Aufklärung zum Thema Drogen

Ein treuer Psilocybin-Anhänger

Reaktion auf den Erlebnisbericht „Ein ritueller Psylocybin-Abend“

Der Meinung von dem mit dem durchgemixten Kopf kann ich wirklich kein bisschen bestätigen. OK, es kann passieren, dass man sich einen Horrorfilm fährt, obwohl dies bei Pilzen so gering wie nur möglich ist, aber halt nur zu sagen wir mal 1%. Pech, wenn das gleich beim ersten Trip so ist. Ich selbst habe oft genug Pilze geschmissen, und es war jedes Mal ein Traumerlebnis.

Eine Stunde nach dem beginne ich in eine andere Realität überzugehen, alles, die ganze Welt verschmilzt miteinander, und ich bin mit ein Teil davon. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich wunderschöne Figuren, Rote Quadrate, die sich auf einer grünen Wiese drehen. Aber nicht einfach nur grün, es ist das schönste Grün überhaupt. Später dann entdecke ich immer neue Sachen, zum Beispiel dass diese andere Realität nicht nur aus meinem Zimmer besteht, sondern nach jeder Tür, hinter jeder Wand weiter geht und dass ich einfach unendlich viele Möglichkeiten habe, ich kann zu dem Zeitpunkt alles, einfach alles. Es gibt nichts, was mich einschränken könnte. Dass heißt jetzt nicht, dass ich auf einmal meinte, fliegen zu können, sondern dass es fliegen überhaupt nicht gibt, und somit bin ich für 3 Stunden, die mir vorkommen wie ein paar wunderschöne Jahre nahezu vollkommen.

Aber jetzt noch was zum Hängen bleiben: Das geht auf Pilz nicht. Es ist einfach unmöglich. Die Freundin des Kollegen da oben hat wohl eher ein Ticket geschmissen, oder ist einfach nur eine Laberbacke, die auch mal was sagen möchte.

Ich jedenfalls werde weiterhin treu zu den Psilos stehen.

 

Image: © Objowl / Dollar Photo Club

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