Opium, Morphium und Heroin

Kategorie Heroin - 01/2000

Heroin war und ist das Schreckgespenst der Drogenszene. Wer als normaler Bundesbürger an Drogen denkt, assoziiert sofort das Heroin und seine typischen Begleiterscheinungen. Der vorliegende Artikel soll das nötige Grundwissen vermitteln, um den Stoff Heroin besser zu verstehen.

Opiate

Chemische Details

Geschichte der Opiate

Der Opiumkrieg

Gesetze gegen Opium

Das Problem der Sucht

Der Entzug

Heroin – das lohnende Geschäft

Opiate

Die Opiate sind Wirkstoffe des Schlafmohns (Papaver somniferum); ihre wichtigsten Vertreter sind Opium, Morphium, Heroin und Kodein.

Nur der “Papaver somniferum” enthält in seiner noch nicht reifen Kapselwand den begehrten Saft. Der in Europa einheimische Klatschmohn ist psychisch vollkommen wirkungslos.

In der Erntezeit (für das Opium, nicht die schwarzen Mohnsamen) wird die äußere Kapselwand behutsam mit einem mehrklingigen Spezialmesser angeritzt. Die austretende Mohnmilch verfärbt sich rasch braun und trocknet ein. Man schabt sie anderntags ab und sammelt sie in Gefäßen oder auf Mohnblättern. Pro Kapsel erhält man etwa 0,05 Gramm Rohopium. Hildebert Wagner hat ausgerechnet, dass man für ein Kilogramm gut 20.000 Mohnkapseln abernten muss. Beim derzeitigen Verkaufspreis von 30 Mark entspräche das einem Stundenlohn von rund 15 Pfennig – keinen Wunder, dass Opium nur in Ländern angebaut wird, die neben einem günstigen Klima auch billige Arbeitskräfte haben.

Hauptlieferanten sind auf dem Balkan Bulgarien, Jugoslavien und die Türkei, im nahen und Mittleren Osten Persien, Libanon und Afghanistan; im Fernen Osten Indien, Pakistan, Vietnam und China sowie das “Goldene Dreieck” zwischen Burma, Laos und Thailand; in Mittelamerika vor allem Mexiko, in Südamerika Kolumbien.

Die erste Verarbeitungsstufe ist Rauchopium, welches in China auch Chandu genannt wird. Für die Medizin ist vor allem das Morphium von Bedeutung. Es wird in modernen Laboratorien aus dem Rohopium extrahiert. Mit jeder Veredelung steigt der Preis schlagartig an, so dass der Süchtige in London oder New York nicht selten das Tausendfache des ursprünglichen Herstellerpreises bezahlt.

Im Jahre 1970 belegte Indien mit einer Jahresproduktion von 700 Tonnen den ersten Platz der Opiumlieferanten. Gefolgt von der Türkei mit 300 Tonnen und der Sowjetunion mit 150 Tonnen. Im Jahre 1994 schätzt man die Weltproduktion auf 12.000 Tonnen. Durch chemische Konzentration gewinnt man daraus Morphinbase und Heroin (rund 1.2000 Tonnen jährlich).

Chemische Details

Im Rohopium sind 25 verschiedene Wirkstoffe (Alkaloide) enthalten, deren Quantität und Mischungsverhältnis je nach Herkunft schwankt. Der stärkste und zugleich wichtigste Bestandteil ist mit zehn bis zwölf Prozent das Morphin. In seiner reinen Form wird es auch Morphium genannt, nach Morpheus, dem griechischen Gott des Schlafes. Andere Alkaloide sind Narkotin (5-6%), Kodein (0,15-1%), Papaverin (0,1-0,4%) sowie Narcein, Thebain, Laudanosin, Xanthalin und Noscapin.
Das fermentierte Rauch-Opium enthält mehr Morphin – ca. 12%. Die narkotisierende, schmerzstillende Wirkung geht nur von Morphin, Kodein und Thebain aus.

Am stärksten greift Opium, also die Kombination aller Alkaloide, in die biochemischen Prozesse des Körpers ein, wenn es gespritzt wird; Rauchen und Essen folgt direkt danach.

Wesentlich stärker als das Opium wirkt Morphin (Morphium), das Friedrich Wilhelm Sertürner 1806 erstmals isolieren konnte. Als 1853 die Injektionsspritze erfunden wurde, haben Morphinisten sie direkt genutzt, um den Stoff schon in 15 Minuten im Gehirn spüren zu können.

Noch schlimmer wurde es, als man nach neuen Stoffen suchte, die die schmerzlindernden Eigenschaften des Morphins hatten, ohne – wie man glaubte – süchtig zu machen. Eine dieser Substanzen was das Diacetylmorphin, das durch Morphin und Essigsäure entsteht. Aufgrund der – im positiven Sinne – heroischen Wirkungen, die man dem Arzneimittel in der ersten Begeisterung zuschrieb, nannte man es Heroin. 1898 wurde es in den Elberfelder Farbenfabriken zum erstenmal hergestellt. Es sollte vor allem Morphinsüchtige von ihrer Abhängigkeit heilen. Wie sich bald zeigte, trieb man dabei den Teufel mit dem Belzebug aus: Heroin ist das schlimmste Suchtmittel, das man bisher entdeckt hat – und für die Händler immer noch das lohnendste.

Die Geschichte der Opiate

Der Mohn ist seit ca. 4000 Jahren in Europa bekannt. Man weiß auch, dass der Mohn schon vor 6000 Jahren bei den Sumerern als Rauschmittel bekannt war. Auf unbekannten Wegen gelang der Mohn nach Ägypten.

Von dort aus gelang das Wissen über diese Pflanze vor ca. 2400 Jahren nach Griechenland. Die Griechen gaben der Mohnmilch auch ihren bei uns üblichen Namen Opium (von opos, d.i. Saft); das Elixier ging alsbald in die Sagenwelt ein.

Mit der Eroberung Griechenlands durch Rom verbreitete sich der Stoff weiter nach Europa. In der Medizin wurde Opium oft eingesetzt.

So erfand Paracelsus, der größte Arzt des Mittelalters eine Wunderarznei, deren Opiumgehalt nicht wenig zu seinem Ruhm beigetragen haben dürfte. Er nannte sie Laudanum und Arkanum. Schon vorher, im 7. Jahrhundert, brachten die Perser in ihren Kriegen das Opium nach Persien, Indien und China.

Mittels Injektionsspritzen wollten Ärzte im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 das Morphium spritzen und erhofften sich durch diese Maßnahme eine Vermeidung der Sucht. Doch weit gefehlt: Unzählige Soldaten verließen als Morphinisten die Feldlazarette.

Der Opiumkrieg

In China, wo die Droge ihr größte Bedeutung erlangte und wo sie vor allem zum Narkotikum der breiten Masse wurde, rauchte man sie zunächst nicht, sondern aß sie. Sicher wurde die meditative Stimmung geschätzt; aber da Opium massiv den Appetit dämpft, hat es bei den häufigen Hungerkatastrophen im Reich der Mitte auch eine traurige Rolle gespielt.
Obwohl auch in China Mohn angebaut wurde, importierte man – nicht zuletzt wegen der besseren Qualität – große Mengen aus Indien. Vor allem die englischen Kaufleute der East India Company, aber auch Portugiesen und Amerikaner bestritten mit ganzen Flotten das lukrative Geschäft.

Doch bald wurde das Opium zum Politikum. Nachdem die Chinesen 1.000 Tonnen des gelieferten Opiums vernichteten, schickte die britische Regierung 10.000 Soldaten. Im Opiumkrieg von 1839 bis 1842 zwangen sie das Riesenreich mit 370 Millionen Einwohnern in die Knie. Die Droge war allerdings nicht der eigentliche Grund, obwohl man das immer wieder kolportiert hat. Der Zwischenfall mit dem Opium war der Regierung in London lediglich ein längst vorhergesehener, willkommener Anlass, das chinesische Reich, das sich so lange gegen einen Kontakt mit dem Westen gewehrt hatte, mit Gewalt zu öffnen.

Gesetze gegen das Gift

Bereits 1909 wurde in Hongkong angestrebt, die Opiate wegen der hohen Suchtgefährdung überall auf der Welt unter staatliche Kontrolle zu stellen. Jedoch erst nach dem Ersten Weltkrieg konnten diese Bestrebungen in die Tat umgesetzt werden. Für Deutschland regelte das Opium-Gesetz vom 10. Dezember 1929 erstmals den Umgang mit diesen Substanzen. Dieses Gesetz wurde 1971 abgelöst durch das ‘Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln’.

Das Problem der Sucht

Im 19. Jahrhundert hatte der Opiumkonsum längst die europäischen Länder erobert. Vor allem bei den armen Industrie- und Hafenarbeitern Englands und Frankreichs war Opium sehr weit verbreitet. Es galt als billige Alternative zum Alkohol.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde – besonders in Amerika und im Mittelmeerraum (Ägypten) – Heroin zur regelrechten Volksseuche. Es verdränge sogar Morphin und Kokain. Um 1925 zahlten viele ägyptische Unternehmer ihren Arbeitern den Wochenlohn in Form von Heroin aus.

In Nordamerika nach dem Bürgerkrieg (1861-1865) haben vier bis fünf Prozent der Bevölkerung Opiummissbrauch getrieben! Das ist (trotz Bevölkerungswachstum) die Zehnfache Zahl der heutigen Heroinsüchtigen in den USA.

Heutzutage ist der Morphium-Missbrauch beim Personal der Krankenpflege (Ärzte, Krankenschwestern, Apotheker) außerordentlich verbreitet. Man schätzt, dass in Deutschland bis zu 1.000 Betroffene zu zählen sind.

Die Zahl der heroinsüchtigen Personen ist schwer zu schätzen. Für das Jahr 1980 schwankten die Schätzungen zwischen 40.000 und 150.000. Von daher sollte man nicht voreilig irgendwelchen Zahlen Glauben schenken.

Bei häufigerem Gebrauch kommt es, wie bei jeder Droge, zu zunehmender psychischer Gewöhnung (Flucht vor der Wirklichkeit des Alltags), der beim Opium allerdings eine körperliche Gewöhnung parallel läuft: Wird das Opium vorenthalten, so treten typische Entzugserscheinungen auf, die denen eines Morphinisten ähneln, aber schwächer sind.

Bereits eine vier- oder fünfmalige Wiederholung des fix (der Injektion) ruft in der Regel starke Suchtsymptome hervor. Der Körper gewöhnt sich rasch an das Gift, so dass – wie auch bei Morphium – der Süchtige bald Dosen mehr als einem Gramm benötigt, die einen normalen Menschen umbrächten.

Am Ende des Trips gilt: Sobald der Morphinspiegel im Blut und Gewebe absinkt, wird der Süchtige reizbar, verstimmt und depressiv. Anfangs kann neuerliche Alkaloidzufuhr diesen Zustand für kurze Zeit korrigieren; nach einigen Wochen fortdauernden Spitzens wird er jedoch zum Dauergefühl. Den psychischen Störungen gesellt sich der körperliche Abbau hinzu.

Intellektuelle können trotz jahrelangem Missbrauch von Opiaten noch bedeutende wissenschaftliche und künstlerische Leistungen vollbringen. Aber die fortlaufende Untergrabung der Konzentrationskraft, Gedächtnisstörungen und schließlich psychotische Zustandsbildungen greifen auch in diesem Bereich nach einiger Zeit so massiv ein, dass eine sekundäre Verdummung häufig unvermeidlich ist.

Der Entzug

De Ropp (1964) schildert eine solche Prozedur:

Etwa zwölf Stunden nach der letzten Dosis Morphium oder Heroin beginnt der Süchtige, unruhig zu werden. Ein Schwächegefühl überkommt ihn, er gähnt, erschaudert und schwitzt gleichzeitig, während ihm eine wässrige Flüssigkeit aus den Augen und durch die Nase rinnt, was ihm vorkommt, als ‘liefe heißes Wasser’ in den Mund empor. Für ein paar Stunden fällt er, sich ruhelos wälzend, in einen abnormen Schlaf, den die Süchtigen als ‘Gierschlaf’ bezeichnen. Beim Erwachen, 18 bis 24 Stunden nach Einnehmen der letzten Dosis, betritt er die tieferen Regionen seiner ‘persönlichen Hölle’. Das Gähnen kann so heftig werden, dass er sich die Keifer verrenkt. Aus der Nase fließt ein dünner Schleim, die Augen tränen stark. Die Pupillen sind sehr erweitert, die Haare auf der Brust sträuben sich, die Haut selbst ist kalt. Sie wird zu einer extremen Gänsehaut, welche die Süchtigen Nordamerikas treffend als cold turkey (wörtlich kalter Truthahn – wegen der eigenartigen Oberfläche des Kammes dieser Tiere) bezeichnen; der Jargon-Ausdruck wird auch für die Entzeihung selbst gebraucht, wenn man sie abrupt und nicht durch allmähliche Reduzierung der Dosis durchgeführt wird.

Der Zustand des Kranken verschlimmert sich zusehends, denn seine Därme beginnen mit unerhörter Gewalt zu arbeiten. Die Magenwände zeihen sich ruckweise stark zusammen, und verursachen explosives Erbrechen, wobei oft auch Blut mit austritt. So gewaltig sind die Kontraktionen der Eingeweide, dass der Leib außen ganz geriffelt und knotig aussieht, als seien unter der Haut Schlangen in einen Kampf verwickelt. Die starken Leibschmerzen steigern sich rapid. Der Darm wird immerfort entleert, so dass es bis zu 60 wässrigen Stuhlgängen am Tag kommen kann.

36 Stunden nach seiner letzten Dosis ist der Süchtige völlig am Ende. In verzweifelten Versuchen, die Kälteschauer, die seinen Körper quälen, zu mildern, legt er sich sämtliche Decken über, die er finden kann. Der ganze Körper wird von Zuckungen geschüttelt, und seine Füße machen unfreiwillig tretende Bewegungen, für die die Süchtigen den makaberen, aber höchst anschaulichen Ausdruck kicking the habit (wörtlich: “Die Gewohnheit wegtreten”) geprägt haben.

An Schlaf oder Ruhe ist während der Entziehung nicht zu denken. Schmerzhafte Krämpfe der gesamten Körpermuskulatur werfen den Sterbenskranken unaufhörlich umher. Nicht selten fängt er entsetzlich zu brüllen an. Am Ende dieses Stadiums passiert es nicht selten, dass er sich in seinem eigenen Erbrochenen und seinen eigenen Exkrementen wälzt und völlig vertiert wirkt.

… Es darf deshalb nicht verwundern, wenn selbst erfahrene Ärzte (geschweige denn befreundete Helfer) gelegentlich schwach werden, weil sie – nicht zu Unrecht – um das Leben ihres Patienten fürchten. Schon die kleinste Dosis Morphium oder Heroin schaltet die die scheußlichen Symptome aus. Es ist ein dramatisches Erlebnis zu beobachten, wie ein jammervoller, elender Mensch, sobald ihm etwas Morphin intravenös eingespritzt wurde, eine halbe Stunde später rasiert, sauber, lachend und scherzend vor einem steht.

Heutzutage wendet man diese radikale Kur – zumindest in Deutschland – kaum noch an. Vor allem wenn hohe Dosen gespritzt wurden, baut man die Dosis behutsam ab. Bleiben die Helfer standhaft, so klingen die Symptome nach einer Woche von alleine ab. Die Angst vor einer offiziellen Entziehung an einer normalen Klinik lohnt sich nicht – es ist weniger schrecklich, diese Prozedur in einer Klinik und von Fachkräften betreut (die vor allem nicht im entscheidenden Stadium schwach werden) über sich ergehen zu lassen. Allerdings sind, vor allem bei älteren Süchtigen, die Heilerfolge auch unter günstigen Voraussetzungen zur Zeit noch minimal. Nach Angaben der Berliner Psychotherapeutin Lilian Barth ist “die Erfolgsziffer gleich Null”.

Man schätzt, dass 1997 rund 20.000 Opiatabhängige Methadon als Ersatzdroge nehmen und 30.000 als Substitut Kodein, das sich inzwischen ebenfalls etablieren konnte). Zwar befreit das Methadon nicht von der Sucht, aber der Rausch und der Katzenjammer werden wesentlich abgeschwächt. Somit können die Abhängigen beispielsweise einer geregelten Arbeit nachkommen und damit versuchen in das normale soziale Niveau zurückzustoßen.

[Anmerkung: Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es Stimmen gibt, die den Entzug als wesentlich harmloser darstellen. {2,30ff} Hier wird beschrieben, dass der Entzug einer mittelmäßig starken Grippe entspricht, die nach zwei Tagen abgeklungen ist. Inwiefern das stimmt, kann ich nicht entscheiden.]

Heroin – das lohnende Geschäft

Für den Rauschgifthandel ist Heroin neben Kokain das lohnendste Objekt geworden. Zehn Kilogramm Rohopium, die im Vorderen Orient etwa 70 Mark kosten, wurden in geheimen Laboratorien zu einem Kilogramm Morphium im Wert von 3.000 bis 3.500 Mark verarbeitet. Wenn diese Menge – inzwischen zu Heroin weiterverarbeitet – das Abnehmerland erreichte, kostet das Kilogramm bereits 80.000 bis 100.000 Mark. Man schätzt den Gesamtumsatz an Heroin 1970 allein in den USA auf umgerechnet 1,2 Milliarden Mark.

Inzwischen hat der organisierte Handel eine kräftige Konkurrenz bekommen: Den Ameisenhandel. Heute pumpen unzählige Kleinlieferanten die Szene voll Heroin, teilweise zu ausgesprochen niedrigen Dumping-Preisen.

Quellen:

{1} = Das “Handbuch der Rauschdrogen” Seite 280-308

{2} = “Opium, Morphin und Heroin” von William Wolke und Laurence Cherniak, erschienen im Raymond Martin Verlag, 1997, ISBN 3-88631-235-6.

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Kategorie Heroin - 75 Kommentare.

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  1. 1. More feen schrieb:

    Dieser Artikel ist eine bodenlose Frechheit und eine Beleidigung für jeden Leser, der etwas Ahnung von der Materie besitzt bzw. selbst an eine opioide Substanz gewöhnt ist/war.

    Eigentlich muss man dem Autor/der Autorin des Artikels ja hohe Anerkennung für seine/ihre Dichtkünste zusprechen, denn um soviel propagandistisches, klischeebehaftetes Geschwätz so schön – in gestochen scharfer deutscher Sprache verpackt – präsentieren zu können, bedarf es schon einigen Talents. Meine Hochachtung für diese Leistung!

    Ansonsten kann ich nur sagen: Liebe Leser, informiert euch korrekt über Drogen. Sie sind nicht so böse, wie uns eingetrichtert wird, schon garnicht Opiate. Viele Leute nehmen Opiate gegen körperliche und seelische Schmerzen aller Art. Auch solche, die die “moderne” Medizin noch nicht diagnostizieren kann, will oder darf. Man stopft uns lieber mit gefährlichen Psychopharmaka voll, anstatt uns Zugang zu Opiaten zu gewähren. Keiner hat das Recht, darüber zu bestimmen, was ich meinem Körper zuführe, außer ich selbst!

    Leute, informiert euch bitte, und schluckt auf keinen Fall die Meinung, die ihr von euren Eltern/Lehrern/Freunden eingetrichtert bekommt. Das ist nichts weiter als Nachäffung und Nachgeplappere. Wenn ihr einmal selbst auf Opiate angewiesen seid (wer weiß?), werdet ihr die katastrophalen Zustände verabscheuen, unter denen Morphinisten (egal ob Schmerzpatient oder Heroin”süchtiger”) leben müssen.

  2. 2. Timo Keller schrieb:

    Ich kann als einer der Ahnung von Morphin hat, nur den Kopf schütteln, denn Morphin ist ein effektives Schmerzmittel, das jede Art von Schmerz unterdrückt, und das kann sehr hilfreich sein, zum Beispiel bei der Krebstherapie.

  3. 3. Rosentrichter schrieb:

    hmmm, Heroin wurde ja in der Vergangenheit sogar mal als Hustensaft vertrieben, und hinterher verboten da es zur Sucht führte

    wie auch immer, natürlich gibt es hier auch in Gewissermassen zu Berichten das solche Drogen auch positive Eigenschaften haben

    was meinen Vorschreiber angeht aber habe ich das Gefühl das er hier an der Stelle diese Droge extrem stark verharmlost
    sicher kommt es nicht direkt zu Anfang einer Sucht zu solch starken Entzugserscheinungen, wie sie der Themenstarter schilderte
    aber nach einer Weile ist es schon so wie er es beschreibt, und diese Weile dauert auch nicht allzulang

    ich Persönlich war immer stark genug um nicht in Versuchung zu geraten solche Drogen auszuprobieren, aber dennoch blieb es mir nicht erspart einige meiner Kumpels so richtig zu Grunde gehen zu sehen
    so mögen manche Leute diese Drogen verharmlosen, einige halten sich sogar für Charakterstark genug um dem Standhalten zu können, ich kannte sogar mal einen der sich selbst für einen Guru hielt was dies angeht
    und alle hatten sie eines gemeinsamm
    sie alle beteuerten stetig sie könnten jederzeit aufhören und haben alles sowas von unter Kontrolle

    der letzte in meinen Bekanntenkreis der das Behauptete war übrigens mein eigener Vater
    der starb vor ca einen halben Jahr
    ich freue mich immer wieder solche Beiträge zu lesen wie den von More feen
    da kommt richtig Stimmung in mir auf
    ne, ist wirklich toll…..

  4. 4. andyKR schrieb:

    JO WÜRDE MAN ES SCHAFFEN ;WENN MAN EIN JAHR DRAUF IST MIT FÜNF META TABLETTEN AB ZUKIKEN?

  5. 5. Dein Name schrieb:

    hallo leute,
    wir sollen ein referat über die Droge “Opium” machen und finden keine Entzugserscheinungen… kann uns jemand helfen.? :)

  6. 6. ich schrieb:

    hab gerade ein kalten entzug ( von heroin ) hinter mir
    ich hab den tot in die augen geschaut
    nie wieder
    bin seit 3 wochen klien

  7. 7. ex-userin schrieb:

    Als Ex-Userin (und damit die statistische 1 von 1000 Heroinabhängigen, die davon wieder loskommen) kann ich nur hoffen, dass Schreiber wie More feen nicht ernst genommen werden und er/sie nicht zu spät begreift, was er/sie sich damit antut.

    Ich kenne niemanden, der seinen Heroinkonsum dauerhaft kontrollieren kann – ich kannte aber viele, die das glaubten.

    Und als Warnung für Opiat-Neugierige: Mit Opiaten anzufangen und sich damit wunderbare Gefühle zu verschaffen, ist kinderleicht. Damit – dauerhaft – wieder Aufzuhören, ist eine Herkulesaufgabe, an der 999 von 1000 scheitern. Scheitern bedeutet hier übrigens sterben.

  8. 8. lili schrieb:

    also more feen, findest du das harmlos? hast überhaupt schon eine oder mehrere entzug gemacht? rauche mal 4 mal am tag opium jahre lang dann wirst diese artikel auch nicht übertrieben finden..alles genau sooo scheiss wie hier steht..und zwar echt alles..aber man braucht doch paar jahre dazu um das zu erkennen…also kinder finger weg!!! opium macht extrem süchtig, die entzugserscheinungen sind schon nach 1 woche dauer gebrauch (da nach 2 tagen schwer ohne geht) schon in grossen teil da..ja und nach paar jahren gebrauch kann man auch selbst entzug machen, was der hölle nahe kommt, aber dann weist man…NIEEE wieder!!!ein harte schule…

  9. 9. bibs schrieb:

    îch weiß ja nich, verharmlosen sollte man opiate auf garkeinen fall. ich habe auch schon mehrere meiner freunde und bekannten daran zerbrechen sehen. aber ich persönlich konsumiere seit mehreren jahren heroin iv in wirklich sehr unregelmäßigen abständen(vllt 10 mal das jahr) und komme relativ gut damit klar. damit bin ich zwar gewissermaßen ein einzelfall im kreis der leute die ich kenne. denke aber trotzdem, dass ein verantwortungsvoller konsum jedem möglich seien sollte wenn man mit genügend abstand und selbstreflektion an die sache rangeht und das leben auch ohne drogen genießen kann.

  10. 10. mueseling schrieb:

    Bin selbst betroffen, injiziere mir pro Tag 260 mg Morphin, dass ich durch Extraktion aus entsprechenden Tabletten gewinne. Habe sämtliche Opiate / Opioide durch (auch H) und mehrere kalte Entzüge. Was hier geschildert wird, ist im Vergleich zu dem, was ich erlebt habe, noch harmlos. Ich kann nur raten, mit Opioiden, auch mit leichten (wie Tramadol oder Valoron N) garnicht erst anzufangen. Der Weg zurück ist hart und dornig, und man ist dabei sehr, sehr alleine, auch oder vielleicht obwohl unter klinischer Aufsicht. Das Motto in deutschen Kliniken, die sich angeblich auf Opioid-Entzüge spezialisiert haben lsutet: “Leiden und büßen!”

  11. 11. mueseling schrieb:

    Ich bitte um Entschuldigung meiner Schreibfehler, das Thema wühlt mich noch immer auf. Ich hänge seit acht Jahren an der Nadel und kann nicht behaupten, dass es mich glücklich macht. Es geht nur noch darum, die quälenden Entzugserscheinungen zu unterdrücken.

  12. 12. Brown Sun schrieb:

    Leute,

    um einmal pro more feen zu sprechen – ganz unrecht hat er mit Sicherheit nicht. Zwar ist Opium eine nicht zu unterschätzende, suchterzeugende Droge, die in jedem Falle mit Vorsicht zu genießen ist, ich bin jedoch der Meinung, daß es genügend Personen gibt, die damit klarkommen.
    Ich nehme seit über 10 Jahren 2-3mal pro Woche Roh-Opium zu mir (oral) und habe bislang nicht die geringsten Entzugserscheinungen davon mitbekommen.
    Es ist weiterhin nicht wahr, daß man nach 1 Woche Dauergebrauch bereits abhängig ist – dazu muß man schon ca. 1 Monat jeden Tag etwas zu sich nehmen (anders sieht es natürlich bei Jun kies aus, die bereits einmal süchtig waren…bei denen reichen ein paar Portionen nach dem Entzug & sie sind wieder drauf).
    Insgesamt gilt: wer eher labil ist und sich nicht besonders unter Kontrolle hat, sollte natürlich die Finger von Opiaten lassen. Wer allerdingts über einen starken Willen verfügt sowie über entsprechende Lebenserfahrung, kann durchaus sein Leben durch einen Opiat-High ab & an erfrischen und sich entsprechend entspannen.
    Die Aufklärung über Opiate läßt natürlich zu wünschen übrig & die Propaganda des Staates & der Medien tut ihr übriges dazu. Bitte nicht immer glauben, was man dazu liest.
    Ich möchte natürlich das Schicksal der zig Tausend Opiatsüchtigen nicht verharmlosen, auch in meinem Bekanntenkreis sind einige Leute daran gestorben, jedoch billige ich jedem Individuum ein grundsätzliches Recht auf Rausch zu, und das bedeutet nunmal nicht nur einen Alkoholrausch…

  13. 13. TomTom schrieb:

    Leute opium ist es in keinem Fall wert auch wenn man es unter Kontrolle hat. Bei jedem Konsum wird der Körper geschädigt. Mein Tipp dazu: Kifft leute es schädigt im Körper NUR die Lunge macht nur süchtig wenn man es jeden Tag raucht und auch wenn ihr jeden Tag kifft kann man sehr leicht wieder wegkommen und der Rausch ist genauso entspannend wie bei Opiaten nur halt eben, dass Cannabis leicht Halluzinogen (in Grösseren mengen und in der Dunkelheit sogar stark Halluzinogen) ist und Opiate NICHT! Mein Rat zieht euch ab und zu ne Tüte rein und ihr lebt glücklicher und schadet nicht mal eurem Körper denn Cannabis ist für die Lunge genauso schädlich wie Tabak!!

  14. 14. Dein Name schrieb:

    heej will morphium nehmen welche wirkung hat es ist es vergleichbar mit speed ?

  15. 15. klaus schrieb:

    ich bin drogesüchtig und bin erst gerade geboren.meine lieblingsdroge ist gras m

  16. 16. STEFFEN schrieb:

    hi mag gras

  17. 17. Spoony schrieb:

    Ich habe mir jetzt fast alle Kommentare über Opiate (Methadon, Polamidon, Suboxone) oder Benzos durchgelesen und ich muß leider feststellen, dass die meisten Kommentare totaler Blödsinn sind!! Ich selber bin seit über 12 Jahren Suchtkrank und jeden Tag wünsche ich mir, dass ich irgendwann aufwachen tue und alles wieder normal ist und ich nicht Suchtkrank bin, aber das geht leider nicht. Ich habe selber 7 Entgiftungen und 2 Therapien hinter mir und muß sagen, dass es von Jahr zu Jahr schlimmer und schmerzhafter wird. Je älter ich werde, desto schlimmer fühlt sich der ENTZUG an. Glaubt mir, ich versuche jetzt schon soooo lange CLEAN zu werden, dass ich schon vergessen habe zu zählen wie oft. Ich bin es leid, einmal die Woche zum Subtitutionsarzt zu gehen und mir mein gelbes Rezept zu holen. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass ich im Sommer 2011 endlich den Absprung schaffe und wieder einigermaßen normal leben kann. Ich war bis Mai 2009 für fast ein ganzes Jahr auf Langzeittherapie und war sogar danach noch clean, aber kaum hatte ich PROBLEME, schon hatte ich mir eingeredet, wieder was zu konsumieren. Ich bin es leid, dass wir Suchtkranken immer einen Grund suchen, um was zu nehmen. Meine Therapeutin hatte Recht, ES GIBT KEINEN GRUND WAS ZU NEHEMEN, NICHT MAL, WENN JEMAND GESTORBEN ist!! Bitte liebe Kinder und Teenies, laßt die Finger von Drogen & Alkohol, auch wenn es nur ZIGARETTEN sind. Es fängt mit einer Zigarette an und endet meist beim Heroin (Kokain) oder sogar dann mit dem TOD!! Ich kenne es aus Erfahrung. Die erste Zigarette rauchte ich mit 14 Jahren, danach rauchte ich Gras, mit 16 Jahren nahm ich Koks, Exctasy & LSD und dann mit 18 Jahren die erste Nase Heroin und dann ging alles zu schnell, um es jetzt noch zu erzählen. Selbst vor Spritzen hatte ich keine Hemmungen, obwohl ich schon als kleines Kind, Nadeln und Blut hasste. Wie ihr sehen könnt, ist es ein langer & harter Weg, wieder aus der Sucht raus zu kommen. Ich werde mein Leben lang Suchtkrank bleiben, aber ich kämpfe weiter, denn die HOFFNUNG werde ich nie aufgeben. Ich will nicht in der STATISTIK landen und als Drogentoter sterben!! Ich bin jetzt 31 Jahre alt und ich habe mir geschworen, dass ich es mit spätestens 33 Jahren geschafft haben werde. Und bei Gott, ich werde es schaffen, auch wenn es sehr schmerzhaft und grauenvoll werden wird. ICH WILL LEBEN UND NICHT MIT 40 STERBEN!! Ihr Suchtkranken da draußen, habt keine Angst, irgendwann werden wir es schaffen, ob es jetzt ist oder erst in 10 Jahren. Irgendwann gehören wir auch zu den langzeit cleanen Leuten, das verspreche ich euch. Denn die HOFFNUNG und die LIEBE STERBEN zuletzt. Macht es gut und laßt euch helfen, wenn ihr ein Suchtproblem habt.

  18. 18. Wolfgang Miniak schrieb:

    Als erstes möchte ich Moore Feen danken,das sie den oben genannten Artikel so treffend klassifiziert hat.Gott sei Dank beginnen langsam aber sicher einige Staaten mit der legalen Abgabe an Schwerstkranke (zb.Schweden,England und Niederlande)und Bestrebungen Heroin an Scherstabhängige zu vergeben sind auch im Gange.Ich selbst bin seit 30 Jahren “dabei”und kann das nur begrüssen,also bitte liebe User,lasst Euch von dem Mist der oben beschrieben ist nicht beeinflussen und sucht Euch seriöse Quellen,
    dank nochmals an Moore Feen
    lg W.M.

  19. 19. Sascha schrieb:

    Hallo allesamt.. Ich bin 20, kiffe seitdem ich 14 bin und muss sagen, dass ich bedingt meiner verkorksten Kindheit sehr suchtanfällig bin.. Selbst ist es mir erst 2-3 mal gelungen, für knapp 2-4 Monate nicht zu kiffen. Ich habe auch andere Substanzen wie LSA, Speed probiert, wobei ich sagen muss, dass obwohl im Nachhinein z.T Bereuen einkehrte, ich dennoch oft wieder mich daran bedient habe. Was ich damit besagen will ist, dass sogar Drogen wie LSA u LSD, welche oft als nicht suchtmachend bezeichnet werden, in mir eine Sucht hervorriefen. Großes Thema dabei sind bei mir soziale Abgrenzung und Selbstwertgefühl gewesen. Ich bin immer neugierig und würde gerne Opiate ausprobieren, doch ich weiß, dass dies meinen sicheren Tod bedeuten würde. Wenn jemand von Euch den Drang verspüren sollte, Drogen auszuprobieren, sollte er meinen Rat befolgen und sich erst einmal ein Bild über seine Willensstärke und Selbstkontrolle machen. Am besten keinen direkten Kontakt zu Leuten aufbauen, die Drogen vertreiben, lieber über einen Bekannten nur kleinstnötige Mengen beziehen, sodass man nicht nascht, nur weil es da ist..So entsteht sehr leicht eine Sucht..

  20. 20. Mika schrieb:

    Ich muss sagen ich bin schockiert was ich hier lesen musste..
    Anscheinend habt ihr euch wohl nie ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt?
    Ich selbst habe soeben meine Facharbeit über Morphin geschrieben und mich aus eigenem Interesse noch über den Themenbereich hinaus informiert.
    Ich habe mir Meinungen von Ärzten angehört, mit Patienten gesprochen die eine Schmerztherapie mit Morphinbehandlung durchleben und auch mit einem ehemals Süchtigen gesprochen dem ich an dieser Stelle nocheinmal für seine Offenheit danken möchte.
    Ich bin kein Fachmann aber ich denke doch, dass mein Wissen an dieser Stelle einigermaßen ausreicht um mir ein Urteil zu erlauben:

    Morphin ist durchaus ein hilfreiches Schmerzmittel, dass man Patienten mit schwersten Tumorschmerzen, Euthanasiepatienten oder ähnlichen nicht verwähren sollte!!
    Allerdings stehen diese hierbei unter strenger Überwachung eben wegen der hohen Risiken die der Konsum mit sich bringt!!!

    Morphin als auch Heroin wurden zu Beginn sehr oft als Schmerzmittel verwendet aber nur bis man herausfand wie suchterzeugend die beiden Stoffe sind!
    Die Behandelten verlangten auch nach ihrer Genesung weiterhin nach der Droge verlangten.
    Heroin ist noch weitaus suchterzeugender als Morphium,
    und ich denke nahezu alle die einmal eine dieser Drogen konsumiert haben und es geschafft haben die Sucht zu überwinden, werden mir zustimmen dass eine kontrollierte Morphium- oder Heroinsucht nahezu unmöglich ist!!
    Bereits nach kurzer Zeit setzt NACHWEISLICH eine psychische und physische Sucht ein die oft von den Betroffenen noch nicht registriert oder sogar verdrängt wird.
    Anfangs möchte man nur den glückseeligen Zustand wieder erreichen doch schon nach kurzer Zeit gewöhnt sich der Körper an den Rauch,sodass dieser als Normalzustand angesehen wird.
    Beim Ausklingen des Suchtzutandes treten Enzugserscheinungen auf die besonders von Schmerzen und schwersten Depressionen geprägt sind.
    Es wird der erneute Rausch als Erlösung von den Enzugssymptomen empfunden, somit fühlt sich der Süchtige nur mehr im Rausch halbwegs wohl.
    Die Droge wird somit schnell in immer größeren Mengen und kürzeren Zeitabständen konsumiert.
    Bei eine Überdosierung besteht akute Lebensgefahr!!!!
    (Ich kann hierbei nicht aus eigener Erfahrung sprechen aber ich denke doch hier auf die Erfahrungen einer recht vertrauenswürdigen Quelle zurückgreifen zu können!)

    Vielen von euch scheint nicht bewusst zu sein welche Schäden diese Drogen eurem Körper zuführen!!
    Über Leberschäden, körperlicher und geistiger Abbau, Heroinvergiftung mit Komabis hin zur Atemlähmung die bis zum Tode führen kann!!!

    Einigen scheint der Ernst dieses Themas nicht bewusst zu sein!! Ihr tut die Sucht nach Opiaten ab als wäre es wie die Sucht nach irgendwelchen Süßigkeiten.
    Das und die Aussagen ihr hättet die Sucht unter Kontrolle bestätigen nur euer Unwissen.
    Und ich möchte hier niemandem zu nahe treten aber Äußerungen wie man hätte die Sucht unter Kontrolle, oder man könne jeder Zeit aufhören sind die ersten offensichtlichen Anzeichen einer Sucht!
    Auch wenn ihr noch so sehr von eurer eigenen Willensstärke überzeugt seid!!!
    Vielleicht solltet ihr an dieser Stelle euren eigenen, momentanen Bezug zu irgendeiner Droge nochmals überdenken!!

    Natürlich kann jeder tun was er möchte, aber man sollte vielleicht wenigstens noch so viel Anstand besitzen den Drogenmissbrauch nciht auchnoch weiterzuempfehlen und andere dadurch in Gefahr zu bringen!!

    Respekt an alle die es geschafft haben von dem Zeug wegzukommen und bleibt so stark! Und an diejenigen die aufhören WOLLEN ihr könnt es schaffen aber dazu müsst ihr euch erst eingestehen, dass ihr süchtig seid! Nehmt alle HIlfe die ihr bekommen könnt, denn allein fällt der Entzug nur umso schwerer. Und besonders haltet euch von denen fern die weiterhin konsumieren auch wenn es eure Freunde sind, aber die Gefahr selbst wieder rückfällig zu werden so unendlich hoch!!
    Ich wünsche euch wirklich, dass ihr es schafft!

    Ich möchte mit dem Geschriebenen niemandem zu nahe treten und mich auch nicht als Moralapostel hinstellen, aber vielleicht sollten sich manche mal mit entsprechender Fachliteratur auseinandersetzten bevor sie sich ein Urteil über den Opiatmissbrauch erlauben.

  21. 21. Wolfgang Miniak schrieb:

    Hallo Leute,
    erstmal einen herzlichen Gruss so kurz vor Weihnachten,aber gleich zum Thema,Oh je Oh je Oh je…Der Beitrag vor dem meinen eines selbsternannten Allwissenden namen MIKA,ist sowas von hahnebüchen,das mir im ersten Moment mein Rasierpinsel ins Klo gefallen ist.Leute,User,Betroffene oder auch nur Interesssierte…Bitte nehmt diesen Beitrag nicht all zu ernst,jemand ,der sich hauptsächlich mal hier mal da was angelesen hat,einen leichten Touch von Bildzeitungsmentalität ausstrahlt,ein von Halbwahrheiten,Gerüchten,Spekulationen gespickten Dialog angibt und dabei krampfhaft vermittelt die Weisheit mit löffeln gefressen zu haben,könnt Ihr getrost links oder auch rechts liegen lassen,ich finde es tragisch nur weil man sich wichtig machen möchte zu einer solch brisanten Problematik einen solchen Mist von sich zu geben,also…nochmals….ich bin seit über 30 Jahren Heroinabhängig und möchte Euch nochmals mit Nachdruck darum bitten,seriösen Artikeln zuzuwenden…….in wirklich Euerem Interesse.

    Gruss an alle
    W.Miniak

  22. 22. Zahnfee schrieb:

    Hallo!
    Zu dem Bericht fehlen mir echt die Worte. Leider ist es schon spät, ich möchte gern schlafen daher nur ein knappes Statement meinerseits ( bin ca. 12 Jahre Morphinbedürftig )

    1: Es sind nicht die Opiate die dem Konsumenten den größten Schaden zufügen sondern die Umstände unter denen man gezwungen ist als Morphinist zu leben, damit meine ich die Illegalität, Beschaffungsprobleme, soziale Ausgrenzung, schlechte Gesundheitsfürsorge schlechte Ernährung usw weil man den ganzen Tag gezwungen ist Geld für seine Medizin zu besorgen
    2: Das größte Elend unter den Morphinkonsumenten könnte durch eine Änderung und Liberalisierung des BtMG AUGENBLICKLICH geändert werden.
    Dies ist von den Machthabenden jedoch nicht gewollt, einfacher Grund dafür ist : Es ist zu viel Geld im Spiel
    3: Ein physisch und psychisch gesunder Mensch wird nicht von Opiaten abhängig auch wenn man diese dür wenide Cent bei Aldi kaufen könnte, die meisten Konsumenten betreiben eine Selbstmedikation um wenigstens einen Funken Lebensqualität zu erhalten
    4: Mit Opiaten kann man steinalt werden, sie sind NICHT Organtoxisch, bei Alk, Nikotin und co sieht es da schon gaaaaaanz anders aus, sprich ein verfrühter Tod ist vorprogrammiert

    Ach, das reicht für heute, ich geh schlafen. Auch wenn ich noch viel zu erzählen hätte…

  23. 23. Birgit schrieb:

    Moin Leute, es macht mir sehr große Angst was einige hier so schreiben, alles so harmlos hin zu stellen als wäre man ja so weit über den Dingen und wenn man sich unter Kontrolle hat warum nehmen diese Leute denn Drogen ihr habt es nicht unter Kontrolle wenn es so wäre dann würdet ihr sie nicht nehmen. Ich möchte meinen Sohn mal Zitieren wir Drogenabhängigen sind die besten Schauspieler und er hat damit leider Recht, ich glaube die sich hier geoutet haben alles im Griff haben und alles nicht schlimm finden, kann ich als Angehörige sagen ihr habt es nicht im Griff. Und More feen ich glaube das deine Realität schon so weit weg ist das du dir wirklich mal ganz genau überlegen solltest solche Kommentare zu lassen. Denn mein Sohn stirbt jedes Mal wenn er einen Entzug macht so dass es mir das Herz bricht weil es nicht mehr zu ertragen ist aber das andere Leben was er fühlt ist auch nicht zu ertragen da ich weiß das er früh Sterben wird und das der Weg bis zum Tod ein schwerer Weg für ihn ist, immer wieder Kämpfen und immer wieder nicht stark genug zu sein und daran zu verzweifeln und immer hoffen und sich immer zu Wünschen ein “normales Leben” zu führen. Ich hoffe und wünsche allen die es schaffen möchten die Kraft zu finden und ein Leben ohne Drogen zu führen.

  24. 24. John schrieb:

    wenn ich das schon alles lese koennte ich mich uebergeben…fuer alle die es nicht lassen koennen,…nehmt bitte soviel auf einmal,dass ihr es gleich ueberstanden habt…helfen kann man solchen hirnlosen,asozialen kretins sowieso nicht…auch noch staatsgelder fuer sinnlose substitutionen zu verwenden,sehe ich als absolute verschwendung…

  25. 25. Birgit schrieb:

    Hallo John, ich kann deine Ansicht ein wenig verstehen, aber man sollte daran denken das es Kranke Menschen sind und wenn sie nicht Substitutioniert werden dann besteht die Gefahr das die Kranken noch mehr in die Kriminalität geraten und vielleicht auch deine Wohnung und dein Leben gefährden dann finde ich das kleinere Problem solchen Menschen zu helfen dadurch das sie legitim an die Substanzen die sie benötigen ran kommen. Denn heute ist Drogensucht eine anerkannte Krankheit, so wie auch Alkohol und Tabak. Ich weiß nicht wie viel Geld es allen Kostet wenn „nur“ alle Kosten getragen werden müssen für die Heilung von Kranken weil sie Rauchen. Also ich denke nicht das es mir zu steht über irgendjemanden zu Urteilen der sein Leben anders gestaltet als ich es tue , ich rauche nicht ich trinke nicht übermäßig Alkohol und ich nehme keine Substanzen zu mir aber ich muss auch für Alkohol und Tabak Süchtige zahlen. Und du Rauchst du oder machst du am Wochenende mal ordentlich einen drauf ??

    Hm ich glaube wenn sich jeder so seinem Mitmenschen gegen über verhält wie er es für sich wünscht dann würden nicht solche Probleme entstehen. Ich denke jeder kann in eine Situation kommen die andere nicht verstehen aber das bedeutet nicht das man dann Mensch 2. Klasse ist wenn der Horizont es nicht versteht.
    Liebe Grüße Birgit

  26. 26. Manuela schrieb:

    Hallo Wolfgang,
    vorab das ist ein Portal wo jeder seine Meinung äußern kann und ich denke nicht dazu gedacht andere gleich runter zu machen oder?
    Nun ich weiß nicht an welchenn Quellen sich Mika bedient hat aber woher nimmst du dein Wissen?
    Es klingt für mich als wärst du der Überzeugung, dass man ohne je selbst eine Droge konsumiert zu haben sich kein Urteil darüber erlauben dürfte? Entschuldige bitte wenn ich das falsch verstehe. Aber ich finde es schon ein wenig verwunderlich wie du über dieses Thema sprichst nachdem du selbst seit 30 Jahren Heroinabhängig bist? Ist das die einzige Punkt aus dem du dein Wissen ziehst?
    Liebe Grüße Manuela

  27. 27. unbekannt schrieb:

    Also ich find den Artikel eigentlich nicht übertrieben.
    Ich selber konsumiere seit fast 2 jahren Opiate/Opioide und kann sagen dass das Zeug extrem süchtig macht! Anfangs alles schön und gut… super drauf nach ner kleinen Nase..Wochen oder auch Monate später holt man sich sein eigenes Gramm weil man einen Affen bekommt. Klar ist es bei jedem Menschen unterschiedlich aber im großen und ganzen wird man bald davon abhängig.
    War ne super geile Zeit..Arbeitslos, Auto und jemanden der jeden Tag seine 1-2g holte…Perfekt! Aber irgendwann gewöhnt man sich daran und holt selber beim Ticker und wenn das Geld alle ist versucht man welches aufzutreiben! Was wir zusammen für Scheisse gebaut haben um an Kohle zu kommen das passt unter keine Kuhhaut! Also: Wenn ihr Opiate legal bekommt wegen Krebs oder einer ähnlichen schmerzhaften Krankheit dann nehmt es aber fangt niiiemals aus Spass und Neugierde damit an!

    Grüß M

  28. 28. Wolfgang Miniak schrieb:

    Hi Manuela…

    ja…ich nehme mir das Recht nach 30 Jahren Heroinkonsum so darüber zu berichten wie ich es eben elebt habe,mit all den Reptressalien,all dem Schmerz,all dieser Verzweiflung….jusitzmässiger Vervolgung,Ressantimants und und und…ich hab nun mal Erfahrung und kann einen selbsternannten Messias nur schwer aktzeptieren….Ich würde mir ja auch nicht anmassen einem Astronauten zu sagen wie er sein Helium-Stickstoff-Sauerstoffgemisch einzustellen hat,da ich davon nicht die Spur einer Ahnung hab….

    Gruss
    Wolfgang

  29. 29. UserXY schrieb:

    Tja ich selber bin seit 2 Jahren drauf im moment clean,wird sich aber ändern sobald ich fürn jahr nach indien gehe.
    Angefangen hab ich mit hustensaft; wo codein drinne war bin daraufhin sofort auf sugar umgestiegen.
    opis sind das schönste auf dieser welt, gleichzeitig sind sie aber auch das schlimmste.
    Ich stimme allerdings zahnfee zu : Das Verbot macht sie so gefährlich…

  30. 30. Birgit schrieb:

    Hallo Userxy, ich denke was es so schlimm macht, ist nicht das Verbot, sondern der es nimmt. Also für alle die irgend welche Opiate benötigen, da sie sonst mit den Schmerzen nicht leben können, werden es die Ärzte verschreiben, aber man sollte sich auch mal überlegen, wenn man süchtig ist verschwimmen die Realitäten, da man ja an das Zeug ran will. Ich bin immer wieder betroffen wenn Abhängige ihren Drogenkonsum nicht in den Griff bekommen. Ich als Elternteil eines seit 16 Jahren Abhängigen Kindes, bin immer wieder sehr traurig, dass es Menschen gibt die den Konsum Legalisieren möchten. Ich kann nur von meinen Schmerz berichten, wenn man sieht, wie sein eigenes Kind sich zu Grunde richtet.
    Gruß Birgit

  31. 31. UserXY schrieb:

    Hallo Birgit,

    Ist dein Sohn heroinabhängig oder missbraucht er opiathaltige Medikamente?
    Ich hoffe dir ist klar , dass dein Sohn eine deutlich höhere Lebensqualität hätte sollten diese Drogen legal sein:

    1. Reine Qualität
    bedeutet grade im Fall von opiaten eine bessere
    gesundheitliche Verfassung denn opiate an sich ermöglichen
    im grunde genommen ein langes erfülltes leben

    2. niedrige Preise
    würden deinen Sohn aus der Beschaffungskriminalität
    herausholen wenn du mal davon ausgehst, dass es tausende
    von alkoholikern gibt die sich ihren konsum durchaus ohne
    Diebstahl und dergleichen ermöglichen können

    3. gesellschaftliche Akzeptanz
    Wer verurteilt dich wenn du am abend ein paar bierchen
    trinkst??
    Ich nicht.
    Und jetzt stell dir vor die gleiche toleranz würden wir
    opiatabhängigen entgegenbringen…
    In diesem Fall würden wir diese Menschen in die
    Gesellschaft eingliedern anstelle sie als
    “Schwerkriminelle” zu verurteilen und auszugrenzen

    Sein wir ehrlich Drogenabhängige sind keine dekadente kriminelle Outsider, sondern arme Menschen die gelitten haben und unter der JETZIGEN gesellschaftlichen Situation leiden ( Vor 100 Jahren waren Opiate gesellschaftlich tolerierte Rauschmittel ).
    Genau diese Elendsgestalten stecken wir in den Knast und meinen dabei das richtige getan zu haben.

    Allgemein ist das konzeot von der rauschfreien gesellschaft ein sehr junges konzept ( etwa vergleichbar mit der liebeshochzeit ) und hat seine Ursprünge in der Gesundheitspolitik.
    Der Staat nimmt uns das unser Recht auf Rausch!
    Denn sein wir mal ehrlich, solange es Menschen gibt werden Drogen konsumiert, dagegen hilft kein Gesetz

  32. 32. Silke schrieb:

    Ein wirklich packender Bericht. Natürlich ist für einen kranken Menschen der große Schmerzen hat das Opium eine unglaublich große Hilfe und Erleichterung und sollte ihm auch in jedem Fall in ausreichender Menge gegeben werden dürfen.

    Trotzdem muss man dafür Sorge tragen, dass diese Droge eben nur dort landet wo sie hingehört. Bei schwer kranken Patienten und nicht bei Junkies!

  33. 33. RegisteredNurse schrieb:

    Dieser Artikel ist eine Frechheit, die ihresgleichen sucht. Morphium ist keine Droge, sondern ein Medikament. Ein sehr wertvolles sogar. Es lindert die Leiden von Schwerverletzten, Krebskranken, post-operativen Patienten und Menschen die an chronischen Schmerzen leiden. Ich kann hier, offensichtlich im Gegensatz zum Autor, aus persönlicher Erfahrung sprechen. Ich habe einige Zeit als Sanitäter gearbeitet, bin momentan in der Ausbildung zum exam. Krankenpfleger und habe selbst nach einem Verkehrsunfall für etwa zwei Jahre Morphium bzw. später Oxycodon bekommen. Als es mir mit meinen Schmerzen dann besser ging, habe ich mit meinem Hausarzt gemeinsam die Dosis schrittweise und langsam so reduziert, dass es ausser einer leichten Hyperalgesie (verstärktes Schmerzempfinden) für einige Wochen zu keinerlei Entzugserscheinungen gekommen ist. Als wir anfingen, die Dosis zu reduzieren, lag mein “Verbrauch” bei ca. 500 mg Morphin pro Tag, und wurde alle 2 Wochen um 50 mg reduziert. Es hat funktioniert! Jetzt nehme ich gar keine Opiat-Analgetika oder andere Medikanente mehr und ich erfreue mich bester Gesundheit und kann mich meinem Beruf und meinen Patienten widmen.
    Im Rahmen meiner Ausbildung habe ich einige Zeit in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet, in der auch Entzugsbehandlungen durchgeführt wurden. Ich konnte beobachten, dass die im ursprünglichen Artikel beschriebenen Entzugssymptome nicht immer zutreffend sind. Natürlich empfindet der Kranke den Entzug immer als Tortur, aber wenigstens ist der Opiat-Entzug in der Regel relativ schnell (ca. 2 Wochen) vorbei und nicht lebensgefährlich, im Gegensatz zu Benzodiazepinen, Barbituraten und teilweise auch Alkohol. Es gehört natürlich auch eine gewisse Willensstärke dazu, sonst findet man leicht in alte Muster zurück. Ich wünsche jedem Süchtigen eine gute Besserung und dass sie das bekommen, was sie dringend brauchen: Liebe, Empathie, Toleranz und Verständnis und keine Stereotypisierung oder dass über sie geurteilt wird.

    P.S. Es ist nicht immer nötig, sich in psychiatrische Behandlung zu begeben. Wenn man sich stark genug fürhlt, kann man den Entzug auch mit dem Hausarzt seines Vertrauens durchziehen. Auf jeden Fall ist es jedoch wichtig, sich Hilfe zu holen. Habt keine Angst davor, Ihr könnt es schaffen!
    Liebe Grüße,
    Alex

  34. 34. Anonymus schrieb:

    Ich weiß, ich ecke jetzt bei allen an, die sagen, ab und zu son Opiat ist doch super, aber mal ehrlich, man muss sich immer fragen, warum brauch ich das eigentlich? Das hat doch meistens andere Ursachen als “es ist einfach manchmal so schön und eine abwechslung”. nen joint raucht man zur entspannung (kann ich mich ohne nicht entspannen?), alkohol trinken viele um locker zu sein und Spaß zu haben (kann ich das ohne nicht?), etc… aber wenn man ehrlich ist, ist es schade, dass man diese Gefühle nicht ohne diese drogen bekommen kann. denn leider haben die meisten drogen auch auswirkungen auf die psyche oder auf den körper.
    bei medizinischer indikation ist das was anderes. da versucht man dem menschen, der unter schmerzen leidet, den schmerz zu betäuben und insofern das leben wieder etwas lebenswerter zu machen. aber wenn ich gar keine schmerzen habe?
    Drogen sind immer scheiße-lasst die finger weg davon und fangt gar nocht erst an. und ganz nebenbei spart man dann auch echt ne menge geld! steckt das lieber in schöne erlebnisse mit euren freunden, baut hierdurch selbstbewusstsein auf und sucht euch so zerstreuung! Davon hat man auf dauer mehr: nämlich schöne erinnerungen, die einem keiner mehr nehmen kann!
    LG
    Anonymus

  35. 35. 007 schrieb:

    ich finde jeder, der sich mit Drogen zudroehnt, sollte vorher auch genug Geld angespart haben, um selber seinen Entzug zahlen zu koennen und nicht die Allgemeinheit. Habt ihr schon mal daran gedacht, wie schwer es ist fuer eine Mutter, die 15 Jahre ihr Kind grossgezogen hat, mit allen Entbehrungen und Aengsten, schlaflosen Naechten, immer um das Wohl des Kindes bemueht zu sein, und es dann letztendlich an die Drogen zu verliert !
    Wenn solche dummen Sprueche kommen ” ein Recht auf den Rausch “, dann habe ich auch das Recht, dass nicht von meinem Steuergeld die Drogensuechtigen unterstuetzt werden, sei es durch kostenlose Abgabe oder bei der Bewaeltigung ihrer Suchtprobleme! Fuer selber zugefuegte Krankheiten soll auch jeder selber aufkommen oder der Allgemeinheit etwas zurueckgeben in Form von Reinigungsdiensten, Reparaturarbeiten in Schulen, Strassen, etc. Jeder sollte sich ueber sein Handeln im voraus bewusst sein und dass es bestimmte Konsequenzen hat! Aber zuerst seinen Rausch haben und dann den Steuerzahler zur Kasse bitten, das geht gar nicht !

  36. 36. KP123 schrieb:

    Hallo liebe Leser und Leserinnen,

    Ich möchte die Chance ergreifen und ein paar meiner Erfahrungen mit Opiaten teilen. Ich habe 13 Jahre lang an der Bekämpfung von Drogen gearbeitet auf polizeilicher Seite. Bevor dieser Beitrag deswegen jedoch nicht ernst genommen wird lest bitte weiter: Obwohl ich (wir) generell gegen Drogen bin muss ich sagen das es ein Unterschied ist ob man ab und zu mal kifft oder suchtkrank unter Opiaten ist. In meiner langen Erfahrung habe ich eine Tragödie nach der anderen gesehen. Besonders Heroin bringt nichts als leid, sowohl für den user als auch sein Umfeld. Ich habe gesehen wie Familien auseinander gerissen wurden, junge Mädchen und Jungs sich prostituieren, stehlen und rauben und das alles für den Nächten fix.

    Die Idee sich ein illegales, unhygienisch hergestelltes Gift zu spritzen und dafür dann noch alles zu verlieren macht keinen Sinn. Es war leider tragischer Alltag das Leute entlassen wurden mit der Aussage “ich habe es im griff” oder “ich kann aufhören wan ich will” , ich begegnete vielen dieser Leute wieder, entweder in Handschellen, im Krankenhaus oder tot. Nur sehr wenige schaffen es von Opiaten los zukommen und auch wenn ist es ein sehr harter schmerzhafter qualvoller weg!

    Erschreckend sind jedoch Kommentare die diese Fakten runterspielen und sogar zum ausprobieren anstiften! Wolfgang, da du ja 30 Jahre konsumierst weißt du von den Schmerzen und dem leid was Heroin verursacht und zwar nach kurzer Zeit. Ich habe das Junkie leben erlebt und noch keine getroffen der mit seiner sucht zufrieden war so wie du. Nach 30 Jahren Heroin Konsum bin ich mir sicher es wird dir jedoch nicht mehr viel Zeit bleiben also bitte genieße sie und hör auf diese schreckliche Gefahr runter zu Spielen. Heroin ist nicht cool sondern behindert einen, weil er ohne die Substanz nicht mehr leben kann.

    Seit vorsichtig und passt auf das ihr nicht so endet wie viele der armen Seelen die ich gesehen habe.

    Ich wünsche allen die versuchen aufzuhören das nötige Glück, die nötige Unterstützung und Willenskraft um von der scheide loszukommen.

    (Dieser Artikel bezieht sich auf Opiate als Droge und nicht als Medikament)

  37. 37. luk schrieb:

    kann mir jemand noch irgendwas über morphin / morphium sagen ? brauchs für ein bio referat. dankeschön :)

  38. 38. flolli schrieb:

    Hallo Leute,
    also ich bin hin und her gerissen zwischen diesen Kommentaren hier.
    Aber im Allgemeinen möchte ich, wie viel andere auch, meinen Meinung zu diesem Thema los werden!
    Zuerst einmal muss gesagt werden dass ich nie irgendeine Art von Opiaten zu mir genommen habe, weder Heroin, noch Morphium, Opium, oder Kodein.
    (an Rosentrichter: es ist übrigens Kodein was als Hustensaft verschrieben wurde NICHT Heroin!) Ich muss sagen das der Autor des Artikels einen wirklich ausgeprägten Sinn für Dramatik hat, was im Bezug auf Opiate gar nicht mal falsch ist, man muss es allerdings nicht übertreiben (De Ropp, der Entzug: der Ausdruck “Sterbenskranke” ist vielleicht etwas übersteigert) aber ich denke der Entzug ist bei MEnsch zu Mensch unterschiedlich und viele erleben die reinste Hölle, manche kommen damit besser zurecht und durchleben einen weniger schmerzhaften Entzug.
    Wenn ich aber so was lese wie von Dein Name, Zitat:” heej will morphium nehmen welche wirkung hat es ist es vergleichbar mit speed ?” der gehört direkt mal in die geschlossene Psychiatrie wo er lebenslänglich Heroinkranke pflegen muss, bis er selbst verrückt wird. So ein Vollpfosten, das ist eine bodelose Dreistigkeit und Unverschämtheit! Ich bin der Meinung das man die Finger von Drogen mit hohem Suchtpotenzial lassen sollte.
    Natürlich ist eine Ausnahme zu machen wenn man gesundheitliche Problem hat wie zum Beispiel irgendeine Arte rheumatischer Erkrankungen, wo Schmerzen so extrem sind das man halb ohnmächtig davon wird.
    Menschen die einen erfolgreichen Entzug hinter sich haben, haben meinen Respekt und ich hoffe das sie standhaft bleiben und nicht wieder rückfällig werden.
    Zu guter letzt möchte ich noch TomTom einen schönen Gruß sagen, da er mit dem kiffen gar nicht mal so unrecht hat. zwar ist kiffen auch nicht so unheimlich toll und super, aber auch nicht viel schlimmer als Zigaretten oder Alk, aber auch jeden Fall besser als Heroin.
    Allerdings kann man auch sehr gut ohne jegliche Art von Drogen leben, was wahrscheinlich das gesündeste und beste für uns alle wäre, aber leider sind die Menschen zu beschränkt und dumm aber vor allem zu leicht zu verführen um sich danach zurichten (und ich schließe mich da gar nicht mal aus- aber es ist mir immerhin bewusst). An ICH: fataler Rechtschreibfehler “klien” ist englisch und wird clean geschrieben.

  39. 39. s. schrieb:

    hey,
    also ich möchte mich zuerst mal an diejenigen wenden,die meinen das heroin/morphin,oder opiate im allgemeinen,nicht so schlimm wären,und anfangen es in den himmel zu loben (so kommt es aufjedenfall rüber!!!)
    es ist ein scheiss zeug,ich habe 2005 begonnen heroin zu konsumieren,bis ich schließlich ende 2005 richtig abhängig war…ich begann mein zeug von holland zu beziehen,in grossen mengen und riskierte somit es erste mal meine freiheit,wobei ich glück hatte nicht erwischt zu werden!dann irgendwann ging ich ins methadon-programm und hatte trotzdem beikonsum,denn mit dem zeug werden nur die entzugserscheinungen unterdrückt,aber nicht im kopf!ich hatte keine ambulante therapie,weil ich dachte ich brauch sowas nicht!dann durfte ich irgendwann meinen führerschein abgeben,kam durch diverse straftaten in den knast für 2 1/2 jahre….das geschah november 2006,ich war ab dem tag komplett clean,machte meine gesellenprüfung im knast,da ich aus meiner ausbildung flog,usw…
    wurde im juni 2009 entlassen,und war clean von allen drogen bis mai 2011….da musste ich tramadol wegen meiner hüfte und meinem kreuz nehmen,und damit fing alles wieder an,ich dosierte die tamal langsam runter,was erst ewig dauerte,und dann fing ich vor nicht allzulanger zeit wieder mit heroin an,was kurz nachdem absetzen des tramal´s war…..ich bereue es jeden tag das ich irgendein opiat mal nahm,bzw wieder nehme,denn mein leben ist nicht mehr so wie es bis 2005 war!!!!!es ist erbärmlich das manche dieses scheiss zeug in den himmel loben!!!
    ich habe dadurch meine familie,arbeit,führerschein,meine EIGENEN ZÄHNE und noch mehr verloren!!!!und wenn einer meint ich das mit den zähnen läge an mangelder hygiene,stimmt nicht,denn jeder körper reagiert anders auf verschiedene mittel!!!!
    und jetzt soll mal noch einer sagen das zeug wäre doch so toll -.-
    wisst ihr eigentlich was es für mich,genau wie für andere tag täglich für ein kampf ist dem zeug zu wiederstehen???
    ich habe 2 10er packungen morphin ampullen gefunden vor 5 tagen,was denkt ihr was geschah?sobald man das zeug in den händen hat,bzw es sieht,hab ich das gefühl das bei mir im kopf ein schalter umgelegt wird,und ich konsumiere den dreck…
    daraufhin,habe ich meine ambulante therapie wieder begonnen,und hoffe inständig das ich es bald endlich von dem dreckszeug packe loszukommen!!!
    ich habe keinen grossartigen halt,mit meiner mutter kann ich darüber nicht reden,mein vater ist an krebs gestorben,mit meinen geschwistern genauso wenig….meine freundin versteht es bestimmt auch nicht….und warum?weil niemand es nachvollziehen kann,der es nicht selber ma genommen hat,und man von der achso tollen und toleranten gesellschaft immer wieder als junky,unbelehrbare,kriminelle usw abgestempelt wird!!!
    als medikament für menschen die es wirklich brauchen,ok,aber ansonsten ist es ein absolutes dreckzeug!!!
    ein gutes hat mein heroinkonsum,bzw das ich damit kontakt hatte,ich sehe es wenn mein 1 jähriger sohn irgendwann mal drogen nimmt sofort,nur leider weiss ich im mom nicht wie ich handeln soll,um es richtige zutun!!!und grade das macht mir noch mehr angst,nicht zu wissen was man machen soll,und davor das er irgendwann genauso sdumm sein wird wie ich und auch sowas nimmt!!!
    so es tat verdammt gut mal darüber reden,bzw schreiben zu können!!!!
    und etwas an die die meinen alles von den berichten darüber zu wissen,fragt euch mal was ihr wirklich darüber wisst!!!!
    wisst,denn manche,nicht alle,machen es sich verdammt einfach wenn sie sagen das man das zeug doch nur nicht mehr anfassen muss,um clean zu bleiben!!!
    gruss S.

  40. 40. Irgendwer schrieb:

    der artikel ist zwar informativ, aber einige sachen hören sich trotzdem etwas an den haaren herbeigezogen an.
    besonders bei der beschreibung des entzugs ist das wort “der sterbenskranke” extrem übertrieben.
    ich kann nicht in geringster weise sagen, ob sich der heroin-entzug wirklich so schlimm anfühlt aber ich finde es gut, dass dadrunter noch mal steht, dass nicht jeder den kalten entzug als so heftig empfindet.

  41. 41. nipo lept schrieb:

    hi … mit opiaten ist wirklich nicht zu spassen … heroin ist einer der schlimmsten und gemeinsten drogen die es gibt … die geile wirkung die dich am anfang so süchtig macht hält nicht lange an , aus ab und zumal nehmen am wochenende wird jeden tag und bald kannst du nichts mehr ohne den scheiss ..viele sagen trotzdem es ist der geilste kick…aber nach paar jahren wenn die keine venen mehr haben naja… ich kenne so sauviele abhängige junkies und ich kenne noch keinen der den entzug komplett geschafft hat … alle sind im methadon-programm … ein guter freund von mir nimmt statt methadon nur noch tramal aber der ist um die 40 und hat nur noch ein jahr zu leben …muss schluss machen muss arbeiten …

  42. 42. faustus schrieb:

    Morphium als Medikament unbedenklich? Meine Schwester ist Schmerzpatient und musste unter anderem wegen vieler Operationen Morhium nehmen. Mittlerweile sind Schmerzmittel eines ihrer größten Probleme. Ihr müsstet sie mal sehen, wenn sie ihr Fläschchen nicht findet!
    Und zur Diskussion hier: finde sehr interessant, wie die einen beschreiben, dass Freunde oder Bekannte meinten, mit Dope voll klar zu kommen und mittlerweile tot sind – und im nächsten Beitrag wieder jemand behauptet, alles voll im Griff zu haben.

  43. 43. sera schrieb:

    hallo leute,

    ich bin seit einem schweren unfall mit vielen nachfolgenden operationen vor drei jahren in der situation, dass mir wegen des hohen suchtpotentials wirklich schmerzstillende schmerzmittel verwehrt wurden, und ich somit gezwungen war, mir meine eigenen medikamente auf dem schwarzmarkt zu besorgen. ausser dem erheblichen finanziellen verlust für etwas, das ich unter normalen umständen niemals getan hätte, ist das nur ein weiteres beispiel dafür, wie dysfunktional unsere gesellschaft ist.

    natürlich ist es unmöglich, für einige zeit täglich morphium zu konsumieren und dabei nicht auch psychisch zu einem gewissen grad abhängig zu werden – zb. konnte ich ohne die substanz nicht einmal damit umgehen, überhaupt eine so schwere verletzung zu haben, die eine lebenslange bewegungseinschränkung bedeutet. also wurde aus meinem krankenstand die kostprobe eines junkie lebens, davon zwei jahre durchgehender m & h konsum.

    da meine ärzte möglichst nichts davon wissen sollten, machte ich im jänner meinen entzug auf eigene faust. es ist ein stärketest, gewiss nicht angenehm, aber durchaus machbar. niemand will lebenslang an irgendwelche freiheitsraubenden substanzen gebunden sein, und muss es auch nicht. was man braucht für einen gelungenen entzug:

    1. den EIGENEN WILLEN, damit ein für allemal aufzuhören.
    2. eine VERTRAUENSPERSON die den ganzen weg mit einem geht.
    3. eine ZEHN-TAGE-ration von entweder methadon oder codidol, das täglich bis auf null herabgesetzt werden kann. auf keinen fall länger als zehn tage nehmen, da sonst eigene entzugserscheinungen auftreten, die zum teil sogar noch heftiger sind als die ursprünglichen, wegen den ganzen chemischen zusatzstoffen die (vor allem in methadon) enthalten sind. also vorher die ausgangsdosis so weit wie möglich herabsetzen.
    4. ein mindestens SECHS WÖCHIGER AUFENTHALT in einer komplett ANDEREN UMGEBUNG, vorzugsweise ganz andere kultur und lebensweise, in einem HEISSEN KLIMA – perfekt wäre THAILAND, wegen bester fremdenfreundlicher infrastruktur.
    5. den geschwächten körper täglich geziehlt mit guter ERNÄHRUNG und etwas SPORT AUFBAUEN, wenn nötig sich zum laufen, schwimmen, liegestützen etc. zwingen. das ist anfangs sehr hart aber der angeregte kreislauf beschleunigt die genesung. der stoffwechsel stellt sich nach ca 3-4 WOCHEN nach der letzten codidol wieder auf normal ein.
    6. einen VON GRUND AUF GEÄNDERTEN LEBENSSTIL DANACH, wenn möglich mit ganz neuer wohnsituation, job, soziales umfeld oder zumindest neu umgestaltete wohnfläche & andere leute. das wichtigste ist der KONKRETE ABSTAND zu den dingen, die ursprünglich zu dem drogenmissbrauch geführt haben.
    7. N-I-E-M-A-L-S wieder ‘nur ein mal sich belohnen’ – das wäre ein 100% rückfall.

    in diesem sinne wünsche ich allen die freiheit, ihr leben so zu gestalten/verändern, dass sie damit das tun können was sie tun wollen, nicht was sie gezwungen sind zu tun.

  44. 44. Noname schrieb:

    Wer sich mal genauer erkundigt und sich in etwas älterer Literatur auskennt, wird wissen das diese Beschreibung des Entzuges ein Auszug der Literatur eines Arztes ist der sich selbst und anderen Opiaten entzogen hat. Ja und es ist absolut richtig der Drogenabhängige ist Sterbenskrank….was denn sonst? Der Körper ist ausgelaugt und kaputt, von Drogen gezeichnet, jegliches Organ einer unglaublichen Belastung ausgesetzt, diese kann selbstverständlich bei einem kalten Entzug zum Tode führen.
    Durchfall, Erbrechen, Schmerzen alles in hohem Maße.
    Heute ist die Medizin so weit all diese Begleiterscheinungen einzudämmen, was die Sache aber sicher auch nicht zu einem Spaziergang macht. Sicher wer nicht aufhören kann und auch nicht möchte, der soll das beste daraus machen, sich möglichst all das noch schön reden. Allerdings wer ehrlich zu sich ist wird zugeben das die Angst vor Entzugserscheinungen mehr als groß ist und der Druck ganz enorm. Man verflucht es und wünschte ab Morgen wäre man einfach wieder normal…das passiert nur leider nicht. Es gibt immer wieder neue Berge und Hürden zu überwinden die einen nicht raus kommen lassen und immer wieder ein neuer Kampf!
    Solange Morphin oder auch andere Substanzen zur Schmerzlinderung dienen und nicht missbraucht werden, sind diese wichtig und unabdingbar.
    Alles andere, man warte nur ein paar Jahre…kann zwischendurch Spaß machen, augenscheinlich das Leben leichter machen – Nein dem ist nicht so, es macht Schwierigkeiten, man veliert..Anfangs fällt es nicht so extrem auf, aber es kommt immer mehr dazu. Am Ende verliert man sich selbst, keinen eigenen Willen mehr-außer sich Drogen zu Besorgen…alles andere ist weg, man lebt aber ist nicht mehr das eigene ich…kraftlos und Machtlos ausgeliefert….
    An Alle die Jenigen die meinen sie könnten gut damit Leben….Hoffentlich, ich wünsche es Euch…

  45. 45. janie schrieb:

    hey wie wirkt morphium und woher kann ich es bekommen?? nähe köln wäre gut 0151 28 22 97 40 nur sms

  46. 46. Dein Name schrieb:

    Hallo,also wer bis hier hin gekommen ist kann’s nur ernst meinen… ;-). Also machen wir’s mal wie bei den anonymen Alkoholiker: (Name geändert) mein Name ist Netzwelt ich bin Alleinerziehende Mutter einer 5jaehrigen die eingestuft wird al “von-Behinderung -bedroht” aufgrund der extremen Frühgeburt . Damals nahm ich keine Drogen was also als Grund hierfür ausscheidet. Aber das wird ein Hauptgrund für die sucht sein. Aber lässt mich erzählen warum ohne voreilig Schlüsse zu ziehen. Sie hat indirekt nichts getan, außer auf der Welt zu sein,was mir den meinigen Grund gibt noch hier zu sein, macht noch nicht viel Sinn was ja auch nicht gerade logisch zumsammenpasst. Es ist so ich bin jetzt 20tage. Clean. Aber was ich in 4 Jahren nicht miteinbezogen die jahre vor meiner Schwangerschaft welche von Drogen bestimmt waren , erlebt habe ist dass traurigste vorführ. Beispiel von welchen es bestimmt viele wie das meinige Schicksal gibt, wie ein wahrhaft wunderbarer guetiger herzensguter und von so seltener einzigartig er schoehnheit auf ander ausstrahlend in der Seele so vergewaltigt wurde jenen weg zu gehen, von allen Menschen welche neidzerfressen einfach nicht anders konnten als.dabei zuzusehen, gute Miene zum börsen Spiel machend ihn zur selben zeit skrupellos in lügen eindeckend ihn auszunutzen und kaltblütig noch begünstigt haben dass etwas so starkes und junges voller Hoffnung was so selten ist auf dieser kalten Welt samt dem kleinen Engel dem Abgrund und verderben von der sichersten Art zu Nähe und fast beinahe darin umkam . Viel leid und eine aufeinander Reihung kosmischer Zufälle haben nach einer gefühlten Ewigkeit eine erst 20tage dauernde Abstinenz aber mit d an besten Vorraussetzung en erst zustande kommen lassen. Ich war bis auf negative äußere Einflüsse, welche die einzigen lieblosen waren, komplett abgeschottet und dem Hass der anderen in Einsamkeit d sm. Alleinsein ausgeliefert. Abgetrennt vom empfinden jener Menschen
    Verständnis Mitgefühl und Gnade entsagt worden aufgrund ihres fristend dem eigen selbsthass unterworfen , im Dasein ” einfach nicht sein zu können Konflikt” an ihrer stelle Verbüßen müsste. Solche Menschen wie hier beschrieben haben hier zugenuege unlogische und für ander verantwortungslos gefaehrliche Gehirnfürze als Beitrag getarnt verfasst

  47. 47. dreamer schrieb:

    ich versuche seit monaten schon von meiner H sucht zu entkommen, es ist zwar ein feeling beim fixen den man sich nicht vorstellen kann. aber trotzdem ist es ein teufelszeug es hat mir mein selbstvertrauen weggenommen, ich habe mir selber meiner frau so oft versprochen das es jetzt der letze fix wird doch habes nie geschafft. ich komm mir daemmlich vor, es ist schmerzhaft wissen zu müssen das ich ohne H nicht mehr kann. und ich kann es nicht aendern. aber der grund warum ich ausgerechnet heute und jetzt solche foren nachlese ist, ich werde einen kalten entzug durchmachen, das ist meine letze chance. ich bin neu verheiratet meine frau steht hinter mir meine mutter all diese leute machen sich sorgen um mich und sind für mich da, ich hab eingesehen das ich nicht so egoistisch sein darf und nicht nur an mich denken sollte. ich werde damit aufhören weil ich meinen geliebten was gutes tun möchte. egal wie hart es sein wird, ich habe nur noch einen letzten schuss übrig, der wird der letze sein. ich kann allen nur abraten damit anzufangen, ich bereue den tag an dem ich damit angefangen habe.mfg…

  48. 48. n8live schrieb:

    ich hab zwar nur einen teil der beiträge gelesen, aber nicht mal im ansatz informationen zu fragen bekommen, die mich als betroffenen beschäftigen.
    betroffen bin ich, weil ich als schmerzpatient seit 2 jahren morphium einnehme, anfangs morphin, in einer dosierung bis zu 120 mg täglich.allerdings ließ die schmerzstillende wirkung bald nach. nicht jedoch die nebenwirkungen. relativ harmlos erschienen mir anfangs noch die verdauunsstörungen. morphin lähmt mehr und mehr die peristaltik (muskelbewegungen, die für die verdauung wichtig sind). viel gravierender haben sich die sog. atemdepressionen ausgewirkt, die auftreten wenn zu hoch dosiert worden ist. bereits in der einschlafphase setzte bei mir die atmung aus und ich wurde-zum glück-durch atemnot nach luft ringend wieder wach. um dann irgendwann wieder vor erschöpfung einzuschlafen. und so etwas ging über stunden. immer wieder. das ist eine wirklich üble erfahrung für mich gewesen.
    mittlerweile bekomme ich ein anderes präparat. oxycodon, und davon benötige ich, um die schmerzen zu reduzieren, 40-60mg.
    allerdings muß ich diese dosierung auch einhalten, wenn ich meiner meinung nach gar kein morphium benötige.und das weiß ich, weil ich mal bei der letzten einnahme meiner medikament am abend, das morphium vergessen hatte. ist mir einfach nicht aufgefallen, weil ich abends mehrere medikamente einnehmen muß, und die morphinpillen sehr klein sind.
    was sich dann nach etwa 14 stunden abspielte (ich nehme alle 12 stunden morphium, und die zweite pille nach der morgendlichen einnahme fehlte mir ja), kann ich nicht in worte fassen, weil ich so etwas nie zuvor erlebt habe. und beschrieben worden sind solche entzugssymptome ohnehin zur genüge. in meinen schlimmsten momenten hätte ich mich am liebsten zerrissen. anders kann ich es nicht ausdrücken.
    was ich nicht verstehe: was gibt leuten, die kein so starkes schmerzmittel brauchen, den “kick” bei morphium? ich hab nie irgendeine bewußtseinsveränderung gespürt und bin auch dafür sehr dankbar. und schon gar nicht stellen sich irgendwelche glücksgefühle ein.
    ich wäre sehr dankbar, wenn ich nicht auf dieses medikament angewiesen wäre, auch, weil es schmerzen nur mindert. mittlerweile hab ich vergessen, wie es sich anfühlt, wenn man schmerzfrei ist.
    aber so fatalistisch es auch klingen mag: bis zu einem gewissen grad an intensität des schmerzes, lernt man allmählich damit umzugehen.
    ich hab also keine ahnung, ob ich je wieder ohne morphin leben kann. aber ich würde mich freuen, wenn es jemanden hier gibt, der von seinen entzugs erfahrungen berichten kann. und vielleicht auch kontaktadressen vermitteln kann.
    und allen, die in einer ähnlichen situation wie ich sind, wünsche ich viel kraft.
    und mir ist auch klar, daß jetzt einige der leute, die das jetzt lesen, ganz und gar nicht meiner meinung sind, aber:
    leben ist schön. und das fast immer.

  49. 49. Dein Name schrieb:

    Hab Tramal Tropfen während meiner 14 Tage im Krankenhaus bekommen und fand es voll scheiße, so das ich mir nur die Hälfte oder weniger der Verordneten Menge und das auch nur wenn die Schmerzen zu arg waren gegeben habe…

    Bin wie auf Wolken, wie in Watte gepackt und mit einen doofen Grinsen rumgelaufen, aber gegen die (heftigen) Schmerzen hat es zumindest geholfen.

    Achja, mit Speed, guten Speed haben schon Bekannte ihre Mädels von H weggebracht…

    Die Jungs “nur” auf Tabletten, Benzos, Tramal Valeron, Oxy mit Alk&co…machen für ihre Tabletten schon wirklich fast alles…erschreckend sowas zu sehen.

    Ein Bekannter hat es im stationären&ambulanten Entzug/Therapie über Monate aber (scheinbar) geschafft davon los zu kommen.

    Und das sind nur leichte Opiate…

    Just my 2 cents.

  50. 50. Midian schrieb:

    Hallo n8live:

    ich muss seit 2 Jahren Morphium neben anderen Schmerzmitteln wie Lyrica tagtaeglich einnehmen. Ich bin chronischer Schmerzpatient. Darf keinen Alkohol trinken und auch kein Gras rauchen, was ich auch einhalte.

    Habe bisher 2 Mal morgens das Morphium vergessen einzunehmen und dann so gegen 14 Uhr den Enzug gespuert. Musste mich hinlegen, hatte Gliederschmerzen, Schuettel- und Frostgefuehle und war sehr schlaefrig. Das war kein guter Zustand.

    Das Morphium am Abend dann so gegen 21 Uhr war wie eine Befreiung und es ging mir nach 45 Minuten wieder gut.

    Ohne das Morphium haette ich mich vor Schmerzen in diesem Leben wohl vor ca. zwei Jahren umbringen muessen.

    Fuer mich ist unter medizinischen Gesichtspunkten und wegen meiner chronischen Dauerschmerzen nach Chemo und Bestrahlung das Morphium ein Segen. Es hat mir bis jetzt das Leben gerettet und ich wuesste nicht, wie ich ohne es noch auskommen koennte.

    Die Aerzte sagen jedoch, dass ich bis zur Fusspitze suechtig bin, aber wegen der Schmerzen blieb mir kein anderer Ausweg.

    Ich habe allerdings Angst, dass ich vielleicht in ein paar Jahren im Kopf nicht mehr funktionieren koennte und nur noch benebelt durchs Leben gehe. Meine grosse Hoffnung ist die, dass ich das vermeiden kann.

  51. 51. Midian schrieb:

    Janie,

    in meinem Umfeld sind ca. 10 Leute am Heroin zugrunde gegangen.

    Ich habe als kleiner Junge am Bahnhof Zoo schon die Szene gesehen, wie sich ganz offen die 15 jaehrigen Jugendlichen vor allen Leuten auf den Treppen des U-Bahnhofs den Schuss gaben. Werde ich nie vergessen.

    Deshalb wuerde ich niemals das Morphium an irgend welche Leute weitergeben, da ich Angst davor haette, dass sich andere damit ins Unglueck stuerzen.

    Mit all diesen Schmerzmitteln sollte man sehr sorgsam umgehen. Vor meiner Haustuere ist die Drogenszene nur 100 Meter entfernt. Was da jeden Tag abgeht, ist der reine Wahnsinn.

  52. 52. rumo schrieb:

    Meine Eltern sind bzw. waren beide fast zwei Jahrzehnte heroinabhängig, man macht sich alles kaputt, sagen sie beide. Mein Vater hat mit 19 mit dem Heroin angefangen, meine Mutter mit 17, nach drei Jahren ist sie mit mir schwanger geworden und war gerade an abturnen mit Codein. Als Säugling habe ich einen Codeinentzug durchgemacht, was die Hölle auf Erden sein soll, zum Glück kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Die Drogensucht meiner Eltern war der Grund, warum man mich ihnen weggenommen hat. Selbst nach zwanzig Jahren sind sie immer noch drauf, aber substituiert, sie auf Pola, er auf Subutex. Subutex, H und Metha habe ich auch schon probiert, das erste Mal mit 15, und ich sage euch, der Rotz ist tückisch. Fand mein erstes Mal Subu scheiße, trotzdem habe ich es wieder und wieder genommen, es ist wie ein Bumerang, der ein ums andere mal zurückkommt. Dabei bin ich nicht mal körperlich drauf, hatte jetzt erstmals eine längere Phase, wo ich dauertkonsumiert habe, mal sehen was kommt bzgl. Entzugserscheinungen. Ich sage euch: LASST ES! Auf Dauer hat es alle, die ich kenne, unglücklich gemacht. Kenne kaum einen, der es NUR einmal genommen hat. Wenn ihr es nehmt, ist es bereits zu spät, glaubt mir, nein, eigentlich ist es bereits zu spät, wenn nur der Wille bzw. die Bereitschaft zu konsumieren da ist, so war es bei mir, ich hoffe, ich kriege noch die Kurve. Und ich fand es nicht einmal gut!! Es gewann erst mit der Zeit seinen “Reiz” und für mich war es auch nie das Nonplusultra, aber ich will es trotzdem haben. Bescheuert, oder? Glaubt mir: DIESER STOFF IST EUER UNTERGANG!!!

  53. 53. Alibengali schrieb:

    Also, ich 47 (seit 20 Jahren auf H, Opium, Codein, Methadon, Pola und nun Morphintab. weil ich jetzt Schmezpatient bin) muss sagen, dass Opium erstmal ein Segen ist. Mit reinem O. könnten die allermeisten Junkies wohl gut klar kommen. Aber unsere Zivilisation muss ja immer herumspielen und chem. synthetisieren, da geht es schon los. Ein O. Entzug dauert 2 Tage bis eine Woche und ist zwar auch heftig, aber nicht mit dem anderen Chemiescheiß vergleichbar. Ich sage, das Verbot nützt nur den Chem.Konzernen und der Mafia.( Für den Spacken der uns alle am liebsten tot sehen will) Ferner ist O. im Orient eine KULTURPFLANZE und wird wie Hanf seit 5000 Jahren angebaut, warum wohl? Es gibt Leute die möchten das nehmen, aus verschiedenen Gründen, die einen Medikamentieren sich selbst, weil sie von ihren Ärzten nicht unterstützt werden. Die anderen wollen nur mal etwas anderes Erleben. Zu Pola und Metha kann ich nur sagen, dass es die schlechtesten Substitionsmittel sind die einen Entzug noch 1000 mal schwieriger machen, m.M. schlimmer noch als Codein. Am einfachsten war es mit O. und mit Morpium. Ich dosiere mich regelmäßig herunter und das klappt ganz gut. Zum Thema Arbeitsfähigkeit: Im Orient sind ca. 50% der Männer O. süchtig und alle gehen irgendeiner Tätigkeit nach. Hier sieht es etwas anders aus, da die Chemievarianten alles verschlimmern und auch verteuern. Gebt also nicht den Junkies die Schuld an ihrem Elend, sorgt lieber dafür, dass sie an gutes O. heran kommen und sie werden auch wieder arbeiten und normal leben können.

  54. 54. BadboyStuttgart schrieb:

    Geld regiert die Welt.
    Medis sind nur zu diesem Zweck entstanden man nehme z.b. Metadon zu einem einzigen Zweck wurde es entwickelt um auch dem Staat die Taschen zu füllen nicht ohne Grund ist dass Abhängigkeitspotenzial höher als beim hero somit hält sich der Staat den Kunden an der Stange.

  55. 55. Gisela schrieb:

    13.2.2013 Habe zwei Entzüge von Morphin (Medikament) mit Erfolg beendet. Was mich sehr noch stört sind Kältesensationen im Körper, die gewöhnlich an meiner linken Hand beginnen. Weiß jemand Rat, was ich noch tun kann, um dies auch noch los zu werden. Gisela

  56. 56. hoffnungs los45 schrieb:

    HI
    ICH bin 45 jahre alt und rauche seit ich 27 war,
    seit dem ich suechtig geworden bin….verhalte ich mich irgend wie kommisch…..bin nach dieser lange zeit 18 jahre ganz andre mensch geworden…ohne motivation…lebensmuede….kalt blutig…..verwirrt
    habe mich mehr mals von opium abgewoent aber leider nach ein paar monaten wieder…suechtig..!!!..habe ich mehr mals ans selbst mord gedacht……was soll ich tun , dass ich fuer immer clean bleiben koennte…….!!?

  57. 57. h-fucker schrieb:

    hallo..ich bin seit 5,jahren drauf und bin seitdem h abhängig ..und ich kannneinfach nur sagen das es die hölle auf erden ist!!!

  58. 58. Franzogen schrieb:

    Also, Morphin ist wirklich sehr gefährlich. Besonders für den Magen. Ich nehme seit 8 Jahren das Opiat CODIDOL 90 mg. (Ich war schon mal auf 120 mg, aber das ist gar nicht gut für Körper und Seele.) Diese Dosis nehme ich einmal in 24 Stunden. Ich muß es nehmen, aufgrund einer Deformierung meiner Wirbelsäule (die Wirbel reiben aufeinander und berdrängen Nerven)sind die Schmerzen nicht auszuhalten.Das Gefühl wahnsinig zu werden ist sehr groß. Andere Schmermittel wie Paracetamol u.a sind zu schwach. Dumm bin ich aber von dem Schmerzmittel noch nicht geworden. Es erleichtert mir das Leben. Ohne wäre mir der Tod willkommen. Die einzige Nebenwirkung die ich spüre, ist die Verstopfung. Ohne Opiat hätte ich mich ehrlicher weise, schon vor einem LKW gestürzt, weil ich die Schmerzen nicht aushalten würde.

  59. 59. dackeljanny schrieb:

    Morphin retard 100 Konsumentin
    Hallo,
    ich nehme seit 13 Jahren Morphin s.o. Als Schmerzpatientin nach 2 Wirbelsäulenoperationen bin ich dazu gekommen.
    Nun müsste ich die Dosis erhöhen, da die Schmerzreduktion nicht mehr ausreichend ist. Das sollte ich wohl nicht tun. Angst davor, was gibt man mir, wenn ich mal einen Unfall habe, oder eine schlimme Krankheit?
    Also, ich versuche zu reduzieren, in ärztl. Begleitung. Vor Jahren habe ich mal einen “kalten Entzug” hinter mehr – wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht !!! Deshalb: ganz, ganz langsam und andere Medis dazu.
    Nun habe ich noch 90 Tabl. 100er Morph. abzugeben. Kann sie jemand brauchen? Bitte melden – aber Warnung, ist schon eine hohe Dosis!

    LG dackeljanny

  60. 60. Andreas schrieb:

    Hallo, ich habe jetzt so alles gelesen, was hier geschrieben wurde, es ist sehr erschreckend, das für sowie das dagegen.
    Ich will und kann nur von meinen Erfahrungen und erlebnissen schreiben. Ich finde Train spotting trifft den Nagel genau auf den Kopf. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und habe viel zu viel von der ganzen Drogenzene und was alles dazu gehört mit bekommen.
    Ich habe das erste mal mit 15 einen Joint geraucht, wobei ich überhaupt nichts gar nichts spürte, meine Bekannte kam aus den Lachen nicht mehr raus, ich dachte die will mich verarschen,aber heute weiß ich das es fälle gibt, die beim ersten mal nichts spüren, dazu habe ich gehört. Egal drei Jahre später kam ich in Kreise, wo immer einer geraucht wurde, ich dachte warum nicht das erste mal war ja auch nichts, doch der 2.hat mich fast aus den Schuhen gehauen, somit war ich auf Alk und Maruiana,ich konnte es mir leisten ging immer brav in meine Arbeit. Wir hauten uns die hucke voll mit dem Rauch haben es gegessen geraucht in sämtlichen geräten was man sich vorstellen kann,irgend wann kam einer, und meinte,rauch mal ein Blech ich wusste derzeit nicht, das es Heroin war, das man auf eine Alufolie gibt und erwärmt, dann den Dampf mit einen zusammen gerollten Geldschein einatmet, wau das war ganz was anderes, ganz anderer Kick, besser. Es dauerte eine weile bis ich wusste was das war, ich wollte bald noch mal war echt super geil, geld kein problem ich habe gearbeitet sogar jedes Wochenende.
    So kam ich langsam weiter, derzeit war ich dann 23.
    Irgend wann schmupften wir es egal ob wir kotzen mussten war einfach genial, eines tages kam ein damaliger Freund und meinte warum alles verschwenden, mit spritzen kommt es besser und ist wesentlich schöner der Kick es hat schon lange gedauert bis ich es gemacht bzw. machen lassen habe, der wahnsinn kommt von hinten über den Kopf ganz warm sanft und ein Gefühl alles kann mich mal. Ab da an arbeitete ich hauptsächlich für den Stoff, anfangs jedes Wochenende ein paar Schuss, alles war für mich so schön, keine Probleme sorgen ängste einfach super, natürlich wurde es immer mehr und öffter, bis ich die Handbremse gezogen habe, dann war es nur alle wochen ma, war auch eine Preis frage, bis ich billig dran kam das war das aus der Bremsung, jeden Tag volle Lotte, vertickte auch um mir alles leisten zu können, das kann Jahre dauern ohne groß pleite zu gehen, zumindest war es bei mir so, doch die Menge die man für einen Kick wird immer mehr und mehr um das selbe gefühl zu spüren, ab da, fangen schon die tötlichen Dosen an, die man einnimmt, ich bin oft irgendwo auf einer Toilette in meiner Kotze aufgewacht, und wusste erst nicht wo ich war, ich hatte unwahrscheinliches Glück, das hätte locker mein Tod sein können, denn die meisten sterben an erstickung durch verschlucken der Kotze, oder der eigenen Zunge, die im Bewusstlosen zustand in die Kehle fällt.
    Das war echt meine Blütezeit, ich nahm alles Koks Schorre=Heroin,Lsd,Speed,Codeinsaft,Tabletten aller art, einfach alles was betäubt, mein Freundeskreis war wie ich lauter kaputte Junkies, mit “normalen” habe ich mich nicht mehr abgegeben, sie verstanden mich nicht, und ich verstand sie auch nicht mehr, eine große Klufft hatte sich entwickelt, alle damaligen Freunde haben mir den Rücken gekehrt, was ich heute auch verstehe. In der Drogen zeit, starben hin und wieder mal welche hört sich hart an, aber es war derzeit normal, das jemand dran stirbt. Ich habe immer wieder versucht davon weg zu kommen habe min. 5 Entgiftungen gemacht, hat aber nicht lange gedauert bis ich wieder drauf war. Bis zu dem Punkt, bis meine Freundin Tod neben mir gelegen hat, das hat mich wach gerüttelt, jetzt ist ein Punkt gekommen um aufzuhören, nach paar Entgiftungen, und anschließend eine Langzeit Therapie habe ich damit aufgehört.
    Das ist aber nicht alles, aufhören ok so bleiben schwer,als meine Freunde es endlich mitbekommen haben das ich es ernst meine,haben sie Panik geschoben, ich kannte schon welche, die hoch oben auf der verkäufer Leiter standen, und diese waren der Meinung ich wolle sie nun verpfeifen,viele haben versucht mich wieder auf Drogen zu bringen, da hatte ich die meisten probleme mit dem aufhören, das war echt sehr schwer für mich, ich musste weg, kompletten neuanfang, glaubt mir anders geht es nicht, ich habe viele Rückfälle gesehen, weil sie mit den alten Kumpels wieder abhingen, das geht nicht!!
    Ich bin nun seit 15 Jahren sauber mit den Drogen, und habe heute noch ab und an ein verlangen danach, aber ich kenne keinen, der was haben könnte bis ich was auftreiben könnte ist der Druck wieder verflogen.
    Sterben an der Droge Heroin: Bewusstlos ersticken an Kotze oder Zunge, mit Dreck gestreckt, zu rein die qualität golderner schuss, auch angst um keinen stoff mehr zu bekommen,ist echt so bevor manche aufhören, geben sie sich lieber einen Goldenen Schuss, so stark ist das verlanden oder die Sucht, Zuviele Probleme bekommen das Leben nicht mehr in den Griff suizid,
    Es sterben nicht so viele an der Droge selbst,es ist die soziale Ausgrenzungen, Kriminalisierung, die daraus entstehenden Problemen der Süchtigen, die meisten haben keinen Ausweg mehr daher töten sie sich lieber, wenn sich daran nicht bald etwas ändert, wird sich in unserer Gesellschaft nichts verändern, die Kriminalität, das Elend, das sterben von süchtigen wird immer all gegenwärtig sein.
    Ich bin nicht für Drogen, bestimmt nicht aber es muss ein neuer Weg gefunden werden, um dieses Problem in den Griff zu bekommen, wir alle sind dafür verantwortlich, das wegsehen ist auch keine Lösung. Mfg. Andreas O

  61. 61. Matthias E. schrieb:

    Man muss hier aber immer zwischen illegalem Missbrauch und Nutzung als Schmerzmedikament unterscheiden. Das wird immer zu sehr in einen Topf geschmissen.

    Ich (M., 46) hab eine getestete Allergie gegen Paracetamol und Metamizol. Darum bekam ich nach einer OP vor 10 Monaten einige Tage Tillidin 100 mg 2 x am Tag. Es hat mich nicht umgebracht.
    Eine ältere Bekannte von mir nimmt schon seit 14 Jahren nach über 10 orthopädischen OP’s Fentanyl Pflaster. Sie pflegt ihre Mutter, die Schwiegereltern, ihr eigenes Haus ist ne Perle, immer sauber, Garten gepflegt etc., sie fährt seit Jahrzehnten unfallfrei Auto. Diese Frau ist definitiv kein schräger Zombie, im Gegenteil.

    Meine Nachbarin (70) nimmt schon seit 5 Jahren tgl. Tramal Tropfen, aber nur 10 Tropfen am Tag, was nichts ist. Aber es ist eben auch ein Opioid. Jetzt hat sie noch eine Schulter OP, höllische Schmerzen seit Monaten und heute bekam sie dann Tramal Tabletten retard. Da wirkt nichts, selbst 3 x 600 mg Ibuprofen ist da sinnlos. Aber auch sie führt ein normales Leben, fährt Auto, immer top gepflegt, sie geht täglich zu ihrer Mutter (wird 93), die um die Ecke wohnt. Auch die Frau ist kein Zombie.

    Ich denke mal schon, hier muss man sehr unterscheiden. Mir sagten auch schon mehrere Ärzte, gerade in D ist das Thema Morphin sehr negativ belastet und zu Unrecht.

  62. 62. rubyssohn schrieb:

    Für den, der Heroinabhängig ist und nicht auf die Substanz verzichten kann gibt es nur eine Lösung, der Bezug von reinem und bezahlbaren Heroin! Punt aus! Und im übrigen sind wir allesamt schwer krank, ausnahmslos!

  63. 63. warhead schrieb:

    @rubyssohn
    Yo, sehe ich genauso. Imho der vernünftigste Kommentar.

  64. 64. John (nicht der Arsch da oben) schrieb:

    Danke erstmal rubyssohn, schön auf Menschen zu treffen, leider sind die selten geworden heutzutage.

    Soso, hier zweifeln Leute, die noch nie Heroin konsumiert haben also die Heftigkeit des Entzugs an?
    Ich erkläre euch mal wie die Realität aussieht: Was seit ungefähr Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre in Europa als Heroin verkauft wird, verdient den Namen nicht mal mehr.
    Wie der Entzug alleine von diesem Rotz ist, kann ich nicht sagen, ich erinnere mich aber noch gut an meine Anfangszeit (habe 79 den ersten Schuss gesetzt, wurde seit 91 erst mit DHCs (inoffiziell, ich traf auf einen Arzt, der zufällig auch Mensch war) und später mit Methadon substituiert und bin seit 2005 clean) und der Entzug von richtigem, kaum verschnittenen Heroin (ich rede hier von 50-70%igem, das gabs damals an der Ecke) ist bei ausnahmslos!! jedem eine rund 4 Tage andauernde, MÖRDERISCHE Qual, die ab dem 5. Tag besser wird und nach spätestens 10 Tagen war man wieder topfit.

    Ich habe das rund 25x unfreiwillig durchgestanden und wenn mir heute jemand ins Gesicht sag: Ach die Junkies, sollen sich nicht anstellen, alles Kopfsache, dann schlage ich dem auf die Nase. Der Entzug von richtigem Heroin ist körperlich und so massiv, dass da schon ein Meditationsguru sitzen müsste um das mit Geisteskraft erträglich zu machen.

    Gut, was macht die Pharmaindustrie heute? Sie macht die armen Süchtigen vom noch viel schlimmeren Methadon abhängig und verdient sich dumm und dämlich damit.

    Ich habe 2005 von 20ml Methadon entzogen, 4 Wochen Krankenhaus. Wer denkt das wars ist Optimist: Nach 3 Monaten konnte ich erstmals mehr als 5 Stunden schlafen.

    Wenn klar wird, dass ein Mensch den Absprung nicht schafft, und jetzt wiederhole ich ruby: Es gibt nur eine Sache die ihm wirklich helfen kann und das ist Heroin auf Rezept.

  65. 65. Klaus schrieb:

    Hallo…ich lache…ich nehme keine drogen.. aber i.wie schon.. ich stalke menschen die kiffen und bin hart gay

  66. 66. peniskopf schrieb:

    LOL

  67. 67. pragmatiker schrieb:

    Also, ich will etwas zum aller ersten Kommentar sagen: More Feen hat es vielleicht etwas provokant dargestellt, aber ich muss ihm Recht geben und will versuchen das Ganze in eigene Worte zu fassen.
    Das Paradoxon an der ganzen heutigen Drogenpolitik, inbesondere im Umgang mit Opiaten, ist doch folgendes:
    Es ist GERADE die kriminalisierende, stigmatisierende und heuchlerische Politik, die zu grossen Teilen erst DIE Ausprägung von lebensbestimmender Sucht hervorbringt, welche wir heute vorgeführt bekommen. Dies bestimmt wiederum unsere öffentliche Wahrnehmung, und sorgt dafür, dass die selbe katastrophale Drogenpolitik entgegen jeder Vernunft fortgesetzt wird. Man muss verstehen, dass Sie historisch (vor ca. 100 Jahren) auf Vorurteilen, Rassismus und wirtschaftlichen Interessen gegründet wurde, und wir bis heute keine wissenschaftliche Aufarbeitung von deren Sinn oder Unsinn haben(!) Wenn es um die Lösung geht, so muss man auch keine Utopien spinnen… Jeder, der die Geschichte von Opiatgebrauch zu noch legalen Zeiten kennt, oder die vielen erfolgreichen Verschreibungspraktiken (z.B in England, bevor sie von Nixon und Thatcher sabotiert wurden) studiert hat, der wird sehen dass die ganze Hysterie um die Morphine eine selbstverursachte, selbsterfüllende, aber für die betroffenen nicht minder tragische Prophezeihung ist. Ein Abhängiger, der einen regulierten, freien Zugang zu billigem und reinem Morphin oder Diamorphin hat, dem wird in der Regel ein ganz normales und erfülltes Leben ermöglicht. Die neuen Heroinprogramme in Holland und der Schweiz sind wunderbare Beispiele. Jeder Politiker der dass sieht und weiter an irgendeiner “moralischen” Verwerflichkeit festhält der ist in meinen Augen ein realitätsfremder und menschenverachtender Trottel!
    Hier ein denkwürdiger Zeitzeugenbericht eines älteren Apothekers:
    http://www.zeit.de/1998/42/Eine_Portion_Morphium

  68. 68. jungle schrieb:

    Hallo ihr lieben!

    Sehr interessante diskussion hier. Danke für all die verschiedenen meinungen. Ich kann nur meine situation schildern, die alleine auf missbrauch von jeglichen substanzen beruht (habe noch nie aufgrund von schmerzen solche substanzen genommen also immer nur zum spass). Ich bin jetzt 27 jahrw alt und nehme seit 11 jahren jegliche art von deogen: angefangen mit kiffen dann speed, koks,lsd und in letzter zeit auch öfters medis wie benzos oder tramadol ect. Mich interessiert folgendes: wie kommt es bei euch dazu das plötzlich jeden tag zu nehmen? Ich habe immer nur party damit gemacht und war mir mer vollends bewusst, das ein weekendkonsum die absolute obergrenze ist. Ich hab immer gearbeitet und schon deswegen auf mich achtgegeben. Ich habe eine super liebe mutter die alles über mich weiss und ich würde sie nie entäuschen mit einem totalabsturtz. Ich bin am.wochenende immer mit drogenleuten unterwegs und teotzdem: wenn ich die unter der woche sehe und die mir.was anbieten kann ich locker nein sagen! Ich denke dabei nicht mal an langzeitfolgen sondern einfach an den nächsten arbeitstag und meine verpflichtungen. Mich nimmt einfach wunder warum manche leute diese folgen nicht vorhersehen bevor es zu spät ist? Ich hatte z.b auch nie das bedürfnis alleine zuhause was zu konsumieren. Zugegeben: auch ich hatte momente in denen ich eigentlich nichts nehmen wolle und es dann trotzdem gemacht habe. Der nächste tag und das schlechte gewissen haben dann aber einiges bewirkt! Ich habe noch nie heroin genommen aber der ausgangspost beschreibt mir zu sehr den körperlichen entzug (der sicher sehr schlimm ist) aber das schlimmste kommt ja sicherlich noch lange zeit danach? Fazit: ich denke ich habe meinen partydrogenkonsum unter kontrolle! Das schlimmste ist, das ich eine nicht mehr an technopartys gehen könnte, weil.sie versuchung da schon gross ist, falls ich mich entscheiden würde den konsum ganz zu beenden.

  69. 69. KW schrieb:

    Ein scharfsinnige Analyse, ist zu empfehlen:

    Addictive Thinking: Understanding Self-Deception
    by Abraham J Twerski M.D.

  70. 70. xYx schrieb:

    Hallo Leute,
    Ich finde es sehr schade und beängstigend, dass manche Leute hier den Konsum von Drogen verherrlichen oder anstiften.
    Ich habe jetzt öfters den Satz gelesen: “ich habe alles unter Kontrolle” oder “ich kann jederzeit Nein sagen”. Selbst ich finde man sollte auch die Finger von Alkohol lassen wenn man sich in einer schwierigen Lebenslage befindet. Und wofür braucht man das alles ? Ein User hat bereits vor mir sich die fragen gestellt warum man ohne das kein(e), Spaß, Freude oder sonstige Emotionen habe kann.
    LG xYx

  71. 71. Karl schrieb:

    Oben im Text stand zum Entzug:
    Zitat:
    Bleiben die Helfer standhaft, so klingen die Symptome nach einer Woche von alleine ab.
    Zitat Ende.

    Gut dies ist wahrscheinlich auf eine Sucht durch Drogenmißbrauch gemünzt, kann aber doch sicherlich mit einer Morphiumabhöngigkeit durch Morph als Schmerzmittel gleichgesetzt werden.

    Und ein derartiges ausschleichen habe ich gerade hinter mir.
    Innerhalb einer der ersten Woche nach der Reduktion haben sich die Entzugserscheinungen erst mal richtig aufgeschaukelt und bis sich der Körper an die geringere Dosis gewöhnt hatte, sind 4-6 Wochen vergangen, also bis die Beine wieder komplett ruhig waren und ich wieder durchschalfen konnte. Und ich habe die Dosis lediglich in 5mg Schritten für 8 Wochen reduziert.
    Ein schnelleres Ausschleichen habe ich am Anfang probiert, mit fatalen Entzugeerscheinungen.
    Also muss ich mit meiner Erfahrung der Aussage aus dem obigen Zitat energisch wiedersprechen.

  72. 72. bill schrieb:

    Ich brauche unbedingt hilfe! eine nahe stehenden person
    in meinem leben ist morphium abhängig und möchte einen
    entzug zuhause machen bitte sagt mir was ich tun kann
    um alles erdenkliche zu tun das es ihr so gut geht wie möglich!!
    ich bitte euch, ich bin verzweifelt.

  73. 73. natarius schrieb:

    @ bill
    Am besten den Hausarzt zu rate ziehen und ganz langsam die Dosis verringern!! Wenn diese Person z.B. 50mg Morphin am Tag nimmt, dann maximal um 20% / Tag verringern und das im 3 Tage-Rhythmus (1.-3.Tag=40mg, 4.-6.Tag=30mg…usw.). So sind nur minimale Entzugserscheinungen zu spüren.

    Gute Besserung ;-)

  74. 74. Franzogen schrieb:

    Man muß schon mal die Frage stellen, Warum probiert man Drogen aus? Zu wenig aufgeklärt,sich gegen das Gesetz stellen,einfach mal probieren? Ich denke da hilft auch die Politik nichts. Wenn Jemand Drogen probieren will, dann probiert er sie auch.Das ist unser Schweinehund in uns. Viel mehr müssen wir uns fragen wie wir unseren Schweinehund in Zaum halten.Drogen sind und bleiben eine Gefahr für Leib und Seele.Ich kann nur sagen, der feste, ehrliche Glaube an Gott, Jesus hat mich von Drogen wie Alkohol,Rauchen aber auch harte Drogen fern gehalten.Obwohl ich Tagein und Tagaus, sehr große Schmerzen habe, bin ich vom Glauben nicht abgefallen. Weil der Glaube und die Liebe zu Gott die Schmerzen auch leichter machen (Psychisch).Die körperlichen Schmerzen lindere ich durch regelmäßge, gleichhaltige Dosierung von CODIDOL 90mg, Stromtherapie an der Wirbelsäule und zwischendurch mit Vitamin C-Präperaten (MEXAVIT-C), sowie Ratio-Dolor-Akut 300mg ca. 1-3 tabletten am Tag.(Das seit ca. über 8-9 Jahre.)Und viel Liebe und Verständnis durch mein Umfeld.Das ist besonders wichtig.Und viel Wasser trinken,das schwemmt die Giftstoffe aus dem Körper!!!)

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