Die Methadon-Therapie
– Ein anonymer Erfahrungsbericht -
Alle Drogen-Therapeuten sind sich darüber einig, dass Methadon zwar die akuten Heroin-Probleme lösen kann, aber nicht von der Sucht befreit. Der hier vorliegende Erlebnisbericht geht aber noch weiter: Methadon scheint die Probleme zu verschärfen… und in diesem Fall führte es knüppeldick in die Sucht.
Bericht 1
Ich muss mich hier erst mal richtig darüber aufregen, wie leichtfertig mit der Methadonausgabe umgegangen wird. Damals, als ich Heroinkonsument war, habe ich “nur” geschnupft und nicht mal gefixt. Trotz allem hat mich mein damaliger Methadonarzt gleich mit 50mg ins Programm aufgenommen. Das Zeug hat so reingeknallt, dass ich immer so drauf sein wollte. Allerdings hat dieses Feeling nur 2 Wochen angehalten. Danach wollte ich mehr. Ich bin dann auch hoch, bis ich bei 180mg war. Auf dem Schwarzmarkt habe ich mir noch 100mg dazu gekauft. Dazu noch 20 Flunis und ich war nur noch im Nebel.
Der Sensemann war ständig an meiner Seite. Alleine drei von meinen Kumpels sind wegen diesem Teufelszeug gestorben. Allerdings hat da der Beigebrauch eine große Rolle gespielt. Die Urinkontrollen waren bei meinem Arzt ganz einfach zu fälschen. Damals fand ich das in Ordnung. Heute finde ich das Unverantwortlich. Und es ist heute noch genau so. Damals bedeutet 1995-1998!
Bei der Entgiftung wurde mir von meinem Arzt mitgeteilt, dass sie noch gar nicht wissen wie sie mit einem Methadon-Entzug umgehen sollen. Toll, dachte ich. Selbst die Nebenwirkungen sind bis heute noch nicht alle bekannt. Bei jedem Patienten ist es anders. Ich war auch nur ein Versuchskaninchen. Das Zeug macht mehr abhängig als jedes gute Heroin.
Der Entzug war bei mir erst nach 3 Monaten komplett abgeklungen. Bei Heroin dauert das im Höchstfall eine Woche. Traurig nicht? Natürlich bekommen die Methadon-Ärzte einen ganzen Batzen Kohle für Ihre Patienten. Allerdings ist diese Therapie total Risikoreich und meiner Meinung nach ohne Erfolg.
Denn wir Suchtis wollen uns turnen. Und das tut Methadon irgendwann nicht mehr. Heroin wirkt mit diesem Saft auch nicht mehr. Deswegen werden “nebenbei” Koks, Speed und Tabletten am konsumiert.
Bericht 2
(03/2001) Nach 23 Jahren Heroinsucht, davon 9 Jahre im Vollzug, 4 Therapien und nun schon jahrelanger Substitution mit (dem Teufelszeug) Methadon, bin ich der Meinung, daß meinem Leiden zu helfen sei. Nicht durch irgendwelche unsinnige, teure Therapien.
Ja, ich bin dafür, daß ich Heroin vom Arzt bekomme; jeder Diabetiker bekommt sein Insulin. Oder muß erst noch der krankheitsgrad bei sucht diskutiert werden? Ich für meine person sehe keine Möglichkeit noch etwas zu ändern (will jetzt auch wirklich nicht mehr). Ich halte schon Jahre lang genug Vorschriften von sehr klugen leuten aus.
Natürlich sehe ich die Gefahr; ganz klar. Aber haben sie sich schon überlegt, wieviele junge Menschen ins Methadonprogramm kommen, obwohl das heutige Heroin auf der Strasse nichtmal 3 Prozent hat? Dort kommen sie auf ein Medikament, daß nicht – wie Heroin – in 7 Tagen entzogen ist. Zumal 80 Prozent der Methadon-Leute Beikonsum haben, sprich :alles sich reinziehen. Politoxikomanie – und nun?
Bericht 3
(12/2001) Hi Leute !!!!
Nehmt nicht alle Sachen Ernst die euch geschickt werden!
Dieser Bericht ist total Schwachsinnig!
Es gibt keinen in Deutschland der 50ml Methadon aufeinmal bekommt!
Ich spreche da aus Erfahrung !
Ich habe damals 5ml am Tag bekommen und mir hat es geholfen mich von meiner Heroin sucht zu befreien!
Ich habe zwar nur H geraucht aber ich kenne auch andere Junkies die haben gerade mal 3ml Metha mehr bekommen also 8ml!
Aber mit 50ml das glaube ich niemals wie gesagt die Bericht ist einfach Schwachsinn!
Bericht 4
(04/2002) Hallo ! Ich selbst bin seit 20 Jahren opiatabhängig.Seit 1996 nehme ich Methadon. Dieses seit 2 Jahren erfolgreich zusammen mit Cannabis. Dies ist mein einziger Beigebrauch. Ich rauche Cannabis nur pur, da ich mir das Tabakrauchen abgewöhnt habe. Ach ja, Alkohol trinke ich auch nicht. Ich bin überzeugt, dass ich das nur dank des Hanfes so gut hinkriege. Hanf ist eine gute Unterstützungsdroge für das Methadon, das man ja nach einigen Wochen nicht mehr so bewusst wahrnimmt. Es törnt nicht mehr. Da kommt Hanf mit seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten gerade recht. Ausserdem ist er nicht ungesund.
Bericht 5
(06/2002) Ich wollte nur anmerken, das 50mg Methadon 5ml sind und nicht! 50ml!!! Also stimmt der erste Bericht. Ich bin auch in einem Methadonprogramm (12ml am Tag) und das Programm hat mir sehr geholfen ein normales Leben zu führen! Zudem ist es Fakt, das nach einem Methadonprogramm wesentlich mehr Leute den Ausstieg schaffen, als nach einem kalten Entzug! Das sehr viele Substituierte Beigebrauch haben stimmt, das finde ich sehr Schade. Ich habe keinen Beigebrauch.



10/2009 um 22:46
Hallo, habe nach 25 Jahren auf und ab vor 5 Jahren den Sprung ins Metha prog gemacht. Seither fast normales Leben, Job ohne Fehltage, beliebt, Papa geworden. Kein Beikonsum außer hin und wieder mal 1 Fluni zum pennen oder einen, zwei Züge am Joint (also 0.2 gram alle 3 Monate).
ABER: bin von 100 mg. mit Mühe auf 65 , manchmal dann aber 120 /Tag (damit es mal wieder knallt). Reduzieren ist schwer, Austieg unvorstellbar. Metha also NUR, wenn es niht anders geht.
02/2010 um 16:16
ich lebe in dr tükei und hir gibt es keine esatzdrogen habe voll die probleme
zu fal hat aus auslan einer metadon gebracht hab 2 monate konsumiert und habe keine enzugserscheinungen gehbt konte schlafen und hab kein depri gehapt was meint ihr ist das normal
03/2010 um 19:29
Mir hat das Methadon geholfen.Ich nehme seit 3 Jahren jetzt Metha gehe seit 4 Jahren arbeiten mit keinem Krankheitstag.Jeder spricht von Abdosierung, aber ich denke wir sind jetzt wie Vampire die Blut brauchen, und das für immer. Ich kann damit leben,es ist eben so. Ich nehme aber auch seit dem Metha keine anderen Drogen mehr, auch Alkohol ist bei mir Ende.Ich glaube das ich von dem Metha nicht mehr runterkomme, und wenn gibt es einen Rückfall mit irgendetwas.Wenn ich zurückdenke geht es mir jetzt besser als früher ohne Metha.
03/2010 um 03:05
Mir kommen gleich die Tränen…Ihr armen Süchtigen, da hat Euch der böse Substitutionsarzt soviel Methadon gegeben, und dann wirkt das nocht nicht mal länger als zwei Wochen! Darum braucht Ihr dann ja doch wieder Heroin, weil “wir Suchtis wollen uns turnen!”. Typisches Junkie-Denken: anderen die Schuld geben. Dabei ist jeder für sich, seine Gesundheit und auch für seinen Drogenkonsum bzw.seine Abhängigkeit selbst verantwortlich. Damit meine ich, daß man als Suchtkranker den absoluten Vorteil gegenüber anderen Krankheiten hat, daß man sich selber davon befreien kann, und es gibt soviel Hilfestellung wie bei kaum einer anderen Erkrankung. Mit Hilfe des Methadonprogrammes hab ich den Ausstieg aus meiner über 10 Jahre andauernden Heroinsucht geschafft, und auch wenn ich dafür lange Zeit täglich zum Arzt fahren mußte, um das Methadon zu trinken, so hat sich rückblickend jeder einzelne Weg gelohnt, denn kein Preis ist zu hoch für ein drogenfreies Leben. Für denjenigen, der wirklich da raus will, und der Methadon nicht nur nimmt, um einen potentiellen Entzug wegen Geldmangels o.Ä. abzumildern, der kann es damit hinkriegen. Ich kenne auch Leute, die ihr Leben lang substituiert werden müssen oder wollen, auch die sind Beikonsum-frei, haben ein ganz “normales” Leben mit Arbeit, Familie usw., oder die abends oder am Wochenende ein bißchen nebenbei kiffen. Aber ich habe kein Verständnis für Menschen, die sich sowieso immer weiter “dichtmachen” wollen, sich trotzdem Methadon vom Arzt geben lassen und dann diesen Arzt dafür verantwortlich machen, daß einige ihrer Freunde an einer Überdosis gestorben sind, obwohl sie genau wußten, daß die Gefahr einer Überdosierung mit Opiaten bei gleichzeitiger Einnahme von Methadon sehr sehr hoch ist. Ich frage mich, warum solche Leute überhaupt an einem Substitutionsprogramm teilnehmen, und dann dort auch noch Urinproben fälschen. Damit belügen sie nämlich in erster Linie sich selbst. An den Autor von Bericht 1: statt Dir Gedanken darüber zu machen, daß die “Methadonärzte” viel Geld für die Behandlung Abhängiger bekommen, frag Dich mal, wieviel Geld Du Deinem Dealer zugeschoben hast. Und wenn Du meinst, die Behandlung wäre “risikoreich”, womöglich mehr als der tägliche (intravenöse) Heroinkonsum, und führt nicht zum gewünschten Erfolg- dann zwingt Dich doch niemand, daran teilzunehmen.
03/2010 um 17:03
hallo, ich bin seit 1 jahr im methadonprogramm . war die ersten 8monate auf 80mg und jezt auf 70. wen man bei der arztkontrolle meist positiv ist setzt der arzt dich automatisch herunter.. naja stimmt die ersten 2 wochen mirkt man das methadon aber danach garnicht mehr – außer mann nimmt es 1,2 tage nicht ein ( hatte kurze zeit mitnehmausgabe weil ich arbeiten ging) tja ich muss zugeben ich habe viel beikonsum weil eben wie oben schon jemand geschriben hat bei metha kein feeling da ist. daher konsomiere ich nebenbei viel speed, thc, usw.. heroin nicht mehr so viel weil man es neben der substitionsbehandlung eh nicht spürt .. ich bin jezt 20jahre alt .. und in der behandlung bin ich laut arzt noch ca. 1-2 jahre . meinermeinung nach tja ich werde danach wider ein rückfall haben .. so wie viele andre auch.. ich wünsche allen viel glück und hoffe dass es wenigstens ein paar schaffen nach der behandlung davon ganz los zu kommen !!
03/2010 um 07:53
Zu Bericht 3 möcht ich nur sagen: “Du hast ja keine Ahnung, was und wieviel ml früher(95-99) verschrieben wurden.”
Bevor Methadon kam gab es Codeinsaft, der war nicht so stark und langanhaltend wie Methadon weshalb damals auch ziemlich viel verordnet wurde. 150-250 ml viermal am Tag war normal dazu 20 Diaz und jede Woche ne 50er Flumis….. Als umgestellt wurde auf Methadon weiß ich von Fällen die 30ml Metha am Tag bekamen, daß ist jetzt zehn Jahre her ab und zu treff ich einige von den Leute noch so arg viel weniger kriegen die jetzt auch nicht.
Methadon ist meiner Meinung ein guter Weg ins normale Leben zurückzufinden, für Menschen die es auch wollen. Die Sanktionen jedoch für langjährige, beigebrauchsfreie Patienten sollten gelockert werden – ich mein den Psychologenkram – der bringt nicht jedem was. Da Methadon wirklich sehr schwer zu entziehen ist sollte auch nicht immer auf´s Runterdosieren genötigt werden. Es ist besser in der Apotheke sein Metha zuholen um ´ne Woche wieder sein ganz normales Leben (Arbeit, Kinder…) zu führen als die Patienten zum clean sein zu zwingen. Ist doch klar das viele wieder rückfällig werden. Ausser mein Ehepartner weiß niemand das ich substituiert bin, in meinem privaten wie beruflichen Umfeld gelte ich als zuverlässig, vertrauenswürdig und seriös. Niemand würde vermuten das ich jeden früh meine 2,5 ml schlucke – und ich tu doch auch niemandem weh damit!
03/2010 um 20:22
Drogensucht sollte endlich wie jede andere Krankheit auch von jedem Arzt behandelt werden können! Keine Einschränkung mehr,weil du jeden Tag zum Arzt musst, selbst am Wochenende. Wenn man nicht grad aus der Stadt kommt, musst du noch Fahrten u die Kosten tragen. Dann ist man eh Mensch 2ter Klasse. Einmal ein Rückfall und du bist raus.
03/2010 um 17:15
wie dosiere ich mich ambesten ab?
03/2010 um 17:03
Ganz einfach. Drogensucht ist keine ganz normale Krankheit. Natürlich brauchen Drogensüchtige Hilfe. Man kann es sich aber nicht so einfach machen, dass sich in Zukunft jeder seine tägliche Dosis Heroin aus der Apotheke holt. Heroin ist immer noch illegal.
Und nun meine ehrliche Meinung: Wer einen Entzug via Methadon machen möchte, der sei herzlich eingeladen teilzunehmen. Wer aber hauptsächlich daran interessiert ist sich über das Programm günstig zu turnen, der sollte möglichst schnell rausgeschmissen werden. Anders gehts wohl nicht.
04/2010 um 01:24
Ich hab mal eine Frage.Wie kommt man eigendlich zu dem Methadon?Also wenn man z.B. von Heroin abhängig ist.Überkommt es dann einen einfach so, dass man aufhören will und deshalb zum Methadon übergeht, oder wird man von “außen” angesprochen?
wäre sehr freundlich das zu erfahren, ich halte demnächst ein Referat über Methadon.
Und wie ist das eigendlich?- Wenn ich das rictig verstanden habe, dann ist Methadon Schwarzmarktware, aber man kann es auch in Apoteken gegen ein Rezept bekommen?
Vielen Dnak schonmal im Vorraus für die antworten meiner Fragen:) Viel Glück euch allen!
LG
04/2010 um 14:57
Ich weiß nicht warum Ihr euch so die Köpfe danach einschlagt. Ich bin seit 2 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich wäre Zuhause fast gestorben weil ich einen kalten Entzug Zuhause machen wollte aber durch die schmerzen und Entzugsentscheinungen ging es mir so schlecht das ich es gerade noch geschafft habe den Notarzt anzurufen damit ich Leben kann. Ich habe vor 9 Jahren schon mal einen Entzug geschafft und ich bin jetzt auch noch nicht durch damit.Es ist leichter an Heroin ranzukommen als wieder los zu kommen. Ivh habe eine 5 Jahre alte Tochter und das war der ausgangspunckt warum ich von Heroin runter will. Ich bin nicht in den Methadonprogramm. Ich trinke kein Alkohol und nehme auch nichts anderes ein ich will aus freien stücken wieder ins normale Leben finden. Eine Suchtberatungsstelle finde ich ist zwar für Menschen die sich das gerede anhören möchten aber für mich ist es nichts. Ich habe einen sehr guten Freund der im Methadonprogramm ist und er ist von 15ml jetzt auf 8 ml runter gegangen und er sie und fühlt sich von Tag zu TAg besser.Er wird den Absprung schaffen und das könnt ihr auch! Ihr müßt nur an euch glauben.Ich gebe euch einen sehr guten Tipp: Geht mal in euch und denkt mal darüber nach was ihr eigentlich wollt und setzt euch ein Ziel!Ich spreche aus erfahrung.
04/2010 um 07:52
ich hatte eine phlegmone und ging nicht zum arzt 4tage später hatte ich schmerzen die unvorstellbar waren.ich kamm ins spital und überlebte nur mit knapper mühe. die hand war nicht mehr zu retten.nach 4wochen langen aufenthalt in der klinik wurde ich entlassen mit einer adresse von einen substitutionsarzt und einen methadonrezept über 80ml.methadon da aber mein beikonsum aber nicht nachlies erhöte mein arzt nach gesprächen mit psychologen auf 100ml.das ist jetzt 10 jahre her. ich hatte bis jetzt keinen einzigen rückfall.ich lebe wieder ein ganz normales leben ohne irgendwelchen schnikschnack.jetzt bin ich bei 80ml.der arzt sagte mir auch das es sich nicht mehr ausginge um ohne zu leben da ich mittlerweile 58 alt bin und mein körper ziemlich beschädigt ist. meine glanzzeit bestannt tägl. aus 3gramm huhd1bis2g.koka über jahre hinweg.
04/2010 um 11:20
Liebe Leser,
Ich beziehe seit kurzer Zeit Methadon nun von einem neuen Arzt,weil der alte “achtung Wortspiel”aus Altersgründen seine Praxis schliessen musste.Nur,seit ich bei diesem neuen Arzt bin
muss ich da jeden Tag antanzen,auch an Sonntagen,an Weihnachten,Ostern,Geburtstag usw.D.h.ich bin nicht mal in der Lage meinen Heimatort auch nur für 24Std zu verlassen.Bei meinem bisherigen Arzt war das kein Problem!
Wie ist es möglich,dass sich die Ärzte einander soo uneinig sind,was die Methadon-Ausgabe betrifft?
Und was den Schwarzmarkt betrifft:Wer hat denn Bedarf,auf dem Schwarzmarkt zu kaufen?Echten bedarf haben nur Abhängige wie ich.D.h.wenn ich mal wegfahren will,muss ich mich auf dem Schwarzmarkt versorgen!!Also,wenn das kein schlechter Witz ist!!Und so kommt der Schwarzmarkt zu neuer Kundschaft!
Je strenger das gehandhabt wird,desto besser blüht doch der Schwarzmarkt!Wer das Glück hat in einer Grosstadt zu leben,kennt dieses Problem vielleicht nicht.
Trotzdem kanns doch wohl nicht wahr sein,dass ich mir an Feiertagen einen Wecker stellen muss für 10Uhr,weil,wenn ich bis 10.30 nicht dagewesen bin oder verhindert sein sollte,dann wirds echt heftig!Jeder Opiatabhängige kennt das!
Der Arzt ist ein gewisser ———– (aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde der Name des Arztes vom Administrator entfernt) und wie der sich anstellt,wollte ich mal an dieser Stelle schreiben.Wie Sklaven sitzen alle hier fest,bis auf diejenigen,die das nötige Kleingeld haben per Privatrezept seine Medikamente selbst zu bezahlen.
Ich hoffe,dass ihm da mal jemand ins Gewissen redet.
Alles Gute den Betroffenen anderswo
götz
05/2010 um 21:18
ich kann euch storys erzaheln de fakto die ausgabe is von kreis zu kreis und bundesland versschieden und arzt zu arzt
05/2010 um 10:28
hallo.. mein freund ist seit zwanzig jahren abhängig.er hat so alles durch,was es gibt.. zum schluß hat er sich heroin in die nase gezogen.. seit einem halben jahr ist er (wieder) im methadonprogramm. fing mit 80 an,dann 100 und ist jetzt bei 120. seit kurzem habe ich das gefühl,dass er wieder andere sachen konsumiert.was er natürlich nicht zugibt
er kommt manchmal mit riesigen pupillen zu mir und nach ner std hat er wieder typische stecknadelaugen. dazu sitzt er genauso zugedröhnt wie früher am tisch und schläft ein.. oder verhält sich das so mit dem methadon? am anfang des programms war es nicht so.oder liegt es an der höheren dosis?? aber er nimmt es morgens und nicht abends.. vielleicht kann mir jemand etwas helfen,blicke da langsam gar nicht mehr durch und von ihm erfahre ich nur hälfte
danke
06/2010 um 10:04
Ich bin seit 9Jahren Heroin abhängig und seid 3Jahren im Methadon Programm.Und ich muss sagen,dass mir das Metha sehr gut geholfen hat.Ich war damals richtig Böse drauf,geballert Braun-Weiß alles zusammen.
Viele meiner Freunde sind gestorben an dem Drecks zeug! Ich lag so oft im Krankenhaus wegen ner Überdosis,Schlechtes material oder weil ich mir auf Turkey das Zeug daneben geballert habe.
Das Leben wollte ich einfach nicht mehr führen.Jeden verdammten Morgen auf zu stehen und überlegen Wie und Wo man heute Geld her bekommt.Also bin ich zum Arzt gegangen,ich war nach ein paar Wochen auf 16 Metha.Und es hat geholfen,ich konnte mich um all die sachen kümmern für die ich keine Zeit hatte.
Dann wurde ich auch noch Schwanger und mein Sohn ist völlig Gesund auf die Welt gekommen,ohne Probleme.Natürlich bin ich in der Schwangerschaft mit dem Metha runter auf 5.
Heute ist mein Sohn 6Monate und ich immernoch Beikonsum frei.
In der ganzen Zeit hatte ich nur drei Rückfälle und die haben mich noch viel stärker gemacht.
Ich möchte euch damit einfach nur sagen das es mit Methadon viel viel besser ist,als wie mit Heroin!
07/2010 um 21:22
ich will wissen wann man oder was passieren kann wenn man diese ersatz droge von heroien nimmt und was da passieren kann ???
und was ich noch wissen möchte wann man zum Alki wird ???
lg janine
07/2010 um 15:23
Hallo an alle Suchtis
Meine Freundin is seit 17 Jahren drauf, ist Schwanger in 8. Monat und nimmt 6 Metha (6 ml oder 60 mg für die Klugscheißer), zu Zeit Beigebrauchsfrei.
Ich selber bin 42 Jahre, angehender Betreuer und schon immer Clean.
Ich muss gestehen das ich bei vielen Beiträgen schmuntzeln musste oder mir gedacht habe: …ganz schön verpeilt..
Ich werde mal versuchen Eure fragen zu beantworten:
Wo finde ich einen Subtitutionsarzt ?
- Fragt mal Euren Hausarzt, in der Szene oder bei der Suchtberatung ! Im allgemeinen sind die allgemein bekannt.
Warum reagieren die Ärzte so unterschiedlich?
- Weil es drauf ankommt…. wie kommt Ihr mit dem Arzt klar und er mit Euch….welchen Eindruck hat der Arzt von Euch…welche erfahrungen hat der Dr. und wie verbraucht ist er…..wie ehrlich seid Ihr zu ihm?
Anmerkung: Suchtis lügen um die Sucht und den Konsum zu beschützen!!!
Ärzte, Betreuer und Anlaufstellen hören das sofort raus….daher mein Tip: So schwer es fällt-seid ehrich zu euch selber, seid ehrlich zu denen die Euch helfen (egal wie schwer es Euch fällt).
Da ich regelmäßig in der Szene auftauche und Suchtis helfe raus zu kommen erkläre ich Euch gerne warum ich welche Tips gebe.
Frage: Wie lange bist du auf Heroin ?
Frage: Wie konsumierst du? IV, Nase auf Blech?
Frage: Wie oft, wie lange, wie intensiv schießt du Dich weg?
Frage: Hast Du Tretminen in deiner Vergangenheit (Psyche) über die Du nicht weg kommst oder die Dir zu schaffen machen?
Frage: Welchen Eindruck habe ich von meinem Gegenüber:
Ist er/Sie Psychisch stabil? Will er/Sie sich nur den Konsum von der Krankenkasse bezahlen lassen? Warum will er/Sie clean werden ?!? Wie lange hält diese Motivation?
Wieviele entgiftungen ? Ist ein 35er BTmG vorhanden?
Metha empfehle ich wenn:
-Die Psyche angeschlagen ist
-Beikonsum geplant ist und bleiben soll
-Der Suchti instabil ist..
Begründung: Metha ist eine Ersatsdroge, die ersten 14 tage bekommst Du deinen Kick, danach brauchst du die Dosis regelmäßig und wirst monatlich kontrolliert (UK).
Beikonsum ist weiterhin möglich (normales Gefahrenpotenzial).
Personen die aufgrund der Psyche nicht(!) mit einem klaren Kopf klar kommen gehen automatisch auf Metha.
Die Bessere Alternative zu Metha: Subutex!
Mir Persönlich ist es lieber wenn Suchtis auf Subutex gehen da der Ausstig damit einfacher ist als mit Metha.
Aber (!!!)… für Subutex sind einige Vorrausstzungen nötig und wichtig:
-Ist die Psyche ausreichend Stabil ?
-Kommt der/die mit einem klaren Kopf klar ?
-Ist eine Gute Kontrolle gegeben oder Betreuung ? (Kriesenintervention)
-Wie hoch ist die wahrscheinlichkeit von Beigebrauch?
(Beigebrauch ist bei Subutex extrem Gefährlich, kann tötlich sein da Ihr eine Überdosis nicht bemerkt!)
Vorteile von Subutex:
Subutex ist ein Rezptorenblocker, daher seid Ihr Körperlich Suchtfrei also nur noch im Kopf ist der Suchtdruck wie eine erinnerung….legt sich aber sehr schnell und ist gut in den Griff zu bekommen.
Ihr seid im Kopf klar, ist für viele ein ganz neues Gefühl.
Runterdosierung ist kein muss.. geligt aber sehr gut wenn es
langsam erfolgt.
Subutex verhindert den Beigebrauch da Du unter Subutex keinen Kick mehr empfindest…du bleibst einfach klar!..
oder stirbst an einer Überdosis wenn Du es versuchst mit Gewalt zu erzwingen! (noch mehr, noch mehr….tot)
Entgiftung vom Metha, runterdosierung:
Erwachsene: alle 3 Tage Dosis um 0,5 ml(50 mg) reduzieren.
Gilt für aufenthalt in einer Entgiftungsstation, wenn Ihr Euch zu Hause runter dosieren lassen wollt gilt: nach Eurem Empfinden….Ihr bestimmt wie schnell…und wenn es zu schnell war habt Ihr hoffentlich einen kleinen Vorrat für den Notfall parat (Ärzte haben leider auch freie Tage oder Wochenende.
Entgiftung für Schwangere vom Metha:
Pro Woche Tagesdosis um 0,5 ml (5mg) verringern bis Ihr eine Tagesdosis von nur noch 3ml/30mg habt.
Ab einer Tagesdosis von 3 ml/30mg die Tagesdosis um 0,1 ml(10mg) pro Woche reduzieren.
PS:
Mein Sohn kommt nächsten Monat auf die Welt….als Metha-Suchti.
Mama´s: Es gibt keinen Grund die Gesundheit Eurer Babys zu riskieren! Bevor Ihr einen Rückfall mit Heroin baut, bleibt lieber auf Methadon! Methadon ist seid 15 Jahren auf dem Markt, wird seid 15 Jahren auch bei Schwangeren verwendet.
Es ist nicht eine Missbildung oder Komplikation aufgrund
vom Metha bekannt geworden!
Daher: lieber Metha-Baby als Rückfall bauen. Ihr seid für Eure Baby´s verantwortlich.
Holt Euch direkt die Passende Hilfe, auch beim Jugendamt.
…und macht Euch eines selber klar:
Sucht ist eine Krankheit – genauso wie z.B. eine Grippe!
..für eine Grippe hast Du kein schlechtes Gewissen – weil du süchtig bist brauchst Du es auch nicht zu haben.
Aber: ..bei einer Grippe steckst Du auch keinen absichtlich an – also bringe dein Baby auch nicht mit Heroin in kontakt.
Medikamente werden vom Arzt verschrieben und sind auf Nebenwirkugen geprüft, das gilt auch für Methadon für Baby´s.
Lg BigDaddy
08/2010 um 21:15
naja ich glaube jeder muss es für sich selber rausfinden um vom metha loszukommen,bin im januar ins programm und hab mit8m angefangen und im mai hab ich angefangen mich runterzudosieren und jetzt bin ich unter 1m um genau zu sagen auf 0,25m,ob ich es auf null schaffe weiss ich nicht,auch weiss ich nicht ob es letztendlich doch nur ne kopfsache ist,und meinen körper es vielleicht gar nichts mehr ausmacht wenn ich von heut auf morgen nichts mehr nehme
10/2010 um 19:27
Dein Kommentar…
11/2010 um 21:58
Weis jemand ob Diabetiker Methadon beim Arzt bekommen??
Ich habe gehört das Diabetiker es nicht nehmen dürfen,stimmt das??
11/2010 um 13:13
Hallo “DeinName”,
ich finde deinen Bericht klasse.
Ich selbst hatte nie was mit Drogen zu tun, aber mein Freund ist seit vielen Jahren abhängig.
Er befindet sich zur Zeit im Methadon-Programm.
Ich würde mich freuen, wenn du mich anschreibst und ich dir evtl. ein paar Fragen zu dem Thema stellen dürfte.
Liebe Grüße.
01/2011 um 00:51
MEINE MUTTER UND MEINE GROSSE TOCHTER DENKER DAS METAHDON EIN ERSATZ DROGE IST VON HEROIN ??? ABER ICH SEHE DAS GEANS ANDERS WIE DIE ZWEIE
FÜR MUCH IST DAS METTAHDON UND DAS HEROIN PROGAM EIN HIFFS MITTEL IN DIE NOMALE WELT WIEDER ZU KOMMEN UND DAS DIE KRIMIALTET GENIGER WIRD WIE WIE FRÜHER !!!UND DAS MANN WIEDER ZU FAMILIE “WENN MANN NOCH EINE HAT “KOTAKT HAT -UMD VIELEICHT SO GEAR EIN ARBEIT GEKOMMT-UND WENN ES EIN EURO ARBEIT IST!!!
LEUTE MEINE MUTTER HATT DREI KINDER DIE ALLE DARQUF SEIND ABER EINER HAT SICH DAS LEBEN GENOMMEMN UNS SIE HAT IN AUCH NOCH IN IHRER EIGENEN WOHNUNG GEFUNDEN UND DIE ANDERE TOCHTER DIE WIRD ES AUCH MICHT LERNEN !!!MEIN MANN UND ICH WIR KÜMMERN UNS UM MAMA TSCHÜSSSSSSI
ELA
01/2011 um 11:02
Hallo.. Ich wollte mal fragen ob jeder Methadon bekommt der Heroinabhängig ist.. Ich habe mir das Thema Methadontherapie für meine Abschlussprüfung in der Schule ausgesucht und bin fast fertig.. nur diese eine Sache fehlt mir noch.. Mein Lehrer sagte mir nämlich das Leute die auf der “Gasse” Leben kein Methadon bekommen..Welche Voraussetzungen muss man haben das man Mehtadon bekommt?
Liebe Grüße
Lisa
01/2011 um 19:01
bin 57 , seit meinem 18 lebensjahr abhängig, z,zt,. auf 3ml methadon und wenn ich euch blitzbirnen lese, frage ich mich ehrlich ob die letzten jahre an euch vorbeigegangen sind. erschreckend eure ahnungslosigkeit und vor halbwahrheiten strotzenden beiträge. ihr solltet euch besser informieren, schon ums überlebens willen, wünsch euch wirklich nur noch viel glück. ihr könnts gebrauchen
01/2011 um 15:19
Kann mir einer sagen wer die Methadontherapie bezahlt?
Danke
01/2011 um 12:05
Ich hatte bei einem Arzt 25ml.für einen tag, und das ganze Methadon für eine Woche mit nach Hause, also 150ml. mit bekommen das wahr vor drei Jahren. Jetzt bin ich in Bayern auf der suche nach einem Substitutionsarzt, der mir Methadon für eine Woche mitgibt, aber ich kann nicht ein mal einem Platz finden wo ich überhaupt was bekomme. Schlimm sehr schlimm, jetzt muss ich wieder auf der Strasse was holen und mann weist ja nie, was mann da bekommt, ob da irgend wann mal Rattengift ist oder so, kann mann nie so genau wissen, nur hoffen, das es mal gut geht!!!
01/2011 um 23:48
Hallo erstmal ich selber bin seit 2008 in der Substitution mit Metadict.Ich bin mit 16meter angefangen und bin heute auf 2,75meter. Ich selber kann zu diesen ganzen Berichten nur sagen.
Das die Substitution mit Metadict mir persönlich sehr geholfen hat und das man das auch nur schaft wenn man das auch wirklich selber will. Nur dann kann das klappen und wenn ich hier die ganze Zeit höre bei Konsum hier und da, dann kann und wird das auch nie was. Außerdem sollten diese Leute die Substitutionsplätze nicht den Leuten die es wirklich wollen weg nehmen nur weil es billiger ist und einfach drauf bleiben und sich nicht beschweren.
Also wie gesagt wer es wirklich will kann es damit schaffen, ich selber bin auf dem besten weg und hatte seit meinem Anfang bis heute auch noch keinen Rückfall.
Mfg.
01/2011 um 00:19
Hallo Audine
Also zu deinen fragen.
Also es gibt nicht nur Methadon sondern auch Metadict, Polamidon, Sobutex und Suboxson.
Zum bezahlen das wird über die Krankenkasse ganz normal abgerechnet.
Und zu den Vorrausetzungen.
Man muss sich erst einmal einen Substitutionarzt suchen der einen Platz frei hat und einen dann auch aufnimmt.
Dazu wird er bestimmte Sachen wissen wollen,
was man nimmt, wieviel, wie man es nimmt und wielange man es schon nimmt.
Ich glaube man muss mindestens 2 bis 3 Jahre Konsument gewesen sein damit man ins Programm kommt und damit die Krankenkasse die kosten übernimmt. Wenn man gewisse Krankheiten wie Hepatites oder Aids hat wird man eher aufgenommen als wenn nicht. Die Substitution ist ja auch eigentlich der letzte Ausweg wenn man nach der normalen Entgiftung immer wieder Rückfälle baut oder bei alt Ganos die jahrelang gefixt haben und irgendwann kein Wehnen mehr haben wo sie rein stechen können.
Außerdem bleiben die meisten die Substituierten die vorher jahrelang drauf waren auch bis an ihr ende Substituiert. Nicht viele schaffen es wirklich damit aufzuhören.
Ich selber bin seit 2008 Substituiert und weiss wovon ich rede, ich dachte auch das das schnell und einfacher dadurch geht. Aber die Wirklichkeit ist anders ich bin auf dem besten Weg, mit viel glück und beherschung schaffe ich vielleicht den Absprung aus der Substitution ende 2011 anfang 2012.Ok,
ich hoffe das ich dir ein wentg mit deinen fragen helfen konnte.
Mfg. Nigkone
02/2011 um 23:53
Also wenn ich so die ersten Berichte lese, wird mir übel. Bericht eins ist ein absolutes Weichei. Ich war hoch auf 9ml/Tag. Ein dreiviertel Jahr und der Spuk hatte ein Ende. Leute, wir haben doch mehr Zeit als alles andere. Warum nehmt ihr euch nicht die Zeit? Der Autor “Dein Name” von 03/2010 hat vollkommen recht!! Wer an seiner Sucht etwas ändern will, der muß es selbst tun, da kommt kein anderer und macht euch das. Zu den Toten, die zu beklagen sind, tut es mir leid. Mag sein, die, die Heroin an Überdosis, eher noch an den Streckmitteln, wo doch keiner weiß womit heutzutage gestreckt wird, gestorben sind, ist nachvollziehbar. Aber wer da behauptet, von Methadon kommt man vom Leben zum Tode, der soll es gefälligst wie verordnet trinken und nicht spritzen (dafür ist es nicht vorgesehen). Ich bin auch vom Methadon losgekommen. Wer will, der kommt von los!! Ist doch egal, ob Heroin oder Substrat, ohne Vorrat kannst du nirgends hin, sonst gehts dir beschi…..n. Ich hab mich gefühlt, als hätte ich eine Schlinge um meinen Hals. Wollte ich länger weg, ging nicht, weil das Zeug nicht in der erforderlichen Menge da war. Heute kann ich gehen wohin ich möchte, ich brauche auf des Teufels Sachen keine Rücksicht mehr nehmen. Warum schummelt ihr euch nicht aus dem Methadonkonsum heraus?? Jede Woche oder auch alle zwei Wochen immer nen halben Milli weniger, fällt überhaupt nicht auf, und ihr merkt es kaum. Gebt euch doch mal die Einschätzung nicht nach dem was ihr euch so erzählt, sondern danach wie ihr handelt. Ich denke, fünf Jahre Heroin- und Methadonterror reicht, waren übrigens fünf Jahre zuviel!! Ein besseres Geschenk kann sich niemand selbst machen, als sich davon zu befreien. @Nigkone, meinen Glückwunsch und nur weiter so, Du schaffst es. Bleib am Ball. @Audine, wie lange Du schon das Zueg nimmst ist nicht so von Bedeutung, haupsache ist Dir wird geholfen!
MfG Ozelott
02/2011 um 12:14
Hollo @Götz,
solltest Du meinen Beitrag gelesen haben, dann weißt Du, was ich meine mit ” Schlinge um den Hals “. Anders gesagt, man fühlt sich angebunden wie ein Hund. Egal, ob Dorf, Kleinstadt oder Großstadt, die Regeln sind überall gleich. Methadon fällt genauso wie Heroin unter BTM-Gesetz. Ist doch auch ne Droge, halt synthetisch hergestellt. Auf dem Schwarzmarkt kann es nur sein, wenn Methadon geholt wird, aber der Heroinkonsum unverblümt weiter geht. Sammeln, sammeln dann kann verkauft werden. So gierig wie ein Junky nun mal ist, egal ob nach “Stoff” oder Geld, wird noch ordentlich verdünnt, und so wird man halt beschissen!
02/2011 um 08:04
bin jetzt seit 17 jahren im metha Programm bin auch immer arbeiten gegangen habe ca.12 jahre beikonsum gemacht . kann mir irgend jemand einen tipp geben wie ich aufhören könnte wäre wirklich über jeden beitrag dankbar
03/2011 um 17:30
Ich bin jetzt seit 2001 im Methadon-Programm. Als ich zum ersten Mal zum Doc bin war ich Arbeitslos und total auf Benzos (Rohypnol/Flunitrazepam), Alkohol, Amphetamin und Heroin.Mir hat es geholfen von der Straße und der Kriminalität weg zu kommen denn ansonsten wäre ich mit Sicherheit völlig abgestürzt. Als sich das mit dem Methadon eingependelt hat und ich jeden Tag zum Arzt bin um die Tagesdosis einzunehmen bekam ich nach ein paar Monaten ein Take-Home Rezept und musste dann nur einmal pro Woche zur Vergabe. Seitdem gehe ich einer geregelten Arbeit nach. Mittlerweile muss ich die Tagesdosis unter Aufsicht einnehmen weil ich mir die komplette Take-Home Dosis nicht einteilen kann und ich immer mehr nehme als meine Tagesdosis ist. Seitdem klappt es wieder ganz gut. Die große Angst die ich habe ist von dem Zeug runter zu gehen und ich wieder total abstürze. Deshalb bleibe ich auch noch im Programm weil ich mich so sicher fühle und ich kaum beigebrauch habe.
Ich habe keine Ahnung wie ich es schaffen soll das Programm komplett zu beenden denn ich brauche meinen täglichen Turn und den bekomme ich auf legale Weise und kann meinem Beruf zuverlässig nachgehen.
03/2011 um 16:48
Hallo zusammen ich bin seit Januar im programm und bekomme subotex in den ersten 2wochen bekam ich 8mg,dann dosierte mein doc mich auf 6mg runter auch nur zwei wochen es ging in den schritten weiter jetzt bekomme ich jeden zweiten tag nur noch 2mg und habe auch immer noch bei konsum,ich nehme mir immer vor aufzuhören aber ich schaffe es nicht.mein arzt meint zu mir das er das pogramm in 4 wochen beenden wird,jetzt habe ich angst das ich auf der strecke bleibe,da er nicht mich sich reden lässt denn ich wollte wieder hoch dosiert werden und ich bin auch der meinung das das programm zu kurz gewesen ist um davon weg zu kommen,was meint ihr dazu könnt ihr mir einen rat geben was ich tun soll,lg nina
03/2011 um 16:54
Hallo zusammen ich bin seit Januar im programm und bekomme subotex in den ersten 2wochen bekam ich 8mg,dann 2 wochen 6mg jetzt bin ich bei 2mg und das nur jeden zweiten tag mein beikonsum ist mehr geworden in 4 wochen will er das programm auflösen und ich weiss jetzt nicht da ich hochdosiert werden wollte und der doc nein sagte was ich tun soll habt ihr einen rat für mich lg nina
03/2011 um 06:24
nina,
was du zu tun hast ist das schwerste: du musst dich entscheiden ob du wirklich willst. wenn du das ganze jetzt beenden willst, dann höre auf deinen arzt und entziehe. wenn nicht, mach weiter und lebe mit den konsequenzen. tue ich auch, aber ich mache niemanden als mich selbst verantwortlich und heule nicht rum. ich rate dir aber das erste zu tun, aber ich lese dass du es eh nicht tun wirst. niemand kann dir/uns helfen wenn nicht wir selbst
04/2011 um 23:30
hallo.ich bin heute das erstemal hir.ich nehme seit ca2 jahre subutex.und hab oder versuche eher schon die ganze zeit aufzühörn.ich hasse dieses zeug.ich habe voher nie was anderes genommen und bin sofort von einer ersatz droge süchtig geworden. .ich hab keine freund nichts,hab damals alles für mein freund aufgegeben.das ist so schwer alles.ich weiß net mehr weiter ich habe so viele fragen.aber keiner kann mir diese beantworten.es versteht mich auch keiner,die wolln mir zwar helfen(meine mutter)aber sie fragt mich immer was denn so schlimm an den entzug ist.mein freund sagt auch immer das ist nur subutex ,eine woche dann hast du kein entzug mehr.aber ich habe mal 10tage geschaft und mir gings immer noch so schlecht.ich habe auch leicht depressionen,weil ich auch immer so viel alleine bin.bitte ich will einfach nur das mir jemand meine antworten beantwortet !
-Wie lange dauert so ein entzug???
-ich schwitze immer so viel und mir wird heiß und kalt am rücken ??
-ich hab starke nervosität ??
-Wann wird sich alles wieder normal anfühlen??
-(keine angstzustände)
wenn ich einfach nur wüste wie lange das alles dauert wird ,das würd mir kraft geben.vielleicht kann mir einer meine antworten beantworten. bitte,ich will davon weg,ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll
05/2011 um 10:09
Hallo, ich kann mich nur dem Manni anschließen,es ist erschreckend was man von Euch für Kommentare liest.Ich bin 51 Jahre alt und seit meinem 16 Lebensjahr habe ich Suchtprobleme
-wie ich Heute weis-früher war ich der Meinung,es hat immer schon süchtige Menschen gegeben- und ich gehöre einfach dazu,
totaler Quatsch wie ich Heute weis… aber von Methadon ist es verdammt schwer weg zu kommen,zumal die überwiegende Mehrheit der Konsumenten meint,dass Methadon nicht “breit macht”.Ich denke das wird erst klar wenn das Zeug aus dem Kopf ist.Das wichtigste ist beim runter dosieren die Tagesstruktur und die Kontakte mit Menschen die keine Suchtprobleme haben…aber das allerwichtigste ist der richtige Zeitpunkt zum aufhören und die Klarheit darüber das man clean leben möchte,alles weitere ist individuell von Mensch zu Mensch verschieden.
06/2011 um 14:29
Hi zusammen.bin 41 und seit 2 jahren im Methaprogramm,angefangen mit 7 ml und jetzt auf 1.8 ml.wenn ich hier lese wieviel ml manche leute nehmen wird mir übel.Alles über 10 ml kann der körper gar nicht aufnehmen(wissenschaftlich erwiesen!!)Ärzte die mehr als 10 ml verschreiben sind meiner meinung nach die größten Verbrecher!!( Dealer in weiß!!) Ich hoffe für mich ende des jahres auf 0 zu sein.
08/2011 um 09:35
erst einmal möchte ich mich vorstellen bin männlich und 40 jahre alt.und nehme heroin seit 27 jahren das toll geredete metadon ist der teufel in person .seit 8 jahren versuche ich von diesem zeug weg zu kommen aber nichts hilft keine thrapie nichts mein atzt sagt das es verdamt schwer ist davon los zu kommen ich kann dies nicht mehr hören.ich glaube das es nur die leute schaffen die auch den starkenwillen dazu besitzen alle anderen dazu gehöre ich auch haben nicht so viel glück sie bleiben süchtig ein leben lang drei sachen gibt es entweder weg zu kommen von den drogen oder ein programm oder der goldene um ein anderes leben zu wählen.also leute wählt selber was ihr für ein leben leben wollt.ich möchte leben und werde immmer süchtig bleiben da ich mich damit abgefunden habe…………
08/2011 um 09:47
ja ja is klar…..
wenn ich einige antworten hier lese könnt ich k****.
süchtige müssen ja einfach nur aufhörn drogen zu nehmen
das is genau der gleiche schwachsinn wie zu sagen magersüchtige müssen ja einfach nur was essen.
sucht ist eine krankheit punkt aus!
ausserdem reagiert jeder körper anders und es ist ein riesen unterschied ob du lächerliche 3 monate mal kurz auf metha warst oder jahre wenn nicht jahrzehnte.
ach ja und :”Wenn man keine Ahnung hat,
einfach mal die **** halten”
08/2011 um 17:30
Hi Leute, ich werde seit 1991 m. Metha. substituiert.Damals war es ein noch ein “Wissenschaftlichtes Versuchprogram”.(NRW)Dann habe ich m. Metha eine 3jährige Umschulung zum Altenpfleger gemacht u. bin nun s. ca. 20J. i.d. A.P. tätig.Wàre ich nicht ins Me.P. hineingekommen, wäre ich heute tot.Allerdings muß ich zu geben, d. insbesondere junge Menschen d. “2* ” neben einen Filter geschlafen haben, sofort 150mg bekommen u.sich d. Saft i.v. Ballern. Metha als Einstiegdroge ist f. Mich nicht nachvollziehbar.Joe
08/2011 um 11:37
Also;
hier mal ein nützliches kommentar:
Ich arbeite ein einer Arzt Praxis ind er substituirt wird
und vownegen 50ml-180?!?! max ist bei uns 8 ml standart 5
bei beikonsum wird das take home priwileg sofort entzogen so das die patienten es auch keinenfall mehr mit nachhause nehmen können bzw, verkaufen können.
um sich andere arten von drogen zu kaufen
und ich bezweifel das andere Ärzte so gewissenlos damit umgehen und das ”teufels zeug” verschenken. bei starkem beikonsum wird das pogramm sogar abgebrochen da es keinen sinn hat.
also glaubt bitte nicht alles aws ihr im internet lest
es gibt 100 patienten denen es bei uns gut geht und ein geregeltes leben durch methadon führen können (natürlich gibt es ausnahmen wie überall)
09/2011 um 12:38
Tagchen,tagchen,
nur kurz dazu das kiffen & Metha ein gutes Mittel sei,
ist genauso rosarotes denken,wie die Unglaubwürdigkeit
dessen,der meint das es Schwachsinn ist,dass in Germany
keiner 50ml ausgibt ärztlicher seits oder 50ml einnimmt
,,UNSERER,,seits.
Ich selber hatte ne Phase von 2 Jahren an denen ich täglich
30ml bekommen habe und noch selber 20ml-30ml dazu klärte.
Und heute nehme ich 11ml aber suche gerade nach einem weg
zu entgiften weil ich seit meinem 13.Lebensjahr aktiv kiffe
und das Besorgen von minimum 2g genauso das Geld dafür genauso fu++it ist,wie für Braunes zu laufen!!!
Habe ich kein ,,Rauch,, bin ich aggro und wenn ich es habe
bin ich nicht gerade zufriedener,denn denn ganzen Tag damit
zu verbringen die Schei++e zu klären einfach unzufrieden!
Also erzähl dem Weinachtsmann, dass THC nicht schädlich sei!
P.S.und frag ihn doch gleich ob er dir ein Kilo Cocains mit-
bringt!
09/2011 um 16:38
also erstmal ich finde methadon gut, ich bin seit 8 Jahren drauf, bin dann ins methadon programm und bin jetzt bei 1,2ml gehe jede woche 0,2ml runter und mir gehts super. normales familienleben, 2 kinder und mein mann. ich bin in 4 wochen fertig! also mir hat es sehr viel gebracht!!!!
09/2011 um 16:47
achja und ich stimme gaby zu, es ist eigentlich alles kopf sache du hast kein entzug wenn du z.bsp. von 10 ml auf 9,8ml runter gehst. bei mir hat es auch erst richtig klick machen müssen im kopf aber ich weiß jetzt das alles viel einfacher ist und ich habe jetzt auch freunde die keine drogen nehmen und das gute war auch das meine familie immer hinter mir stand.
also wenn ein mensch eigentlich gar nicht richtig den willen dazu hat geht es auch nicht. aber ich weiß das es verdammt schwer ist. ich bin auch seit 6 jahren im programm und habe es jetzt erst geschafft, weil ich einfach kein bock mehr auf mein altes leben hatte, immer mehr genommen wie man sollte und dann am ende der woche hatte man nichts mehr und musste sich auf die suche machen. das war zum kotzen.
also an alle denkt mal drüber nach wie einfach das leben sein kann ohne das scheiß zeug, und den schalter im kopf umlegen auch wenn es nicht so einfach ist!
lg, jennifer
09/2011 um 17:20
Hallo Jessica, ein Entzug in einer Krankenanstalt dauert etwa 6 Wochen. Danach ist ein stationärer Aufenthalt von etwa 8 Monate total zu empfehlen. Du kriegst psychotherapeutische Betreuung in Form von Einzel- und Gruppentherapien, machst Arbeitstherapie und bekommst Unterstützung von Sozialarbeitern.
Ich vermute, dass deine Zustände Nebenwirkungen der Ersatzdroge sind.
Ich bin Wienerin, kann mir aber vorstellen, dass es in Deutschland – sofern du von dort kommst – ähnlich sind.
Liebe Grüße und beste Wünsche, Corinna
11/2011 um 13:12
Mal ne Frage. Muss man beim Methadon Programm eigentlich was aus eigener Tasche dazu zahlen? Mein Bruder fragt manchmal nach Geld mit der Bergündung das er ab und zu 11,50 Euro bezahlen muss. Ich glaube er lügt und holt sich dafür Heroin.
MfG Tobi
12/2011 um 19:56
zu die Tobi, ob dein bro dich belügt oder nicht kann dir nur er beantworten.
Aber Fakt ist auch das er, sofern er keine Rezeptbefreiung von seiner Kasse hat, auch wöchentlich oder monatlich, hält jder Doc anders, seine Rezepte auch bezahlen muss.
Ich als Take Homler zahl jede woche meine 5€ in der Apo und da ich ja einmal in der Praxis trinke, dort auch noch mal 5€
Ich weiß nicht von wo ihr seit aber in MUC bekommst du für 11,50
nicht mal nen alten Filter.
Also denke ich das dein Bruder nicht lügt, aber frag ihn besser selbst….
01/2012 um 12:15
zu bericht 3
10mg=1ml, es stimmt wie er es schreibt, seine 50mg, sind Deine 5ml
.Und zudem gibt es Ärzte die verschreiben es als take home, also 10ml mal 7 und manchmal auch für 2 Wochen, also mal 14, wenn man auf z.B12ml ist dann sind das 14 mal 12, also 178ml undin MG sind das 1780mg, also fast 2g PURES GIFT
01/2012 um 19:18
hallo,
Methadon ist ok ich bin von 1994-2010 im Program gewesen ohne
wäre ich heute nicht mehr da
hab mit 20ml angefangen und bin jedes Jahr runter gegangen ohne Probleme im letzten jahr bin ich 0,1 ml pro Monat runter minimale Entzugserscheinungen der kalte Entzug vom Heroin im Knast war viel schlimmer.
also macht langsam
01/2012 um 08:49
Ich war nach 5 Jahren an der Nadel, zwei Knastaufenthalten und miesen Freiern physisch und auch psychisch total am Ende. Seit 2001 werde ich substituiert und das ist das Beste was mir passieren konnte. Ohne dieses Programm wäre ich bestimmt nicht mehr am Leben. Seit ich substituiert werde habe ich eine 3 jährige kaufmännische Ausbildung gemacht und arbeite seither fest in einem kleinen Betrieb. Ich habe seit 9 Jahren eine wunderbaren Mann (auch Ex Junkie) und ein tolles Verhältnis zu meiner Tochter. Meine Gesundheit hat sich sehr verbessert, da ich auch mit Alkohol und rauchen aufgehört habe. Seit Dezember 2001 habe ich keine Drogen mehr angerührt. Okay, es wußte und weiß keiner, ausser meiner Familie und Freunden von meiner Vergangenheit, aber das geht auch niemanden was an. Wenn ich bei meinem Arzt sehe, wie viele Methadon nehmen um sich dann fröhlich mit anderen Sachen zudröhnen, könnte ich echt brechen. Die nehmen jemanden den Platz weg, der wirklich aufhören möchte. Die UK´s können nicht gefälscht werden, da eine Arzthelferin mit auf der Toilette dabei ist. Ist jemand positiv wird er aus dem Programm geschmissen. Die Substitution war mein “Lebensretter”. Ich mache mir jetzt auch noch keinen Kopf, ob und wann ich damit aufhöre. Irgendwann bestimmt. Es gibt mit Sicherheit einige, die das Programm ausnutzen, aber es gibt auch viele, wie mich, die wirklich aufhören und ihr Leben wieder in den Griff bekommen wollen. Für die Personen, ist ein Substitutionsprogramm, egal ob Methadon oder Heroin der letzte Weg raus aus dem Elend.
01/2012 um 12:00
Hallo zusammen,
als ich die Beiträge hier so gelesen habe, musste ich bei einigen den Kopf schütteln!
Leute, ihr schmeißt hier mit Zahlen um euch, da wirds mir saumäßig schlecht!!! Ich bin Arzthelferin und arbeite in einer Praxis mit Methadonausgabe und wenn ich dann lese 20ml, 30ml, 50ml … erst einmal wird in der Medizin mit mg gerechnet und nicht mit ml. 50ml sind 500mg und der Arzt, der diese Menge verordnet, dem gehört die Zulassung entzogen!
Slang: 1 Metha = 10mg
Ich persönlich empfehle Suboxone, denn das Suboxone besetzt die Rezeptoren und wer sich einen Druck setzt, hat absolut gar nichts davon. Und meiner Erfahrung nach haben jene welche Suboxone nehmen, wesentlich weniger bis gar keinen Beikonsum als jene die Methadon,Polamidon oder Subutex nehmen.
Alkohol und Methadon verträgt sich absolut gar nicht!!! Ab einer gewissen Menge Alkohol, gibt es absolut gar nichts. Aus dem ganz einfachen Grund: Wer Methadon nimmt und dazu, ich sag jetzt mal salop, eine Flasche Wotka runter kippt riskiert eine Atemlähmung die zum Tot führen kann.
Das nächste ist und dieses Thema kenne ich nur all zu gut: “Das tägliche auflaufen beim Arzt ist nervig” kann ich verstehen ABER
1. wer keinen Job hat, hat Zeit und somit einen Grund aufzustehen
2. ist es gesetzlich festgelegt, das jeder Abhängige im Methadonprogramm, 1x in der Woche in der Praxis auflaufen muss
3. und wer seinen Beikonsum nicht im Griff hat, sollte auch weiterhin täglich beim Arzt auflaufen müssen, denn Beikonsum ist ja nicht Sinn und Zweck der ganzen Sache.
Und was hier auch schon das ein oder andere mal erwähnt wurde: NUR wer WIRKLICH weg will von Drogen und Methadon, Polamidon, etc., schafft es auch. Seid ihr ehrlich zu euch selber und zu eurem substituierendem Arzt, und wollt es auch, dann bekommt ihr auch die dementsprechende Unterstützung und schafft es auch
))
Setzt euch kleine Ziele, so wie eine Leiter. Wer dies tut, wird auch Erfolge sehen und seinem Hauptziel, schritt für schritt näher kommen. Probiert es mal aus, es kann nur gut gehen
))
Ich wünsche jedem, alles Gute, das er/sie seinen Weg geht und seine Ziele erreicht
Gruß von MissUnbekannt
01/2012 um 19:57
Hallo zusammen,
bin jetzt seit 4 Jahren in Substitution mit Methadon.
Hab vor 4 Jahren angefangen mit 6ml am Tag da war ich 21 Jahre alt.
Hatte von Anfang an gleich die Take Home, weil ich immer Arbeit hatte, und musste somit immer nur einmal die Woche hin.
Seit 2 Jahren dosiere ich runter. Anfangs immer um 0,2ml, als ich dann bei 2ml ankam, habe ich nur noch 0,1ml Schritte gemacht.
Ab 1,3ml oder 1,4ml ist es bei mir schwierig geworden.
Jetzt bin ich auf 0,5ml und muss wahrscheinlich wieder einen Rückschritt auf 1ml machen, weil ich sonst nicht arbeiten kann.
Ich würde gerne ganz davon loskommen, aber ich muss funktionieren.
Ich muss arbeiten gehen und habe das Gefühl ich schaff den kompletten Absprung nie.
Ich bin kurz vor dem Ende meiner Ausbildung und kann mir momentan nicht leisten auszufallen, weil bald Abschlussprüfung ist.
Habe dank dem Methadonprogramm viel erreicht in meinem Leben, weil ich wieder ganz normal leben und arbeiten konnte, aber ich weiss nicht, wie ich komplett wegkomme.
Hat einer für mich Tipps, wie es ab 1ml zu schaffen ist.
Viele stellen ja zum Schluss auf Subutex um, weil es angeblich leichter ist.
Der Arzt meint, bei 0,1ml Schritten, kann der Körper garnichts merken, dass ist eine Kopfsache, sagt er.
Ich versuche mich zu zwingen, das durch zu ziehen, aber ich merke definitiv einen Entzug.
Stimmt es was der Arzt sagt, was habt Ihr für Erfahrungen ab 1ml gemacht?? Davor hatte ich nie Probleme runter zu dosieren, hab nie was gemerkt davon.
Für Antworten wäre ich echt dankbar!!
Schöne Grüße
02/2012 um 18:09
Ich höre immer alles kuatsch,mann leute was soll das !Ich bin seit 30 jahren drauf,bin mein ganzes leben am Arbeiten.Habe Familie und Kinder ,ich bin seit 3 jahre im Program und das war das was mich gerettet hat!!!Klar habe ich Angst das ich Älter und Irgendwan aufhören sollte.Aber ich denke auch darüber nach,mein Leben lang Metha zu nehmen.WARUM????? Ich möchte Leben und Clean sein,ich schaffe das aber ohne nicht .Denn wenn ich Erlich zu mir bin,weiss ich das auch !Das ist so.Also last die leute selber entscheiden was Sie wollen !! DANKE
02/2012 um 18:24
Finde ich gut von dir ,das du deine Ausbildung zuende machst ! TOLL:zu deiner frage :mach das aws du meinst !!! Aber es wird nicht so hart werden,wie du denkst .Mann du bist schon auf 1mg ,du hast es fast geschaft.Gehe in ganz kleinen Schritten runter,zb,0,2mg und versuche mal einen Tag ohne.Lass dir Zeit ok.DU SCHAFST DAS.Viel Glück für deine Prüfung. Reiner
02/2012 um 18:26
Finde ich gut von dir ,das du deine Ausbildung zuende machst ! TOLL:zu deiner frage :mach das aws du meinst !!! Aber es wird nicht so hart werden,wie du denkst .Mann du bist schon auf 1ml ,du hast es fast geschaft.Gehe in ganz kleinen Schritten runter,zb,0,2ml und versuche mal einen Tag ohne.Lass dir Zeit ok.DU SCHAFST DAS.Viel Glück für deine Prüfung. Reiner
02/2012 um 18:19
das methadon hat mir das leben gerettet.ohne wäre ich vor die hunde gegangen,-egal sagt der methadongegner dann eben ein jukie weniger,nicht egal sage ich,ohne harz4 oder auch ohne methadonprogramm gäbe es viel mehr krimimnalität.
das wäre dann ganz schnell so wie in südafrika zum beispiel wo sich normale”"gut verdienende menschen hinter hohen mauern mit stacheldraht verbarikadieren und einen förtner mit nem maschinen gewehr haben.schönen tach noch!
es lebe das schutzgeld!
02/2012 um 13:48
Ich finde Leute die im methadonprogramm sind sind komisch mein freund ist jetzt seit 4 Jahren dabei schläft nur im sitzen und raucht beim schlafen und brennt immer nur alles an weil die kippe runter fällt und immer wenn man sagt er soll wach bleiben wird er total aggressiv wenn er das zeug nach hause mit bekommt nimmt er am 1 Tag schon 3dosen mit 9 ml und kommt nie die Woche hin… außerdem trinkt er das nicht sondern spritzt sich das in arm…. er hatte mir schon so oft versprochen aufzuhören aif Entzug u gehen aber wie meinte er es muss klick in seinen Kopf. machen mich selber macht es traurig und ist auch oft ein Streitpunkt bei uns er trinkt oft dazu Bier oder wodka andere Drogen wie speed oder hasch ist selten aber ich selber sag auch soein Programm hilft nicht viel wenn man echt nichts mehr
02/2012 um 12:07
Hallo, ich möchte zu Dir ” Beitrag” 54 etwas schreiben. Ich selber bin 47 Jahre und seit über 30 Jahren abhängig von Heroin. Habe in den 90 zigern das erste mal am Programm teilgenommen insgesamt 5 Jahre, die ersten zwei davon mit Beigebrauch und danach als Konsequenzen gedroht haben mein Leben eine andere Richtung gegeben. Arbeit, Beziehungen, Hobbys usw. und ich hatte die gleiche Angst wie Du als ich bei ca. 25 mg ankam. Ich kann Dir nur sagen wenn Du Dir vor Augen hältst was Du gewinnst wird es gar nicht mehr so schlimm. Du solltest eher in den ersten Monaten wenn Du auf null bist achtsam sein. Da kommt Dir all das zugute was Du Dir in der Zeit des Programms aufgebaut hast.Ich persönlich habe die ersten sechs Monate als ich auf null war noch Nemexin genommen, quasi als Krücke. War danach fast 10 Jahre clean. Heute lebe ich in einer WG bin seit 1.5 Jahren wieder im Programm aktuell 30mg. Ich habe mir mal vor Jahren geschworen nie wieder ins Programm zu gehen als ich von 75 mg in 14 Tagen auf null gehen musste, zwecks Therapiebeginn. Für mich sind die ganzen Substitutionsprogramme eine gute Alternative zu einer Langzeittherapie oder ähnlichem. Immer auch Situationsbedingt. Nutze jetzt Deine Chance und was sind 6 Wochen unwohlsein ( mehr wird bei 10mg nicht passieren ) zum Rest Deines lebens. LG und viel Glück
04/2012 um 23:34
Hey Leute,
also ich bin selber lang in der Substi gewesen und hatte auch ab und zu Beikonsum. Aber meist alles ganz brav. Dazu dann eben noch ab und zu ballern, weil ich recht viel Metha (60mg) bekommen hatte und das natürlich immer geil war mit dem Kick. Mir hat die Substi so geholfen, weil ich halt keinen stress mehr hatte mit der kohle und dem besorgen und sogar auch arbeiten konnte. Ich hab jetzt nur aufgehört, weil ich zu meiner freundin nach berlin gezogen bin und erstma was neues finden will. aber substi ist wahnsinnig wichtig und kann einem echt ein geregeltes leben möglich machen. und es stimmt auch, dass subu mit dem klaren kopf geschmackssache ist. ich hab immer nur metha bekommen und bin gut damit gewesen. und ich will halt auch nicht ganz und gar clean werden sondern nur klarkommen, weil dazu mag ichden kick zu sehr. es gibt eine seite (www.methadonliste-hamburg.de) die das ziemlich genau erklärt, also warum das so ist und dass das auch wirklich funktioanieren kann. ich würde mir nicht son groißen kopf machen wegen dieser einstellung. besser als irgendwelchen dreck von der straße konsumieren, find ich. und die Betreuung ist eigentlch auch ziemlich gut. Wer wirklich raus will, der kann auchraus. Und wer wie ich lieber ein bisschen(oder zumindest ab und zu) drauf bleiben will, dem wird auch noch geholfen. Das find ich schon toll. Ich empfehle jedem die substi. Es hilft. Und meine frendin zum beispiel hat sich erst im programm dazu entschieden, richtig raus zu wollen. und dosiert gerade fast auf null runter, bin sehr stolz auf sie.
rob
06/2012 um 09:34
Hallo!
Ich habe mir die ersten zehn Berichte durchgelesen, ich kann nur sagen , SUBUTEX ist das meiner Meinung nach absolut beste Substi Mittel!! War Ca 4 Jahre auf Heroin, 5 Jahre gleich gute Qualität, hab auch immer die gleiche Menge genommen, einen Knaller morgens, einem Abends. Habe auch immer zuverlässig als Betriebsleitung gearbeitet. Ich wusste da gar nicht das es Methadon etc gibt.
Aber ich konnte irgendwann mein Umfeld (Eltern, Freund, meine Mädls) nicht mehr anlügen, und ich informierte mich. Arzt gefunden, nach zwei Wochen auf 8ml, clean geblieben. Aber die Nebenwirkungen….. Nach nen Jahr einfach nicht mehr hingegangen wieder das gute H genommen, drei Monate dann fühlte ich mich wieder megascheisse. Anderen Arzt gefunden, subutex bekommen, aber nur versucht es mit 3mg zu schaffen. Bis auf 0,4mg super leicht abdosiert, dann auf 0 merkte ich knapp ne Woche unterschwelligen Entzug, aber ich konnte was machen, spazieren gehn oder radfahren. Dann war das schlimmste vorbei, wenn man es schlimm nennen kann. Jeder der schon nen kalten vom H gemacht hat weiß was schlimm ist.
Alles nach dieser 0 Woche ist kopfsache, was bei jedem natürlich unterschiedlich ist, ich hab Gott sei dank keine Probleme damit, aber ich war psychisch sehr stabil vor meiner H Zeit, und ich war schon 23 als ich des erste mal was nahm.
Nun geht’s mir schon sehr lang sehr gut, ich hab mein altes Leben wieder!!! : )
Ich wünsche allen Kraft und Willen die es anpacken wollen!!
06/2012 um 09:40
An “DEIN NAME” : Guter Tip, lass dich auf einiges umstellen. Du wirst seh’n das es viel einfacher ist.
06/2012 um 09:42
Ich meinte auf SUBUTEX umstellen.
06/2012 um 02:36
Hey ich habe 1jahr lang methadon 120 mg bekommen Mo-mi-
Fr alle2 Tage jetzt bekomme ich substi 720 mg 2 rote zu je 200 mg 1 grüne 120mg
Ich will wider Meta… Geht das mein Arzt meinte das es keine gute Idee ist!
Was sagt ihr wird methadon nach substi wirken? Ich bitte euch könnt
Ihr mir bitte per Mail antworten bitte biskin_1987@hotmail.com danke
Ps:die substis schlucke ich nicht!!!!!!!!!!!!!
08/2012 um 08:02
Ich bin jetzt seit 15 Jahren im Methadon-Programm.
Mein Leben ist jetzt völlig normal, ich habe seit zwölf Jahren keinen Beikonsum, trinke keinen Alkohol und arbeite im öffentlichen Dienst.
Den Leuten, welche hier gegen den Ersatz wettern, würde ich gerne mal den Alkohol wegnehmen und unter Strafe stellen, damit Sie sich das Gefühl vorstellen können, ständig etwas illegales zu tun.
Methadon gab es schon vor dem 2. Weltkrieg als Schmerzmittel.
Wenn jemand den Drogen zugetan ist, so ist das eine Veranlagung, welche man sich nicht abgewöhnen kann.
bei mir war es so, daß ich im Krankenhaus auf einer 50/50 Station als einziger Mann gearbeitet habe. Pro Woche starben dort mehrere Menschen und ich war meistens derjenige, welcher die Toten waschen und zum Transport fertigmachen mußte.
Das hat mich irgendwann nicht mehr schlafen lassen. Daraufhin verschrieb man mir Rohypnol 2mg. Weil einige Süchtige an diesem Medikament starben, wurde es nur noch als BTM ausgegeben, weshalb mein Arzt mir Codein-Saft verschrieb… das war ein sehr, sehr starkes Mittel. DA war ich dann abhängig, und als Codein dann aufgrund von erneuten Todesfällen gestrichen wurde,steckte man mich in das Methadon-Programm, 1996/97. Am Anfang bekam ich ganze 20 ml Flaschen, blau-weiß, von Hoechst. Da den Ärzten meine Dosierung egal war, habe ich mich selbst von 20 ml auf 1 ml herunterdosiert, hat 2 Jahre gedauert, da bin ich heute noch.
Der Methadon-Entzug ist sehr schwer, daher empfehle ich , gut abzuwägen, was die Zukunft bringen soll.
08/2012 um 14:44
hallo meine frage ist darf man wenn man in so ein methadon program ist als altenpfleger arbeiten
09/2012 um 20:16
es ist doch so das sich zu 99% leute die im meta programm sind sich noch meta illigal dazu kaufen müssen, nicht etwa weil es zu viel meta take home gibt sondern ZU WENIG, wurde mann endlich mal den leuten ausreichend meta geben wurde es kein illigalen absatz für dieses medikament geben, nach 20 jahren drogen abhängigkeit und 10 jahre im meta programm kann ich nur sagen das die tages dosen lächerlich sind, keine 20ml/tag wobei die richtig abhängigen locker 80-100ml pro tag rein hauen und selbst diese menge ist nach kurzer zeit toleranz, an die schlau scheisser ich spreche hier von ml nicht mg, ja das sind 800-1000 mg PRO TAG bei abhängigen die wirklich FREI über ihr medikament verfügen können, wer krank ist bekommt immer die menge an medikamente die er braucht nur plötzlich nicht? und wundern sich blöde warum apoteken und kranken haüser wegen opiate überfallen werden? idioten!
09/2012 um 15:24
also ich habe 12 metha bekommen und mich hatt der ganze dreck nur fertig gemacht. das war mein schlimmster entzug , hero ist nichts dagegen. ich rate nr davon ab metja oder pola zu nehmen , und benzoz schon garnicht
09/2012 um 15:28
aber der rest ist noch dreckiger
09/2012 um 15:30
ja klar, du darfst alles machen , jenach dem , bisdt du über 10 metha?
09/2012 um 15:32
und bekommst du nur metha ???? benzoz kannst ganz vergessen . nimm den dreck nur nicht , davon kommsrt du ganz schlecht wieder los
09/2012 um 15:37
glaub mir , ich bin jetzt 12 jaHRE AUF METHA GEWESEN ; UND ICH BEREUE ES
09/2012 um 15:38
ich kann immer noch nicht schlafgen nach 5 monaten , die ersten drei wiochen , habe ich nen entzug geschwoben wie noch nie , drei tage hero ist nichts dagegen , nimm bloss subutex
09/2012 um 15:47
ich habe jetzt meinen 7 versuch , ja die zahl seiben , aber der entzug ist der wo ich das ausgehalten habe , oder immer noch tue. ich schwöre jedem , nehme kein metha oder pola , nei9ne nehme subutex , oder rauche , baller weiter heroin . 5 tage durch , metha , ich schwöre euch meinbe schlimmmste erfahrzung die ich je gemacht habe , ausser benzoz , also lass es sein ins programm zu gehen , in ganz germany
09/2012 um 18:45
Mein Sohn ist seit etlichen Jahren im Metadonprogramm, ist nebenbei Alkoholabhängig geworden. Er ist mittlerweile trocken und in betreutem Wohnen untergebracht. Soweit so gut. Jetzt muß ich leider feststellen, daß er mittlerweile zu viele Medikamente zusätzlich bekommt.
Einstellung täglich: 12 mg Metadon, Siroquel 400, 30 mg Mirtazapan (Zusaätzlich bei Bedarf 3 x tgl. 10 Tropfen Atosil)
Meines Erachtens wird er einfach nur ruhig gestellt, damit die im Haus keine Probleme haben. Er hat kräftig zugenommen und ist nur noch träge und müde. So kann ein 33 Jahre alter Mensch doch nicht ins normale Leben zurückfinden. Was meint Ihr?
10/2012 um 14:16
Hallo Ihr!
Also! Ich, 29 Jahre alt aus Bremen bin seit ca. 2001 “H” Konsument, habe dann bis 2003 geraucht und geschnupft!
Ich war dann nach einem Entzug zuhause von 2003 bis 2010 frei vom SUCHTPROBLEM, hatte zuhause einen Entzug mit Methadon gemacht ( 5 Tage Metha und dann noch 2 Wochen bißchen geschwitzt und so, aber es ging im großen und ganzen ) hatte mir das Methadon so unter der Hand besorgt.
War dann von Anfang 2010 bis Ende 2012 wieder richtig stark abhängig ( nur “H” )
Hatte dann die Wahl, so weitermachen und warscheinlich bald KNAST, oder zum Arzt um Hilfe fragen.
ZUM GLÜCK sage ich, das ich mich fürs Substitutionsprogramm entschieden habe.
Anfangs auf 10ml was super funktionierte ( hatte so 2Gramm “H” am Tag genommen).
Bin dann meist so alle 4 Wochen um 0,5ml runter gegangen, was gut ging, hatte auch keinen Beikonsum. Inzwischen haben wir den 01.10.2012 und bin z.Z. auf 6ml. Methadon.
Das runterdosieren ist okay, ist gut auszuhalten, aber schon sehr unangenehm, z.b. arbeiten geht zu dem Zeitpunkt nicht so gut.
Ich bin z.Z. ganz gut drauf aber sehr depressiv, vorallem wenn ich dran denke wie lange ich noch brauchen werde, um ein völlig normales Leben führen zu können.
SEHR NEGATIV fand ich, das mein Arzt mich kaum aufklärte als ich zu Ihm kam!
Ich fragte was ich nehmen soll, Metha oder Pola(kannte nur die beiden Möglichkeiten)
Er meinte nur das kein nennenswerter Unterschied lege, zwischen Methadon und Polamidon und verschrieb mir 10ml Methadon pro Tag.
Viele bekannte Nebenwirkungen und halt das Problem, wie ganz davon wegkommen, momentan ist das noch weit weg.
Viele Grüße
10/2012 um 23:14
zu Bericht 2:
Ein Diabetiker hat nichts mit einem Heroinabhängigen zu tun.
Beide sind zwar abhängig von einer bestimmten Substanz, dem Diabetiker fehlt aber einfach das Insulin, was bei den “normalen” Menschen vom Körper selbst hergestellt wird.
Auch ist der Diabetiker weder psychisch noch physisch vom Insulin abhängig, er muss nur, wenn er kein Insulin nimmt auf seine Ernährung achten. Und es ist ja nun wirklich nicht als Droge einzustufen, da es ja nicht mal erheitert, geschweige denn Wahnvorstellungen u.ä. hervorruft.
Ein Heroinabhängiger dagegen hat sich 1. die “Sucht” selbst zuzuschreiben, 2. ist er zumindest psychisch vom Stoff abhängig.
d.h. er denkt man wird nur mit Heroin glücklich bzw. er braucht einfach den gewissen Kick
3. Heroin ist keine körpereigene Substanz
–>bitte vorher nachdenken, denn schlechte Argumentation wirft schlechtes Licht auf euch selbst!!
11/2012 um 22:39
@ Beitrag 68:
Das ist so ein unglaublicher Quatsch, was du da von dir gibst! Als ob es nur einen Schwarzmarkt mit Metha gibt, weil die Leute beim Arzt “zu wenig” bekommen.
Kein Arzt wird dir Steine in den Weg legen, wenn du mit deiner Tagesdosis in einem vertretbaren Rahmen hochgehen willst !Im Gegenteil! Das Ganze hat ja zum Ziel, die Leute zu stabilisieren, damit sie wieder am “normalen” Leben teilnehmen können und es in manchen Fällen sogar schaffen, irgendwann ganz weg zu kommen.
Wenn du allerdings einfach nur auf Kosten deiner Kankenkasse dicht sein willst (was dein Beitrag stark annehmen lässt…), dann würde es dir wahrscheinlich auch nicht reichen, wenn du täglich 3mal soviel kriegen würdest, wie jetzt. Irgendwann ist auch dafür die Toleranz da und dann? Klar, dann könntest anfangen mit Fentanyl und weiter deinen Arzt schimpfen, dass er dir zu wenig gibt. (Wobei dem Arzt an dieser Stelle eigentlich nur vorzuwerfen wäre, dass er dein Verhalten diesbezügliuch unterstützt!)
Ich bin selber seit 5 Jahren im Methaprogramm und Leute wie du kotzen mich einfach nur tierisch an!
11/2012 um 16:16
Ich bin mit 14 J. Heroinabhängig geworden. Habe über 15 Jahren in deutschen JVAs wegen Beschaffungskriminalität gesessen. 1999 dann kam ich das letzte mal raus und ging ins Methadonprogramm. Bis heute, 2013 habe ich kein Knast mehr von Innen gesehen. War 6 Jahre Selbstständig und bin auch Momentan in Arbeit. Habe Mittlerweile eine 10 Jährige Tochter und eine glückliche Familie mit Frau, Tochter Hund und Katz.
Für mich kam die Rettung Methadon eine Minute vor 12.
Alles andere ist in die Hose gegangen und immer noch gibt es Schwachmaten in Politik und Justiz die Behabten,nur die harte Linie bringts…
11/2012 um 21:14
Hallo Leute,
ich bin einer Mutter, seit über 23 Jahren Co-abhängig. Mein Sohn er wird 39 in drei Monaten. Ich habe das Thema Methadon gelesen, jeder hat eigene Meinung. Mein Sohn wurde aus Deutschland Abgeschoben wegen seine Drogenprobleme. Hier in unserem Heimat Land gibt keine Therapien keine Drogen Einrichtungen gar nichts. Nur Methadon die gibt bei uns, das bekommt er seit 6 Jahren er hat mehre male versucht clean zu werden leider ohne erfolg er kommt aus dem Teufelzeug nicht raus. Vor drei Jahren hat er kalten Entzug durch gezogen nach vier Wochen war e wider drauf. Mein Sohn bekommt wider Methadon, das Problem ist er nimmt das Metha was er fürs Wochenende bekommt schluckt alles auf einmal, die nächsten Tage hat er gar nicht. Arbeiten kann er nicht er meint für schwere Arbeit hat er die kraft nicht. Ich lese das viele Methadonabhängige gehen der Arbeit nach, na ja wir bezahlen alles ich meine sein Lebens Unterhalt, so kann man hundert Jahre alt werden von nichts tun. Seit Jahren höre ich seine Lügen betrügen und ich kann nichts tun. Dieses Jahr sind vier Überdosis gewesen, er sagt möchte nicht mehr leben am liebsten wen er Tod wehre dann werden wir besser da sein ohne unseren Sohn er hat Frau und 2 Kinder. Ich verstehe nicht für was möchte ein Mensch Sterben für Drogen ist es wert dafür zu sterben, oder ist die Situation die er ist seit seine Abschiebung kommt er nicht klar hier in unserem Heimat.
Das hier in unserem Land nicht Deutschland ist ich weis hier gibt Drogen aber Therapien oder sonst was gibt nicht, aber ich lese das einige Drogenabhängige zich male haben in D. Entgiftungen Therapien trotzdem sind diese armseligen drauf, wie darf ich das verstehen ich mach mir Sorgen das keine Einrichtungen hier gibt, lohnt überhaupt Therapien kann man ohne Hilfe schaffen oder wird mein Sohn diese elend nie schaffen wird er drauf gehen.
Lg Mama
12/2012 um 14:42
Ich bin seid 15 Jahren im Program und davon war ich 4 Jahre ohne alles clean . Jetzt bekomme ich nur noch 20 ml ich habe 6 Tage Take home habe seid 3 Jahren kein beikonsum trinke kein Alk( habe ich noch nie )kein weiß ,keine Tabletten . Wenn ich hier manche Kommentare lese wird mir schlecht Leute wenn ihr das Mehtadon nur nimmt um Breit zu werden dann gibt den Platz andere die es nötig haben und aufhören wollen .
02/2013 um 10:46
hallo, das istkein schwachsinn das man 50mg methadon ab anfang bekommt ! ich wurde vom ersten tag an mit 80mg methadon substituiert ! ich war dieses jahr das zweite mal auf entgiftung, und das nur deshalb weil ich 2011 ” nur für 2 monate !!!!!!! ” methadon bekamm. nach denn zwei monaten fuhr ich auf entgiftung ohne zu wissen was mich danach erwartet !! 7 monate später hatte ich immer noch verzögerten entzug ! die ersten 4 monate waren echt ein kampf weil ich nebenbei gearbeitet habe. ich war wirklich willensstark und mir sicher was ich will und das ich das schaffe ! aber wenn nach 7 monaten dein entzug noch nicht vorüber ist…. sieht man sein ziel nicht mehr und es ist fast unmöglich das noch länger durch zu halten. deshalb fing ich wieder an, weil ich jeden tag 4-5 t-shirts voll geschwitzt habe, kalt u warm wallungen hatte und was auch ein problem wurde das meine ausdauer beim sex auf ein minimum von 10 sek. gesunken ist ! was nicht unbedingt ein start für eine neue beziehung ist… ich bin aus österreich und wir hätten eigentlich viele andere möglichkeiten von substitutions medikamente, wie compensan (morphin hydrochlorid), substidol ( morphinsulfat penthahydrat ), DHC usw… trotz zwei ärtzlicher arteste ( gutachten ) das ich eine unverträglichkeit hatte auf methadon blieb mir die abgabe von einem anderen medikament verwährt ! hauptsächlich weil methadon ca. 90,-eu kostet (l-polamidon ca 60,-eu ) und das substidol kostet 1200,-euro , und der freundliche verlogene substitutionsartzt bekommt nur seine prämie vom pharmakartell wenn sie jemand auf methadon oder l-polamidon substituieren !! mir blieb keine wahl, diese das zweite mal im programm als es mit l-polamidon statt methadon zu versuchen ( obwohl es im grunde das gleiche ist( l.pola. linksdrehendes molekühl und methad. rechtsdrehende molekühl )). so, vor zwei woch ca war ich in der schweiz auf einer magnet-resonaz endorphin stimulation ( moderne entgiftung ) um bessere chancen diesmal auf völlige genesung zu haben ! bis jetzt geht es mir nicht gar nicht gut ( unveränderter zustand ! ) und ich bin schon drum u drann eine kreuzbein operation zu machen gegen das dadurch aufgetrettene hardcore schwitzen problem ( hyperhydrose ) . des weiteren versuche ich jetzt noch eine ibogain kuhr um mein suchtzentrum und andere faktoren zu resten. von vielen hausärtzte und auf denn entgiftungen wurde mir immer wieder gesagt das es normal ist das der methadon entzug mehrere monate dauert und sehr viele nebenwirkungen bekannt sind und es schädlicher ist als jedes andere substitutions medikament ! auch danach redete ich mit dem substitutions artzt Dr. Christian Wessely aus Gmunden ( quacksalber und geldgieriger unverantwortlicher lebenszerstörer !!! ) und er sahte das dass der grösste blödsinn sei was er je gehört hat und methadon sowas von unschädlich ist und der entzug nicht länger wie bei anderen medikamenten ist !!! soi; jetzt haben wir 2013 und es ist nicht einen schritt vorwärts gegangen seit 1965 IST ES NICHT MÖGLICH DAS SO VIELE ( ANSCHEINEND KLUGE ÄRTZTE UND PHARMAZEUTIKER ) nicht durchblicken was sie denn menschen mit einem suchtproblem damit antun, und bereit sind besser aufzuklären oder dieses Teufelszeug von der liste zu streichen !! mich kotz es sowas von an ! weil ich sogar ärtzlich arteste zu unverträglichkeit hatte und trotzdem lies man mich mit diesem problem konfrontieren ! und habe nun ein problem mit dem ich vieleicht mein leben lag nie wirklich wieder fertig werde und nie mehr wirklich gesund werde !!!!!!!!! echt danke staat österreich und ans Pharmakartell ! FAHRT ZUR HÖLLE !!! lässt euch nie NIEMAls darauf einstellen ! versucht besser codein oder buprenoephin vom hausartzt zu kriegen ! auch wenn es nicht turned ! glaubt mir das ist es nicht wert !!!!! wenn ihr irgenwann davon los wollt geht es nicht mehr ! und bedenkt !!!( ich habe das Zeug nur 2 monate konsumier . 80mg udn währen der 2 monate habe ich mich sogar auf 50 runter dosiert ! alles gute an alle da drausen ! liebe grüsse stefan s. von österreich
02/2013 um 13:34
ich bin nochmal da ich habe vergessen zu erwähnen das das mit den kosten : Metha 90 -60,- euro und substidol 1200,- monatlich gemeint ist. zu meiner drogen karriere : ich bin seit 15 jahren drogen süchtig und seit 7 jahren ca. opiat abhängiger. ich war ca 5 jahre nur auf heroin weil weit über dem durchschnitt gute qualität bezogen habe. letztendlich kam ich ins programm. der andere und gesamte teil der geschichte steht in dem gleich oberen bericht. UND NOCHMAL : keine frage, das methadonprogramm hat die eine gute seite das die beschaffungskriminalität verschwindet, man täglich versorgt ist und deshalb einem geregelten leben nach gehen kann ! ABER , GLAUBT MIR ES IST DAS GRÖSSTE GIFT UND WENN IHR JEMALS DAVON WEG KOMMEN WOLLT ( auf entgiftung gehen ) WERDET IHR VERSTEHEN WAS ICH IM BERICHT DARÜBER SCHRIEB !!! ES IST EINEM FAST NICHT MÖGLICH DAVON LOS ZU KOMMEN WEIL DER ENTZUG ZU STARK UND VIEL VIEL ZU LANGE IST !!!!! 7 MONATE BEI MIR! DANN RÜCKFALL UND JETZT BIN ICH ERNEUT IM KAPF GEGEN DIESE HÖLLE: LASST DIE FINGER DAVON !!! AUCH WENN ES AM ANFANG KURZE ZEIT GUT FÄHRT ( was absolut nicht der sinn der sache ist !!!!! ) UND NIEMANDENS ABSICHT SEIN SOLLTE; SCHAUT AUF EURE GESUNDHEIT: WENN IHR DAWEIL NUR HEROIN ABHÄNGIG SEIT SEIT FROH UND GEHT EINFACH AUF ENTGIFTUNG !!! UND WENN IHR UNBEDINGT WAS BRAUCHT FRAGT EINEN HAUSARTZT UM CODEIN ODER BUPRENORPHIN !!! DA FÄHRT ZWAR NICHT SO ABER IHR WERDET FROH SEIN DIESE ENTSCHEIDUNG GETROFFEN ZU HABEN WENN IHR IRGENDWANN ZURÜCK INS LEBEN WOLLT ! ICH BITTE EUCH NEHMT NIEMALS METHADON ! UND WENN ES NICHT ANDERS GEHT WEGEN ENTZUG DANN HÖCHSTENS 3 TAGE !!! ALLES MEHR FÜHRT ZU DEM PROBLEM WAS ICH UND ALLE HIER DIE ICH KENNE UM MICH MITEINANDER TEILEN ! EINE SUCHT BEI DIE DICH WEGEN IHRES UNBESCHREIBLICHEN ENTZUGES NIE MEHR LOS LÄSST !!! ICH WÜRDE ALLES DAFÜR TUN ES RÜCKGÄNGIG ZU MACHEN ! WIRKLICH : ICH HOFFE AUF IRGENDEIN HEILMITTEL IN DER ZUKUNFT: SEIT STARK UND SAGT NEIN !. bitte meinen bericht genau darüber lesen . danke viel glück an alle ! liebe grüsse stefan s. aus österreich
03/2013 um 16:40
Hallo Leute ich bin jetzt seit 2000 Heroin süchtig da von war ich 2 Jahre in der JVA und 4 Jahre auf Therapie nach der Therapie war ich 5 Jahre sauber jetzt bin ich seit einen Jahr wieder voll drauf und hab die Nase voll von dem scheiß und möchte wider auf hören,Ich war jetzt schon bei 16 Ärzten aber keiner von denen Substituieren sag auch nicht wehr es machen würde, kann mir einer von auch weiter helfen wie ich einen finde. Ich bin aus Niederbayern Kreis Deggendorf
04/2013 um 20:25
hallo ihr!
ich bin seit 19j heroin abhängig, habe eine 20j tochter, eine 13j tochter und nun einen 6wochen alten sohn!
ich wohne in einer kleinstadt , bin dort seit 4 jahren im pola-programm und bekomme seit 2 jahren 2ml (10mg) Pola! war vorher bei einem anderen arzt in substitution!
ich wollte in der schwangerschaft weiterrunterdosieren und evt auf subutex/suboxone umstellen, wovon mir aber abgeraten wurde, von mehreren stellen!
ich habe mir in der schwangerschaft meines 6wochen-alten sohnes
alle möglichen hilfen FREIWILLIG gesucht (hebamme, diakonie, jugendamt, drobs) und nun ist mein sohn trotz alledem in eine bereitschaftsfamile gekommen, weil gesagt wird, ich wäre substituiert (wie erwähnt, 10mg/2ml pola) und hätte ein unzureichendes soziales netzwerk (alleinerziehend, “erzeuger” des minis nicht erreichbar/nicht erwünscht!)! mein muckel hatte keine nennswerten entzugssymptome, er bekam 4 tage luminaletten und entwickelt sich bis jetzt super! leider ist er von der klinik vom jugendamt aus direkt in eine bereitschaftpflege gekommen!
ich bekam nun die auflage, mir eine mutter-kind-therapie zu suchen oder ein betreutes wohnen, doch leider sind die möglichkeiten begrenzt und ich weiß nicht mehr weiter!
es gibt eine einrichtung, die substituierte mütter aufnimmt, doch dort ist erst im september ein platz frei und mein muckel wäre 5mon in pflege!
nun habe ich geäußert, daß ich von den 10mg/2ml pola runterdosiere/entgifte und in eine reguläre mu-ki-therapie gehe, aber dies wird vom jugendamt sehr skeptisch gesehen!
metha/pola/subutex-programm ist schön und gut, aber gegen offizielle stellen wie jugendamt kommt frau nicht an und hat keine lobby!
wie kann eine “erzwungene” maßnahme erfolg haben?
klar setze ich alles daran mit meinem kleinen zusammenzuleben und dies auch nach möglichkeit substitutfrei( auf jeden fall drogenfrei), aber der druck der offiziellen macht es nicht einfach!
und es wurde mir von ALLEN (jugendamt, diakonie, hebamme und drobs)stellen bestätigt, daß keine gefahr in versorgung (essen, hygiene, sauberkeit, emotionale bindung) gesehen wird, es ist “einfach” nur die substitution/fehlendes soziales netzwerk!
auf meinen vorschlag auf subutex/suboxone umzustellen (weil auf die sedierende wirkung von pola hingewiesen wurde) und eine enge betreuung durch familienhilfe, hebamme, diakonie und drobs wurde mir gesagt, mir würden soziale kontake fehlen( alleinerziehend) und die betreuung wäre ja nur 1-2std. von 24std, was mit den restlichen 23std. wäre!
ich bin echt am ende und weiß nicht weiter!
ich WILL/MÖCHTE/MUß mit meinem muckel zusammenleben, aber als junkie/substituierte habe ich anscheinend keine chance!
irgendwie treibt mich das doch wieder in eine resignation (NEIN, ich suche keinen grund zum konsumieren!!!)!
wenn jemand von euch erfahrungen diesbezüglich hat oder mutter-kind-einrichtungen mit substitution (auch ohne) kennt, würde mir/uns dies sehr helfen!
metha/pola/subutex-programm ist gut, hat aber auch seine kehrseiten, leider!
lg
wir werden immer noch abgestempelt, dank der “szene-junks” und der medien!
ich habe einfach ANGST!!!!! den verlust des kleinen würde ich auf dauer nicht überleben!!! (zumal mir dann evt. auch der kontakt mit meiner 13j- gecancelt wird und wir haben eine SEHR innigen kontakt und auch das wäre mein ende! seht dies bitte nicht als ausrede für irgendwas an!!!)
alles gute euch!
ich auch
04/2013 um 20:37
würde mich auch über erfahrungen oder kontake von anderen substituirten müttern/familien freuen!
wie ist es euch oder eurem bekanntenkreis ergangen???
lg
ich auch
04/2013 um 20:40
hallo ihr!
ich bin seit 19j heroin abhängig, habe eine 20j tochter, eine 13j tochter und nun einen 6wochen alten sohn!
ich wohne in einer kleinstadt , bin dort seit 4 jahren im pola-programm und bekomme seit 2 jahren 2ml (10mg) Pola! war vorher bei einem anderen arzt in substitution!
ich wollte in der schwangerschaft weiterrunterdosieren und evt auf subutex/suboxone umstellen, wovon mir aber abgeraten wurde, von mehreren stellen!
ich habe mir in der schwangerschaft meines 6wochen-alten sohnes
alle möglichen hilfen FREIWILLIG gesucht (hebamme, diakonie, jugendamt, drobs) und nun ist mein sohn trotz alledem in eine bereitschaftsfamile gekommen, weil gesagt wird, ich wäre substituiert (wie erwähnt, 10mg/2ml pola) und hätte ein unzureichendes soziales netzwerk (alleinerziehend, “erzeuger” des minis nicht erreichbar/nicht erwünscht!)! mein muckel hatte keine nennswerten entzugssymptome, er bekam 4 tage luminaletten und entwickelt sich bis jetzt super! leider ist er von der klinik vom jugendamt aus direkt in eine bereitschaftpflege gekommen!
ich bekam nun die auflage, mir eine mutter-kind-therapie zu suchen oder ein betreutes wohnen, doch leider sind die möglichkeiten begrenzt und ich weiß nicht mehr weiter!
es gibt eine einrichtung, die substituierte mütter aufnimmt, doch dort ist erst im september ein platz frei und mein muckel wäre 5mon in pflege!
nun habe ich geäußert, daß ich von den 10mg/2ml pola runterdosiere/entgifte und in eine reguläre mu-ki-therapie gehe, aber dies wird vom jugendamt sehr skeptisch gesehen!
metha/pola/subutex-programm ist schön und gut, aber gegen offizielle stellen wie jugendamt kommt frau nicht an und hat keine lobby!
wie kann eine “erzwungene” maßnahme erfolg haben?
klar setze ich alles daran mit meinem kleinen zusammenzuleben und dies auch nach möglichkeit substitutfrei( auf jeden fall drogenfrei), aber der druck der offiziellen macht es nicht einfach!
und es wurde mir von ALLEN (jugendamt, diakonie, hebamme und drobs)stellen bestätigt, daß keine gefahr in versorgung (essen, hygiene, sauberkeit, emotionale bindung) gesehen wird, es ist “einfach” nur die substitution/fehlendes soziales netzwerk!
auf meinen vorschlag auf subutex/suboxone umzustellen (weil auf die sedierende wirkung von pola hingewiesen wurde) und eine enge betreuung durch familienhilfe, hebamme, diakonie und drobs wurde mir gesagt, mir würden soziale kontake fehlen( alleinerziehend) und die betreuung wäre ja nur 1-2std. von 24std, was mit den restlichen 23std. wäre!
ich bin echt am ende und weiß nicht weiter!
ich WILL/MÖCHTE/MUß mit meinem muckel zusammenleben, aber als junkie/substituierte habe ich anscheinend keine chance!
irgendwie treibt mich das doch wieder in eine resignation (NEIN, ich suche keinen grund zum konsumieren!!!)!
wenn jemand von euch erfahrungen diesbezüglich hat oder mutter-kind-einrichtungen mit substitution (auch ohne) kennt, würde mir/uns dies sehr helfen!
metha/pola/subutex-programm ist gut, hat aber auch seine kehrseiten, leider!
ir werden immer noch abgestempelt, dank der “szene-junks” und der medien!
ich habe einfach ANGST!!!!! den verlust des kleinen würde ich auf dauer nicht überleben!!! (zumal mir dann evt. auch der kontakt mit meiner 13j- gecancelt wird und wir haben eine SEHR innigen kontakt und auch das wäre mein ende! seht dies bitte nicht als ausrede für irgendwas an!!!)
lieben gruß und alles gute für euch!
ich auch
ps: irgendwie ist dieser post nicht online gegangen, er sollte eigentlich VOR meinem vorherigem erscheinen!
04/2013 um 10:32
Ich bin selber von 10Metha auf 2 gegangen innerhalb von 8Wochen und wenn Mann Arbeit hat und sich ablenkt dann geht alles.der Wille ist das Ziel..also los es ist zu schaffen….
04/2013 um 18:50
Hallo Andrea-wie sieht es denn jetzt inzwischen bei Dir aus,
von 10mg auf 2 mg innerhalb von 10 Wochen,dazu braucht man einen sehr festen Willen.l.G. Gaby