen, nie länger als drei Monate, dann jahrelang wieder nicht. nie ein großes Problem gehabt, höchstens zwei unangenehme entzugstage und dann wieder Jahre kein konsum, und auch kein suchtdruck!!!! nur mein abendlicher joint musste sein. sagt bitte was. soll ich heute holen. will eigentlich nicht. aber meine Nerven sind so schwach. mir ist klar auch kalt. hab heute erst 40 tropfen codein genommen. oder soll ich noch zwanzig tropfen mehr nehmen und irgendwie den Tag rumkriegen? hab auch seit acht tagen nicht gekifft! freu mich drüber, will auch nicht wieder anfangen!! bisher konnte ich schlafen, letzte nacht war das erste mal mit Schlafstörungen. was kommt noch auf mich zu? um heroin zu holen, musste ich jetzt 1,5 std mit dem Zug fahren und 1,5 wieder zurück

  114. vince says:

    Hallo erstmal an all die ‚Fachleute‘.Bin 43j.und seit 19j.im Methadonprogramm(Heroinabusus).Habe mit einigen cleanphasen ca.3 j Heroin geblowt,gesnifft und 5-10. das Ballern getestet(braun-weiss auch Frankfurter Ballermann).
    Dannach mit ca.24j ab in die Methasubstitution(60mgr.=6 ml )Anfangsdosis.
    Dannach ging es ca.5j.bergauf mit seltenen Stolperern aber stabil geblieben und arbeiten gegangen.
    Nach langem Ausschleichen bis auf 1.5 ml fibg die Scheisse erst richtig an und da wurde mir bewusst wie schwer ein Methaentzug auf 0 ist!Bin ab in die warme Entgiftung im Krankenhaus(absolut Empfehlenswert)um die restlichen 1.5 ml zu entgiften.Habe 3 Entgiftungen a 21 Tage abgerissen um auf 0 zu kommen.Erst bei meiner 3.Entgiftung in der Fachklinik habe ich es geschafft für ca.8 wochen komplett clean zu sein mit ständigem crawling,schlaflose Nächte,Rückenschmerzen etc..
    Ab der 9.cleanwoche totaler Einbruch und zurück auf 2ml Methadon,kein Rückfall kein Heroin zuvor.
    Nun die 2. Option für mich: Dauerhaft mit kleiner Dosis stabil leben.
    Kurz gesagt: Methadonentzug ist viel härter und länger als jeder Heroinentzug und nach langjähriger Substitution kaum zu schaffen.

  115. Lilith says:

    @ 113. Liz schrieb:
    12/2014 um 13:25

    Ich hoffe für Dich, daß Du es geschafft hast standhaft zu bleiben. Bitte !! BITTE!!! Fang NICHT MIT 35!!!! an abhängig vom H zu werden. Wie blöd wär das denn? So lange hast Du zumindest geschafft es kontrolliert zu nehmen und nicht wirklich abhängig zu werden. Als Mutter solltest Du eigentlich nicht mal ab und an Heroin nehmen, eben weil die Gefahr süchtig zu werden viel zu groß ist. Weißt Du wieviele ich kenne, die wegen dieser Scheiße ihre Kinder verloren haben? Wo plötzlich von Heute auf Morgen das JA vor der Tür stand, mit Polizei (die kündigen das nämlich nicht an, damit man nicht abhaut mit den Kindern) und die Kinder in gewahrsam genommen haben??? Und sind sie erstmal weg, dann ist es so schwer diese wiederzubekommen.

    Ich selbst habe das zum Glück nicht erleben müssen. Habe selbst seit meinem 17.Lj. mit H zu tun. Bin selbst Mutter von 3 Kindern.

    Dazu schreibe ich gleich noch mehr, und zwar an alle, die wie ich, mal am Anfang ihrer Drogen’karriere‘ standen, und eigentlich womoglich noch den Absprung geschafft hätten, bis sie von einem Arzt falsch aufgeklärt werden und in die Methadonsucht katapultiert werden. Ja, auch das gibt es.
    Der Arzt hat das natürlich ned bewusst getan, aber damals Mitte der 90er war das irgendwie alles noch in den Kinderschuhen mit der Substitution.

    Aber nochmal an Dich, Mama von 2 Kindern, die drauf und dran ist mit 35!!! noch abhängig vom H oder Metha zu werden.
    Ich weiß wie es Dir geht. Mir ging es schon oft so im Leben, aber die Angst meine Kinder zu verlieren hat mich immer davor bewahrt Dinge zu tun, wo eben genau das passieren könnte. (Bis auf die Zeit wo ich dann clean war, die paar Jahre.)

    Aus dem Grund gehe ich auch ned mehr aus dem Methaprogramm raus. Hab es mehrmals versucht. War mehrmals mehrere Jahre komplett clean von illegalen Drogen. Aber jeder einzelne Tag war ein einziger Kampf und ich fing an (obwohl ich vorher NIE Alkohol trank) plötzlich eine Suchtverlagerung zu entwickeln, indem ich dann plötzlich morgens am Kiosk ’nen Plattmann und 5 Flaschen Bier holte. Mir Oxas und Flunis bei 4 verschiedenen Ärzten gleichzeitig verschrieben liess und all solche assigen Geschichten.
    Auf Metha hab ich eben nur dieses genommen und gut war. Ich komm mit Metha gut hin und kann ein Leben führen wie jede andere Mama. Kein Suchtdruck, nichts.
    Trotzdem ist es ein Teufelszeug in meinen Augen, denn sobald ich clean war, wurde ich ein anderer Mensch und auch nach 2 Jahren clean sein, hat sich NIX geändert. Jeder einzelne Tag war ein einziger Kampf, ‚clean‘ war ich schlimmer drauf, als je zuvor. Ich suchte unbewusst ständig nach Ersatz .. und das endete immer im Alkohol und ich finde Alkoholsucht ist noch viel ekelhafter als Metha oder H oder jede andere Droge (außer Koks vielleicht), weil man sich einfach zu krass gehen lässt und total aus der Rolle fällt.
    Ich hab Bier verabscheut..nie getrunken .. als ich Metha abgesetzt habe, war es 2 Jahre lang mein täglicher Begleiter. Schon morgens um 11 hab ich es getrunken und mein Suchthirn hat mir sogar vorgegaukelt, es würde süß schmecken.
    Ich hatte eine Flasche Pils am Hals und es schmeckte wie Malzbier und ich fühlte mich dabei wie ein Gott, der gerade sein Ambrosia hinunterschluckt. Oder besser noch wie ein Vampir, der 1 Woche nichts mehr gegessen hat und dann seine Zähne in eine Halsschlagader vergräbt.
    Ich wurde abhängig vom PC, von Hobbies die ich exzessiv betrieb (und dafür dann sogar Schulden machte, weil ich immer mehr Material brauchte, damit ich auch bloss 7 Stunden täglich meinem Hobby nachgehen konnte).. ich war ständig überreizt und hibbelig bis zum Abwinken, konnte meine Beine nicht stillhalten, genausowenig meine Gedanken. Ertrug die Einflüsse von Außen nicht, weil ich ja die ganzen Jahre vom Metha benebelt war.
    Ende vom Lied, ich wählte immer wieder das Methaprogramm, anstatt eine schwerstabhängige Alkoholikerin zu werden, die mit ner Flasche Wodka vorm PC hängt. (Abartig war das und für meine Älteste eine schlimme Zeit, die anderen beiden waren ja noch ned da, zum Glück.)
    Und von jetzt auf gleich war ich wieder die Alte. Einmal Metha und ich war wieder wie ausgewechselt. Die liebe Mama, die sich unter Kontrolle hatte oder die vom Metha kontrolliert wurde?! Ich konnte mich wieder auf die wichtigen Dinge konzentrieren und einfach leben.
    Damit will ich nicht sagen, wie toll das Metha ist, sondern wie scheiße!!!! Wie krass es süchtig macht.
    Klar ist es toll für Leute, die schon 20 Jahre drauf sind und sich täglich abdichten bis zum Umfallen und so’n richtiges Junkie-Leben führen.

    Aber für ein junges Mädel, daß damals noch nie auch nur 1x selbst auch nur 1 Sekunde damit verbracht hat sich selbst den Stoff zu besorgen, weil sie es von ihrem damaligen scheiß Freund bekam, der ihr den Mist angedreht hatte. Das noch nie 1 Tag mit Entzugserscheinungen verbracht hatte .. dann zum Arzt ging, weil sie Angst hatte in die Heroinsucht zu schlittern und der ihr dann Methadon und direkt 80mg verschreibt, nach dessen Einnahme 2 Stunden später der Notarzt gerufen wurde, war es wohl eine denkbar falsche Entscheidung des Arztes, mich mit dem Zeug abzuspeisen.
    Vor allem wurde die Dosis ja auch ned runtergesetzt (der Arzt wußte ja nix davon, daß ich eigentlich überdosiert war), ich nahm dann immer nur die Hälfte des Methas anfangs .. mein Ex verkaufte die andere Hälfte oder nahm sie selbst. Und irgendwann hatte ich mich aber auf die 80mg hochdosiert…

    Also ich dachte ja, ich les ned richtig, daß hier so viele ned glauben können, was für Dosen manche bei ihrem Arzt verschrieben bekommen. Bei uns ist eine Patientin im Programm, die bekommt 210mg Metha, nachdem sie nun 22 Jahre im Programm ist und eben auch NUR Metha nimmt wie ich und sich immer weiter hochdosiert hat. Ich bekomm mittlerweile Polamidon und welche Dosis ich bekomme sag ich hier erst gar ned. Das glaubt mir sowieso keiner. (Wenn man hier schon ned glaubt, daß 50mg unrealistisch sind, und das ist bei uns meist die Hälfte der Dosis, die jemand bekommt, der gerade ins Programm kommt.)
    Ich hab immer gedacht, es wär normal, daß man bei langer Substitution irgendwann so hohe Dosen bekommt, wegen des Gewöhnungseffektes. Aber anscheinend ist mein Arzt da besonders gewissenlos. Aber bei uns sind ja auch immernoch die im Programm und bekommen TakeHome, die immer wieder Beigebrauch haben und die ständig positive UK haben. Wahrscheinlich ist das in NRW alles bissl lockerer.

    @Liz nochmal. Kannst hier gerne nochmal antworten. Ich schau die nächsten Tage immer mal wieder rein.

  116. Lilith says:

    Sorry, ich hab leider noch etwas vergessen, da muß ich noch was zu sagen.

    Und zwar @111. Arpie
    11/2014 um 23:55:

    Du hast absolut Recht. Man kann die Psyche der Menschen nicht über einen Kamm scheren. Es kommt immer auf die individuellen Voraussetzungen und die eigene Konstitution an.
    Und deswegen…
    @110. Irina
    10/2014 um 23:15:

    Ich freue mich ehrlich darüber, daß Du anscheinend die individuellen Voraussetungen hast, all dem Herr werden zu können. Und es tut mir leid, daß Du all dies ertragen musstest. Meine Bewunderung hast Du auch.

    Aber glaube mir eins, ich war auch mal so wie Du. Und ich hab ich immer gefragt: Wie kann man nur???

    Nur heute weiß ich, daß man als jemand, der selbst noch nie!!! mit Drogen zu tun hatte, zu nedmal 1% dazu berechtigt ist, dies beurteilen oder drüber reden zu können. Man kann es einfach nicht nachvollziehen, man hat (zum Glück) die Erfahrung nicht, was für eine Macht, dieser Dreck, über einen hat.
    Das schlimme ist nicht die körperliche Sucht. Die ist ein Klacks. Das kannst Du mir glauben. Die psychische Sucht, ist das was Dich wirklich fertig macht im tiefsten inneren Deiner Seele. Das kann man niemandem auch nur annähernd erklären, der das nicht kennt.

    Glaubst Du nicht, daß jeder Drogensüchtige, der so richtig gelitten hat, und glaube mir, das hat jeder Drogensüchtige, zumindest die, die so allgemein als Junkies betitelt werden, also schwerstabhängige, politoxikomanische Menschen .. und es ist Fakt, daß jeder ‚echte‘ Junkie, der diesen ganzen Dreck schon womöglich Jahrzehnte lang mitmacht, leidet wie ein Schwein. ..Also in Anbetracht dessen, glaubst Du nicht, daß man dieses Leid mit Freuden loswerden würde, wenn es nur der Anstrengung des ‚Inneren-Schweinehundes-Überwindens‘ entspräche?
    Sucht ist erstmal etwas Unbewusstes. Sogar Menschen, die ganz klar aussprechen: Ich bin süchtig, wissen oftmals NICHTS über das Ausmass ihrer Sucht. Das habe ich am eigenen Leib erfahren.

    Jahre habe ich Therapeuten, Freunden und Ärzten gesagt: ‚Ich weiß, ich bin süchtig. Jaaa..ich bin Drogensüchtig.‘ Aber wirklich realisiert hatte ich es nicht.
    Erst als ich clean war, und ich ein Erlebnis hatte, als würde mein Innerstes Ich, mich von Außen dabei beobachten wie ich morgens einen Plattmann und mehrere Flaschen Bier am Kiosk kaufe, um mich für den Tag zu versorgen und meine Sucht zu befriedigen, war mir als würde jemand mit dem Hammer vor meinen Kopf hauen und es fiel mir wie Schuppen von den Augen .. und ich sagte das erste mal ganz bewusst, und vor allem auch mit dem Bewusstsein über das Ausmaß meiner Sucht, zu mir: ‚Ich bin tatsächlich SÜCHTIG !!!‘ Und ich sackte vorm Kiosk zusammen und fing an zu heulen. Davor hab ich jahrelang zu anderen gesagt: ‚Ja.. ich bin süchtig! Ich weiß! Jaja.. ich weiß schon, daß ich süchtig bin.‘ Aber an dem Tag wurde mir wiederum bewusst, daß ich das trotzdem anscheinend irgendwie verdrängt und nicht realisiert hatte. Und diese lange unbewusste Sucht, die von einem Besitz ergreift, die ist so stark, das ist unbegreiflich für jeden, der es nicht erlebt hat.

    Das hab ich gemerkt, immer wenn ich clean war. Ich war immer so 2-3 Jahre am Stück clean (aber mit schleichender Suchtverlagerung zum Alkohol hin, bis ich dann nach ca. 1 1/2 oder spätestens 2 Jahren täglich 1-3 Plattmänner und 4-7 Flaschen Bier getrunken habe + oftmals noch 5-20 Pillen Flunis oder Oxas) und ich habe wirklich gekämpft. Ich habe so gekämpft und habe extra immer zuhause kalt vom Metha entzogen, damit der Entzug auch bloss in Erinnerung bleibt (Metha-Entzug ist viel, viel schlimmer als vom Heroin). Ich habe knapp 3 Monate lang nur 1-2 Stunden in der Nacht schlafen können, ach das ist einfach so krass, das wär n Roman, wenn ich Dir aufschreiben würde, wie man sich da fühlt.
    Es ist jedenfalls jeden Morgen aufs neue ein Kampf. Man fühlt sich da nichtmal eben so n bissl scheiße oder so n bissl als wenn man Grippe hat. Das ist was ganz krass Psychisches und vor allem Unbewusstes. Das begreift man ja nedmal selbst. Ich glaub das wär ja der Schlüssel um es zu bekämpfen.
    Dein Unterbewusstsein überlistet Dein Bewusstsein auf eine subtile und perfide Art und in selbstbetrügerischen kleinen Schritten, bis es da ankommt wo es hin will -> zur Befriedigung der Sucht. Meiner heutigen Meinung nach, hätte ich in den Jahren wo ich es noch versucht habe vom Metha wegzukommen, es nur geschafft, wenn ich rund um die Uhr sowas wie einen Psychologen gehabt hätte (zumindest als telefonischen ständigen Ansprechpartner), den ich immer hätte anrufen können. Aber damals dachte ich noch: Ich pack das schon.

    Und wenn es sowas wie Gefühlsübertragung gäbe, dann könnte ich Dir vermitteln, wie sehr ich gekämpft habe, jeden Tag, um stark zu bleiben.
    Ich bin auf der Strasse heulend zusammen gebrochen, habe mich vor hupenden Autos erschreckt. Fing an zu schreien vor Schreck, wenn mich jemand angesprochen hat. Habe ständig so Halluzinationen gehabt, daß irgendwelche Viecher meine Füße hochkrabbeln. Habe mich innerlich in Gedanken selbst fertig gemacht. Richtige Zwangsgedanken, gegen die ich meine ganze Energie aufgeboten habe, aber ich konnte die ned abstellen. Ich war gar ned mehr Herr über mich selbst. Und das Nonstop. Ich bin jeden Morgen aufgewacht mit dem Wissen was kommen wird und abends psychisch so am Ende wieder ins Bett, daß ich mich am liebsten irgendwo runtergestürzt hätte.
    Ach ist auch egal, das kann ich jetzt auch noch sagen.. Internet ist ja anonym^^… der tägliche Kampf in jeder Minute meiner cleanen Zeit, hat mich so psychisch fertig gemacht, daß ich mir 2x die Pulsader aufgeschnitten habe. Aber weil ich Alkohol im Blut hatte hiess es: ‚Unter Alkoholeinfluss.‘ Also dachtehn die wohl: Das war ne Kurzschlussreaktion im Alkoholrausch. Hätten wohl mal genauer auf die Promille achten sollen. LOL
    Wäre ich nüchtern da eingeliefert worden, dann hätten die mich in die Klapse geschickt.

    Ich kann nur jedem raten, der gerade erst mit der Scheiße angefangen hat oder mit dem Gedanken spielt Drogen zu nehmen: Laßt es. Es ist Fakt, daß es gleichzusetzen ist mit: Sein Leben ins Klo werfen. Du schmeisst Dein Leben weg.

    Und es gibt viele Menschen die haben schlimme Dinge erlebt und kommen damit klar. Viele nicht, weil sie andere psychische Voraussetzungen haben, als Du z.B.!
    Meiner bisherigen Erfahrung nach ist es bei schwerst Drogenabhängigen oft so: Sie hatten entweder von Anfang an niemandem dem sie wichtig waren und wurden auf psychischer Ebene so derartig verwahrlost, daß die Seele schon früh zu viele schlimme Erfahrungen machen musste, um dagegen Schutzmechanismen entwickeln zu können. Ich z.B. hatte absolut niemanden der zu mir hielt oder der mir das Gefühl von Wert vermittelte, ich hatte 0 Halt und hinzu kam psychische und körperliche Gewalt und mir wurde dafür noch die Schuld eingeredet von Baby an. Leider hat dann auch noch ein entsprechendes Äußeres in Jugendjahren dazu geführt, daß ich nur für die Jungs so lange wichtig war, wie ich mit ihnen ins Bett ging. Ich war immer nur das Objekt. Gleichzeitig suchte ich verzweifelt nach Liebe und Halt.

    Und auf der anderen Seite gibt es aber wiederum viele schwerstabhängige die ihren Eltern (oftmals der Mutter) so dermaßen wichtig sind, daß diese jegliche Verantwortung von ihnen fernhalten und diese GAR KEINE Erfahrungen machen können und diese Eltern nehmen ihren Kindern immer alles ab, lösen alles und die Drogensucht ist eine Art Rebellion oder ihre Art Erfahrungen zu sammeln auf eine exessive Art. Was ja auch irgendwie eine Art von Logik beinhaltet.

    Es gibt so viele verschiedene Gründe wie es Drogensüchtige gibt. Es ist absolut hirnrissig, von Dir auf andere zu schliessen, denn kein anderer ist wie DU! Kein anderer würde mit dem was Du erlebt hast so umgehen wie Du, kein anderer würde mit dem was ich erlebt habe, so umgehen wie ich. Wir sind alle Individuen.
    Das was Du sagst im im Grunde nichts anderes als eine Anschuldigung und eine arrogante Sichtweise. Das meine ich nicht böse, sondern will Dir helfen die Dinge nicht nur von Deinem Standpunkt aus zu betrachten. Reflektion ist für manch einen der einzige Grund weshalb er noch lebt oder nicht verrückt geworden ist.

    In diesem Sinne, ich wünsche Dir alles Gute, und weiß daß Du es nur gut gemeint hast. Der Wille allein zählt. 😉

  117. verloren says:

    hallo,
    wenn ich eure Beiträge hier lese kommen mir gleich wieder trännen.
    Ich habe vor drei Monaten meinen Bruder verloren, er ist nur 31 Jahre alt geworden. Das letzte mal wurde er bei seiner Ärztin gesehen da hatte er sich metha geholt. vermutlich ist er an dem selben Abend gestorben, er lag 6 tage tod in seiner wohnung. Nach meinen Recherchen und auch laut unserer lezten Gespräche war er nicht Heroin abhänging, er hat es hin und wieder konsumiert aber nicht regelmäsig. Ich frage mich immer noch was das für eine Ärztin ist. Aber ich kann Ihn verstehen, er wollte doch nur den Kopf leer bekommen, er war doch mit sich selbst und unsrer kranken Familie allein. Doch mein Appel an alle die , die glauben Sie schaffen es nicht: Ihr könnt, Ihr müsst , denn das leben ist zu kurz, verschenkt es nicht an Heroin.
    Ich würde alles dafür tun meinen Bruder wieder zu haben, ich weiß ich trage auch verantwortung für seinen Tod. Ich hätte besser zu hören und ihm helfen müssen.

  118. Lilith says:

    117. verloren schrieb:
    01/2015 um 23:09

    Hallo ‚verloren‘ !

    Ich wollte Dir nur sagen, wie unsagbar leid es mir tut, daß Du Deinen Bruder an dieses Teufelszeug verloren hast. Das muß so schrecklich sein, so unvorstellbar.
    Aber ich bin mir sicher, daß er auf Dich aufpasst von ‚dort oben‘ und auf gewisse Art und Weise noch immer bei Dir ist.
    Da glaube ich ganz fest dran.

    Wenn er kein Heroin genommen hat, dann kann ich mir nur vorstellen, daß Dein Bruder das Methadon in Kombination mit etwas anderem genommen hat. Methadon ist sehr gefährlich in Kombination mit anderen Stoffen. Besonders in Kombination mit Benzodiazepinen und/oder Alkohol.
    Der Arzt wo ich substituiert bin, hat unheimlich viele Patienten und da bekommen wir des öfteren mit, daß jemand stirbt von den den anderen Substituierten. Und komischerweise starben die meisten von denen aber gar nicht am Heroin (wie man ja eigentlich annimmt bei Drogensüchtigen .. auch wenn diese im Metha-Programm sind), sondern der größte Teil ist an der Kombination: Methadon/Benzodiazepine gestorben. Und zwar quasi im Schlaf. Durch die Benzos sind sie eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Da die das Atemzentrum lähmende Wirkung der beiden Medikamente sich logischerweise gegenseitig verstärkt .. und ich’kenne‘ mittlerweile 5 Leute, allein bei meinem Arzt, die daran gestorben sind.

    Wie traurig .. und wie unnötig solch ein Tod ist. Vor allem würde es mich schon allein fertig machen, daß so ein Tod verhinderbar gewesen wäre, wenn der Arzt womoglich gewissenhafter gewesen wäre. Viele Ärzte verschreiben ja beides an ihre Patienten. Mein Arzt hat viele Patienten die von ihm Metha und Benzos bekommen. Ich finde das unglaublich, daß das legal ist.

    Ich wünsche Dir in jedem Fall viel Kraft und ich würde Dir Deinen bruder so in Erinnerung behalten, wie er Dir am liebsten war. Meine Freundin hat ihren Vater sehr früh verloren und sie schreibt ihm immer Briefe, die sie als Flaschenpost in den Rhein wirft. Das hilft ihr sehr.
    Wenn Du möchtest, kannst Du ja hier antworten. Ich schau immer mal wieder hier rein.

    Ganz liebe Grüße und Dein Bruder ist garantiert in irgendeiner Form bei Dir.

  119. Lilith says:

    Schade, daß hier anscheinend niemand mehr reinschaut, von denen, denen ich zuletzt geschrieben habe. Oder auch ’neue‘ Kommentarschreiber, bzw. welche, an die ich nicht geschrieben habe .. mich interessiert sehr, wie andere Drogenabhängige denken oder auch leute, die mit dem gedanken spielen Drogen zu nehmen oder gerade drauf und dran sind in eine Sucht zu schlittern .. ich würde mich freuen, wenn ich es nur bei eoinem schaffen würde, ihn vor dem Fehler zu bewahren, den ich damals machte. Man denkt immer, man wird da nicht enden (wo ich jetzt bin, wenn’s auch ’nur‘ Substitution ohne Beigebrauch und im Grunde ein ’normales‘ Leben ist, ist es dennoch kein cleanes Leben) .. aber Du wirst da enden, wenn Du nicht früh genug aufhörst.

    In jedem Fall schau ich immer mal huier rein, auch wenn es mal 1-2 Wochen dauert…ich werde mich melden, sollte jemand einen Rat benötigen.

  120. Queen-eileen says:

    Hallo Leute,
    ich hätte ein paar fragen bezüglich metha/pola .
    ihr könntet mir ja einfach ne email schreiben
    Eileen.brengmann2012@gmail.com
    würde mich freuen lg


  121. Heese says:

    Moin Leute!
    Bin jetzt 15 jahre clean vom Heroin
    Davor 10 jahre schwerst abhängig gewesen.
    Meine Erfahrung war, das die meisten Substituirten nach der Vergabe erst einmal eine fette portion Alkohol in sich reingeschütttet haben. Mir ging das genau so. Über 70 % der mit mir in der Vergabe Methadonsubstituierten sind zum Alkohoiker geworden.
    Es gibt heutzutage auch andere Substitute, wie Subutex, Subexone.
    Der Wirstoff heisst Bublinorfen.
    Damit geht dsas abkicken sehr gut.
    Der Methadonentzug dauerte bei mir 1 ganzes Jahr.
    Von allem was ich konsumiert habe, hat mir Alkohol körperlich und geistig am meisten zugesetzt.
    Also vom Regen in die Traufe.
    Methadon ist für mich die ultima ratio, also die letzte Wahl.
    Nur wenn es wirklich nicht anders geht.
    Lasst euch nicht von euerem Arzt beraten; der will Geld verdienen. Geht zu einem guten Drogenberater/in oder so.
    Aus dem Methadonkreislauf auszuscheren ist üngehäulich schwer, bis unmöglich.
    Last euch über Alternativen aufklären.
    Viel, viel GLÜCK.
    HEESE

  122. dreaddy79 says:

    Alleine dieses jahr und wir haben nicht mal April, sind bei uns , nur unter meinen Freunden 10Menschen gestorben.
    Keiner davon am Heroin, was vielleicht aber auch daran liegt, das ich mich eben weil ich selbst 15 jahre substituiert bin auch nur unter substituiertenMenschen aufhalte. Bei fast allen war fenthanyl und metha oder methadon und benzos.
    Erst vorgestern ist der letzte bis jetzt verstorben.
    Ich schäme mich manchmal, den ich bin noch aber meisstens will ich gar nicht mehr.
    Methadon war bei mir die bessere Lösung, denn meine phsyche ist nicht wirklich gesund.Leider bin ich noch länger Rohybnol abhängig was alles nur noch schwerer macht.Ich bin niemand der behauptet das die welt oder meine Eltern dafür verantwortlich macht, aber ich war 11 Jahre alt, als man mir schore angeboten hat und ja ich war neugierig und hab es genommen, nachdem ich erklärte das ich alles probieren wolle ausser heroin. Nur hatte mir keiner gesagt das daß braune schore genau das heroin war das ich inmeiner Naivität als weiss kannte, was es in jedem film damals ja auchwar.Ich habs geschenkt bekommen, und die älteren mussten mich ja echt mögen, wenn sie mir schon so vertrauten.Kurze rede , kurzer sinn, nach ein paar wochen hatte ich dann beiläufig erzählt, das ich bedenken hatte jetzt auch noch grippe zu bekommen, da gaben sie mir 2tage nichts und ich dachte ich sterbe nachdem sie mir mitgeteilt hatten was ich mir seit wochen durch die nase zog wurde mir unter Schlägen der strich gezeigt wo ich das geld der vergangenen wochen auftreiben und abzahlen sollte, dann bekam ich noch ein einzigen druck umsonst und nicht ganz freiwillig, sonst hätte ich mein erstes mal mit irgendwelchen für mich so alten und eckeligen alten Säcken nicht überstanden. Bis ich 18 war ging das geld verdienen wiederlicher weise schnell und ohne grosses dazugebettele. Bis sich die droge am körper optisch sichtbar wird. Im Nachhinein hätte ich besser noch kalt heroin entzogen, aber damals hatte ich nicht mehr schmerzen ertragen können, heute weis ich methadon kann mann nicht mehr in sechs tagen entgiften, man kann es gar nicht mehr kalt entziehen.Methadonentzug ist 100mal so hart und ehrlich gesagt glaube ich nicht eines tages noch mal ohne leben zu können. Mittlerweilenwar ich zusätzlich 7jahre auf Lyrika was ich aber endlich hinter mir habe. Aber die psychische Verfassung spielt immer eine grosse rolle. Ich glaube das ich ohne methadon gar nicht mehr klar kommen würde.
    Ich drücke euch allen die Daumen und wie hier einige Leute das geschriebene der anderen beurteilen finde ich nicht richtig.Jeder muss anders damit klar kommen, sonst wäre es ja kein so kompliziertes problem mehr, wenn es ein System im clean werden gäbe…

  123. Lilith says:

    @dreaddy79 vom 30.März 2015 und alle anderen die es interessiert .. vor allem an die, die mit dem Gedanken spielen harte Drogen zu nehmen:

    Genau so war es bei mir auch. Als man mir Schore anbot, dann auch noch unter genau diesem Namen, wusste ich absolut nicht, was ich da nehme. Ich hab zwar gefragt, aber derjenige, der es mir damals bei meinem 1.Mal gab…

    (mein damaliger Freund .. ja ich weiß .. toller Freund war das… 🙁 ..und ich war fast 3 Jahre mit dem zusammen, also nicht nur irgendso eine lockere Beziehung)

    …sagte mir, auf meine Frage hin, was Schore denn genau wäre:“Ach da brauchst Dir keine Sorgen zu machen. Das ist ja das geile .. das Zeug ballert Dir so hammerhart den Kopf zu, aber es ist ein ungefährliches, natürliches Nebenprodukt, das abfällt bei der Umwandlung von Opium in Heroin. Es ist aber kein Heroin…heisst ja auch Schore, … ist eben nur ein Nebenerzeugnis, das in keinster Weise süchtig macht, dabei aber eine extrem hohe Wirksamkeit besitzt. (und was jetzt kommt ist DER Knallersatz…) … >> Natürlich weiß ich nicht, ob es genauso wirkt wie Heroin, denn DAS habe ich noch nie genommen !!!!< Alkohol endete, was noch viel abgefuckter war, als jede Droge die ich zuvor genommen hatte. Aber ich hab schon einiges geschrieben zu menen Erfahrungen .. weiter oben auf dieser Seite, unter demselben Nick. Hatte ja gehofft, daß mal eine Diskussion entsteht und jemand antwortet, aber das passiert hier ja seltenst. Ich schaue jedoch immer mal wieder hier rein. Also irgendwann beklommt man defintiv eine Antwort von mir und wenn ich weiß, daß mir jemand geantwortet hat, dann werd ich auch täglich hier reinschauen. Würde mich halt gerne mit Leuten austauschen, bezüglich Zukunftsperspektiven als (abstinent lebender) Drogensüchtiger im Methaprogramm. Denn da ich so früh mit dem Scheiß anfing und es auch nie wirklich endete, bzw. in den letzten Jahren immer irgendwas dazwischen kam, habe ich nie eine Ausbildung abschliessen können und das obwohl ich mal so eine gute Schülerin war. Meine Lehrer mir heute sagen, wenn sie mich mal wiedertreffen: ‚Was für eine Verschwendug .. wie traurig.. du hättest alles werden können.‘ Ich bin nun auch nicht mehr die jüngste, aber in den letzten Jahren habe ich so ein Gefühl von Verzweiflung, weil ich ständig drüber nachdenke wie ich so dumm sein konnte mein Leben so gegen die Wand zu fahren??? Ständig sehne ich mich danach und frage mich, ob nicht doch noch irgendwas möglich ist für mich???

    Denn wenn auch nicht mehr die jüngste, so sagen doch zumindest andere, daß man doch in meinem Alter noch Möglichkeiten hätte. Ich aber habe die ganze Zeit dieses Gefühl der Sinnlosigkeit und dieses:’der Zug ist abgefahren‘. Ich fühle mich so dermaßen perspektivlos und habe ständig träume, wo ich die Möglichkeit habe nochmal zu dem Tag meiner Jugend zurückgehen zu können, als ich ‚Ja.‘ zu den Drogen sagte.
    Wie sehr ich mir das wünschen würde … Gott, wieso nur war ich damals so verdammt naiv und dumm???? Wieso nur???Ich kann nicht mehr … ich kann einfach nicht mehr…

  124. Melanie Lenzer says:

    Ich bin seit 3Jahren wieder im Programm mit 8ml,und ich weiss nicht ob es am Alter liegt (38),aber ich habe in kurzer Zeit 7kg zugenommen und glaube das es daran liegt,das Methadon meinen Stoffwechsel lahm legt.Außerdem schwitzen ich so unerträglich viel.Also mein Wohlbefinden ist schlecht trotz Metha.Ich habe auch vor zu entgiften, jetzt in Kürze.Stmt es das man so zunehmen tut und wird das wieder weg gehen sobald ich runter davon bin?Was ist eure Erfahrung?

  125. 3 Dinge die wichtig sind für eine erfolgreiche Abstinenz, egal bei was für einer Btm-Sucht.
    Der eigene Wille + ein gesunder Ehrgeiz * eine durchgehend motivierte Ausdauer = ein Suchtfreies Leben.
    Was einem Abhängigen auch noch hilfreich wäre ist die Unterstützung von der Familie, Freunde.
    Falls Sie nicht vorhanden sind sollte man sich professionelle Hilfe aufsuchen.
    Denkt immer daran, ihr alleine habt euer leben in der Hand und nur ihr könnt es ändern wenn ihr wirklich wollt.
    Ich tue es auch und tag für tag wird es ein wenig leichter

  126. Lilly says:

    Hallo,
    Ich hab mir nicht alle Kommentare durchgelesen, darum nochmal meine Frage:
    Hat es jemand hier schonmal geschafft das Metha ganz abzudosieren, wenn er es über ein Jahr oder länger genommen hat?
    Wenn ja, wie war der letzte Schritt?
    Ich bin jetzt seit ca einem Jahr im Programm und jetzt auf 20 mg runter. Ich würde gerne gleich auf 0 gehn, weil für mich auch keine Rückfallgefahr besteht aber ich befürchte der Entzug würde dann sehr lange dauern.

  127. Verloren says:

    hallo ihr lieben da draußen,
    bereist im Januar habe ich hier über den Verlust meines Bruders gesprochen. Sein Todestag war jetzt erst vor kurzem. Nun ist er schon seit einem Jahr aus meinem Leben und es tut immer noch so weh, als sei es der erste Tag als ich davon erfahren habe. Noch schlimmer den er ist noch weiter weg, die Erinnerungen sind nur noch in meinen Träumen greifbar ,sein geruch (jeder kennt den Geruch eines geliebten Menschen) ist nur noch eine schmerzhafte Erinnerung. Wenn ich Ältere Menschen mit Ihren schönen Falten ansehe, muss ich mir immer sagen , dass ich diese Zeichen der Zeit , in dem Gesicht meines Bruders niemals sehen werde. DAS TUT SO WEH. Mein restliches Leben verbringe Ich nun ohne Ihn, wenn Ich Kinder haben sollte werde Ich diesen Menschen niemals mit Ihnen teilen können, Sie werden ohne IHN, ohne einen Teil von MIR groß werden müssen. Er wäre der beste Onkel geworden! Er fehlt mir so sehr. Niemand kann sich auch nur im geringsten vorstellen wie es ist ein teil seiner Selbst zu verlieren. Mein Bruder war ein Stück meiner Seele, meines Seins , meines Lebens.
    Ich bereue es Ihn nicht gerettet zu haben.
    Mein Vater war sehr lange Heroin abhängig gewesen, er selbst sagt , dass nur er alleine sich selber aus der Sucht befreien konnte. Das mag wohl sehr gut sein. Doch an alle Angehörigen die das jetzt lesen:
    Bitte erkennt es bevor es zu spät ist!!!!
    Den wer erstmal gefangen ist , ja der kommt da nur mit einem eigenen Starken Willen wieder Raus.
    Soweit muss es aber nicht kommen. Ich würde alles dafür tun die Zeit zurück zu drehen. Dann wäre mein Bruder noch da!!!!
    Wäre ich nur etwas selbstloser gewesen.
    Diese Nachricht ist wahrscheinlich zwecklos, denn die meisten Menschen sind doch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Traurig… Ich bin es nun nicht mehr. Ich habe nun immer mehr Angst meine Familie zu verlieren. An dich Teufel Alkohol, Heroin, Metha…..der du mir meinen Bruder genommen hast….

  128. Verloren says:

    @litith Ich hoffe sehr das du noch standhaft geblieben bist. Ich habe deine Nachrichten gelesen.
    Jeder Mensch hat unendlich viele Chancen, einige die er fallen lässt und andere die man nur ergreifen muss, für die man kämpfen muss und die einen sehr viel kraft kosten die einen zerreissen, die einem vielleicht unmöglich erscheinen doch in jedem von uns ist diese Kraft. Bitte greif danach kämpfe dafür. Mein Bruder war erst 31 als er starb. Er wahr Intelligenter als Ich , doch hatte er nicht den Willen wie Ich dinge zu Ende zu bringen. Er hätte Abitur machen und Studieren können, ohne viel anstrengung. Ich dagegen kämpfe noch immer neben Arbeit mit meinem Studium. Aus dir Lilith hör Ich sehr viel Potenzial , bitte mach was draus egal wie alt du jetzt bist , egal was du bisher erlebst hast, Du bist Wertvoll…. Sei Stark… Für Dich und die Menschen die du liebst.

  129. Mario says:

    Ich selbst habe 60ml!!!! Polamidon bekommen. Über 3 Jahre lang. Es war eine grausame Zeit, da ich ständig benebelt war.

  130. overscanner says:

    Ich bekomme L-Polamidon (was nicht das gleich ist wie Polamidon)aber nicht wegen irgendwelcher Drogenprobleme,sondern als Schmerzmittel. Viele wissen nicht,das L-Polamidon,Pola,zu allererst gegen Schmerzen entwickelt wurde und erst später,und das ist noch nicht mal so lange her,zur Substitution freigegeben wurde. Pola ist das einzige Mittel,und ich habe viele Mittel durch und Op’s,welches mir meine Schmerzen gut nehmen kann.

    Ich nehme am Tag 45 mg=9ml (Milligramm nicht Milliliter,weil hier einer schrieb er nimmt 60 Milliliter am Tag,das sind 3x 20ml Flaschen oder 300mg/d und das jemand soviel nimmt glaube ich nicht,zu schlimmsten Schmerzzeiten hatte ich 70mg(Milligramm/d).

    Ich hatte weder mit 70mg/d Probleme noch mit 45mg/d und kann auch arbeiten(Medizinischer Informatiker),ohne benebelt zu sein. Ich weiß natürlich,das jeder Mensch anders auf Medis reagiert. Das ich körperlich abhängig bin vom Pola weiß ich,das wusste ich ab dem Tag,als es mir das 1. Mal verschrieben wurde (Schmerzambulanz). Aber damit kann ich leben. Seelisch merke ich vom Pola nichts,bin weder high noch down.Ohne dieses Mittel wäre ich heute nicht mehr da,so schlimm können Schmerzen sein.

  131. DelaylaMara says:

    Hallo ihr lieben !

    Ich bin seit 6 Jahren in der Substitution momentan 12,5 mit metha subst. Ich bin so unglücklich und traurig da ich so Angst habe vorm entzug hau ich mich seit so langer Zeit einfach damit weg! Ich arbeite ,bin filialeiterin ,nach außen alles ok! Aber mir gehts gar nicht gut ! Ich fühle mich leer ! Meine Mutter ist gestorben vor 3jahren und ich mit ihr !!! Habe ein Freund der nie was mit der Materie zutun hatte ! Ja das ist super aber ich fühle mich allein und nicht verstanden! Ich heule mir die Augen aus weil ich eure Berichte lese und mich frage wie ich das schaffen soll ???ich bewundere lililh nach so viel scheisse bist du auf so einer geringen Dosis ich hab Respekt vor dir !!!! Ich weis nicht wie ich von dem Dreck weg soll … Das schwitzen . Übergewicht . Alles ist sinnlos ! Ich kann nicht mehr hab ihr nichtmal positive Geschichten wie ihr es geschafft habt ? Bitte ich kann so nicht mehr …

  132. verloren says:

    @DelaylaMara
    Nichts ist Sinnlos schon gar nicht dein Leben! Ich kann dir keine Radschläge zur Dosierung oder zum runterkommen geben, doch ich lese deinen Beitrag, und ich fühle mit dir… Mein Vater hat es damals geschafft vom Heroin weg zu kommen. Heute sagt er : das war das beste was er geschafft hat, doch auch das schlimmste was er durchgemacht hat. Das entscheidende dabei , er hat es für sich selbst getan ! Denk alleine an dich. Stell dir vor ,geh ganz in dich, nimm dir ein glass und füll es mit steinen , große für die positiven Dinge, (die für die Zukunft positiven) und den Rest mit Sand für die Negativen Erlebnisse. Wie soll nun dein Glass aussehen? gefüllt mit den grossen Steinen oder mit Sand?
    Also scheiß auf die Kilos das Schwitzen… denk an das positive und die großen Steine….
    Du kannst und musst, du musst es nur wollen….

  133. Liebende Mama says:

    Habe eure Geschichten gelesen.
    Traurig. Mein sehr gewünschter und sehr von mir geliebter Sohn ist auch seit ca. 4 Jahren suchtkrank. Heroin und anderes. Substituiert sich mit Subutex oder Subuzone… Aber ab und an rutscht er ab. Dann kämpft er sich wieder raus.
    Er ist noch so jung. Ich bin so traurig, dass ihm das passiert ist. Und ich wünschte ihm so sehr, es wäre nie passiert. Und dass er es irgendwann schafft.
    Noch vor paar Jahren, hätte ich nie geglaubt, dass ihm und unserer Familie so ein Unglück passieren kann.
    Jetzt sieht es schwierig aus mit Lernen oder arbeiten. Beide Sachen liefen sehr holprig. Wer weiß, ob er eine neue Ausbildung mit dieser Krankheit überhaupt packt. Da jeder Stress Rückfall Gefahr darstellt.
    Wenn ich zaubern könnte oder dem Lieben Gott nur eine einzige Bitte stellen könnte, würde ich ihn bitten – Heile bitte meinen Jungen gesund !

    Viel Glück und Kraft euch Allen.
    Kämpft um Euch !!!!!!
    Auch wenn es nicht immer leicht ist.
    Jeder Mensch ist wertvoll !
    Und das ist nur eine schwere Krankheit!
    Und es gibt glückliche, die es geschafft haben und schaffen werden.
    Schenkt Liebe euren nächsten und sich selbst. Das ist immer wichtig.
    Das Leben ist auch so zu kurz.
    Jeder hat nur eins.
    Schmeißt es nicht weg.
    Ihr verpasst viel Gutes.
    Nur durch die Schwäche und die Brille der Krankheit sieht und glaubt man nicht immer daran.

  134. Robert Ospald says:

    Wir sind auf der Suche nach unseren Freund, Gerald Gugenberger der seiner Zeit in ein Methadonproject Teil nahm. Weil er Drogenabhängig war. Da er auch psychise Probleme hat und seit einige Monaten abhängig ist, machen sich Freunden aus unsere Kirche um ihm sorgen. Vileicht können Sie uns weiter helfen.
    Mit besten Dank Robert Ospald

  135. Helmut Horch says:

    Ich kann beide Seiten verstehen.
    Für die einen sind Medis nur da um den Stress des konsums zu entfliehen, anderen helfen sie am Leben zu bleiben.
    Methadon + Wille ist das einzige was hilft wenn man aufhören will und das ohne Affen! Ich selbst bin seit 20 Jahren Heroinsüchtig und war in Berlin auf der Straße. Da habe ich am Tag 4* fürn 10er gedrückt ( für Leute die wie ich aus dem Rest der Republik sind: Berlin 10er ca. 0,2, 20er ca. 0,5.). Bin seit 6 Jahren im Meta Programm davon 5 Jahre und 9 Monate auf 100mg = 10ml. Seit 3 Mon. wie der aufmerksame Leser weis reduziere ich. Die ersten 50mg waren kein Problem weil man es nicht merkt. Aber ( genau jetzt kommt das Aber) 40mg bis Abends ganz ok, dann aber leichtes unwohlsein usw. . Seit 2 Tagen 30mg und jetzt fängt der Spaß an ( Aber an alle die über ein Methaprog. nachdenken: WEITERLESEN). Es ist alles aber auch alles durch den WILLEN machbar (ohne Benzos,Kiffen, sonstige Meds). Der Methaentzug ist kein Spaß, aber im Knast nen kalten schieben oder Tod sein auch nicht! Wenn man sich ZEIT lässt (so wie bei allen im Leben) klappt das (habs selber schon 2mal gemacht (( ah!!! alle guten Dinge sind 3)). Nei , das mit dem 3mal ist natürlich Spaß! Bei mir ist die Zahl der Entzüge egal, bei mir hat sich ein Gefühl und Wunsch eingestellt das ich endlich wieder mein eigener HERR sein will. Hab vor nem Jahr 5 Jahre Bewährung abgeschlossen und möchte jetzt wirklich wieder ganz alleine für mich entscheiden!!!! Den eins muss klar sein: Ein Methaprogramm schränkt ein ( aber ohne geht man drauf)! Ich wünsche jedem viel Glück im Programm, und das Gelaber mit Hero auf Rezept ist für mich, der mehr als 10 Jahre an der Nadel hing blödsinn. Wo soll ichs den reindrücken? In den Arsch (hilft wenn das Blut hart wird in der Pumpe (( größte Schleimhaut im Arsch))? Ich hab keine Vene mehr! Hatte ne Zahn OP ohne Narkose weil der Arzt ne 1 Std lang die Nadel nicht rein brachte. Also immer verhältnismäßigkeit sehen!
    MfG

  136. pe. says:

    hallo leute, bin seit über zwanzig jahren im polamidonprogramm und hatte dadurch ganz viele möglichkeiten die es ohne dieses programm nicht gegeben hätte, ich konnte arbeiten, ich konnte ein gesundes kind zur welt bringen und aufziehen etc. etc.
    was ich nicht gut an dem programm finde sind die vielen zusätzlichen belastungen die mir hier und da auch mal so zu viel wurden so dass ich mich zu gemacht habe. da ich auf einem dorf wohne für jede bescheinigung in die stadt fahren muss und auch für die abgabe von polamidon isst es schon schwierig und belastend einem normalen leben nachzugehen weil ja auch niemand merken soll was sache ist. das ist schon wirklich belastend weil man ständig wieder mir diesem ganzen vorleben konfrontiert wird welches man eigentlich endlich vergessen und abhaken möchte.
    dieses mal an alle institutionen und ärzte die in das programm involviert sind, so ist es nicht gut.
    die einnahme von sei es nun polamidon oder andere mittel anzubieten ist prima, aber die umsetzung ist nicht ok. wichtig wäre die leute von all dem vorherigen leben und denken und
    erinnerungen fernzuhalten und nicht sie ständig oder gar täglich wieder mit allem zu konfrontieren.
    das ist paradox. man muss auch wirklich unterschiede machen zwischen denen die ein normales leben anstreben und denen die das ganze nur als überleben in notzeiten sehen.
    in dem ganzen programm läuft leider immer noch so viel schief, das ist traurig weil es an sich eine gute chance zum weiterleben bzw. normalleben ist oder sogar eine chance zum ausstieg, aber bitte nicht unter druck!!!

  137. pe. says:

    vielleicht noch ein wort zur sache. seit ich einen arzt gefunden der mit mir wöchentliches takehome macht ist es für mich so viel einfache geworden. zum einen bin ich nicht tag täglich mit diesem ganzen mist konfrontiert und zum anderen habe ich die wahl meinen konsum an meinen tagesablauf anzupassen was wirklich gut ist. dennoch kommen leider dur ch die substitutionskomission immer wieder unnötige und für mich zeitraubende stressende nichts bringende psychosoziale nachweise dazu, die alles schwerer machen. ich habe wirklich nichts dagegen wenn menschen hilfe in anspruch nehmen wollen. aber diese hilfen jemand aufzuerlegen der sie nicht möchte und dem schon im vorfeld dieses geschwätz nichts gebracht finde ich unmöglich. das grenzt schon an körperverletzung, das einzige was diese dummen weisheiten von irgendwelchen leuten die so was nie erlebt haben und überhaupt nicht mitreden können bewirkt haben waren unnötige rückfälle die mir und meiner ganzen familie etc. geschadet haben. aber wenn man die dämlichen bescheinigungen nicht irgendwie beibringt fliegt man leider aus dem programm.
    glückwunsch an die die sich diese regelung ausgedacht, wahrscheinlich auch wieder menschen die das überhaupt nicht beurteilen oder nachvollziehen können!

  138. Karlos Hutterer says:

    Die Methadontherapie ist keine Thjerapie!! Sie ist eine staatliche Zwangsmedikation, erzwungen durch betäubungsmittelrechtliche Zustände, in die Menschen abgedrängt werden, die zur Aufrechterhaltung ihrer geistigen Gesundheit der Opioide befürfen! Von Rechts wegen gehörte jeder Arzt, der diese staatliche Zwangsmedikation durch seine Mitarbeit unterstützt, vor ein Menschenrechts Tribunal!

  139. steffen says:

    Karlos ist ja der Hit. So ziemlich alles was ich hier lese ist erschüttend, sowohl die Rechtschreibung die unter aller Würde ist, auch der Inhalt der meisten kommentare ist echt niederschmetternd !!
    Vor allem der Mist den die schreiben die ja soo viel Erfahrung in diesen Dingen haben – haha ick lach mich schief…
    In diesen Dingen sind halbwissen und ähnliches von grösstem Übel !
    Ich hab seit 30 Jahren die Finger dran und weiss wirklich wovon ich rede !!

  140. tommy says:

    Was mich so sehr an der Substi. von Methadon,Pola ankotzt wenn mann anfangs täglich kommt die Ärzte einen nicht glauben das es Menschen gibt wo das Zeug keine 24 Stunden wirkt sondern 18 Stunden und dann das gähnen anfängt wie das Unwohlsein usw.Dann was soll der Mist ein mal im Monat das blöde Geschwätz mit Saublöden Psychologen die denn ganzen Tag versauen mit diesem Drecks Termin.Alle sollten sich beschweren oder klagen das sich da gegen was tut.


  141. Herr Niewöhner says:

    Ich bin seit 35 Jahren Opioidabhängig. Nun, was ich hier so lese verstehe ich mitunter nicht so ganz, vor allem die Berichte, aus denen hervorgeht, daß die Substitution die Probleme angeblich noch verstärkt hat. Man kann ja alles schlecht reden, wenn man unzufrieden ist.

    Fakt ist, daß ich seit 35 Jahren Süchtig bin und daß ich mich seit rund 20 Jahren im Methadonprogramm befinde. Durch das Methadon kann ich ein ganz normales Leben führen. Ich gehe einer regelmäßigen Arbeit nach, der Krach mit meinen Eltern ist passé und mit dem Dealen ist endlich schluß. Wer sich durch Dealen seinen Lebensunterhalt verdient hat, wird wissen, wovon ich rede. Es ist ein fulltime-Job.

    Menschen, die sich über das Metha-Programm beschweren, sollten vielleicht auch mal zur Kenntnis nehmen, daß man mit permanenten Beikonsum und der Gier die Erfolge des Substitutionsprogramms konterkarriert.

    Auf der anderen Seite stelle ich jedoch fest, daß manche Ärzte nicht genug Methadon verschreiben (wohl aus der berechtigten Sorge, daß das Substitutionsmittel verkauft wird). Die momentane Gesetzgebung wälzt die Verantwortung leider zu sehr auf die Ärzte ab. Das sollte sich unbedingt ändern. Auf der anderen Seite sollte man dafür die Menschen, die mit der Substitution nicht zurechtkommen und die Substitution dafür verantwortlich machen, daß sie Beikonsum haben, schnellstens aus dem Programm entfernen. Nicht jeden ist damit zu helfen, warum sollen sich die Ärzte, die es eh schwer haben, sich mit diesen Leuten auch noch rumärgern.

    Man sollte sich genau überlegen, ob man den Schritt in die Substitution wagt oder nicht. Ich denke auch, das es keine gar so große Rolle spielt, wie lange man Metha bekommt. Wichtig ist doch vielmehr, was die Therapie bewirkt. Wer mit Metha sein Leben auf die Reihe bekommt, warum also damit aufhören? Eine lange Substitutionszeit ist häufig und ein Großteil der Patienten kommt damit gut zurecht.

    Es kann natürlich auch sein, daß ich das Glück habe, in einer wirklich guten Substitutionseinrichtung zu sein. Bisher waren dort alle Mitarbeiter(innen) und auch die dortige Ärztin immer gut zu mir. Das Glück hat sicherlich nicht jeder, der substituiert wird. Allerdings ist auch bei uns eine Take-Home Verschreibung an sehr strenge Regeln gebunden, Beikonsum wird nicht lange toleriert und führt früher oder später zu erheblichen Problemen.

    Bei natürlicher Betrachtungsweise erweist sich das jedoch als die einzig tragbare Lösung um jemanden dazu zu bringen, ein „normales“ Leben zu führen.

  142. willi says:

    Ich bin jetzt ein knappes Jahr in Substitution, aber nicht auf Methadon sondern Substitol, also retardiertes Morphin. Ich bin auf 800mg mir geht es super, ich gehe arbeiten, habe keinen Beikonsum (außer etwas kiffen) und sogut wie keine Nebenwirkungen (außer Verstopfung aber das ist ja normal bei Opioiden). Mir war Substitol wichtig, da ich gehört habe von dem Methadonentzug, der mehrere Monate dauern soll und davor panische Angst hatte. Ich kann jedem der sich substituieren lassen möchte das Substitol nur empfehlen, bei mir wirkt es super und wiegesagt (fast) nebenwirkungsfrei.

  143. Ist das eine Krankheit? says:

    Wenn ich das alles hier so lese, dann fange ich gleich vor Mitleid an zu weinen. Danke fuers loeschen der Kommentare.

  144. Uschi says:

    Ich stamme aus einer „Suchtfamilie“, d.h., Opa, Vater (Ärzte), Bruder, alle durch Drogen umgekommen. Ich selbst bin erst im Alter von 42 Jahren auf Heroin gekommen und nach ca. einem halben Jahr gleich auf Methadon. Es hat mir sehr geholfen, da ich clean unter ständigen psychischen Aufs und Abs gelitten habe und unter der Rastlosigkeit der Depression. Mittlerweile bin ich ca. 15 Jahre substituiert und fühle mich ausgeglichen und habe nicht mehr diese Ängste. Der einzige Nachteil ist, dass ich im Gegenteil zu früher antriebslos geworden bin. Ich bin am liebsten zu Hause und lese oder sehe mir einen Film an. Früher war ich fast jeden Tag unterwegs, tanzen, wandern, radfahren, schwimmen etc. Dazu habe ich absolut keine Lust mehr. So will ich eigentlich auch nicht leben, denn das heißt nicht „leben“. Von daher sehe ich Methadon als sehr zweischneidiges Schwert an!

  145. Michael says:

    Hallo Uschi,
    ich habe grad vor 3 Wochen eine Komplett-Entgiftung gemacht, d. h. ich war ca. 12 Jahre lang im Methadonprogramm. Die Entgiftung lief recht gut, da ich ja wußte was auf mich zukommt. Es war zwar nicht lustig, aber ich konnte es ganz gut aushalten. Jetzt bin ich seit 3 Wochen zu Hause und bin total erledigt, es will einfach nicht besser werden und mal von den Schlafproblemen abgesehen sind es zur Zeit die körperlichen Schmerzen – hauptsächlich Gelenke und Beine, die mich ziemlich fertig machen. Würde es mir nicht darum gehen meinen Führerschein wiederzubekommen, dann hätte ich längst die Flinte ins Korn geworfen und wieder ins Programm zurück, aber das Straßenverkehrsamt (bei uns hier!) gibt einem Substituierten den Lappen leider nicht wieder – fahren dürfte ich bis 50mg wenn ich den Schein hätte, aber wiederbekommen geht so nicht. Ich quäle mich also nur für das eine Ziel und suche Medikamente die gegen meine Symptome verschrieben werden könnten. Selbst 800er Ibuprofen oder 75mg Diclofenac helfen maximal 1 Stunde und ich merke das selbst mein Substitutions Doc keinerlei Plan hat, welche Medi´s er dafür einsetzen kann. Benzo´s lehne ich strikt ab, Opiate gehen nicht weil ich dann ja gleich weiter Methadon einwerfen könnte und Neuroleptiker haben den Nachteil das man davon ebenfalls Abhängig oder total „Bematscht“ wird. Suche also fleißig das Netz durch und kann Dir nur raten nicht aus dem Programm zu gehen – die Dosierung sollte man gut runterschrauben und ich habe festgestellt das mir selbst nach 20 Jahren Drogenkarriere sogar eine Dosis von 20-30mg Meta am Tag reicht um sehr gut damit zu Leben.
    Wünsche Dir alles Gute, natürlich auch allen anderen und falls ich eine Lösung für mein Problem gefunden habe, dann werde ich es hier mit anderen teilen.
    „…take care of you“ – Passt gut auf Euch auf! (Falls jemand eine gute Idee, außer Clonidin, Lofexidin oder Subu hat, dann wäre ich sehr dankbar!)
    Michael

  146. Janine says:

    Hallo Leute mein Freund ist seit Freitag in Haft für 4 Monate aber ich bin so ein Mensch der nicht alleine sein kann habe seid dem Wochenende kein Pola mehr genommen nur Crystal und wenn es wirklich nicht geht Heroin und Dias! Obwohl ich versprochen habe ich höre ganz auf und das ohne Arzt

  147. Anonymous says:

    @Michael,

    ich entgifte im moment und muss sagen das es erstaunlich gut bei mir läuft. Bekomme 2x am Tag 100mg Lyrika und zur Nacht 80mg Truxal. Ich kann schlafen und habe kaum Schmerzen in den Beinen. Dieses ekelhafte Gefühl, wo es einem heiss und kalt ist, wo man schwitzt und das herz rast, ist komplett weg. Truxal kann ich mir theoretisch sparen. Macht meiner Meinung nur matschig in der Birne. Das Lyrica jedoch hat wirklich eine sehr gute Wirkung. Bin oder war 10 Jahre im Programm auf 220mg Methaddict. Hatte mein take home meistens nach 3 Tagen aufgebraucht und musste deswegen auch immer dazu kaufen. Habe pro woche ca. 120€ für Methaddict ausgegeben (5€ pro Tablette). An alle die hier meinen das 20 30 oder 40ml nicht möglich sind (auf Rezept), sag ich das ihr keine Ahnung habt. Bis heute bekommen einige in unserer Praxis bis zu 8x 40mg Methaddict verschrieben.
    Es kommt auf die Schwere der Sucht eines Patienten an. Es gibt auch Patienten die das Metha schneller abbauen als andere. Alles nachgewiesen durch Studien. Das es bei solch einer Dosierung auch ums breit sein geht, möchte ich nicht bezweifeln. Es gibt aber genügend Patienten die soviel bekommen. Metha ist trotzdem ein Teufelszeug, das meiner Meinung nach ein viel zu hohes Suchtpotenzial mit sich bringt. Trotzdem hilft es vielen wieder ins normale Leben zu finden. Ich hab damals auf Heroin meine Ausbildung durchgezogen und mache im Moment meinen Techniker. Die Entgiftung mache ich um mich in der Schule besser konzentrieren zu können. Jeder der meint das Metha nicht breit macht, auch bei einer Dosierung von 20mg, sollte es mal ganz ohne probieren. Eine Gefühlsüberflutung vom feinsten, als ob man in einer anderen Welt aufwacht. Ich persönlich bin mittlerweile gegen das Methadonprogramm für neue Patienten. Altjunkies sollten ihr Zeug weiter bekommen. Mittlerweile gibt es andere Medikamente wie Subutex und das vor kurzem entdeckte etwas veränderte Fentanyl, welches nicht mehr im Gehirn wirkt, sondern nur noch im entzündeten Gewebe. Also da wo Schmerzen sind. Ist leider noch nicht auf dem Markt. Soll aber bald kommen. Deswegen kein Methadon mehr an junge Junkies. Dieses Mittel macht mehr kaputt als es heilt. Denn der Entzug davon ist kein Zuckerschlecken. Das synthetische Heroin soll aber auch die übelsten Entzugserscheinungen verursachen. Die beiden Mittel haben meiner Meinung nach ausgediehnt. Das Methadonprogramm sollte den Junkies zum Aussteigen verhelfen und nicht sein Leben lang daran binden. Jedem der meint das ihm das Metha geholfen hat, sollte das nicht nur auf das Methaprogramm beziehen. Die Zeit war einfach reif bei euch. Dieser Zeitpunkt wäre aber höchstwahrscheinlich auf H schon früher gekommen. Ich könnte noch so viele Gründe gegen das Methadonprogramm benennen, nur hab ich kein Bock mehr zu tippen.

    Grüße aus NRW.

  148. Anonymous says:

    Hier noch meine Meinung zu den Entgiftungen.

    Als Junkee wird man in Kliniken wie Dreck behandelt. Es heißt immer man soll bescheid sagen wenn es einem nicht gut geht. Macht man genau das, wird man mit 50mg Atosil abgespeist. Das mag bei einem körperlich gesunden Menschen eine Wirkung haben, so hat es absolut keine Wirkung beim Methadonentzug. Mann merkt es absolut nicht. Nein, Sie besitzen auch noch die Dreistigkeit einem zu sagen das Sie verstehen wie es einem geht und das Atosil einem helfen würde. Es ist ja nicht so das ich die ganzen schwachen und starken Neuroleptika nicht ausprobiert habe. Sie bringen wirklich nichts. Und genau hier müssen die mal endlich umdenken. Die meisten Junkees (Methadon) schaffen es nicht mal über den körperlichen Entzug hinaus. Von der Psyche ganz abzusehen. Dazu kommt noch dieser psychische Druck über Therapien usw.. Denen ist nicht klar das man eine Methadonsucht nicht mit den Mitteln heilen kann die Sie anbieten. Ich weiß das man es auch selber wollen muß, was bei mir diesmal wirklich so ist. Nun bin noch hier und bekomme nicht die Hilfe die ich brauche. Da kommt der Verdacht auf das es so gewollt ist. Wir die Junkees, sollen immer wieder kommen. Man hat damals das Methadonprogramm, ohne zu wissen was man damit genau anrichtet, eingeführt. Das schlimme ist das die nötigen Mittel da sind. Nur wird einem gesagt das man nichts bekommt was einen abhängig macht. Da glaube ich echt das ich im falschen Film bin. Man ist schon Schwerstabhängig und die wollen einen nicht… Habe gestern Nacht um Zopiclon gebeten und die kamen mir mit Atosil obwohl ich schon vorher das stärkere Truxal hatte. Das entschied eine Nachtschicht habende Ärztin am Telefon ohne nur einmal in meine Akte rein geschaut zu haben. Sie wusste jedoch das ich von Methadon entziehe (ohne Dosisangabe) und das ich vorher schon Truxal hatte. War das Absicht? Ich werde es wohl nie Erfahren. Habe deswegen eine Kapsel Distraneurin (hab es mir mitgebracht) genommen und konnte einigermaßen schlafen. Ich muss dazu sagen das Schlafentzug das schlimmste für mich ist. Das ist auch der Grund warum ich immer wieder anfange zu konsumieren. Mann muss schließlich funktionieren (Schule & Arbeit). Ich finde das meine Deutschkenntnisse ausreichend sind um mich klar auszudrücken. Nur hören die einem nicht zu. Ich verstehe nicht warum die Krankenkassen hier nicht durchgreifen. Ich hätte denen schon längst alle Mittel gestrichen damit Sie anfangen umzudenken und und endlich ein neues Konzept aufstellen. Es ist zum heulen. Gerade eben haben Sie eine Patienten regulär entlassen. Ihr ging es so dreckig das Sie direkt zum Supermarkt gefahren ist um sich eine Flasche Vodka zu holen. Sie ist Alkoholsüchtig. Mann wollte Sie nicht länger da behalten weil Sie angeblich fertig sei mit der Entgiftung. Sie hat am ganzen Körper gezittert und konnte kaum sprechen. Die nächsten drei Wochen Arbeit haben Sie sich damit gesichert. Auf kosten ihrer Gesundheit. Sie wollte gar nicht gehen. Ich werde wirklich wütend wenn ich so etwas sehe. Wut darf man jedoch nicht zeigen, sonst fliegt man raus. Es ist eine Psychiatrie und Sie sind so dünn häutig. Genau durch solche Zustände entsteht die Durchfallquote von 97%.

    Grüße aus NRW.

  149. Hallo ,
    Ich habe ein Mann ,
    Er ist 49 Jahre alt bekommt seit 1994 Methadon pur .
    Er hat Beikomsum von Canabis und Hash .
    Ich würde gerne das er den Beikomsum lässt , weil ich davon nichts halte .
    Ich liebe ihn wirklich aber ich habe jetzt nach 4 Jahren gesagt ich oder dein Beikomsum .
    Er sagt immer das es keine andere Möglichkeit gibt außer mit Depressiver Sabbernt in der Ecke zu Sitzen .
    Ich weiss das es nicht stimmt .
    Er bekommt nur noch 1,4 Metha .
    Ich würde gerne Hilfreiche tippst haben .
    Ich kann es nicht mehr Mitmachen .
    Danke schonmal

  150. Junkie42 says:

    Hallo Mari!
    Lass deinen Mann kiffen! Bin selbst seit 23 Junkie-Heroin IV und seit 4 Jahren im Programm! Ich kenne sehr viele Leute die bestens mit THC klar kommen in der Substi. Rede mit ihm das er zb nur noch spät Abends raucht oder wenn ihr euch nicht seht!
    Ich selbst kiffe nicht da sonst mein Take Home weg wäre!
    An alle anderen: Metha Pola Subo hilft! Ich sehe das Problem darin das es keine einheitlichen Regelungen gibt, und das Ärzte ambulant einstellen auf Substitute! Das führt zu Überdosierungen! Ich denke 5 ml metha reichen! Aber wir Junkies wollen natürlich mehr! War bei mir auch so! 10ml ! Momentan dosiere ich seit 10 Monaten ab und bin jetzt auf 0,9 ml! Geht mir gut damit! Zeit und Wille ist der Faktor wie in vielen Dingen! MfG aus Regensburg/Bayern😞

  151. Gerhard Niewöhner says:

    Ich befinde mich seit 1996 in Substitution. Das ist wirklich eine lange Zeit, aber wenn ich zurückblicke, war dies wirklich eine gute Entscheidung. Ich gehe inzwischen auf die 60 zu und bin sozusagen ein alt-Junkie. Wenn jemand in die Substitution geht, sollte derjenge sich darüber im klaren sein, das dies in den meisten Fällen eine lebenslange Behandlung ist. Vielen, die jetzt unzufrieden sind und rumjammern, das sie nicht mehr aufhören können sollten mal darüber nachdenken, was die Alternative dazu gewesen wäre: Drei mal auf Therapie, zehn mal Entgiftung und später dann doch in die Substitution. Natürlich gibt es die 3…5 %, die wirklich abstinent bleiben, aber das ist eine wirklich verschwindend kleine Minorität.

    Der Versuch, abstinent zu bleiben, hat bei den Therapiegeschädigten Menschen derart hohe Kosten verursacht, daß man damit 100 Personen 5 Jahre ins Methadonprogramm hätte aufnehmen können und das mit wesentlich besseren Endergebnis.

    Wenn man ein gewissen Alter erreicht hat, geht ein Entzug auch nicht mehr so spurlos an einem vorbei, denn es belastet enorm. Ich, für meine Person sprechend, tue mir so einen Scheiß nicht mehr an. Warum auch? Damit ich irgentwelchen Therapeuten erzählen kann, wie schlimm die Substitution ist, nur damit man es ihnen recht machen will und erzählt, was sie gerne hören wollen? Alle Abstinenzorientierten Programme basieren doch darauf, daß man seine Probanden daraufhin „programmiert“, das sie das eben sagen, obwohl es keineswegs ihre wirkliche Meinung ist. Und je dümmer diejenigen sind, desto höher das Niveau, auf dem gejammert wird. Warum? Weil es bei dummen Menschen einfach leichter ist etwas zu suggerieren, vor allem wenn es um das Thema Substitution geht.

    Es tobt ein Krieg zwischen den abstinenzorientierten, politisch motivierten Befürwortern und der vernunftbegabten, toleranten und akzeptierenden Arbeit. An der Front werden WIR aufgerieben – je nachdem, in wessen Fänge man gerät.

    An alle die schon einmal einen Kollegen erlebt haben, der von der Therpie zurückgekommen ist: Fällt Euch da nichts auf?
    Also: bevor jemand jammert, wie schlimm die Substitution ist, sollte derjenige sich mal Gedanken darüber machen, wie sein Leben ohne diese Behandlung verlaufen wäre. Ich glaube, daß diese Menschen es sich viel zu einfach machen.

  152. Gabriele says:

    Also ich bin auch so ein „Altjunkie“ d.h. Ich nehme jetzt über 20 Jahre Methadon.
    Mit 14Jahren hab ich angefangen Heroin zu spritzen . War über 10 -mal in der Psychiatrie zum „Entgiften „. Wie der Entzug Anfang der Siebzigerjahre ausgeschaut hat , können sich die Meisten garnicht vorstellen . Ganz , ganz übel !!
    Nach einer Therapie bei DayTop München, war ich 10 Jahre clean , fing dann aber leider wieder mit Codein und alle möglichen Tabletten an . Eine Weile gabs auch Opiumtee.
    Ende 1980 dann Methadon/Polamidon . Habe auch mal von Metha entzogen , bin aber nach ein paar Jahren wieder ins Proramm. Jetzt nach über 20 Jahren ( bin 63 Jahre) Methadon reichst mir endgültig.
    Ich leide schwer unter den ganzen Nebenwirkungen, das Alter und die Abhängigkeit fordert jetzt ihren Preis ! Man muß sich wirklich bewusst machen ,dass Methadon auch heftige Nebenwirkungen hat .
    Mit 20 ml hab ich angefangen , hab ich Jahr um Jahr runtergeschafft . Bin nun die letzten Jahre auf 7ml Methadon geblieben und hab mich JETZT, in den letzteren 6 Monate , auf 3,5 ml runterdosiert.
    Es ist echt heftig, kräftezehrend und langwierig! Schlaflose Nächte , Schweißausbrüche und extreme unruhige Beine inbegriffen ! Obwohl ich jetzt nur 10% in zwei Wochen runtergehe, geht nicht weiter und ich bin am Ende. ICH WILL ES ABER DIESMAL SCHAFFEN !! Ich habe Angst, dass mir die Zeit wegrennt . Habe auch durch die lange Zeit der Methadoneinnahme diverse Erkrankungen.
    Konnte meine Arzt von „Substitol“ überzeugen, was es JETZT auch in Deutschland zur Substitution gibt. Demnächst stelle ich um . Von Substitol (Morphium) ist es wohl leichter runter zu dosieren. Hoffentlich !!!
    Ich möchte klarstellen, daß Methadon für viele Menschen ein Segen ist ! Information:
    „ Junkies sind auch Menschen“ Wirklich wahr !
    Ich habe neben der Substitution studiert, ein gesundes Kind bekommen , mir eine kleine Eigentumswohnung erarbeitet etc. Aber jetzt will ich nochmal mit KLAREM KOPF mein Leben leben.
    Ich wünsche euch Allen, daß ihr auch den Ausstieg schafft und die Lust am Leben (wieder?!) findet .
    Ich will endlich „frei“ sein und nicht mehr jeden Morgen mit Entzug aufwachen und die Nebenwirkungen aushalten müssen .
    Mit der Substitution habe ich sonst keine Probleme, bekomme schon 17 Jahre „take Home“
    Drückt mir die Daumen ! Alles liebe und Gute Gabriele

  153. Gabriele says:

    Bitte entschuldigt im vorigen Bericht die schlechte Rechtschreibung !! An diesem Abend war ich ziemlich „kaputt“ , wollte aber unbedingt schreiben.
    Was sehr wichtig ist, daß man sich wirklich genau informiert , was es für anderen Substitutionsmedikamente gibt.
    Methadon ist echt ein „harter“ Stoff und es ist unheimlich schwer davon loszukommen !! Es kann mitunter bis zu einem Jahr dauern , bis man abdosiert hat. Wenn man keine heftigen Entzugsschmerzen haben möchte , geht das nur in ganz kleinen Schritten ! Überlegt das euch gut ! Außerdem hat man meistens einige unangenehme Nebenwirkungen .Im Methadonprogramm drin ist man schnell – aus der Substitution raus dauerts mitunter sehr, sehr lange!
    Alles liebe

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