Auswirkungen des Cannabiskonsums

Kategorie Cannabis - 04/2000

Auswirkungen des CannabiskonsumsDer folgende Text ist eine Abschrift der Kurzzusammenfassung der “Expertise zu pharmakologischen und psychosozialen Konsequenzen” des Cannabiskonsums. Diese Expertise wurde im Auftrage des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit im Jahre 1997 erstellt. Da zu dieser Zeit die CDU/FDP-Koalition die Bundesregierung stellte, ist eine unkritische Studie nicht zu erwarten.

Inhalt

Um so interessanter ist das Ergebnis der Expertise: Sie schlägt allen Gegnern der Cannabis-Legalisierung mitten ins Gesicht! Im folgenden Text wird weitestgehend zitiert…

“Cannabis ist nicht nur die am häufigsten konsumierte, sondern – was das Gefährdungspotential anbelangt – wohl auch die am kontroversesten diskutierte illegale Droge der letzten Jahrzehnte. Die vorliegende Expertise analysiert den internationalen Forschungsstand zu den Wirkungen des Cannabiskonsums unter pharmakologischen und psychosozialen Aspekten.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die pharmakologischen Wirkungen und psychosozialen Konsequenzen des Cannabiskonsums sich als weniger dramatisch und gefährlich erweisen, als dies überwiegend noch angenommen wird. Die akute Toxizität von Cannabis ist gering. Tödliche Überdosierungen sind bisher nicht bekannt geworden. Akute und körperliche Wirkungen sind Tachykardie [Erhöhung der Herzfrequenz] und eine leichte Blutdrucksteigerung, gefolgt von einer orthostatischen Hypertonie [Schwindelgefühle] beim Aufstehen. Diese Effekte zeigen eine Toleranzwirkung [nehmen ab].

1 Die Wirkungen von Cannabis

Niedrige Dosen rufen eine milde Sedation [Beruhigung] und Euphorie hervor. Personen im Cannabisrausche erfahren eine subjektiv gesteigerte Gefühlsintensität i verschiedenen Sinnesmodalitäten und ein verlangsamtes Zeitempfinden. Im Zusammenhang mit einer intensivierten Geschmackswahrnehmung kommt es häufig zu einem gesteigerten Appetit. Unter akutem Cannabiseinfluss ist die Konzentrationsfähigkeit herabgesetzt, ebenso zeigen sich reversible Leistungseinbußen im Bereich Gedächtnis und Reaktionsfähigkeit.

2 Körperliche Risiken

Vor allem der chronische Konsum der Droge ist dennoch nicht frei von Risiken. In bezug auf körperliche Risiken sind die Beeinträchtigung der Bronchialfunktionen und kanzerogenen Effekte des Rauchens von Cannabisprodukten in Kombination mit Tabak zu nennen. Hormonelle Beeinträchtigungen oder auch eine Beeinträchtigung der pränatalen Entwicklung sind nicht eindeutig belegt, dennoch sollte insbesondere in der Schwangerschaft auf einen Konsum von Cannabis (wie auch auf den Konsum anderer Drogen) verzichtet werden. Desgleichen ist bei jungen Jugendlichen entsprechende Vorsicht indiziert.

3 Psychische und soziale Konsequenzen

Für den Bereich psychischer und sozialer Konsequenzen muss vor allem auf die zumeist wohl reversiblen, aber doch Stunden anhaltenden kognitiven und psychomotorischen Beeinträchtigungen unter akuter Cannabiswirkung hingewiesen werden, die das Fahrvermögen und die allgemeine Leistungsfähigkeit einschränken. Aus diesem Grund sollte bis zu 24 Stunden nach Cannabiskonsum kein Kraftfahrzeug geführt werden.

Was die Auswirkungen des Cannabiskonsums auf die psychische Gesundheit anbelangt, muss auf grund der vorliegenden Ergebnisse die allgemeine Annahme, dass der Konsum von Cannabis eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit nach sich zieht, zurückgewiesen werden. Zwar lässt sich zeigen, dass stärker problembehaftete Personen besonders häufig konsumieren, Belege für eine schädigende Substanzwirkung von Cannabis lassen sich hingegen nicht finden.

4 Abhängigkeitspotential

Bezüglich des Abhängigkeitspotentials der Droge Cannabis fassen wir zusammen: Der Konsum von Cannabis führt keineswegs zwangsläufig zu einer psychischen Abhängigkeit, es kann jedoch zu einer Abhängigkeitsentwicklung kommen. Eine solche Abhängigkeit vom Cannabistyp kann jedoch nicht primär aus den pharmakologischen Wirkungen der Droge, sondern vielmehr aus vorab bestehenden psychischen Stimmungen und Problemen erklärt werden. Die Abhängigkeit von Cannabis sollte als Symptom solcher Probleme gesehen werden. Deshalb ist psychosozial vorbelasteten Personen vom Cannabiskonsum abzuraten. Zudem ist unter Gesichtspunkten einer möglichen Abhängigkeitsentwicklung der polytoxikomanen Drogengebrauch und einer chronischer Dauerkonsum mit Risiken verbunden.

Ein wichtiges Argument in der Diskussion um Cannabis ist seine mögliche “Schrittmacherfunktion” für den Einstieg in den Konsum von illegalen Drogen bzw. den Umstieg auf härtere Substanzen. Diese These muss nach Analysen der vorliegenden Studien zurückgewiesen werden. Es lässt sich zwar ein Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und dem Konsum weiterer Drogen nachweisen: Opiatabhängige Personen haben tatsächlich in der Regel zuvor Cannabis als erst illegale Drogen konsumiert (ebenso wie Cannabis konsumierende Personen in der Regel vorher legale Drogen wie Alkohol und Tabak konsumiert haben). Hieraus ist aber nicht abzuleiten, dass Cannabis zum Konsum härterer Drogen führt. Sicher auszuschließen ist die These, dass die Substanzwirkung selbst für ein späteres Umsteigen verantwortlich ist. Eher ist anzunehmen, dass das Image der Substanz bei den Konsumenten bzw. kulturelle Moden für die heutige Reihenfolge in der Drogeneinnahme verantwortlich sind. Möglicherweise fördert auch die nach wie vor vorhandene Illegalität eine gewisse Assoziation zu anderen illegalen Drogen; die Verbindung ist allerdings für die heutige Zeit aufgrund der zunehmenden “Normalisierung” bzw. “Veralltäglichung” des Cannabiskonsums (zumindest bei jungen Menschen) in Frage zu stellen.

5 Cannabis macht lustlos?

Die These, Cannabiskonsum führe mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu einem amotivalen Syndrom, kann nicht belegt werden. Studien, in denen relativ ausgelesene Schüler- und Studentenstichproben untersucht wurden, zeigen für den größten Teil der Konsumenten weder geringere Leistungsmotivation noch schlechtere akademische Leistungen als für Nichtkonsumenten. Die Studien, die die deutlichsten Hinweise für die Existenz eines durch Cannabis bedingten amotivationalen Syndroms zu erbringen scheinen, sind aufgrund methodischer Unzulänglichkeiten nicht in der Lage, konfudierende Effekte (z.B. eine depressive Symptomatik oder auch alternative Werte und Lebensstile sei Ende der 60er Jahre) von den Effekten des Cannabiskonsums zu trennen. In Studien, die den Einfluss solcher möglicherweise konfudierenden Effekte hingegen kontrolliert haben, erscheint der Cannabiskonsum nicht mehr als Risikofaktor für Demotivationserscheinungen.

Neben Aspekten der schulischen und beruflichen Leistungen und Integration wurden als weitere mögliche soziale Folgen auch Besonderheiten in bezug auf Partnerschaft und Familie untersucht. Der Cannabiskonsum erhöht nicht das Risiko einer frühzeitigen Schwangerschaft, kann aber eher mit einer verzögerten Übernahme von Erwachsenenrollen in Verbindung gebracht werden.

6 Cannabis in der medizinischen Therapie

Neben der Untersuchung möglicher schädlicher Cannabiswirkungen ist in den letzten Jahren ein verstärktes Bemühen zur Erforschung therapeutischer Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis bzw. seiner Inhallationsstoffe und deren synthetischern Abwandlungsprodukten festzustellen. Die antimetische Wirkung [Brechreize unterdrücken] von THC, Nabilone und Levonantradol ist gut belegt. Einige weitere synthetische Cannabinoide befinden sich in der Testphase. Cannabinoide werden in den USA bei der Therapie von Zytostatika-induzierten Erbrechen von Krebspatienten eingesetzt. Die appetitanregende Wirkung von Cannabinoiden ist sehr variabel und von zahlreichen Faktoren abhängig. Ein versuchsweiser Einsatz bei schlechtem Allgemeinzustand von AIDS- und Krebspatienten ist jedoch zu erwägen, wenn damit zumindest der körperliche Verfall abzubremsen ist. Der Einsatz von Cannabinoiden als Ersatz für Analgetika [Schmerzmittel] konnte sich in der Praxis nicht bewähren, da die Opioid-Analgetika den Cannabinoiden in der Nutzen-Risiko-Abwägung überlegen sind. Andere therapeutische Anwendungen z.B. als Glaukom- oder Asthmamittel, als Spasmolytikum oder Antiepileptikum sind bisher nur unzureichend erforscht. Mit der Entdeckung der Cannabinoid-Rezeptoren eröffnete sich ein weites Feld zukünftiger Forschung, um die Wirkungen und Wirkungsweisen von Cannabinoiden besser zu verstehen und therapeutische Ansätze zu finden.”

7 Quellen

“Auswirkungen des Cannabiskonsums” von Dieter Kleiber und Karl-Arthur Kovar, Seite 1 bis 4. Erschienen 1998 in der ‘Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft’. ISBN 3-8047-1555-9

Bild: © Henning Hraban Ramm / PIXELIO

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Kategorie Cannabis - 40 Kommentare.

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  1. 1. sebastian schrieb:

    ich find das kiffen toll. es befreit mich von problemen in der schule und zu Hause. ich fühle mich frei und geborgen. ich bin zweifacher vater, doch meine freundin weiß nicht, dass ich kokain und heroin nehme…
    sebastian (15)

  2. 2. Dein Name schrieb:

    Ich betrachte diesen Artikel zu den Auswirkungen des Cannabiskonsums äusserst kritisch, da hier in keiner Form auf die resultiernden Gefaren hingewiesen und der Konsum sehr verharmlost wird.
    Ich habe selber 15 Jahre lang täglich Cannabis konsumiert und bin mit der Droge und ihren Auswirkungen entsprechend vertraut.

    Ich habe vor ungefähr 6 Monaten den Gebrauch von Cannabis quittiert und bin sehr glücklich allmählich eine angemessene Lebensqualität zurück zu gewinnen.
    Nach ca. 4 – wöchiger Abstinenz habe ich mich dazu hinreissen lassen einen Joint zu rauchen, woraufhin ich eine schwere Psychose mit einhergehenden Panikattacken erlitten habe. Seit diesem Erlebnis kommt der Konsum für mich nicht mehr infrage.
    Von den Freunden mit denen ich begonnen habe zu konsumieren, haben 2 Selbstmord begangen, einer ist jetzt heroinabhängig, ein weiterer ist nach wie vor Konsument und verdient über 10000 Euro monatlich durch rechtmässige Arbeit :-)) und ein weiterer studiert Ethnologie und erforscht irgendwelche Indianerstämme. Will heissen, dass der Mensch sehr unterschiedlich auf die Substanz reagiert und die Folgen des Konsums nur sehr schwer abzuschätzen sind.
    Die Wahrheit ist, dass grade chronische Cannabiskonsumenten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch andere Drogen zu sich nehmen werden, da die Hemmschwelle abnimmt. Es beeinflusst definitiv das Verhalten und die Persönlichkeitsentwicklung und schränkt Lernprozesse ein. Es mindert den Antrieb und führt zu Demotivation bis hin zu Isolation. Soziale Kontakte, besonders zu NichtKonsumenten werden stark reduziert. Es beeinträchtigt auch die körperliche Entwicklung. Die psychische Beeinträchtigung korreliert zudem mit dem IQ. Je niedriger dieser ist, desto grösser die Beeinträchtigung. Schulische Probleme sind bei Dauerkonsumenten fast vorprogrammiert, da nur die wenigsten in der Lage sind, damit zurecht zu kommen.

    Dennoch ist es meiner Meinung nach wesentlich harmloser als Alkohol und vor allem regelmässiger Alkoholkonsum. Zudem sind Kiffer meist sehr friedfertig. Es kann auch sehr postive Effekte haben, regt bei manchen zum Nachdenken an und erweitert das Bewusstsein.

  3. 3. TayTay schrieb:

    Immer Wenn ich einene joint rauche vor oder nach der schule fühl ich mich besser wenn ich vor der schule rauche kommt es mir sogar so vor als ob ich mehr leistung in der shcule hätte ich habe letztens vor den prüfungen gekifft und ich habe sogar in mathe ne 3 geschrieben obwohl ich sonst immer fünfen schreibe bei mathe und in deutsch hatte ich meine note die ich immer hate eine 4 also ich war glücklich drüber =)

  4. 4. Christian schrieb:

    Hey leutz, kann euch echt nur vor den scheis drogen warnen, hab auch konsumiert und bekomm jetzt die quittung dafür. Hab von dem scheisszeug eine schädigung des gehirns davon getragen. Und glaubt mir, mit neuroleptika zugepumpt zu werden ist echt net so pralle…….

  5. 5. Arminius schrieb:

    Ich bin einer der Personen, die auch täglich rauchen, doch ist mir, innerhalb der 3 Jahre, die ich rauche, nie eine Problematik aufgefallen oder hat sich irgendein Leiden bemerkbar gemacht, ganz im Gegenteil, ich bin vor kurzem mit dem Abi fertig geworden und mir steht jetzt eine blendende Unilaufbahn bevor, denn ich werde im Herbst anfangen Anthropologie zu studieren. Wie ihr merkt kann man auch, trotzt des “kiffens”, Erfolg im Leben haben. Ich habe es jedoch auch schon gemerkt das manche einfach in die Schiene “abdriften”. Aber wenn man nicht aufhört rational zu denken und auch ab und zu ein Buch liest, dann kann keinem Bewusstsein etwas passieren..

  6. 6. michi schrieb:

    also sebastian du hast echt ne macke was ist bittedaran toll?? du müsstest es schon alleine wegen deinen kindern lassen erstens hast du ihre gesundheit gefährdet ( drogen können auch bei deinen kindern gehirnschädigungen und sowas verursachen) und zweitens denkst du das ist es deine kinder total dicht in den armen zu halten…hättest du es schön gefunden wenn dein vater oder deine mutter dies gemacht hätten? oh gott ich bin voll geschockt von deinem kommentar! Aber da merkt man halt deine 15 jahre und leider wirst du dich geitig auch nicht weiter entwickeln wenn du weiter so machst….lass bloß den scheiß es wird dich in deinem weiterem leben nicht glücklich machen….

  7. 7. Mr.B schrieb:

    Hallo zusammen also ich bin seit 7 Jahren im Geschäft und hab fast jeden Tag nach der Schule geraucht. Mit Cannabis wurde ich das erste mal am Ende meiner realschulzeit konfrontiert und seit dem war ich immer dabei als es hieß ” Jungs der Baba ist fertig” danach hab ich die höhere handelschule besucht und dann ging’s erst richtig los… morgens, während der Pausen und am Nachmittag war chillen sowiso immer angesagt. Also so ziehte sich das Jahr hin und aufeinmal gab es schon Abschlusszeugnisse!!! Da ich versuchste trotz highnis in der Schule auzupassen und auch immer fleißig meine HA machte ( obwohl ich manchmal echt keine lust hatte) bekam ich den Erweiterten sekundar II . Danach hab ich mein fachabi in Wirtschaft mit 2.6 gemacht und jetzt mach ich ne Ausbildung. Also obwohl ich chille hat es keine großen Auswirkungen weder akademisch noch beruflicher seits. Außerdem hab ich noch ein auslandsjahr in England gemacht und da gab es spice ( soviel dazu ) ein Jahr konzumiert. Ich muss auch dazu sagen das ich bis auf Alkohol, Cannabis,Spice und Zigaretten keine anderen Drogen genommen hab. Meine Lehre aus dem chron. konzum von Cannabis ist, mal ne Flinte mit paar Kollegen am Weekend ist ok aber tägl. ist erstens Geldverschwendung und mal ganz erlich, man kann sich wohl auch mit was anderem Beschäftigen. Peace und verchill dein Leben nicht !!!

  8. 8. Christin schrieb:

    ich hätte mal eine Frage, falls das hier irgendwer lesen sollte. Kann sich der Cannbis Konsum, der in meinem Fall nur so alles 2-3 Tage mal vorkommt auch auf die Menstruation auswirken? Klar, ihr Männer habt vielleicht davon nicht so die Ahnung, aber falls irgendeine Frau das lesen sollte, bitte mal eine Rückmeldung geben,ob es da irgendwelche Risiken der Beeinträchtigung geben kann.

  9. 9. Tööörscha schrieb:

    nö, ich rauche seit 1 1/2 jahren fast täglich und ich kann den wecker danach stellen wie meine menstruation kommt ;-)

  10. 10. coco schrieb:

    Die leute regen sich auf das die Jugend immer weiter abrutscht, und immer mehr Drogen Konsumiert. Das Thema mit dem Rauchen ist ja noch ganz ok, wenn das Zeug nicht gerade Verunreinigt ist mit Brix oder sonstigen scheiß. Wäre das Reines Gras, wären auch weniger Psychosen und Krankheiten vorhanden, weil warum wird in der Medizin Cannabis eingesetzt und da macht es “NIX”.
    Man sollte doch lieber versuchen das die panscherei aufhört und der Jugend seinen Spass in Maßen lassen. :-)

  11. 11. Dein Name schrieb:

    Ej jo, meine Kiffer kariere ging gute 2 ½ Jahre, durchgehend. Davor hab ich auch öfters mal ein durchgezogen, doch ich hab mir immer gesagt das ich dies nicht regelmäßig machen möchte und nur unter Kollegen, um mein Spaß teilen zu können und nicht abhängig zu werden. Doch irgendwann war es so weit, dass ich 3- 4 Monate jeden Tag mein spaß teilte und so auch anfing allein zu rauchen. Genoss den Konsum und diskutierte über Gott und die Welt. Meine Schule hab ich anfangs noch gut hinbekommen mit dem Vorsatz wer kiffen kann muss auch arbeiten können, doch das hielt nicht sehr lang, hab mir lieber chillige mucke gepumpt od. derbe filme gegeben, also flog ich von der Schule. Doch was solls das Leben ist schön und ich gechillt. Irgendwann kam ein Kollege an und meint er mache sich sorgen über mein momentane Lage, darauf schickte ich ihn weg und meinte es ginge mir gut, was auch so war. Als ich dann mitbekam wie ich durchhing, da mir auffiel das ich noch nicht einmal Lust hatte mich zu unterhalten und ich bemerkte, das ich mir wie auch alles andere um mich herum völlig gleichgültig vorkam, nichts und niemand hatte mehr ein Wert außer das grüne wunderzeug, beschloss ich nach dieser Erkenntnis aufzuhören, bis ich dies durchzog dauerte es auch eine Weile. Jeden Morgen sagte ich mir dass das gestern das letzte Mal war, so war es aber nicht, bis ich dann für längere Zeit Drogen freien Urlaub nahm. Bin jetzt gute 1 ½ Jahre Kleen, machte in der Zeit meine Schule nach und beginn am 01.09 meine Ausbildung.

    Peace and Love Frieden für die Welt

  12. 12. Seneca schrieb:

    Hallo, meine Tochter ist 22 und kifft schon seit 7 Jahren. Die letzten beiden Jahre waren unerträglich. Sie wohnt noch zu Hause, doch ein Zusammenleben ist es schon lange nicht mehr. Kein Thema welches angesprochen werden kann, welches nicht zu heftigen Streit führt. Hierbei wird sie sogar und gegenüber gewalttätig. Viele, in diesem Forum angesproche, Symptome erkenne ich bei ihr wider. Verschlossenheit, schulische Leistungen sind schlecht, plötzliche und heftige Gefühlsschwankungen etc. Nun die Frage, wie bekomme ich meine Tochte dazu, eine Entzugstherapie zu beginnen. Sie selbst erkennt ihre Lage nicht und ist der Meinung, dass unsere Intoleranz die Ursache für ihre Probleme ist. Würden wir sie in Ruhe lassen, wäre die Welt in Ordnung. Wie gesagt, was können wir machen, außer der Alternative, sie aus unseren Haus zu vebannen

  13. 13. lol schrieb:

    kiffen ist dumm und schadet nur sebastians kommentar hat mich geschock ich muss ein refarat über drogen halten und hätte nie gedacht das so etwas von einem 15 jährigen geschrieben wird

  14. 14. Berrie schrieb:

    Selber habe ich also nichts mit Kiffen oder Drogen am Hut und ganz ehrlich: ich versteh nicht, wie man überhaupt das Risiko eingehen kann!? Ich meine, es könnte sein, das man von den hier beschriebenen Folgen betroffen ist, oder?
    Ich schreibe im Moment auch gerade einen Text über die Legalisierung von Cannabis und bin zum Teil echt geschockt von den Komentaren hier. Für Leute die sowieso immer mal wieder einen durchziehen, mag das normal sein , aber ihr solltet wircklich darüber nachdenken, welchen Eindruck das vermittelt, wenn ihr so darüber redet.

  15. 15. Zoe schrieb:

    Der Konsum von jeglichen Drogen soll Probleme ausschalten. Der Konsumierer hat folglich ein gutes Wohlbefinden, wenn die Droge fehlt, kommen allerdings die probleme auf, welche diese verhindern sollte. Als Abhängiger ist auch eine verharmlosung der Droge “stink normal”. da beim chronischen konsumieren der Droge eine kognitive Beinflussung folgt, werden die risiken der Droge auch nicht wirklich aufgegriffen. Viele Jugendliche meinen, Drogen (damit auch die legalen wie Alkohol und Zigaretten) helfen um Probleme zu beseitigen, diese vermeintliche “Lösung” führt aber oftmals zu einer Abhängigkeit und damit zu weiteren Problemen. Was wirklich gegen die Probleme hilft, ist mit einer vertrauenswürdigen Person darüber zu sprechen und eine gemeinsame Lösung zu suchen…

    Ich hoffe, dass dieser Beitrag hilfreich war und man über den konsum der Droge nachdenkt…

    LG Zoe

  16. 16. Zoe schrieb:

    Der Konsum von jeglichen Drogen soll Probleme ausschalten. Der Konsumierer hat folglich ein gutes Wohlbefinden, wenn die Droge fehlt, kommen allerdings die probleme auf, welche diese verhindern sollte. Als Abhängiger ist auch eine verharmlosung der Droge “stink normal”. da beim chronischen konsumieren der Droge eine kognitive Beinflussung folgt, werden die risiken der Droge auch nicht wirklich aufgegriffen. Viele Jugendliche meinen, Drogen (damit auch die legalen wie Alkohol und Zigaretten) helfen um Probleme zu beseitigen, diese vermeintliche “Lösung” führt aber oftmals zu einer Abhängigkeit und damit zu weiteren Problemen. Was wirklich gegen die Probleme hilft, ist mit einer vertrauenswürdigen Person darüber zu sprechen und eine gemeinsame Lösung zu suchen…

    Ich hoffe, dass dieser Beitrag hilfreich war und man über den konsum der Droge nachdenkt…

    LG Zoe (13) Sorry, hab mein Alter vergessen…

  17. 17. Wagabu schrieb:

    …ich finde es interessant, wie hier der ein oder andere über den Konsum schreibt. Ich selbst habe das kiffen mal in der Jugendzeit ausprobiert und dann für mich selbst festgestellt, dass es mir nicht wirklich was bringt. Dafür habe ich aber mit meinem Lebenspartner zu kämpfen, der das Zeug konsumiert. Zwar ist es nicht täglich, aber wenn er was hat dann sind schnell mal ein paar Gramm innerhalb kürzester Zeit weg. Der Kühlschrank ist dann später auch leer, im Haushalt wird nichts mehr gemacht, die Spielekonsole ist dann wichtiger und da ja alles so entspannend ist, ist dann auch untenrum alles sowas von entspannt. Mich nervt es. Und ich finde es ätzend wenn man zum Chillen tatsächlich was zum Rauchen braucht… als wenn das nicht auch anders geht… Außerdem finde ich es schade, dass zumindest, wenn man in der Partnerschaft, bei den Eltern oder sonst wie in einer Lebensgemeinschaft lebt man dann nicht mal Rücksicht nehmen kann. Hmmm…und ganz ehrlich…kiffen, weil es einem dann besser geht..? Man sollte sich dann doch lieber den Problem stellen und nicht (wie es manche machen) davor wegrennen in dem ich einen rauche…

  18. 18. Lili schrieb:

    Hallo
    Ich werde in einigen Tagen 26.Ich kiffe schon seid 11 jahren.Anfangs hat mir das sehr viel freude bereitet,ich konsumierite das mit meinen Freunden,es war lustig,es war Spassig.
    und heute kann ich nicht schlafen wenn ich nicht rauche.
    Ich bin Friseurin,bin sogar die Leitung,,,
    Aber ich weis ganz genau,ich könnte auch ganz wo anders sein,ich hatte viel mehr potenzial..
    Es macht einen sehr vergesslich,,man isoliert sich,vor allem von nicht Konsumenten.Ich hätte mehr haben können..und einen Partner habe ich nicht.
    Ich hasse das Kiffen,,es kostet mich einen Haufen Geld geht,da ich auch immer nach Venlo fahre.Ich wünschte ich wäre damit niemals in berührung gekommen..
    Ich bin süchtig,ich kannt nicht aufhören,,es ist ständig in meinem Kopf,,und am schlimmsten sind die Nächte..

  19. 19. cindy schrieb:

    hallo ich hab mir mal eure meinung grad durchgelesen.ich bin auch kifferin seid 13 jahren,habe in der zeit ein endzug gemacht von cannabis,wo ich schwanger war.ich habe denn leider wieder angefangen weil ich mein letzten 15kg nach ein jahr schwangerschaft nicht runterbekomm,trotz sport und ernähungsumstellung,mit cannabis habe ich es geschafft,traugig aber wahr,jetzt schiebe ich parnick das ich wieder fett werde,wenn ich aufhöre zu rauchen auch wenn ich sport mache,ich habe mir auch nie kopf über meine figur gemacht aber wo ich gesehen habe wie dick man in 1jahr werden kann,krieg ich das weinen,alle meine freunde die aufgehört haben ,sehen aus wie fressmaschin.das is schon mal 1 poblem das 2 ist das ich wenn ich prall mit mehr machen kann als wenn ich normal bin.ich putz gern,gehe gern arbeiten,klar gibt es momente wo ich denn do keine lust hab aber i kann mi aufrappelt aber wenn ich nicht geraucht habe,steiger ich mi in alles rein,wenn ich denn auch zu nicht lust hab,denke ich 1std. später ich kann doch garnicht.kuz ungd knapp wenn ich normal bin komm ich nicht klar,mit mir selbst und wenn i rauche ist alles super.wer hat da ein tipp,warum ist das so,hat die droge mich doch mehr in der hand wie ich immer dacht?

  20. 20. anonymous schrieb:

    wie lilly es schrieb, die Nächte sind es. ich kann nicht mehr schafen wenn ich nichts konsumiert habe. niemand wünsche ich cannabisabhängigkeit`! ist wirklich dir hölle hier!!

  21. 21. peggy schrieb:

    ich rauche jeden tag mindestens 3 joints, das schon ziemlich lange.
    wenn ich nicht rauche bekomme ich weinanfälle, sitze den ganzen tag alleine zuhause weiss nicht was ich tun soll kann keinen klaren kopf kriegen. wenn mich jemand fragt ob ich noch ohne das kiffen kan sage ich nein denn es ist leidergottes so. ich empfehle jedem anderem, ab und zu mitrauchen ist oke. aber wenn man selber gras kaufen geht, geht es schnell und man ist abhängig. dieser text klingt jetzt sehr negativ aber mir geht es gut (solange ich diese grüne mysteriöse heilplanze habe) :)

  22. 22. Dr.Yibbit schrieb:

    Yo, alles schwachsinn, ich Kiffe gelegentlich und ich muss sagen, dass durch des Kiffen sich viele Dinge in meinem Leben geändert haben, zB lerne ich stoned, ich war immer ein 5 – 6 kandidat in der Schule, habe auch mies abgekackt in der Schule, seid dem ich nun Kiffe habe ich wieder mit der Schule angefangen, habe heute mein Zeugniss erhalten mit einem Durchschnitt von 1,3 worauf ich total stolz bin, habe durchs kiffen auch ein Job angebot von Google erhalten, wenn ich meine Schule nun beende mein Fach Abi in der Tasche habe darf ich bei Google arbeiten… (<- Programmierer / Webdesign / PhP MySql c++ Java c# Perl Dev.)

    Ich bin nicht der typische Streber Nerd, ne ich habe durchs kiffen meine "Deutsch-Rap" Karriere auch total steigern können high fallen einem halt die besten dinge ein.

    Fazit: Durchs kiffen besser in der Schule geworden + Geld durch Auftritte.

    Also alle mal ran an des Graß! :-)

  23. 23. Sarah schrieb:

    Es ist ein sehr großer Unterschied gelegentlich zu rauchen oder es jeden Tag zu tun und sich ohne nicht mehr glücklich zu fühlen, ich hab mir alle Kommentare durch gelesen und muss zu denen sagen die denken Cannabis würde sie in irgendeiner Art und Weise positiv beeinflussen ist Quatsch am Anfang ist es noch lustig aber sobald es zur Abhängigkeit wird hört der Spaß auf. Kommentar von Lilli trifft meiner Meinung nach genau zu sie hat selber erkannt welche Auswirkung das kiffen auf sie hat. Zu Seneca ihre Tochter merkt es leider nicht und will es Sicher auch nicht lassen. Ich selber habe 11 Jahre gekifft heute ist der 9 Tag an dem ich nicht mehr rauche ich habe jeden Tag mit Gefühls Chaos zu kämpfen eben noch geweint weil meine Gefühle verrückt spielen Probleme beim einschlafen natürlich auch. Ich könnte mir einfach einen rauchen wäre glücklich und könnte jetzt gut schlafen nur das müsste dann mein ganzes leben so weiter gehen, jeden Tag mit einem zugedröhnten Kopf rum zu laufen geht für mich nicht mehr. Das gute am kiffen für mich war immer das ich nichts brauchte als mein Gras war auch alleine glücklich Hauptsache stoned sein Probleme verdrängen einem ist vieles gleichgültig. Ich hab’s geliebt breit zu sein konnte es nicht erwarten nach der arbeit endlich den ersten Joint zu rauchen zu merken wie man high wird und dann hab ich gemerkt das ich ein trauriger armer abhängiger mensch bin der eine Droge brauch um glücklich zu sein. Ich bin jetzt 23 und will niewieder abhänging von iwas sein. Wenn man keine Drogen nimmt ist man nach dem Entzug glücklicher als man es jemals mit gras sein könnte. Die die es nur gelegentlich tun und nicht sucht gefährdet sind haben Glück gehabt und viel Spaß beim smoken ;)

  24. 24. anonym schrieb:

    Es kommt immer auf den Menschen und seinen Zustand an. Wenn Körper und Geist nicht gesund sind ist doch klar das bei z.B lsd ein Horrortrip bei rauskommt. Oder mit Canabis sich negative Verhaltensmuster entwickeln.
    Ich empfehle dringend Canabis nicht mit Tabak zu konsumieren. Bzw mit dem Ruchen auf zu hören. Wenn ich als Nichtraucher Canabis mit Tabak konsumiere brauch ich meistens 1-2 Züge und mir ist kotzübel und meine Lunge schmerzt.
    Kein genuss möglich.
    Ich mache es mit einen Verdampfer einfach Canabis rein ins Loch stopfen 10mins erhitzen lassen und bei 190-200Crad inhalieren. Das high kommt schön langsam und als z.B Canabisjungfrau kann man sich so super rantasten und bekommt keine negative ersterfahrung.
    1 Monat jeden Abend mit guter Musik und lecker Essen und 1 Monat “pause”. Doofe Toleranzbildung.

    Bei mir hat sich seit dem Canabiskonsum der “Weltenschmerz” gebessert, unternehme mehr mit Freunden und bin allgemein gelassener und nicht mehr so gestresst. Hatte mal 1 Jahr lang Fluoxetin genommen um die o.g Probleme in den griff zu bekommen. Hat aber nicht wie gehofft geholfen.

    Wenn man sich einredet dass man süchtig davon wird, wird man es auch. Man fährt schließlich auch da hin wo man hinschaut.

  25. 25. buddyman schrieb:

    Ho, ich buffe nun gut acht Jahre =). . Naja das ganze fing mit 14 an… Heute bin ich dabei meinen hauptschulabschluss nachzumachen.. Also ich kann persohnlich von mir sagen das ich ein wenig faul bin ( schulisch) . Naja worauf ich hinaus will bei dem ganzen pertzen bitte nicht nennen wir es mal kauerte nicht vergessen .. Immer fleizig sein sein HA machen dann passt das mit dem börgen…

    Und denkt dran nach einem 10 Euro vergnügen mal pause zu machen das kommt besser., heutzutage mache ich das auch ;)

    Hauta

  26. 26. Wurstnase schrieb:

    Hi..mein Kumpel ist 50. Er kifft seit Jahren. Aber er checkt nix. Er arbeitet zwar aber sonst macht er nix. Kommt heim liegt mit der Blubber ins Bett, döst, wacht auf, geht arbeiten, kommt heim und geht mit der Blubber ins Bett. Er ißt fast nix und nimmt sich immer vor das er ab nächsten Monat sein Leben ändern will….er sagt das war früher wo das Dope noch “normal” war nicht so. Er meint selber die neuen hochpotenten Gräser würden saugefährlich sein. Im Grunde ist er süchtig nach THC und leider hat er die besten Verbindungen und wir wohl nie aufhören.

    Ich selber hab vor 25 Jahren aufgehört nachdem ich Panikattacken und volle Psychos bekam.

    Gruß aus der Schweiz

  27. 27. Karolin schrieb:

    Ich wollte jetzt auch nochmal los werden, was mir passiert ist.
    Vor ein paar Tagen war eine Geburtstagsfeier. Dort wurde Alkohol und Cannabis konsumiert. Nachdem ich Alkohol intus hatte, hab ich auch vom Joint geraucht. Nicht wenig!
    Ich bin nach einem totalen Lachkrampf einfach umgefallen. Ich konnte auf einmal nicht mehr richtig reden und mich kaum noch bewegen. Habe auf einmal 6 Fenster vor mir gesehen. In jedem Fenster etwas anderes, sehr verschwommen. Ich hatte das Gefühl ich käme aus diesen Zustand nie wieder raus. Es war so ein Horror-Trip. Ich hab trotzdem alles um mich herum mitbekommen, alle die zu mir gesporchen haben und mir versucht haben, aufzuhelfen. Dann musst ich mich leicht übergeben, ich lag aber immer noch auf dem Rücken. Heißt, wenn nicht ein Freund gesehen hätte (im letzten Moment), dass ich auf dem Rücken liege und meinen Kopf nicht zur Seite drehen konnte, wäre ich erstickt.

    Leute, es ist mir so peinlich was passiert ist. Es ist schlimm, dass ich so daraus lernen musste!
    Ich weiß, Alkohol und Cannabis zusammen konsumieren ist ne ganz schlechte Idee. Aber ich glaube ohne dieses ganze Zeugs würde es uns besser gehen, egal wie “gechillt” und “besser” euer Leben dadurch scheinen mag. es würde auch ohne gehen!

  28. 28. herbst schrieb:

    was gebt ihr mir für einen tip für meinen sohn. er wird anfangs nächstes jahres 23 jahre alt und seit er 14j, alt ist kifft er. er war als baby, kleinkind und primarschulkind immer sehr sensibel, konnte schlecht einschlafen und war/ist eher der ängstliche typ. seit er kifft wurde er entspannter dazu kommt aber, dass seine geistige fähigkeit (intelligenz) abgenommen hat. all seine freunde entwickeln sich weiter, er bleibt stehen. hat für alles immer eine ausrede. von einer psychotherapie oder beratung will er nichts wissen von mir kann er schon gar nichts mehr annehmen. was meint ihr, was könnte ihm helfen, um wirklich mal in den spiegel zu schauen und sich helfen zu lassen?

  29. 29. Prisan schrieb:

    Hallo, kennt jemand das Buch “Die Kinder des Kiffs”? Ich habe es als Jungendliche gelesen und bin auf der Suche danach. Vom Inhalt her werden im Buch Beobachtungen beschrieben, wie sich das Kiffen auf Menschen und ihre Nachkommen auswirkt.
    mfg Prisan

  30. 30. ajayaday schrieb:

    Es ist so schön einfach zu glauben, dass alles Übel dieser Erde von ein paar Verschwörern initiiert werde.
    Wir machen Counterstrike für die neuerdings ganz beliebten Schulattentate, Marihuana für Dummheit und Schußwaffen für Krieg verantwortlich. Das ist so schön einfach und typisch menschlich, vollkommen erbärmlich! Ob du einen Joint, eine Waffe, ein Pronovideo oder was auch immer in der Hand hast, du selbst entscheidest, was du damit tust. Und ob du mit der Waffe auf die Idee kommst Leute abzuballern, den Porno deinen 5 jährigen Kindern zeigst, oder dir im 10 Minutentakt einen Jay nach dem Anderen reinziehst, du bist auf jeden Fall nicht in der Lage mit diesen Dingen umzugehen. Aber du bist selbst verantwortlich und diese Verantwortung kann man nicht auf irgendwen abschieben – in keinem Fall.

  31. 31. kevin schrieb:

    ich kiffe schon seit 5 jahrn und hatte noch nie probleme deswegen weis net was ihr habt so lange man nur kifft ist es ok

  32. 32. lola schrieb:

    Hey Leute,
    also jetzt mal hab auch fast 6 jahre dauergekifft irgendwann hab ich Herzattacken davon bekommen und von heut auf morgen garnichts mehr geraucht anfangs denkt man ständig daran ach wie toll es wäre jetzt einen zu rauchen das verblasst und nach einer weile denkt man garnicht mehr daran ich bin so froh davon los zu sein…..jetzt das negative lebe seit 7 Jahren mit einem Dauerkiffer zusammen und es ist unerträglich er raucht jeden tag und sobald kein geld mehr da ist und das scheißzeug leer ist wandelt sich sein Wesen von einem Lamm in einen Tyrannen jeder Mensch ist ihm dann scheißegal und er ist hyperaggressiv und die ganze Welt ist Dreck und alle Menschen darin er läuft wie ein gestörter durch die Welt und möcht am liebsten jedem der ihm quer kommt eine in die Fresse hauen er redet assozial und zerstört Dinge wenn er dann geraucht hat ist die Welt wieder schön und alles tut ihm leid blablabla……….von wegen Cannabis sei nicht so schlimm es wirkt krass Wesensverändernd…….So nach dem Motto eine Person mit zwei Menschen drin der Teufel und der Engel……..das so nervenzerüttend für jemand der das ertragen soll…….echt widerlich……ich glaube Kiffer können nur mit Kiffern leben alles andere is nich machbar………Mein Leben ist zehnmal besser seit ich nix mehr rauche und anfassen werd ich das zeug niemals wieder……

  33. 33. Prinzessin schrieb:

    Hallo, ich bin bereits 52 und habe noch niemals mit kiffen zu tun gehabt. Es ist eine Droge und bleibt eine Droge, die euch nur schadet. Ich bin Lehrerin und habe alle Kommentare dazu gelesen und bin erschrocken und doch froh, dass ihr jungen Leute erkennt, was mit euch passiert. Hõrt auf damit , nur ihr selbst kõnnt euch helfen. Toll , wie viele von euch erkannt haben, was das Zeug mit euch macht. Dumm und aggressiv ist tatsächlich so. Hab mich in einen Kiffer verliebt und werde mich trennen, wenn er nicht damit aufhört. Sahra hat einen tollen Beitrag geschrieben. Auch Iolas Beitrag war erstklassig. Trenn dich sofort von deinem Lebenspartner, genau so hab ich meinen Freund erlebt. Niemals kann man als Normalo mit einem Drogenabhängigigen glücklich leben, das is undenkbar. Es wird immer zu Konflikten kommen. Glück ist was anderes. Er kann sich nur selber helfen, indem er erkennt….rette dich und dein einziges Leben….lg Prinzessin

  34. 34. MrSweatah schrieb:

    Hallo,
    Ich bin 17 und kiffe seit ich 14 bin, gehe auf eines der besten Gymnasien in Berlin und mache hier auch mein Abitur.
    In den Ferien kiffe ich fast jeden Tag, selten auf Partys, eher in Ruhe in nem Park mit netter Musik und netten Leuten um mich rum.
    Während der Schulzeit kiffe ich nur am Wochenende, ca. 1-3 Joints insgesamt pro WE. Dann ziehe ich mich mit 1-2 Leuten zurück, irgendwohin wo wir wirklich ungestört sind und genießen den Rausch bei Musik und Picknick.
    Was hat sich verändert?
    Manchmal hab ich das Gefühl ich sei vergesslicher geworden als früher. Sonst machen sich bei mir keine Nebenwirkungen bemerkbar. Ich kiffe nicht zum Stressabbau oder zum Verdrängen von Problemen, sondern nur für die Interstellare Reise in meinem Kopf :)
    Bei meinen schulischen leistungen habe ich auch keine Veränderungen festgestellt die ich auf das Kiffen zurückführen könnte, d.h. allgemeine Lustlosigkeit in die Schule zu gehen empfinden Kollegen die noch nie irgendwelche Drogen zu sich genommen haben genauso wie ich, das scheint also nicht am Baban zu liegen.

    Ich denke mal solange man nicht 24/7 breit durch die Gegend läuft bzw. auch noch breit in die Schule geht sondern daraus ein besonderes Ereignis macht das man sich mit ein paar Leuten die man gut kennt ab und zu mal gönnt ist alles in Ordnung.
    Gras ist für mich die harmloseste Droge von allen, mit der größten Wirkungen die ich kenne.
    Die Hemmschwelle zu härteren Drogen ist für mich auch nicht gesunken, außer von Gras und Alkohol lasse ich nach wie vor die Finger und hab auch kein Interesse daran das zu ändern. Ich bin glücklich mit dem Grünen Wunderzeugs, und mal ein Bierchen ist auch drin. Man muss die Drogen schätzen und diese nicht zu alltäglichen Gegenständen sondern zu etwas Besonderem, seltenen machen, dann verkommt man auch nicht.

    Viele Grüße aus Berlin,
    LMK

    PS: ein einziges Mal hab ich vor dem Unterricht gekifft, als ich den letzten Chemietest meines Lebens geschrieben habe, bevor ich Chemie abgewählt hab. Ich hab eine 3+ bekommen, und dieser Test hat mich von einer 4 auf eine 3 gebracht! Während dem Test hab ich mich viel intelligenter gefühlt, ich konnte mir auf einmal alles herleiten. Das soll jetzt aber nicht als Ansporn dienen, denn neue Informationen z.B. Im Unterricht speichert man überhaupt nicht ab wenn man breit ist, nur das abrufen bereits gespeicherter Informationen fällt mir leichter.
    Noch einmal vor einer Klausur/einem Test würde ich aber nicht mehr Kiffen, ich hab angst das ich mit dem nächsten Test nichtmehr so viel Glück habe wie mit dem letzten und den komplett verhaue. Es kommt auch auf die Grassorte an ob man sich gut auf eine Sache fokussieren kann oder nicht, ein Kumpel hat mal seinen Highscore bei TempleRun von 5,6mio auf 12mio während er richtig breit war erhöht weil er sich so gut auf das Spiel konzentrieren konnte.

    PS2: Achtung vor Augentropfen, bei zu häufigem Oder unsachgemäßen Gebrauch trocknen die Augen sehr schnell aus und sind sehr gereizt, manchmal sind die ohne gekifft zu haben röter als wenn man richtig fett ist.

  35. 35. Dein Name schrieb:

    Hallo,
    ich bin mit einem Kiffer zusammen. Er raucht schon fast 20 Jahre kontinuierlich. Immer kleine Mengen; nach der Arbeit ist das ein tägliches Ritual geworden. Wir streiten oft, weil er schnell reizbar und schlechtgelaunt ist, v.a. wenn die Droge nicht verfügbar ist. Ich merke, dass seine Wahrnehmung für reale Situationen und die darauf folgenden Gefühle oft anders ausfallen und er mich dafür verantwortlich macht. Er sieht sich immer in einer Opferrolle und um diese erträglich zu machen, kifft er. Das Gras zweifelt er nicht an. Nach einem Streit steckt er sich zur Beruhigung meistens noch Einen an. Er konfrontiert sich dann nicht mit dem nach einen Streit typischen miesen Gefühl, was wichtig wäre um selbst nachzudenken und Konsequenzen ziehen zu können. Mittlerweile glaube ich, dass er Streitereien bewusst/unbewusst herausfordert um dann einen “angemessenen” Grund zum Rauchen zu haben. Es ändert sich somit NICHTS. Ein wahrer Teufelskreis. Selbsterkenntnis und eine Therapie wären ein Schritt in die richtige Richtung.

  36. 36. Dein Name schrieb:

    Sooo so…. !!! Ich denke, das die meisten hier sich nicht viel Gedanken machen wie es mit Ihrer Zukunft aussieht!
    Ich bin jetzt 30Jahre alt, verheiratet und rauche seit meinem 14. Lebensjahr regelmäßig! Ich verdiene sehr gutes Geld, da ich Abteilungsleiter in einem Logistikunternehmen bin! Daher konsumiere ich seit ca. 10 Jahren gute 5g am Tag! Im Urlaub sowie am Wochenende können es auch schon ma mehr sein, je nach dem, was gerade ansteht! Wenn es irgendwo hin geht, rauche ich meist 2 bis drei Tage nicht, da ich nicht “breit” ein KFZ führen möchte! (Leute die keine Ahnung haben, schreiben jetzt natürlich:”Dir müsste man den Führerschein abnehmen!” zzzz: ihr solltet euch mal selbst beim Autofahren zusehen!!) Alles in allem kommen schonmal gute 1000-1500€ im Monat zustande. Gesundheitlich bin ich “eigentlich” recht fit. klar … morgens Raucherhusten, Antriebslosigkeit und ein bissl Untergewicht. Aber das stört mich recht wenig!

    Mein Leben bekomme ich gut auf die Reihe! Habe einen guten Freundeskreis und eine gute Beziehung zu meiner Frau! Ich mache allerdings auch keinen großen heel um mein Laster, wodurch mir die Paranoia mit der Geheimhaltung erspart bleiben! … wirklich jeder der mich kennt weiß bescheid! Vom Kollegen bis zum Chef. (Muss man aber auch Rechtfertigen können!!!) Ich trinke aber auch KEINEN Alkohol, da ich davon so mehr oda weniger die selbe Meinung habe wie andere übers kiffen. Nur habe ich im vergleich bessere Argumente fürs Rauchen als die meistens fürs Saufen haben!!!

    Zur allgemeinen Problematik!
    Ich habe im Verlauf der zeit eine eigenartige “zwiespaltigkeit” entwickelt, die mich ab und zu um den Verstand bringt! Einerseits bin ich sehr gerne Kiffer, da ich ein sehr ruhiger gelassener Mensch bin, der auch mit nicht Kiffern sehr gut klar kommt. Allerdings macht mir der “ILLEGAL FAKTOR” öfters mal Angst und ich bekomme schon nur bei der Sichtung der Blau/Silbernen nasse Hände! Ausserdem könnte ich mir Sachen leisten, die ich schon lange lange haben will!
    Zu guter letzt mache ich mir seit geraumer Zeit gedanken, wie es wohl weiter gehen soll! Ich glaube nicht, das ich noch lange so fit sein werde, wenn ich so weiter rauche! Nicht nur weil man auch schnell mit anderen Drogen in Kontakt kommt!! Sonder die Art und weise wie man lebt! Essensgewohnheiten und Rythmen werden total missachtet was den “haushalt” schon sehr durcheinander bringt.

  37. 37. mace schrieb:

    also es ist doch klar das die kommentare eindeutig, und ausschlißlich von intolleranten cannabisgegnern geschrieben sind!

    …”vor der schule kiffen….” ..”meine frau weis nicht das ich heroin nehme….” so ein blödsinn genau sowas machen nur idioten denen man nicht mal ne flasche bier in die hand geben kann weil sie es sogar fertig bringen würden sich damit umzubringen.

    reinste propaganda hier …in diesem sinne..: HEIL HITLER!

  38. 38. Paul E Eisenblätter schrieb:

    Ich liebe Cannabis

    Paul (9)

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