Die Methadon-Therapie
– Ein anonymer Erfahrungsbericht -
Alle Drogen-Therapeuten sind sich darüber einig, dass Methadon zwar die akuten Heroin-Probleme lösen kann, aber nicht von der Sucht befreit. Der hier vorliegende Erlebnisbericht geht aber noch weiter: Methadon scheint die Probleme zu verschärfen… und in diesem Fall führte es knüppeldick in die Sucht.
Bericht 1
Ich muss mich hier erst mal richtig darüber aufregen, wie leichtfertig mit der Methadonausgabe umgegangen wird. Damals, als ich Heroinkonsument war, habe ich “nur” geschnupft und nicht mal gefixt. Trotz allem hat mich mein damaliger Methadonarzt gleich mit 50mg ins Programm aufgenommen. Das Zeug hat so reingeknallt, dass ich immer so drauf sein wollte. Allerdings hat dieses Feeling nur 2 Wochen angehalten. Danach wollte ich mehr. Ich bin dann auch hoch, bis ich bei 180mg war. Auf dem Schwarzmarkt habe ich mir noch 100mg dazu gekauft. Dazu noch 20 Flunis und ich war nur noch im Nebel.
Der Sensemann war ständig an meiner Seite. Alleine drei von meinen Kumpels sind wegen diesem Teufelszeug gestorben. Allerdings hat da der Beigebrauch eine große Rolle gespielt. Die Urinkontrollen waren bei meinem Arzt ganz einfach zu fälschen. Damals fand ich das in Ordnung. Heute finde ich das Unverantwortlich. Und es ist heute noch genau so. Damals bedeutet 1995-1998!
Bei der Entgiftung wurde mir von meinem Arzt mitgeteilt, dass sie noch gar nicht wissen wie sie mit einem Methadon-Entzug umgehen sollen. Toll, dachte ich. Selbst die Nebenwirkungen sind bis heute noch nicht alle bekannt. Bei jedem Patienten ist es anders. Ich war auch nur ein Versuchskaninchen. Das Zeug macht mehr abhängig als jedes gute Heroin.
Der Entzug war bei mir erst nach 3 Monaten komplett abgeklungen. Bei Heroin dauert das im Höchstfall eine Woche. Traurig nicht? Natürlich bekommen die Methadon-Ärzte einen ganzen Batzen Kohle für Ihre Patienten. Allerdings ist diese Therapie total Risikoreich und meiner Meinung nach ohne Erfolg.
Denn wir Suchtis wollen uns turnen. Und das tut Methadon irgendwann nicht mehr. Heroin wirkt mit diesem Saft auch nicht mehr. Deswegen werden “nebenbei” Koks, Speed und Tabletten am konsumiert.
Bericht 2
(03/2001) Nach 23 Jahren Heroinsucht, davon 9 Jahre im Vollzug, 4 Therapien und nun schon jahrelanger Substitution mit (dem Teufelszeug) Methadon, bin ich der Meinung, daß meinem Leiden zu helfen sei. Nicht durch irgendwelche unsinnige, teure Therapien.
Ja, ich bin dafür, daß ich Heroin vom Arzt bekomme; jeder Diabetiker bekommt sein Insulin. Oder muß erst noch der krankheitsgrad bei sucht diskutiert werden? Ich für meine person sehe keine Möglichkeit noch etwas zu ändern (will jetzt auch wirklich nicht mehr). Ich halte schon Jahre lang genug Vorschriften von sehr klugen leuten aus.
Natürlich sehe ich die Gefahr; ganz klar. Aber haben sie sich schon überlegt, wieviele junge Menschen ins Methadonprogramm kommen, obwohl das heutige Heroin auf der Strasse nichtmal 3 Prozent hat? Dort kommen sie auf ein Medikament, daß nicht – wie Heroin – in 7 Tagen entzogen ist. Zumal 80 Prozent der Methadon-Leute Beikonsum haben, sprich :alles sich reinziehen. Politoxikomanie – und nun?
Bericht 3
(12/2001) Hi Leute !!!!
Nehmt nicht alle Sachen Ernst die euch geschickt werden!
Dieser Bericht ist total Schwachsinnig!
Es gibt keinen in Deutschland der 50ml Methadon aufeinmal bekommt!
Ich spreche da aus Erfahrung !
Ich habe damals 5ml am Tag bekommen und mir hat es geholfen mich von meiner Heroin sucht zu befreien!
Ich habe zwar nur H geraucht aber ich kenne auch andere Junkies die haben gerade mal 3ml Metha mehr bekommen also 8ml!
Aber mit 50ml das glaube ich niemals wie gesagt die Bericht ist einfach Schwachsinn!
Bericht 4
(04/2002) Hallo ! Ich selbst bin seit 20 Jahren opiatabhängig.Seit 1996 nehme ich Methadon. Dieses seit 2 Jahren erfolgreich zusammen mit Cannabis. Dies ist mein einziger Beigebrauch. Ich rauche Cannabis nur pur, da ich mir das Tabakrauchen abgewöhnt habe. Ach ja, Alkohol trinke ich auch nicht. Ich bin überzeugt, dass ich das nur dank des Hanfes so gut hinkriege. Hanf ist eine gute Unterstützungsdroge für das Methadon, das man ja nach einigen Wochen nicht mehr so bewusst wahrnimmt. Es törnt nicht mehr. Da kommt Hanf mit seinen vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten gerade recht. Ausserdem ist er nicht ungesund.
Bericht 5
(06/2002) Ich wollte nur anmerken, das 50mg Methadon 5ml sind und nicht! 50ml!!! Also stimmt der erste Bericht. Ich bin auch in einem Methadonprogramm (12ml am Tag) und das Programm hat mir sehr geholfen ein normales Leben zu führen! Zudem ist es Fakt, das nach einem Methadonprogramm wesentlich mehr Leute den Ausstieg schaffen, als nach einem kalten Entzug! Das sehr viele Substituierte Beigebrauch haben stimmt, das finde ich sehr Schade. Ich habe keinen Beigebrauch.
10/2009 um 22:46
Hallo, habe nach 25 Jahren auf und ab vor 5 Jahren den Sprung ins Metha prog gemacht. Seither fast normales Leben, Job ohne Fehltage, beliebt, Papa geworden. Kein Beikonsum außer hin und wieder mal 1 Fluni zum pennen oder einen, zwei Züge am Joint (also 0.2 gram alle 3 Monate).
ABER: bin von 100 mg. mit Mühe auf 65 , manchmal dann aber 120 /Tag (damit es mal wieder knallt). Reduzieren ist schwer, Austieg unvorstellbar. Metha also NUR, wenn es niht anders geht.
02/2010 um 16:16
ich lebe in dr tükei und hir gibt es keine esatzdrogen habe voll die probleme
zu fal hat aus auslan einer metadon gebracht hab 2 monate konsumiert und habe keine enzugserscheinungen gehbt konte schlafen und hab kein depri gehapt was meint ihr ist das normal
03/2010 um 19:29
Mir hat das Methadon geholfen.Ich nehme seit 3 Jahren jetzt Metha gehe seit 4 Jahren arbeiten mit keinem Krankheitstag.Jeder spricht von Abdosierung, aber ich denke wir sind jetzt wie Vampire die Blut brauchen, und das für immer. Ich kann damit leben,es ist eben so. Ich nehme aber auch seit dem Metha keine anderen Drogen mehr, auch Alkohol ist bei mir Ende.Ich glaube das ich von dem Metha nicht mehr runterkomme, und wenn gibt es einen Rückfall mit irgendetwas.Wenn ich zurückdenke geht es mir jetzt besser als früher ohne Metha.
03/2010 um 03:05
Mir kommen gleich die Tränen…Ihr armen Süchtigen, da hat Euch der böse Substitutionsarzt soviel Methadon gegeben, und dann wirkt das nocht nicht mal länger als zwei Wochen! Darum braucht Ihr dann ja doch wieder Heroin, weil “wir Suchtis wollen uns turnen!”. Typisches Junkie-Denken: anderen die Schuld geben. Dabei ist jeder für sich, seine Gesundheit und auch für seinen Drogenkonsum bzw.seine Abhängigkeit selbst verantwortlich. Damit meine ich, daß man als Suchtkranker den absoluten Vorteil gegenüber anderen Krankheiten hat, daß man sich selber davon befreien kann, und es gibt soviel Hilfestellung wie bei kaum einer anderen Erkrankung. Mit Hilfe des Methadonprogrammes hab ich den Ausstieg aus meiner über 10 Jahre andauernden Heroinsucht geschafft, und auch wenn ich dafür lange Zeit täglich zum Arzt fahren mußte, um das Methadon zu trinken, so hat sich rückblickend jeder einzelne Weg gelohnt, denn kein Preis ist zu hoch für ein drogenfreies Leben. Für denjenigen, der wirklich da raus will, und der Methadon nicht nur nimmt, um einen potentiellen Entzug wegen Geldmangels o.Ä. abzumildern, der kann es damit hinkriegen. Ich kenne auch Leute, die ihr Leben lang substituiert werden müssen oder wollen, auch die sind Beikonsum-frei, haben ein ganz “normales” Leben mit Arbeit, Familie usw., oder die abends oder am Wochenende ein bißchen nebenbei kiffen. Aber ich habe kein Verständnis für Menschen, die sich sowieso immer weiter “dichtmachen” wollen, sich trotzdem Methadon vom Arzt geben lassen und dann diesen Arzt dafür verantwortlich machen, daß einige ihrer Freunde an einer Überdosis gestorben sind, obwohl sie genau wußten, daß die Gefahr einer Überdosierung mit Opiaten bei gleichzeitiger Einnahme von Methadon sehr sehr hoch ist. Ich frage mich, warum solche Leute überhaupt an einem Substitutionsprogramm teilnehmen, und dann dort auch noch Urinproben fälschen. Damit belügen sie nämlich in erster Linie sich selbst. An den Autor von Bericht 1: statt Dir Gedanken darüber zu machen, daß die “Methadonärzte” viel Geld für die Behandlung Abhängiger bekommen, frag Dich mal, wieviel Geld Du Deinem Dealer zugeschoben hast. Und wenn Du meinst, die Behandlung wäre “risikoreich”, womöglich mehr als der tägliche (intravenöse) Heroinkonsum, und führt nicht zum gewünschten Erfolg- dann zwingt Dich doch niemand, daran teilzunehmen.
03/2010 um 17:03
hallo, ich bin seit 1 jahr im methadonprogramm . war die ersten 8monate auf 80mg und jezt auf 70. wen man bei der arztkontrolle meist positiv ist setzt der arzt dich automatisch herunter.. naja stimmt die ersten 2 wochen mirkt man das methadon aber danach garnicht mehr – außer mann nimmt es 1,2 tage nicht ein ( hatte kurze zeit mitnehmausgabe weil ich arbeiten ging) tja ich muss zugeben ich habe viel beikonsum weil eben wie oben schon jemand geschriben hat bei metha kein feeling da ist. daher konsomiere ich nebenbei viel speed, thc, usw.. heroin nicht mehr so viel weil man es neben der substitionsbehandlung eh nicht spürt .. ich bin jezt 20jahre alt .. und in der behandlung bin ich laut arzt noch ca. 1-2 jahre . meinermeinung nach tja ich werde danach wider ein rückfall haben .. so wie viele andre auch.. ich wünsche allen viel glück und hoffe dass es wenigstens ein paar schaffen nach der behandlung davon ganz los zu kommen !!
03/2010 um 07:53
Zu Bericht 3 möcht ich nur sagen: “Du hast ja keine Ahnung, was und wieviel ml früher(95-99) verschrieben wurden.”
Bevor Methadon kam gab es Codeinsaft, der war nicht so stark und langanhaltend wie Methadon weshalb damals auch ziemlich viel verordnet wurde. 150-250 ml viermal am Tag war normal dazu 20 Diaz und jede Woche ne 50er Flumis….. Als umgestellt wurde auf Methadon weiß ich von Fällen die 30ml Metha am Tag bekamen, daß ist jetzt zehn Jahre her ab und zu treff ich einige von den Leute noch so arg viel weniger kriegen die jetzt auch nicht.
Methadon ist meiner Meinung ein guter Weg ins normale Leben zurückzufinden, für Menschen die es auch wollen. Die Sanktionen jedoch für langjährige, beigebrauchsfreie Patienten sollten gelockert werden – ich mein den Psychologenkram – der bringt nicht jedem was. Da Methadon wirklich sehr schwer zu entziehen ist sollte auch nicht immer auf´s Runterdosieren genötigt werden. Es ist besser in der Apotheke sein Metha zuholen um ´ne Woche wieder sein ganz normales Leben (Arbeit, Kinder…) zu führen als die Patienten zum clean sein zu zwingen. Ist doch klar das viele wieder rückfällig werden. Ausser mein Ehepartner weiß niemand das ich substituiert bin, in meinem privaten wie beruflichen Umfeld gelte ich als zuverlässig, vertrauenswürdig und seriös. Niemand würde vermuten das ich jeden früh meine 2,5 ml schlucke – und ich tu doch auch niemandem weh damit!
03/2010 um 20:22
Drogensucht sollte endlich wie jede andere Krankheit auch von jedem Arzt behandelt werden können! Keine Einschränkung mehr,weil du jeden Tag zum Arzt musst, selbst am Wochenende. Wenn man nicht grad aus der Stadt kommt, musst du noch Fahrten u die Kosten tragen. Dann ist man eh Mensch 2ter Klasse. Einmal ein Rückfall und du bist raus.
03/2010 um 17:15
wie dosiere ich mich ambesten ab?
03/2010 um 17:03
Ganz einfach. Drogensucht ist keine ganz normale Krankheit. Natürlich brauchen Drogensüchtige Hilfe. Man kann es sich aber nicht so einfach machen, dass sich in Zukunft jeder seine tägliche Dosis Heroin aus der Apotheke holt. Heroin ist immer noch illegal.
Und nun meine ehrliche Meinung: Wer einen Entzug via Methadon machen möchte, der sei herzlich eingeladen teilzunehmen. Wer aber hauptsächlich daran interessiert ist sich über das Programm günstig zu turnen, der sollte möglichst schnell rausgeschmissen werden. Anders gehts wohl nicht.
04/2010 um 01:24
Ich hab mal eine Frage.Wie kommt man eigendlich zu dem Methadon?Also wenn man z.B. von Heroin abhängig ist.Überkommt es dann einen einfach so, dass man aufhören will und deshalb zum Methadon übergeht, oder wird man von “außen” angesprochen?
wäre sehr freundlich das zu erfahren, ich halte demnächst ein Referat über Methadon.
Und wie ist das eigendlich?- Wenn ich das rictig verstanden habe, dann ist Methadon Schwarzmarktware, aber man kann es auch in Apoteken gegen ein Rezept bekommen?
Vielen Dnak schonmal im Vorraus für die antworten meiner Fragen:) Viel Glück euch allen!
LG
04/2010 um 14:57
Ich weiß nicht warum Ihr euch so die Köpfe danach einschlagt. Ich bin seit 2 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich wäre Zuhause fast gestorben weil ich einen kalten Entzug Zuhause machen wollte aber durch die schmerzen und Entzugsentscheinungen ging es mir so schlecht das ich es gerade noch geschafft habe den Notarzt anzurufen damit ich Leben kann. Ich habe vor 9 Jahren schon mal einen Entzug geschafft und ich bin jetzt auch noch nicht durch damit.Es ist leichter an Heroin ranzukommen als wieder los zu kommen. Ivh habe eine 5 Jahre alte Tochter und das war der ausgangspunckt warum ich von Heroin runter will. Ich bin nicht in den Methadonprogramm. Ich trinke kein Alkohol und nehme auch nichts anderes ein ich will aus freien stücken wieder ins normale Leben finden. Eine Suchtberatungsstelle finde ich ist zwar für Menschen die sich das gerede anhören möchten aber für mich ist es nichts. Ich habe einen sehr guten Freund der im Methadonprogramm ist und er ist von 15ml jetzt auf 8 ml runter gegangen und er sie und fühlt sich von Tag zu TAg besser.Er wird den Absprung schaffen und das könnt ihr auch! Ihr müßt nur an euch glauben.Ich gebe euch einen sehr guten Tipp: Geht mal in euch und denkt mal darüber nach was ihr eigentlich wollt und setzt euch ein Ziel!Ich spreche aus erfahrung.
04/2010 um 07:52
ich hatte eine phlegmone und ging nicht zum arzt 4tage später hatte ich schmerzen die unvorstellbar waren.ich kamm ins spital und überlebte nur mit knapper mühe. die hand war nicht mehr zu retten.nach 4wochen langen aufenthalt in der klinik wurde ich entlassen mit einer adresse von einen substitutionsarzt und einen methadonrezept über 80ml.methadon da aber mein beikonsum aber nicht nachlies erhöte mein arzt nach gesprächen mit psychologen auf 100ml.das ist jetzt 10 jahre her. ich hatte bis jetzt keinen einzigen rückfall.ich lebe wieder ein ganz normales leben ohne irgendwelchen schnikschnack.jetzt bin ich bei 80ml.der arzt sagte mir auch das es sich nicht mehr ausginge um ohne zu leben da ich mittlerweile 58 alt bin und mein körper ziemlich beschädigt ist. meine glanzzeit bestannt tägl. aus 3gramm huhd1bis2g.koka über jahre hinweg.
04/2010 um 11:20
Liebe Leser,
Ich beziehe seit kurzer Zeit Methadon nun von einem neuen Arzt,weil der alte “achtung Wortspiel”aus Altersgründen seine Praxis schliessen musste.Nur,seit ich bei diesem neuen Arzt bin
muss ich da jeden Tag antanzen,auch an Sonntagen,an Weihnachten,Ostern,Geburtstag usw.D.h.ich bin nicht mal in der Lage meinen Heimatort auch nur für 24Std zu verlassen.Bei meinem bisherigen Arzt war das kein Problem!
Wie ist es möglich,dass sich die Ärzte einander soo uneinig sind,was die Methadon-Ausgabe betrifft?
Und was den Schwarzmarkt betrifft:Wer hat denn Bedarf,auf dem Schwarzmarkt zu kaufen?Echten bedarf haben nur Abhängige wie ich.D.h.wenn ich mal wegfahren will,muss ich mich auf dem Schwarzmarkt versorgen!!Also,wenn das kein schlechter Witz ist!!Und so kommt der Schwarzmarkt zu neuer Kundschaft!
Je strenger das gehandhabt wird,desto besser blüht doch der Schwarzmarkt!Wer das Glück hat in einer Grosstadt zu leben,kennt dieses Problem vielleicht nicht.
Trotzdem kanns doch wohl nicht wahr sein,dass ich mir an Feiertagen einen Wecker stellen muss für 10Uhr,weil,wenn ich bis 10.30 nicht dagewesen bin oder verhindert sein sollte,dann wirds echt heftig!Jeder Opiatabhängige kennt das!
Der Arzt ist ein gewisser ———– (aus datenschutzrechtlichen Gründen wurde der Name des Arztes vom Administrator entfernt) und wie der sich anstellt,wollte ich mal an dieser Stelle schreiben.Wie Sklaven sitzen alle hier fest,bis auf diejenigen,die das nötige Kleingeld haben per Privatrezept seine Medikamente selbst zu bezahlen.
Ich hoffe,dass ihm da mal jemand ins Gewissen redet.
Alles Gute den Betroffenen anderswo
götz
05/2010 um 21:18
ich kann euch storys erzaheln de fakto die ausgabe is von kreis zu kreis und bundesland versschieden und arzt zu arzt
05/2010 um 10:28
hallo.. mein freund ist seit zwanzig jahren abhängig.er hat so alles durch,was es gibt.. zum schluß hat er sich heroin in die nase gezogen.. seit einem halben jahr ist er (wieder) im methadonprogramm. fing mit 80 an,dann 100 und ist jetzt bei 120. seit kurzem habe ich das gefühl,dass er wieder andere sachen konsumiert.was er natürlich nicht zugibt
er kommt manchmal mit riesigen pupillen zu mir und nach ner std hat er wieder typische stecknadelaugen. dazu sitzt er genauso zugedröhnt wie früher am tisch und schläft ein.. oder verhält sich das so mit dem methadon? am anfang des programms war es nicht so.oder liegt es an der höheren dosis?? aber er nimmt es morgens und nicht abends.. vielleicht kann mir jemand etwas helfen,blicke da langsam gar nicht mehr durch und von ihm erfahre ich nur hälfte
danke
06/2010 um 10:04
Ich bin seit 9Jahren Heroin abhängig und seid 3Jahren im Methadon Programm.Und ich muss sagen,dass mir das Metha sehr gut geholfen hat.Ich war damals richtig Böse drauf,geballert Braun-Weiß alles zusammen.
Viele meiner Freunde sind gestorben an dem Drecks zeug! Ich lag so oft im Krankenhaus wegen ner Überdosis,Schlechtes material oder weil ich mir auf Turkey das Zeug daneben geballert habe.
Das Leben wollte ich einfach nicht mehr führen.Jeden verdammten Morgen auf zu stehen und überlegen Wie und Wo man heute Geld her bekommt.Also bin ich zum Arzt gegangen,ich war nach ein paar Wochen auf 16 Metha.Und es hat geholfen,ich konnte mich um all die sachen kümmern für die ich keine Zeit hatte.
Dann wurde ich auch noch Schwanger und mein Sohn ist völlig Gesund auf die Welt gekommen,ohne Probleme.Natürlich bin ich in der Schwangerschaft mit dem Metha runter auf 5.
Heute ist mein Sohn 6Monate und ich immernoch Beikonsum frei.
In der ganzen Zeit hatte ich nur drei Rückfälle und die haben mich noch viel stärker gemacht.
Ich möchte euch damit einfach nur sagen das es mit Methadon viel viel besser ist,als wie mit Heroin!
07/2010 um 21:22
ich will wissen wann man oder was passieren kann wenn man diese ersatz droge von heroien nimmt und was da passieren kann ???
und was ich noch wissen möchte wann man zum Alki wird ???
lg janine
07/2010 um 15:23
Hallo an alle Suchtis
Meine Freundin is seit 17 Jahren drauf, ist Schwanger in 8. Monat und nimmt 6 Metha (6 ml oder 60 mg für die Klugscheißer), zu Zeit Beigebrauchsfrei.
Ich selber bin 42 Jahre, angehender Betreuer und schon immer Clean.
Ich muss gestehen das ich bei vielen Beiträgen schmuntzeln musste oder mir gedacht habe: …ganz schön verpeilt..
Ich werde mal versuchen Eure fragen zu beantworten:
Wo finde ich einen Subtitutionsarzt ?
- Fragt mal Euren Hausarzt, in der Szene oder bei der Suchtberatung ! Im allgemeinen sind die allgemein bekannt.
Warum reagieren die Ärzte so unterschiedlich?
- Weil es drauf ankommt…. wie kommt Ihr mit dem Arzt klar und er mit Euch….welchen Eindruck hat der Arzt von Euch…welche erfahrungen hat der Dr. und wie verbraucht ist er…..wie ehrlich seid Ihr zu ihm?
Anmerkung: Suchtis lügen um die Sucht und den Konsum zu beschützen!!!
Ärzte, Betreuer und Anlaufstellen hören das sofort raus….daher mein Tip: So schwer es fällt-seid ehrich zu euch selber, seid ehrlich zu denen die Euch helfen (egal wie schwer es Euch fällt).
Da ich regelmäßig in der Szene auftauche und Suchtis helfe raus zu kommen erkläre ich Euch gerne warum ich welche Tips gebe.
Frage: Wie lange bist du auf Heroin ?
Frage: Wie konsumierst du? IV, Nase auf Blech?
Frage: Wie oft, wie lange, wie intensiv schießt du Dich weg?
Frage: Hast Du Tretminen in deiner Vergangenheit (Psyche) über die Du nicht weg kommst oder die Dir zu schaffen machen?
Frage: Welchen Eindruck habe ich von meinem Gegenüber:
Ist er/Sie Psychisch stabil? Will er/Sie sich nur den Konsum von der Krankenkasse bezahlen lassen? Warum will er/Sie clean werden ?!? Wie lange hält diese Motivation?
Wieviele entgiftungen ? Ist ein 35er BTmG vorhanden?
Metha empfehle ich wenn:
-Die Psyche angeschlagen ist
-Beikonsum geplant ist und bleiben soll
-Der Suchti instabil ist..
Begründung: Metha ist eine Ersatsdroge, die ersten 14 tage bekommst Du deinen Kick, danach brauchst du die Dosis regelmäßig und wirst monatlich kontrolliert (UK).
Beikonsum ist weiterhin möglich (normales Gefahrenpotenzial).
Personen die aufgrund der Psyche nicht(!) mit einem klaren Kopf klar kommen gehen automatisch auf Metha.
Die Bessere Alternative zu Metha: Subutex!
Mir Persönlich ist es lieber wenn Suchtis auf Subutex gehen da der Ausstig damit einfacher ist als mit Metha.
Aber (!!!)… für Subutex sind einige Vorrausstzungen nötig und wichtig:
-Ist die Psyche ausreichend Stabil ?
-Kommt der/die mit einem klaren Kopf klar ?
-Ist eine Gute Kontrolle gegeben oder Betreuung ? (Kriesenintervention)
-Wie hoch ist die wahrscheinlichkeit von Beigebrauch?
(Beigebrauch ist bei Subutex extrem Gefährlich, kann tötlich sein da Ihr eine Überdosis nicht bemerkt!)
Vorteile von Subutex:
Subutex ist ein Rezptorenblocker, daher seid Ihr Körperlich Suchtfrei also nur noch im Kopf ist der Suchtdruck wie eine erinnerung….legt sich aber sehr schnell und ist gut in den Griff zu bekommen.
Ihr seid im Kopf klar, ist für viele ein ganz neues Gefühl.
Runterdosierung ist kein muss.. geligt aber sehr gut wenn es
langsam erfolgt.
Subutex verhindert den Beigebrauch da Du unter Subutex keinen Kick mehr empfindest…du bleibst einfach klar!..
oder stirbst an einer Überdosis wenn Du es versuchst mit Gewalt zu erzwingen! (noch mehr, noch mehr….tot)
Entgiftung vom Metha, runterdosierung:
Erwachsene: alle 3 Tage Dosis um 0,5 ml(50 mg) reduzieren.
Gilt für aufenthalt in einer Entgiftungsstation, wenn Ihr Euch zu Hause runter dosieren lassen wollt gilt: nach Eurem Empfinden….Ihr bestimmt wie schnell…und wenn es zu schnell war habt Ihr hoffentlich einen kleinen Vorrat für den Notfall parat (Ärzte haben leider auch freie Tage oder Wochenende.
Entgiftung für Schwangere vom Metha:
Pro Woche Tagesdosis um 0,5 ml (5mg) verringern bis Ihr eine Tagesdosis von nur noch 3ml/30mg habt.
Ab einer Tagesdosis von 3 ml/30mg die Tagesdosis um 0,1 ml(10mg) pro Woche reduzieren.
PS:
Mein Sohn kommt nächsten Monat auf die Welt….als Metha-Suchti.
Mama´s: Es gibt keinen Grund die Gesundheit Eurer Babys zu riskieren! Bevor Ihr einen Rückfall mit Heroin baut, bleibt lieber auf Methadon! Methadon ist seid 15 Jahren auf dem Markt, wird seid 15 Jahren auch bei Schwangeren verwendet.
Es ist nicht eine Missbildung oder Komplikation aufgrund
vom Metha bekannt geworden!
Daher: lieber Metha-Baby als Rückfall bauen. Ihr seid für Eure Baby´s verantwortlich.
Holt Euch direkt die Passende Hilfe, auch beim Jugendamt.
…und macht Euch eines selber klar:
Sucht ist eine Krankheit – genauso wie z.B. eine Grippe!
..für eine Grippe hast Du kein schlechtes Gewissen – weil du süchtig bist brauchst Du es auch nicht zu haben.
Aber: ..bei einer Grippe steckst Du auch keinen absichtlich an – also bringe dein Baby auch nicht mit Heroin in kontakt.
Medikamente werden vom Arzt verschrieben und sind auf Nebenwirkugen geprüft, das gilt auch für Methadon für Baby´s.
Lg BigDaddy
08/2010 um 21:15
naja ich glaube jeder muss es für sich selber rausfinden um vom metha loszukommen,bin im januar ins programm und hab mit8m angefangen und im mai hab ich angefangen mich runterzudosieren und jetzt bin ich unter 1m um genau zu sagen auf 0,25m,ob ich es auf null schaffe weiss ich nicht,auch weiss ich nicht ob es letztendlich doch nur ne kopfsache ist,und meinen körper es vielleicht gar nichts mehr ausmacht wenn ich von heut auf morgen nichts mehr nehme