Argumente gegen die Drogenlegalisierung
– Ein Essay von Psychonaut-
Es soll nicht so wirken, als würde die Drogen-aufklaerung.de bedingungslos *für* die Drogenlegalisierung Stellung beziehen. Daher werden in dem vorliegenden Artikel wichtige Gegenargumente genannt.
Dieser Text versteht sich als Gegengewicht zum Artikel “10 Gründe für die Legalisierung von Cannabis“. Dort werden vernünftige Gründe beschrieben, warum eine Legalisierung von Cannabis sinnvoll erscheint. Doch eine Legalisierung hat auch Schattenseiten (persönliche und gesellschaftliche), die bedacht werden müssen.
Bei der Legalisierungs-Debatte gibt es zwei sehr verschiedene Perspektiven:
- aus der individuellen Perspektive gilt: Jeder Mensch muss selbst entscheiden, welche Drogen er konsumieren möchte. Kein außenstehender Mensch hat das Recht, diese Eigenverantwortung einzuschränken.
- aus gesellschaftlicher Perspektive gilt: die Gesellschaft besteht aus einem recht engen Netzwerk. Wenn sich Personen absichtlich in Gefahr bringen und dies von der Gesellschaft “bezahlt” werden muss, ist dies nicht akzeptabel. Jeder, dem schon einmal das Auto oder die Wohnung ausgeraubt wurde, oder der im Monat 1.000 DM an die Krankenkasse bezahlt (obwohl er immer kerngesund ist), wird dies spontan nachvollziehen können.
Die folgende Liste der Gegen-Argumente kommt eher aus der gesellschaftlichen Perspektive. Es sind vernünftige Argumente und müssen daher von den Legalisierungs-Befürwortern bedacht werden. Bei den Argumenten wird ganz bewusst nicht zwischen den einzelnen Drogen unterschieden. Auch die offensichtliche Ungleichbehandlung zwischen Alkohol, Nikotin und Cannabis bleibt bewusst unerwähnt.
1.) Die Anzahl der drogenabhängigen Menschen würde steigen
Es steht wohl außer Zweifel, dass die Anzahl der Drogenkonsumenten zunehmen würde, wenn zusätzlich Drogen legalisiert würden. Das soll nicht bedeuten, dass plötzlich Millionen Deutsche heroinabhängig würden; hier sehen manche Menschen unnötig schwarz. Doch ist weder eine Stagnation der Konsumenten zu erwarten, noch etwa ein Rückgang. Manche Legalisierungs-Befürworter meinen, dass viele Konsumenten wegfallen würden, weil Cannabis ja nicht mehr illegal wäre und der Reiz des Verbotenen wegfiele. Doch für wieviele Konsumenten gilt dies? Die große Mehrheit wird Cannabis weiterhin aus Genuß oder Gewohnheit konsumieren.
(Ein Vergleich mit dem Ende der amerikanischen Alkohol-Prohibition ist meiner Meinung nach nicht zulässig. Dort hatte die Zahl der Alkoholopfer nach der Legalisierung des Alkohols abgenommen. Allerdings konnten die Menschen während der Prohibition zu keinen anderen Droge flüchten, daher handelt es sich hier um einen besonderen Härtefall.)
Und da viele Menschen eine (vielleicht bisher noch unentdeckte) Schwäche für Drogen haben, werden wir ganz unzweifelhaft mehr drogenabhängige Menschen zu verzeichnen haben, falls irgendeine Droge zusätzlich legalisiert würde.
Fazit: Im Falle einer Legalisierung würden mehr Menschen werden unter Drogen leiden.
2.) Die kriminelle Szene würde nicht ausgelöscht
Nun argumentieren Drogenlegalisierungs-Befürworter, dass die organisierte Kriminalität erhebliche finanzielle Einbußen erleiden würde, wenn Drogen nicht mehr über illegale Kanäle verkauft würden. Das ist sicher richtig – genauso wie die Tatsache, dass der Staat an den neu gewonnenen Steuermöglichkeiten erheblich verdienen könnte.
Doch was würde passieren? Können wir davon ausgehen, dass die Drogendealer und alle ihre Zulieferer einfach so aufgeben würden und sich beim Arbeitsamt melden, um einen normalen Job suchen? Eher nicht… doch was würde statt dessen passieren?
Man kann annehmen, dass diese nun arbeitslosen Hobbychemiker und Drogendealer sich einem anderen Beschäftigungsfeld zuwenden werden. Vielleicht würden die Vorfälle von Kidnapping dramatisch steigen? Oder der Wohnungsdiebstahl wird endgültig zum alltäglichen Erlebnis? Viele Dinge sind denkbar – vieles können wir heute nicht mal ahnen.
Der Vollständigkeit halber sollte an dieser Stelle hinzugefügt werden, dass besonders die Kleindealer (Freunde, Kollegen, …) nicht als “Kriminelle” angesehen werden sollten. Die kleinen Gewinne des Drogenhandels werden verschmerzt werden; niemand aus diesem Personenkreis wird auf Einbrüche oder ähnliches umsteigen.
Demnach stimmt es zwar, dass die Verfolgungsbehörden einerseits weniger Arbeit hätten – andererseits müssten sie sich evtl. von einer völlig anderen Kriminalitätswelle überfordern lassen.
Fazit: Wir können uns nur überraschen lassen, welche neue kriminelle Felder möglicherweise erschlossen werden.
3.) Die Gesundheitskosten werden explodieren
Wenn mehr Menschen Cannabis konsumieren, dann werden auch mehr Menschen Drogenprobleme haben (das ist ganz trockene Logik). Warum steigen die Gesundheitskosten?
- Zwar wird immer wieder beschworen, dass Cannabis ja gesundheitlich so unbedenklich sei… aber das ist Augenwischerei. Die überwiegende Konsumform von Cannabis ist der Joint. Und der besteht bekannterweise zu 95% aus ganz normalem Tabak. Wieviele Cannabis-Konsumenten sind vom Tabak abhängig, weil der Joint sie dazu brachte?
- Vermutlich würden sich viele Menschen aktiver um einen Therapieplatz bewerben, weil ja nun keine strafbare Handlung mehr vorliegt. Steigende Zahlen an Therapien sind zwar human, doch kann das Gesundheitssystem auch daran Zugrunde gehen
Fazit: Das Gesundheitssystem könnte an weiteren Legalisierungen Zugrunde gehen.
4.) Es wird keine effektivere Aufklärung stattfinden
Manche Legalisierungsbefürworter argumentieren, dass eine Aufklärungsarbeit für legale Drogen viel effektiver möglich ist. Zugegebenermaßen würde diese Arbeit leichter… aber auch effektiver?
Nun, wenden wir uns dem Tabak und dem Alkohol zu. Über diese Drogen darf seit je her offen und ungestraft gesprochen werden. Die Aufklärungsarbeit müsste ja omnipräsent sein. Man dürfte erwarten, dass die Menschen sehr gut aufgeklärt sind und folglich während Schwangerschaften auf Tabak und Alkohol verzichtet wird.
In der Realität ist dies nicht festzustellen. Trotz der guten Voraussetzungen für eine effektive Alkohol-Aufklärung haben beispielsweise 2,5 Millionen Deutsche ein großes Alkoholproblem… von der großen Anzahl der Raucher mal ganz zu schweigen.
Alkohol und Tabak werden trotz totaler Aufklärung konsumiert. Jeder Raucher weiß, was er tut. Und dennoch genießt er jeden einzelnen Glimmstängel. Welche Rolle spielt also die Aufklärung, wenn jemand Drogen konsumieren will?
Fazit: Eine Legalisierung von bisher illegalen Drogen wird bei der Aufklärung keinen wirklichen Durchbruch bewirken.
5.) Auch Deutschland hätte einen “Drogen-Tourismus”
In den Niederlanden wird bekanntlich sehr liberal mit Cannabis umgegangen. Es gibt offiziell geduldete Coffeeshops, in denen Cannabis frei verkäuflich ist. Diese liberale Politik hat für die Niederlande einen großen Nachteil: Aus ganz Europa kommen Menschen ins Land, um sich Drogen zu besorgen. Das schafft nicht wenige Probleme, weil es sich nicht bei allen Drogen-Touristen um harmlose Gestalten handelt, die sich lediglich 5 Gramm “Gras” besorgen möchten.
Mit dem gleichen Effekt müsste jedes andere Land ebenfalls rechnen. Hätte die breite Bevölkerung dafür Verständnis? Wohl kaum.
Fazit: Durch einige ausländische Drogenkonsumenten sind soziale und kriminelle Probleme zu erwarten.
6.) Die Qualität der Drogen muss nicht steigen
Befürworter der Drogenlegalisierung argumentieren, die Qualität der Drogen würde im Falle einer Legalisierung steigen, da der Schwarzmarkt ausgetrocknet würde. Möglicherweise stimmt das.
Da gerade jugendliche Menschen dazu neigen, alle möglichen Drogen gleichzeitig zu konsumieren, ist es fraglich, ob Drogenverkäufer sich viele Gedanken über die Qualität machen würden. Ist die eventuell schlechte Cannabis-Qualität ein ernsthaftes Problem? Nein. Im Gegensatz zu gestrecktem Heroin besteht keine Lebensgefahr wegen zu trockenem “Gras”.
Auch legales Rindfleisch kann von beachtlich schlechter Qualität sein (BSE). Und mehr als einmal hatte der hohe Glykolgehalt (Zucker) im Wein keine natürlichen Ursachen. Wo Preisdruck herrscht, da wird bei Massenware an der Qualität gespart.
Fazit: Die Qualität kann steigen, muss aber nicht.
7.) Eine Trennung der Märkte ist wirkungslos
Speziell bei der Frage um die Legalisierung von Cannabis wird argumentiert, dass die Drogenmärkte getrennt würden. Cannabiskonsumenten würden demnach nicht an Dealer geraten, die auch härtere Drogen anbieten. Das scheint soweit einleuchtend.
Aber ist die erreichte Trennung der Märkte wirkungsvoll und somit eine Legalisierung wert?
Zunächst einmal sollte man von dem eingefahrenen Bild des typischen Dealers ablassen. Die meisten Dealer bieten nur ein ganz enges Spektrum an Drogen, vielleicht sogar ausschließlich Cannabis. Das bedeutet konkret, dass die Märkte sowieso schon recht gut getrennt sind.
Außerdem gilt: Wenn ein Mensch eine spezielle Droge sucht, dann wird er dafür einen Verkäufer finden. Man frage einfach mal einen Cannabis-Konsumenten, ob er sich durch die getrennten Märkte nennenswert eingeschränkt oder geschützt empfindet. Das wird meist nicht der Fall sein.
Fazit: Die Auswirkung von getrennten Märkten wird überschätzt. Darüber hinaus sind die Märkte schon heute ziemlich gut getrennt – und trotzdem kann man Cannabis problemlos kaufen.
8.) Die Politik wird nicht wirklich glaubwürdiger
Cannabis-Legalisierungs-Befürworter führen das Argument an, dass die staatliche Politik durch eine Cannabis-Legalisierung glaubwürdiger wird. Zurecht wird festgestellt, dass die gleichermaßen starke Bestrafung von Cannabiskonsum und Heroinkonsum nicht glaubwürdig ist. Die oft unterstellte Gedankenkette eines Konsumenten: “Aber Cannabis ist doch gar nicht tödlich… also ist Heroin auch nicht tödlich… also probiere ich jetzt mal Heroin” ist nicht besonders überzeugend.
Der Gesetzgeber hat in jüngster Zeit auf diese Diskrepanz der Gefährlichkeit reagiert und die Bestrafung des Cannabis-Konsums zur Debatte gestellt. Eine Differenzierung hat stattgefunden. Muß man unbedingt weiter gehen?
Fazit: Die repressive Drogenpolitik bezüglich Cannabis ist bereits vorbei. Erst wenn sich diese Änderungen gefestigt haben, sollte darüber geurteilt werden, ob eine Legalisierung wirklich notwendig ist.
[Anmerkung von Psychonaut: Diese Liste der Gegenargumente soll nicht bedeuten, dass ich gegen eine Legalisierung von Drogen bin. Aus Gründen der Vollständigkeit und Objektivität sollen die Gegenargumente nicht unerwähnt bleiben. Für eine ehrliche und sachliche Diskussion muss man beide Seiten bedenken.
Mein Fazit aus diesen Argumenten lautet: So sehr das Individuum auch das Recht auf (Drogen-) Selbstbestimmung hat, darf man die gesellschaftlichen Folgen nicht leichtfertig übergehen.]
Reaktionen der Leser
- (02/2001) Hallo Psychonaut,
auf http://www.cannabislegal.de/argumente/procontra.htm gehen wir auf die gaengigen Argumente der Legalisierungsgegner detailliert ein, einschliesslich des Hauptargumentes, dass dann der Konsum steigen wuerde. Vielleicht koenntest du auch auf diesen Text verweisen.
Ich moechte dich besonders auf die neueste Studie der SFA aus der Schweiz verweisen (http://www.cannabislegal.de/international/sfa.htm) die feststellte, dass in der cannabis-toleranten Ost- und Suedostschweiz *weniger* gekifft wird als in der cannabis-repressiven Westschweiz.
Wenn die vielen Studien, Artikel und anderen Sachtexte auf http://www.cannabislegal.de interessant aussehen, koenntest du uns vielleicht in eine deiner Linklisten aufnehmen oder einem Newsletter erwaehnen. Danke!
- (12/2001) Moritz hatte diverse Einwände gegen die obigen Gründe. Seine Aspekte habe ich in den Text eingebunden.



02/2010 um 18:29
!!!
02/2010 um 14:09
Du glaubst doch nicht wirklich, dass das was du da schreibst nur annähernd logisch oder in irgendeiner Weiße wahrheitsgeträu ist? Beweiß: NIEDERLANDE.
zu 4.) Cannabis ist im Verglei zu Nikotin, Alkohol kein Suchtmittel sondern ein Genussmittel, auch wenn dies von der Politik nicht ganz so begriffen wird. Wieso verzichten nur wenige auf ihren Fernseher oder Cola? Weil es ihnen gefällt.
Aber desswegen sind diese Dinge noch lange keine Suchtmittel.
Will jetzt gar nicht mehr darauf eingehen, sonst würde ich mir den Text noch einmal durchlesen müssen, und so einen amateurhaft gestallteten und auf veralteten Argumenten passierenten Bericht verkrafte ich einfach nicht.
02/2010 um 10:57
Glaub ich nicht…..wie schon da steht sinds gegenargumente…nicht glaubwürdig!
02/2010 um 17:34
zu 1)
Was ist das für eine Logik?!
Die Menschen, die kein Cannabis konsumieren wollen, werden dies auch nicht nach einer Legalisierung tuen.
Und die Menschen die unbedingt Cannabis ausprobieren oder dauerhaft konsumieren wollen, tuen dies auch jetzt.
zu 3)
Wer raucht bitte eine 95/5 Mische?!
Und zur Not sollte man Kompromisse eingehen, wie z.B.
Es wird nur das Vaporizieren erlaubt um die möglichen gesundheitlichen Folgen stark einzuschränken.
6) Natürlich wird die Qualität steigen. Wir leben in einer Gesellschaft in dem sich der Markt durch Angebot und Nachfrage reguliert. Bei einer Legalisierung wird es einen Haufen Shops geben, in denen man sich seine gewünschte Sorte kaufen kann. Und jeder Shop wird Ware von bester Qualität verkaufen, um sich Kunden zu sichern. Denn jeder hätte die Chance zu x-Beliebigen zu gehen.
Eigene Argumente:
Es würden enorm viele Arbeitsplätze geschafft werden.
Steuergelder könnten in die Bildungspolitik fließen.
Der Hanfanbau würde ein hoch erleben und es würde mehr Wert darauf gelegt werden auch Nutzhanf anzubauen. Dieser ist vollverwendbar (Samen werden zu Öl, und Stengel zu Fasern).
Das würde die Umwelt schonen: EIn Baum brauch 40-50 Jahre bis man ihn Fällen kann. Die Hanfpflanze ist nach 120 Tage ausgewachsen außerdem ist sie besonders gut geeignet Boden aufzulockern und ihn damit zu verjüngen.
Ein Gegenargument: Aus persönlichen Erfahrungen vorallem durch das Bild von Freunden, fällt doch auf, dass man häufig bock hat zu “gammeln” und viele es vielleicht wirkl. ausnutzen würden und extrem viel kiffen würden.
Und was ich mir vorstellen könnte, dass Dealer auf harte Drogen umsteigen würden, da man nur mit illegalen Rauschmitteln Geld machen kann.
03/2010 um 12:18
Ich finde den Bericht auch mehr als abenteuerlich !!!
Ohne fundiertes Wissen und viele Sachen die nicht stimmen !
Vorallem die Mutmaßungen, kriminelle die nicht mehr dealen köönen fangen an zu rauben, kidnappen und Wohnungen zu durchstöbern
) !!!
Manche sollten sich ihre texte lieber sparen oder über etwas schreiben wovon sie Ahnung haben !!!
03/2010 um 14:36
“Ist die eventuell schlechte Cannabis-Qualität ein ernsthaftes Problem? Nein. Im Gegensatz zu gestrecktem Heroin besteht keine Lebensgefahr wegen zu trockenem “Gras”.”
Welcher Idiot hat das geschrieben? Es gab/gibt Fälle in denen Cannabis mit Bleipulver gestreckt wurde, und zu tödlichen Vergiftungen führte…
03/2010 um 17:09
LOL.
Super Fazit.
^^Fazit: Im Falle einer Legalisierung würden mehr Menschen werden unter Drogen leiden.
04/2010 um 18:03
ja wer bezahlt sonst die vielen kriege und dikdatoren mit dem guten alten drogen schwartzgeld, ohne illigale drogen kann kein geheimdinst mehr geld “drucken” und jder der bis drei zählen kann, könnte alles in seinem garten anbauen
ihr müsst schon wissen das dass so nicht geht!
und wer kauft dan noch die teuren antideprisifas?
hmmm du vieleicht?
solange alle kuschen wirds immer so weiter gehn und schlimmer…
gegen die nazis sagten auch die wenigsten was….. und was dsfwawar dann
06/2010 um 22:08
Ich finde es durchaus interessant auch die Gegenargumente zu kennen.
Dabei geht es nicht darum das man sie für zutreffend hält, sondern die mögliche Legalisierung auch einfach kritisch zu betrachten. Ich finde die Argumente sind in sich schlüssig, was mmn das wichtigste ist, ob sie nun wirklich zutreffen lässt sich, wie bei vielen Gründen “pro” Legalisierung, erst dann zu 100% sagen wenn ein ensprechender Schritt gemacht wurde.
In dem Sinne, ein gelungender Text, auch wenn er nicht meine Ansichten zu dem Thema wiederspiegelt.
Gruß
10/2010 um 16:29
1) totaker schmahn: Legalisierung–>bessere Kontrolle, vorallem Altersbedingt: riesiger Schwarzmarkt würde abnehmen
2) ebenfalls totaler Schmahn: Niemand behauptet, sie würde aussterben, sie würde eben nur auf harte Drogen umsteigen (Koks,Hash etc.)–> wesentlich geringere gefahr als die onehin nichgt ernstgenommenen “weichen” Drogen
3) Größter Schmahn überhaupt: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e6/Rational_scale_to_assess_the_harm_of_drugs_(mean_physical_harm_and_mean_dependence)_de.svg
4)Aufklärung über Suchten etc. würden auf selben Wege verlaufen, wie bisher bei Alkohol etc. Jedem normalen mensch ist bewusst, dass andere Drogen ähnlich einzustufen sind–>Keiner verheerlicht solche Drogen mit der legalisierung
5)Was zur Hölle spricht gg Drogentourismus?–>stärkung des BIP..is doch was dolles
6)Etwas durch den Staat legalisieren, heißt auch selbige produkte zu kontrollieren–> Qualität steigt sehrwohl. Preise steigen zwar und bieten wieder kleine Lücken für Schwarzmarkt, das ist aber auch bei Zigaretten etc der Fall
Der 7)Punkt ist ja mal sowas von irrelevant. Das wäre nen kleiner nebeneffekt, kein hauptargument-> Entkräftigung komplett überflüssig
8)ebenfalls vollkommen irrelevantes Nebenargument. Was wollen die damit jetzt sagen?!
Im Ernst:
Es hat keine richtigen Argumente gg ne legalisierung
10/2010 um 21:38
Das ist Propaganda pur, echt brutal.
Dein Tourismus-Argument ist btw ein Eigentor.
Der komplette Text besteht aus wirren Spekulationen.
80% dieser sogenannten Argumente kann man widerlegen, wenn man sich Zahlen und Statistiken von Nationen ansieht, wo Cannabis legal ist.
12/2010 um 21:51
In Punkt 3 beweist du eindeutig, dass du keine Ahnung von Kiffen hast. 95% Takak im Joint? Das ist der größte Quatsch.
Warum sollte man Kiffen, wenn man nicht mal auf Lunge ziehen kann?
Soll deine Endfrage in Punkt 3 ernst gemeint sein? Mir persönlich ist niemand bekannt, der vom Kiffen nikotinabhägig wurde
01/2011 um 12:53
95% Tabak in einem Joint ???? wtf?
01/2011 um 11:49
Also ich finde das irgendwie sehr schlecht gestaltet.
Argumente für Cannabislegalisierung und Argumente gegen eine allgemeine Drogenlegalisierung stehen sich gegnüber, macht das wirklich Sinn?
Es sollte eine Seite geben “Pros und Cons Cannabis-Legalisierung”, sowie “Pros und Cons allgemeine Drogenfreigabe” und da könnte man schön unter jedem Punkt eben Pro- und Contra-Argumente auflisten. So ist das Schwachsinn. Ich sekundiere meinen Vorrednern: Pure Propaganda, ob jetzt dafür oder dagegen, das scheint heutzutage sowieso immer mehr egal zu werden (Gegenargumente werden schlecht gestaltet um Befürworter zu aktivieren und umgekehrt).
04/2011 um 21:15
also es wird leider oder irgendwann erst legalisiert werden, weil alles bestochen wird.
wenns legalisiert würde, würden einige hochrangige personen kein geld mehr machen. also warum sollten die das legalisieren?
heutzutage is alles illegal, selbst der staat.
also als drogenbaron würde ich was bestechen, und dann läuft das geschäft wie immer weiter.
diese paar tonnen diese manchmal finden, das passiert jede 1-2 jahre höchstens 1 -2 mal. und in der zeit darin? millionnen tonnen kommen durch?
04/2011 um 21:23
cannabis ist aufjednfall gesünder als tabak und alkohol, ( wenn man es pur konsumiert).
wäre es legal könnte man sicherlich öfters oder gar nur PUR rauchen.
was in tabak heutzutage drine ist das is echt wiederhaft. z.b Jin Ling, da is von cds, glaswolle und was weiß ich noch drine.
in cannabis is leider auch gestreckt, was man mit einer legalisierung ändern könnte, kein blei, Brix mehr oder zucker, sand etc. Gesundheitsschäden würden erheblich sinken. und warum sollten die Gesundheitskosten explodieren? hallo, denkst du tabak oder alkohol oder was es sonst noch gibt machen das niedriger ? Man sollte sich langsam mal eingestehen das heutzutage jeder mensch konsumiert, egal ob es einer von den behörden ist irgendein hochrangiger politiker oder was weiß ich was es noch gibt.
man müsste nicht mehr schmuggeln, und irgendwelche hunde danach suchen lassen. wenn man diese drogenhunde ankuckt, dann tuts echt weh.wie kaputt die alle aussehen, voll abgemagert, sind 24 stunden hinten im auto eingesperrt,. was das für ne quälerei? der hund sieht das als spiel, aba der mensch vergisst was der hund eig. für ne bedeutung hat. ganz sicherlich nicht irgendwelche drogen zu finden nur weil der mensch das nicht kann.
05/2011 um 11:39
Wer raucht denn einen Joint mit 95% Tabak?
05/2011 um 04:06
“Nein. Im Gegensatz zu gestrecktem Heroin besteht keine Lebensgefahr wegen zu trockenem “Gras”
???
Nei aber wegen gestrecktem Gras zum Beispiel mit Glasstaub
wer auch immer das da oben geschrieben hat ist grausam schlecht infomiert^^
08/2011 um 10:27
Übrigens senkt der Cannabiskonsum auf Dauer kognitive Fähigkeiten. Beweis: Alle kommentare mit: “unlogisch”, “sinnlos” und “quatsch”
Wer ein bisschen ehrlich zu sich selbst ist, sieht ein, warum es eben keinen Sinn macht.
Ganz abgesehen davon werte Freunde, würde Legalisierung für euch auch enormen Kostenzuwachs bedeuten. Siehe Tabak: In der Anschaffung 2 Cent oder weniger. – im Verkauf 15 und mehr. Nicht anders (tendenziell sogar teuerer) würde dies mit der Kifferei sein.
-> Fazit: Der illegale Schwarzmarkt bleibt und wächst sogar und die Legalisierung würde aufgehoben werden.
08/2011 um 02:06
soll doch jeder erwachsene sein leben selber bestimmen,gilt auch für cannabis genuss.
09/2011 um 10:26
Glaub nicht das der Author wirklich Ahnung, oder den Artikel recherchiert hat. Allein schon die Aussage “während der Prohibition hatten die Amerikaner keine Ausweichdrogen” ist falsch. Genau zu dieser Zeit hatte nämlich Cannabis seinen großen Einzug in die Staaten. Neben Benzedrin und Kakain aus der Apotheke(!) gabs da bestimmt noch ein paar andere Dinge. Die meisten Argumente die ich in diesem Text lese sind keine.
12/2011 um 00:31
er hat mit seinen gegenargumenten schon recht.
ich bin auch fürdie legalisierung und trotzdem dürft ihr euch nicht nur stur auf euren argumenten beharren und sagen alles was gegen meine meinung geht ist falsch und unglaubwürdig.
Wenn ihr diese Argumente mal realistisch betrachtet sind fast alle zutreffend !
12/2011 um 18:38
es ist eine frechheit wenn sich menschen ohne fundiertes wissen (ebenso wie unsere lieben politiker) anmaßen eine gesellschaft in hinsicht auf ein solch komplexes thema zu analysieren und ihre verderehten auffassungen als realität auslegen! würde man sich auch nur fünf minuten zeit nehmen sich in die materie einzulesen, so würde einem auffallen, dass ein großteil der oben genannten argumente aus dem mund von konservativen peudowissenschaftlern stammen, die in ihrem leben noch nie cannabis konsumiert haben, sich aber aufgrund unbestätigter behauptungen dazu berufen fühlen, die gesellschaft vor dem zerfall zu bewahren!
01/2012 um 17:45
Gratuliere den Schreibern der Seite. Selten so viele Rechtschreibfehler geleseb. 16 und ohne Schulabschluss?
01/2012 um 03:59
Ist es sonst nur eine Regelung,damit der staat mit den steuern dann mehr geld verdient.Bin auch nicht dafür,das sowas in ganz Deutschland geplant wird.Es gibt andere gute rohstoffe.Ausnahme ist Holland,das eigentlich nur damit handeld.
02/2012 um 13:33
ACHTUNG: Der Text oben wurde im Jahr 2000 geschrieben, daher sind einige Angaben (z.B. bezüglich Streckmittel oder Cannabiskonsum in Holland) falsch.
Ansonsten aber ganz gut geschrieben. Man muß schon auch die Gegenargumente kennen (wobei ein normaler CDUler diese Argumente wohl wahrscheinlich mangels Wissen gar nicht drauf hat)
02/2012 um 23:41
Ich war bei Entdeckung dieser Seite wirklich gespannt auf die “Argumente”, habe aber leider kaum welche gefunden. Stattdessen fast nur Behauptungen und (meist sehr abenteuerliche) Mutmaßungen, gespickt mit Formulierungen wie: “außer Zweifel”, “man kann annehmen”, “möglicherweise”, “vermutlich würden” etc.
Basierend auf frei erfundene Behauptungen (”Die Zahl der Konsumenten wird steigen”) wird dann fröhlich weiter spekuliert (”Die Gesundheitskosten werden explodieren”).
Als Argument kann man bestenfalls den steigenden Drogentourismus bezeichnen.
02/2012 um 20:59
Du glaubst doch ehrlich gesagt nicht selber was du hier zusammen geschissen hast oder ?
02/2012 um 16:35
hab noch nie schlechtere argumente gehört. sry aber ich hab was sachliches erwartet, und wurde enttäuscht^^
05/2012 um 13:30
Größtenteils weit hergeholte und spekulative Gegenargumente.
Vor allem der Punkt zur Gesundheit ist purer Schwachfug.
Derzeit ist das illegale Cannabis in Deutschland größtenteils mit Plastik Zucker künstlichen cannabinoiden und aromastoffen belastet.
Das treibt die Gesundheitskosten wesentlich mehr in die Höhe, als wenn mehr Menschen gutes Gras rauchen würden.
Und ob es mehr werden ist fraglich, da die prozentuale Cannabiskonsumentenanzahl in den Niederlanden beispielsweise geringer ist, als in Deutschland.
Alles in einem kann man sagen LEGALIZE IT.
Außerdem läuft es doch total scheiße mit dem Verbot, warum nicht mal was neues ausprobieren
05/2012 um 16:44
Also wie man über meinem Kommentar deutlich sehen kann bin ich nich der einzige, der denkt dass das Schwachsinn ist, da 1: die Qualität natürlich steigen wird 2: meiner meinung nach generell Marihuana eine “weniger schwere” Droge im Vergleich zu Alkohol ist. Aber nicht nur das denn auch die deutsche Politik setzt damit ein klares Statement. Und was bitte soll das mit den Gesundheitskosten es mag von mir aus ja sein, dass Marihuana schädlich ist aber es kommen ja auch mehr Steuern usw. rein. Und natürlich wird die Drogen- oder Kriminalszene nicht eliminiert aber dafür reduziert.
Und jetzt mal ganz ernsthaft wenn ihr es nicht rauchen wollt dann lasst es doch einfach es zwingt euch doch keiner dazu.
MFG TheMuffin
11/2012 um 11:02
was bitte ist an trockenem “Gras” gestreckt oder qualitativ minderwertig? gestrecktes “Gras” kann sehr wohl gesundheitsschädlich sein – Beispiel brix. Und es gibt durchaus auch jugendliche die mit Genuss konsumieren anstatt sich einfach nur mit allem möglichen “zuzuballern”. Mein Statement dazu.
12/2012 um 17:34
Ich habe noch nie so einen schlechten und in hohem Maße einfach unwahren Artikel gelesen!
12/2012 um 17:35
Ich finde es traurig das solch ein Artikel mit falschen Wahrheiten auf einer Seite namens Drogen Aufklärung gepostet wird!
02/2013 um 21:29
Danke für die gute Zusammenfassung der Gegenargumente!
Wer tatsächlich glaubt eine Legalisierung habe AUSSCHLIESSLICH positive Auswirkungen hat sich die Birne schon weichgekifft.
Es gibt immer zwei Seiten einer Medallie.
03/2013 um 12:29
Diese Argumente sind so oberflächlich und unwissend gestaltet.
Drogendealer können nicht mehr dealen- also Kinder Kidnappen???
Der Qualität wird schlechter- da große Unternehmen das produzieren und sparen wollen?
Das ist einfach nur oberflächlicher geht es nicht argumentiert!!! Beim Dealer kann man sich auch sicher sein, dass nicht alles 100%ige Qualität entspricht.
Ich will gar nicht weiter hier drauf eingehen.
Ich finde es schlimm, dass diese Seite bei Google als erstes angegeben wird, wenn man unter ” Für&Gegen Argumente Cannabislegalisierung ” sucht.
Ich bitte darum, dass man am Anfang der Argumentation deutlich auf Erscheinungsjahr und genauer auf den Autor eingeht.
Man wird vor sehr qualitativ ins Thema eingeleitet und dann kommen so oberflächliche vermutliche Angaben und Argumente.
Natürlich mit einem Fazit; um dem Leser von diesem, auf gut Kölsch gesagt; Driss zu erläutern.