Aufklärung zum Thema Drogen

Meine erste Erfahrung mit Psilos

– Ein anonymer Erfahrungsbericht –

Der folgende Erfahrungsbericht zeigt auf, wie es zwei Menschen unter Psilocybin Pilzen erging. Es wird deutlich, dass man zweifellos positive Dinge erleben kann, aber die Grenze zum Unkontrollierten Horror sehr eng ist. Niemand sollte sich von den positiven Beschreibungen täuschen lassen. Leichtfertiger Konsum straft sich selbst. Bitte beachtet die Tipps zum Konsum von Psilocybin.

Ich würde gerne meine erste erfahrung mit pilzen mit anderen teilen weil ich auch finde das diese sehr informativ und ausführlich ist. es wäre mir eine freude mit anderen erfahrungen auszutauschen und unerfahrene interessenten über die positiven und negativen wirkungen aufzuklären.   also….

Ein Bekannter von mir und meinem Freund Martin erzählte uns von der Wirkung von so genannten Psilos. Darauf hin beschlossen Martin und ich uns ein Pilzzucht-Set zu besorgen und selber Pilze zu züchten.

Nach etwa fünf bis sechs Tagen war es dann soweit. Die Pilze waren erntereif. Da wir uns zuvor über die Zucht, Ernte, Einnahme und Dosierung genau informiert hatten, wussten wir auch ungefähr was zu tun war. Wir ernteten und trockneten sie 2 Tage lang und nahmen uns einen Sonntag frei und trafen uns in der Wohnung von Martins Bruder. Natürlich hatten wir auch etwas zu rauchen dabei für den Fall das die Pilze nicht wirken. So hätten wir den Abend noch mit einer „Bong-Session“ retten können.

Um ca. 22.30 fing ich an die getrockneten Psilos in kleine Schnipsel zu schneiden und sie abzuwiegen. Martin wollte zwei Gramm und ich entschied mich für 3, weil ich der Meinung war das die Pilze noch nicht ganz getrocknet waren und deswegen mehr Gewicht wegen dem noch vorhandenem Wasser hatten.

Ziemlich genau um 23.00 aßen wir dann unsere Portionen mit einigen Stücken Kuchen. Wir hatten gehört das die Wirkung ca. nach einer halben Stunde einsetzt also hörten wir Musik und warteten ab.

Nach einer Stunde hatte ich zwar schon ein mulmiges Gefühl im Magen, einem leichtem Alkohol-Rausch gleich aber die erwarteten Halluzinationen blieben aus. Wir glaubten das die Pilze nicht richtig wirken oder ihre Wirkung verfehlten, deswegen entschlossen wir uns einen Bong und eine Tüte zu rauchen. Nachdem wir den ersten Bong geheizt haben, kam ich auf die „glorreiche“ Idee noch Pilze nachzuschmeißen. Schließendlich aßen wir noch beide zwei Gramm davon. Dann fing ich an die Tüte zu bauen. Als Martin begann diese zu rauchen, lehnte ich mich erstmals zurück und schloss die Augen.

Über die verschiedenfärbigen Lichtpunkte machte ich mir noch weniger Sorgen.

Als sie aber dann begannen umherzuwandern war mir bewusst das es jetzt los geht. Ich lachte, war aber wortlos und genoss es.

Einige Minuten später, meine Augen waren noch immer geschlossen, wurde plötzlich alles rosa und die Farbpunkte verwandelten sich in einen rosa Blumenstrauß. Es war nicht wirklich ein Blumenstrauß aber es hatte di Form von einem. Es waren auch keine Blumen sondern Frauenköpfe die mir freche Grimassen zeigten.

Ich versuchte es Martin zu erklären aber er lachte nur und sagte er sehe Muster auf der Wand.

Ich öffnete meine Augen und es war unglaublich. Ich sah hinauf auf die Zimmerdecke und dort zog grün-gelber Nebel auf. Es war fantastisch.

Ich starrte weiter an die Decke und es kam mir vor als ob ich von unten auf die Wasseroberfläche sehe. Es bewegte sich wie leichte Wellen. Da begannen die Hügelchen auf der Raufasertapete sich in Tropfen zu verwandeln, rannten zusammen und flossen wie nasse Farbe die Wand hinauf. Ich weiß nicht mehr genau wie lange ich die Wand bewunderte auf jeden Fall war dann eine kurze Phase an die ich mich nicht mehr detailliert erinnern kann.

Als Martin sich an den Computer setzte und Musik spielte, kam der nächste Flash.

Die Musik die ich hörte hätte mir eigentlich bekannt sein müssen aber es war komplett etwas anderes. Die normalerweise englischen Texte hörten sich plötzlich an wie eine fremde Sprache. Vielleicht kann man es ein wenig mit hebräisch vergleichen. Zwischen den irren Texten kristallisierten sich so etwas wie Botschaften heraus aber wieder in englischer Sprache.

Wie zum Beispiel: „Anything is better than nothing“ oder „I´ve got the time of my life“. Mir waren diese Textstellen bekannt aber ich glaubte erst jetzt zu begreifen was sie wirklich bedeuten.

Da ich in diesem Moment zweifellos nicht ich selber war, hatte ich das verlangen meinem reellen ICH diese „Botschaften“ aufzuschreiben um mir selbst später klar zu machen wie leicht man besser leben kann. Zuerst schrieb ich nur einzelne Wörter aber dann vergaß ich die Musik wieder und ich war der Meinung ich muss ein Buch schreiben und jetzt sofort damit anzufangen.

Ich schrieb mir Sachen auf wie: „Lü(ich), es ist so einfach du brachst nur darüber nachzudenken“.

Ich machte mir etwas Sorgen um Martin und habe das Gefühl gehabt ich muss ihn beschützen und auf ihn aufpassen wie ein kleines Kind.

Vernunft spielte während meines Trips immer eine wichtige Rolle. Was ich natürlich auch aufschrieb. Ich habe nie die Vernunft oder das Verantwortungsbewusstsein verloren. Ich passte auf uns beide auf. Ich passte auf das nicht geschieht und nicht beschädigt wird.

In der nächsten Phase legten wir uns gemeinsam auf die Couch. Martin auf meinem Schoss und ich hielt ihn im Arm. Jetzt chillten wir richtig ab. Wir lachten immer einfach so. Wir waren so irre dämlich.

Da bekam ich auf einmal ein Glücksgefühl wie ich es noch nie zuvor erlebt habe. Ich glaube das war bis jetzt der glücklichste Moment in meinem Leben.

Ich schrieb plötzlich Sachen wie: „Sabrina(Ein Mädchen das ich am Vortag kennen lernte) ich liebe dich und ich will mit dir zusammen sein“. Ich war der Meinung ich muss mir das aufschreiben und wenn ich wieder „normal“  bin lese ich es ihr vor und sie wird alles verstehen.

Ich lag also mit meinem komplett erledigten Freund dort auf der Couch und hatte ihn im Arm. Ich schloss für einem Moment meine Augen. Als ich sie wiederöffnete war es nicht mehr Martin den ich da im Arm hielt sondern Sabrina. Ich war nicht verwundert sondern streifte über „ihren“ Körper und war einfach nur noch glücklicher als vorher.

Martin riss mich aus dieser Vision als er sagte er würde gern einen anderen Song hören. Also bin ich aufgestanden und legte ein anderes Lied ein.

Als ich mich wieder zu Martin setzte nahm er seine Brille ab und sah mich an. Zu dem Zeitpunkt war es weniger schön weil sich sein Gesicht irgendwie verformte. Sein Kinn würde länger genau wie seine Ohren und seine Augen fingen an zu leuchten. In diesen Moment änderte sich die relativ ruhige Musik in einen schweren brutalen Metalsound. Ich hörte Flammen lodern und das Lachen wie das von einem Geisteskranken.

Ich riss mich wieder heraus als ich woanders hinsah. Doch mir wurde immer heißer. Natürlich wollte ich das Martin nicht erzählen weil es ihm ohnehin so rosig ging. Ich war schweißgebadet.

Ab und zu kam ein kalter Luftzug aber der verbesserte meine Situation nicht wirklich.

Jetzt begann es gruselig zu werden. Ich lag wieder neben Martin und er fummelte sich mit seinen Fingern im Gesicht herum. Es sah aus wie Knetmasse und seine Hand versank ab und zu in seinen Wangen.

Ich wollte das auch ausprobieren und es schien als konnte ich durch meinen Kopf durchgreifen wie durch Gel. Im nächsten Moment spürte ich meinen Körper nicht mehr. Ein paar Minuten später spürte ich ihn sehr wohl. Meine Unterarme fühlten sich an wie zusammengepresst und in meinem Körper floss Lava die unbedingt heraus wollte.

Ich sah es nicht aber ich spürte wie sich mein Brustkorb öffnete und die Lava herausfloss. Ich war erleichtert und nahm einen Schluck Mineralwasser um mich abzukühlen.

Dieser kleine Schluck Wasser reinigte und kühlte mich bis in die Fingerspitzen.

Langsam begann die Wirkung nachzulassen und wir konnten schon einigermaßen verständlich uns unsere Erlebnisse mitteilen.

Die Halluzinationen wurden kontrollierbar und es war einfach nur noch ein verdammt angenehmes Gefühl.

Schließlich schliefen wir nebeneinander ein und nach ein paar Stunden schlaf fuhr ich dann nach Hause um mich richtig auszupennen.

Den nächsten Tag in der Arbeit hatte ich nur kurz einen kleinen Flashback in der Form von tanzenden Zahlen an einem Kalenderblatt.

Es dauerte aber nur wenige Sekunden. Ansonsten hab ich mich natürlich vollständig davon erholt.

Ich würde diese Erfahrung gern mit jedem teilen den ich kenne nur bin ich mir jetzt bewusst das wahrscheinlich nicht jeder die Kraft hat und damit umgehen kann.

Es erfordert vor allen Dingen Vernunft, Verantwortungsbewusstsein, Selbstkontrolle und ein Maß an Information bevor man sich in dieses Erlebnis stürzt. Ich würde es keinen jüngeren, ängstlichen oder depressiven Menschen empfehlen.

Für mich hat dieses Erlebnis etwas verändert. Ich sehe jetzt manche Dinge mit anderen Augen und denke mehr bzw. anders über sie nach.

Ich will nicht behaupten das es mein Leben grundlegend verändert hat aber es wandte sich ein Stück mehr zum positiven.

 

Image: © BluedarkArt / Dollar Photo Club

7 Kommentare

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  1. simon davis22 says:

    hi wenn du psilos züchten willst egal ob zimmer oder outdoor dann empfehle ich dir http://www.zauberpilze.com die haben 2 ebooks über psilos züchten im angebot zum preis von 19.99€ 1. in 3 tagen zum pilzzuchtprofi und 2. Outdoor-Anbau Psilos. buch 1 ist momentan das beste was auf dem markt ist kostet normaler weise schon 27 € darum kann ich nur empfehlen hab ich auch gekauft und seit dem keine probleme mehr mit kaufen und los rennen besorgen hehe viel spass.. jimmy biggrin.gif

  2. hannes says:

    DE OPFER

  3. Bünzli says:

    Heey gaaaaz eig noooooo
    😀

  4. Geheim says:

    Hay, Super geschichte !
    Echt fette Story, hoffe das wird bei mir auch so „angenehm“
    🙂

  5. Freigeist says:

    Super Geschichte und super Einstellung hast Du!!
    Hatte einen ähnlichen MDMA-Trip, nur klang der Turn nicht so schön ab, kam ziemlich mies gelaunt runter und hatte ausgeprägte Kopfschmerzen am Tag danach. Erlebte jedoch eine sehr geistreiche Reise durch mein eigenes Bewussein und hatte das Gefühl volle Kontrolle über Sinne und Wahrnehmung zu haben. Erinnerte mich irgendwie an Matrix, alles kam mir unreal vor, als würde ich in das System blicken….Alles ergab einen Sinn und meine Gedanken schlossen sich zu einem Kreis….war faszinierend!

    Alles gute!
    Pass auf dich auf und denk daran: Die Dosis macht das Gift.

  6. Saskia says:

    Man muss dazusagen, dass Psilos und andere Halluzinogene, wie LSD oder Meskalin, sehr wohl für Depressive zu empfehlen sind. Viele Ärzte benutzen Halluzinogene um Menschen, die bald sterben, oder Menschen in Psychiatrien schöne Träume zu verschaffen. Aber ansonsten gute Story 🙂

  7. Saskia says:

    Und zu Freigeist:
    MDMA wirkt ja aber bei weitem nicht wie Psilos.
    1. Ist es kein Halluzinogen
    2. Schüttet es zum größten Teil nur Endorphine frei.
    Klar wird einem ein bisschem schwummrig, aber sonst passiert da nicht großartig viel.
    Man ist aufgeschlossener und hat Lust zu tanzen.

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