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	<title>Kommentare zu: Cannabiskonsum bereinigt Vorurteile</title>
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	<description>Objektives Informationsangebot zum Thema Drogen</description>
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		<title>Von: Der O</title>
		<link>http://www.drogen-aufklaerung.de/cannabiskonsum-bereinigt-vorurteile/comment-page-1#comment-674</link>
		<dc:creator>Der O</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 14:21:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.drogen-aufklaerung.de/?p=544#comment-674</guid>
		<description>Trotzdem muss ich an dieser Stelle mal anmerken, dass es beispielsweise zwischen Heroin- und Cannabis-Abhängigkeit einen riesen unterschied gibt, denn welcher Kiffer würde seine eigene Großmutter verkaufen um an Stoff zu kommen? (Ich gehe hier von &quot;normalen&quot; Drogenkonsumenten aus) 
Und auch bei Heroin-Abhängigen gibt es vernüftige Menschen, die ihr Leben trotzdem auf die Reihe kriegen, trotz erheblicher Schwierigkeiten. Und wiederum gibt es Kiffer die trotz der &quot;harmlosen&quot; Wirkung rein gar nichts gebacken kriegen.

 Es kommt immer auf die Person an, wie sie mit dem Konsum bzw. der Abhängigkeit klar kommt. Von dem Standpunkt her muss man sagen, dass man alle die, die Drogen nehmen wollen vorneweg bestens informieren muss bzw. sie sich informieren sollten über mögliche Gefahren.

Meiner Meinung nach wäre ein ärztliches Gutachten von Vorteil, welches dem Konsument zeigt, welche Substanzen für ihn in Frage kämen...Aber bei unserer Drogenpolitik ist das noch Zukunftsmusik. Außerdem sollte die Selbestimmung des einzelnen nie durch ein Gesetz (BtmG) beschnitten werden.

Denn es gibt seit Menschen gedenken berauschende Substanzen die genutz wurden und z. T. heute noch genutzt werden, also warum sollte man etwas verbieten, was früher als Heilmittel angeshen wurde und heute noch als solches Verwendung finden könnte?

(So wie der Körper Nahrung braucht, braucht auch der Geist Nahrung...)

Und wie Hans Hanf schon sagte, kann man von allem abhängig werden. Ob von Gewohnheiten wie trinken, rauchen und spielen, von Nahrungsmitteln (Schokolade, Coca Cola usw.) sowie von &quot;illegalisierten&quot; Substanzen wie Cokain und anderen Drogen.

In diesem Sinne, lasst nichts zur Gewohnheit werden...
Peace</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Trotzdem muss ich an dieser Stelle mal anmerken, dass es beispielsweise zwischen Heroin- und Cannabis-Abhängigkeit einen riesen unterschied gibt, denn welcher Kiffer würde seine eigene Großmutter verkaufen um an Stoff zu kommen? (Ich gehe hier von &#8220;normalen&#8221; Drogenkonsumenten aus)<br />
Und auch bei Heroin-Abhängigen gibt es vernüftige Menschen, die ihr Leben trotzdem auf die Reihe kriegen, trotz erheblicher Schwierigkeiten. Und wiederum gibt es Kiffer die trotz der &#8220;harmlosen&#8221; Wirkung rein gar nichts gebacken kriegen.</p>
<p> Es kommt immer auf die Person an, wie sie mit dem Konsum bzw. der Abhängigkeit klar kommt. Von dem Standpunkt her muss man sagen, dass man alle die, die Drogen nehmen wollen vorneweg bestens informieren muss bzw. sie sich informieren sollten über mögliche Gefahren.</p>
<p>Meiner Meinung nach wäre ein ärztliches Gutachten von Vorteil, welches dem Konsument zeigt, welche Substanzen für ihn in Frage kämen&#8230;Aber bei unserer Drogenpolitik ist das noch Zukunftsmusik. Außerdem sollte die Selbestimmung des einzelnen nie durch ein Gesetz (BtmG) beschnitten werden.</p>
<p>Denn es gibt seit Menschen gedenken berauschende Substanzen die genutz wurden und z. T. heute noch genutzt werden, also warum sollte man etwas verbieten, was früher als Heilmittel angeshen wurde und heute noch als solches Verwendung finden könnte?</p>
<p>(So wie der Körper Nahrung braucht, braucht auch der Geist Nahrung&#8230;)</p>
<p>Und wie Hans Hanf schon sagte, kann man von allem abhängig werden. Ob von Gewohnheiten wie trinken, rauchen und spielen, von Nahrungsmitteln (Schokolade, Coca Cola usw.) sowie von &#8220;illegalisierten&#8221; Substanzen wie Cokain und anderen Drogen.</p>
<p>In diesem Sinne, lasst nichts zur Gewohnheit werden&#8230;<br />
Peace</p>
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	<item>
		<title>Von: Hans Hanf</title>
		<link>http://www.drogen-aufklaerung.de/cannabiskonsum-bereinigt-vorurteile/comment-page-1#comment-498</link>
		<dc:creator>Hans Hanf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:58:23 +0000</pubDate>
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		<description>@ Die Erste: ich bin 37 Jahre alt und habe von meinem sechzehnten bis achtundzwangzigsten Lebensjahr Cannabis konsumiert - mal mehr, mal weniger. In meinen Mittzwanzigern hatte ich beruflich mit jemandem zu tun, der, damals 54 Jahre alt, laut eigener Aussage &quot;schon seit über 30 Jahren&quot; kifft. Und mit &quot;beruflich zu tun&quot; meine ich: der Typ war mein Chef. Der hat damals, obwohl er fast den ganzen Tag zugekifft war, innerhalb von 8 Jahren aus dem Nichts mit 20000€ Startkapital einen Vertrieb für Bürobedarf mit (zur Zeit meiner Beschäftigung dort) 178 Angestellten aufgebaut. Ich wusste lange nicht, dass er kifft. Nur als die Balkontür von seinem Büro kaputt war und sich nicht mehr öffnen ließ, musste er halt seine vermeintliche Zigarettenpause drinnen abhalten. Als ich ihm dann eines Tages ein paar Unterlagen auf den Schreibtisch legen wollte, hab ich halt den typischen Geruch bemerkt und ihn darauf angesprochen. Nachdem ich klar gemacht habe, dass ich auch &quot;dazu gehöre&quot;, hat er einen Joint gerollt, der fleißig zwischen uns pendelte - da kam er halt mit seiner Lebensgeschichte raus. Er sagte auch, dass er nicht ein einziges Mal daran dachte, härtere Drogen zu nehmen. Das Kiffen kam ihm nicht in die Quere: man müsse halt ein wenig Disziplin aufbringen und seinen Konsum drosseln, wenn nötig. Ihm fiel das anfangs zwar schwer, aber nach ein paar Wochen war es eben so normal wie das Zähneputzen, sich an den Riemen zu reißen und eben weniger oder mal gar nicht zu rauchen. Wenn man jetzt an bongrauchende, schuleschwänzende, kriminelle Teenager denkt, denen es an Disziplin mangelt (ist ja durchaus normal in der Pubertät), ist das eine ganz andere Liga. Was verboten ist, ist attraktiv. Wir brauchen richtige, WAHREHEITSGEMÄSSE Aufklärung an den Schulen und natürlich auch zu Hause durch die Eltern! Was meine mittlerweile vierzehnjährige Tochter von den Lehrern erzählt bekommt, ist absolute Unwahrheit. Einstiegsdroge? Spritzen? Faulheit? Kriminalität? Die einzige Straftat, die wegen Cannabiskonsum begangen wird, ist der Konsum selber - weil er es eben ist. Fakten interessieren nicht. Reißerische Schockversuche sind doch viel effektiver! Und so lange wie es anständige Bürger wie Die Erste gibt, die ein Moralverständnis und Anstand haben, ist die Welt doch in Ordnung!

Alles kann süchtig machen, sogar Sport und Arbeit. Verboten ist beides trotzdem nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Die Erste: ich bin 37 Jahre alt und habe von meinem sechzehnten bis achtundzwangzigsten Lebensjahr Cannabis konsumiert &#8211; mal mehr, mal weniger. In meinen Mittzwanzigern hatte ich beruflich mit jemandem zu tun, der, damals 54 Jahre alt, laut eigener Aussage &#8220;schon seit über 30 Jahren&#8221; kifft. Und mit &#8220;beruflich zu tun&#8221; meine ich: der Typ war mein Chef. Der hat damals, obwohl er fast den ganzen Tag zugekifft war, innerhalb von 8 Jahren aus dem Nichts mit 20000€ Startkapital einen Vertrieb für Bürobedarf mit (zur Zeit meiner Beschäftigung dort) 178 Angestellten aufgebaut. Ich wusste lange nicht, dass er kifft. Nur als die Balkontür von seinem Büro kaputt war und sich nicht mehr öffnen ließ, musste er halt seine vermeintliche Zigarettenpause drinnen abhalten. Als ich ihm dann eines Tages ein paar Unterlagen auf den Schreibtisch legen wollte, hab ich halt den typischen Geruch bemerkt und ihn darauf angesprochen. Nachdem ich klar gemacht habe, dass ich auch &#8220;dazu gehöre&#8221;, hat er einen Joint gerollt, der fleißig zwischen uns pendelte &#8211; da kam er halt mit seiner Lebensgeschichte raus. Er sagte auch, dass er nicht ein einziges Mal daran dachte, härtere Drogen zu nehmen. Das Kiffen kam ihm nicht in die Quere: man müsse halt ein wenig Disziplin aufbringen und seinen Konsum drosseln, wenn nötig. Ihm fiel das anfangs zwar schwer, aber nach ein paar Wochen war es eben so normal wie das Zähneputzen, sich an den Riemen zu reißen und eben weniger oder mal gar nicht zu rauchen. Wenn man jetzt an bongrauchende, schuleschwänzende, kriminelle Teenager denkt, denen es an Disziplin mangelt (ist ja durchaus normal in der Pubertät), ist das eine ganz andere Liga. Was verboten ist, ist attraktiv. Wir brauchen richtige, WAHREHEITSGEMÄSSE Aufklärung an den Schulen und natürlich auch zu Hause durch die Eltern! Was meine mittlerweile vierzehnjährige Tochter von den Lehrern erzählt bekommt, ist absolute Unwahrheit. Einstiegsdroge? Spritzen? Faulheit? Kriminalität? Die einzige Straftat, die wegen Cannabiskonsum begangen wird, ist der Konsum selber &#8211; weil er es eben ist. Fakten interessieren nicht. Reißerische Schockversuche sind doch viel effektiver! Und so lange wie es anständige Bürger wie Die Erste gibt, die ein Moralverständnis und Anstand haben, ist die Welt doch in Ordnung!</p>
<p>Alles kann süchtig machen, sogar Sport und Arbeit. Verboten ist beides trotzdem nicht.</p>
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		<title>Von: Die Erste!!!</title>
		<link>http://www.drogen-aufklaerung.de/cannabiskonsum-bereinigt-vorurteile/comment-page-1#comment-373</link>
		<dc:creator>Die Erste!!!</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:01:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiß nicht, ob man sich jetzt freuen soll oder sich wünschen, dass du ein einschlagendes Erlebnis gehabt hättest. Fakt ist, dass diese &quot;Vorurteile&quot; nicht einfach aus der Luft gegriffen sind. Ich kenne selber Leute, die Drogen nehmen und sehr gut in der Schule sind. Das kann gut gehen oder halt auch nicht. Was denkst du, woher diese Vorurteile kommen?! Bestimmt nicht von einem, der sich an seinem Dealer rächen wollte und sich deshalb Grüchte über Cannabis ausgedacht hat. Es ist schön, dass es bei dir(hoffentlich immernoch)keine Schäden etc. angerichtet hat und ich aus deinem Bericht auch nicht entnehmen konnte, dass du sofort süchtig geworden bist, aber das geht eben nicht immer so gut! So viele Jugendliche zerstören sich ihr ganzes Leben nur durch Drogen. Dinge, die man vllt noch bereinigen hätte können, werden dadurch nur verschlimmert, mal ganz abgesehen davon, wieviele jedes Jahr daran sterben... Natürlich ist das meistens nicht vom ersten mal, aber wenn du schon so gute Erfahrungen gemacht hast, warum soll es da beim ersten Mal bleiben? Warum nicht regelmäßig? - Und jetzt wird es wirklich gefährlich! Die geringere Dosis reicht dir irgendwann nicht mehr aus, du brauchst ein stärkeres Mittel -wie wärs mal mit Spritzen?...
Was ich damit sagen möchte ist, verlass dich nicht darauf, dass du immer so gute Erfahrungen machst und es sich nicht auf dein Studium/ Berufsleben/ Alttag auswirkt und, dass du so stark bist, nicht abhängig zu werden, denn du wirst mir wohl Recht geben, wenn ich sage, dass abhängig sein RICHTIG scheiße ist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht, ob man sich jetzt freuen soll oder sich wünschen, dass du ein einschlagendes Erlebnis gehabt hättest. Fakt ist, dass diese &#8220;Vorurteile&#8221; nicht einfach aus der Luft gegriffen sind. Ich kenne selber Leute, die Drogen nehmen und sehr gut in der Schule sind. Das kann gut gehen oder halt auch nicht. Was denkst du, woher diese Vorurteile kommen?! Bestimmt nicht von einem, der sich an seinem Dealer rächen wollte und sich deshalb Grüchte über Cannabis ausgedacht hat. Es ist schön, dass es bei dir(hoffentlich immernoch)keine Schäden etc. angerichtet hat und ich aus deinem Bericht auch nicht entnehmen konnte, dass du sofort süchtig geworden bist, aber das geht eben nicht immer so gut! So viele Jugendliche zerstören sich ihr ganzes Leben nur durch Drogen. Dinge, die man vllt noch bereinigen hätte können, werden dadurch nur verschlimmert, mal ganz abgesehen davon, wieviele jedes Jahr daran sterben&#8230; Natürlich ist das meistens nicht vom ersten mal, aber wenn du schon so gute Erfahrungen gemacht hast, warum soll es da beim ersten Mal bleiben? Warum nicht regelmäßig? &#8211; Und jetzt wird es wirklich gefährlich! Die geringere Dosis reicht dir irgendwann nicht mehr aus, du brauchst ein stärkeres Mittel -wie wärs mal mit Spritzen?&#8230;<br />
Was ich damit sagen möchte ist, verlass dich nicht darauf, dass du immer so gute Erfahrungen machst und es sich nicht auf dein Studium/ Berufsleben/ Alttag auswirkt und, dass du so stark bist, nicht abhängig zu werden, denn du wirst mir wohl Recht geben, wenn ich sage, dass abhängig sein RICHTIG scheiße ist!</p>
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